Januar 11, 2021

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Januar 11, 2021

Reisen soll erst nach Pfingsten richtig losgehen

Urlaubsreisen in den Osterferien werden aus Sicht des Tourismusbeauftragten der deutschen Bundesregierung, Thomas Bareiß, wegen der Pandemie weiterhin nur sehr eingeschränkt möglich sein. „Ich glaube, dass Reisen etwas ist, das die nächsten zwei, drei Monate noch sehr schwer vorstellbar ist“, sagte er heute in der Sendung „Frühstart“ von RTL und ntv. Mit Besserung rechne er erst im zweiten Vierteljahr. „Ab den Pfingstferien wird es wieder besser. Und ich hoffe, dass dann der Sommer ein ganz großer Reisezeitraum wird.“ Für den Sommer erwartet  Bareiß hingegen, dass Urlaub nicht nur in Deutschland, sondern – je nach Lage – sogar im fernen Ausland möglich sein könnte, berichtet der ORF.  Doch vor den ganzen Lockerungen plant die Regierung allerdings eine Verschärfung der Einreise-Regeln für Reiserückkehrer aus Gebieten mit besonders hohen Fallzahlen oder Coronavirus-Mutationen. Eine Änderung der entsprechenden Verordnung könnte das Kabinett am Mittwoch beschließen, so Bareiß. So gilt weiterhin eine Quarantänepflicht bei der Rückkehr aus Ländern oder Regionen mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Eine zusätzliche Testpflicht soll es dazu für die Einreise aus Hochrisikogebieten mit mehr als 200 neuen Fällen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen geben.

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Dänemark schottet sich komplett ab

Von jeglichen Reisen ins Ausland wird den Dänen wegen Sorgen vor mutierten Varianten des Coronavirus sowie der Corona-Lage weltweit nunmehr abgeraten. Sogar Dienstreisen bleiben bis auf Weiteres untersagt. Das gab Außenminister Jeppe Kofod auf einer Pressekonferenz in Kopenhagen bekannt. Die Botschaft ist klar: Kein Bürger soll das skandinavische Land verlassen. Noch sollen ausländische Gäste einreisen. Damit werden die Reisebeschränkungen erneut ausgeweitet. Nur noch Menschen mit einem triftigen Grund und einem negativen, maximal 24 Stunden alten Corona-Test würden ins Land gelassen, berichtet fvw.de. Als triftige Gründe gelten etwa Besuche naher Angehöriger. Ein Studium oder Au-pair-Aufenthalt würde hingegen nicht mehr reichen, um in das Land zu dürfen. Für Einwohner der Grenzregionen in Deutschland und Schweden sowie den Warentransport und Transitverkehr sollen aber Ausnahmen gelten. Die verschärften Corona-Maßnahmen gelten in Dänemark zunächst bis zum 17. Januar. Die nächste Zeit werde entscheidend dabei sein, die Infektionsausbreitung zu verringern, heißt es dabei aus Regierungskreisen. Man sei letztlich besonders besorgt, dass ansteckendere Virus-Varianten nach Dänemark eingeschleppt werden. Die zunächst in England aufgetretene Corona-Mutation ist bereits einige Dutzend Mal im Land nachgewiesen worden. 

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Mazedonien belohnt Airlines für die Aufnahme neuer Strecken

Die mazedonische Regierung will den Flugverkehr im Land ankurbeln und greift dazu auch in die eigene Tasche. Der Minister für Verkehr und Kommunikation sichert den Fluggesellschaften finanzielle Anreize zu, wenn sie neue Strecken starten. In diesem Jahr würden insgesamt 1,1 Millionen Euro an Subventionen ausgeschüttet. Damit soll der Flugverkehr im Balkan-Staat weiter ausgebaut werden. In den letzten Jahren waren solche Ausschreibungen aber nicht gerade von Erfolg gekrönt. Der Low-Coster Wizz Air bekundete als einzige Airline sein Interesse und sahnte so das gesamte Geld ab. Der ungarische Carrier habe bereits angekündigt, schon bald Flüge zwischen Abu Dhabi und Skopje anbieten zu wollen, wie das Luftfahrtportal CH-Aviation berichtet. Im vergangenen Jahr entschied sich die slowenische Regierung für eine ähnliche Strategie, indem sie Fluggesellschaften, die in das Land fliegen, fast eine Million Euro gewährte. Auch heuer sollen Luftfahrtunternehmen für die Aufnahme neuer Strecken belohnt werden.

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Brunner: „Rechne nicht mit zusätzlicher AUA-Staatshilfe“

Österreichs Luftfahrt-Staatssekretär Magnus Brunner (ÖVP) schließt zwar aus, dass heimischen Carriern wie Austrian Airlines auferlegt wird, dass künftig nur noch Passagiere, die über einen Nachweis einer bereits erfolgten Covid-19-Impfung verfügen, doch vermutlich werde der internationale Trend in diese Richtung gehen. Das Regierungsmitglied sagte in einem Interview, das er der APA gab, dass damit zu rechnen ist, dass künftig die Impfkarte in vielen Ländern nebst dem Reisepass bei der Einreise vorgewiesen werden muss. Auch verweist er darauf, dass es auf internationaler Ebene bereits Bestrebungen gibt, dass im Zuge der Flugbuchung abgefragt werden soll, ob eine Impfung gegen Covid-19 vorhanden ist oder nicht. Entsprechende Vorbereitungen, die eine Implementierung in dem Reservierungssystem zum Ziel haben, würden bereits laufen. Brunner erklärt, dass es den Airlines freisteht, ob sie einen Impfnachweis verlangen oder nicht. Diese könnte sich jedoch indirekt ergeben, wenn Staaten einen solchen Nachweis als Bedingung für die Einreise machen. Der ÖVP-Politiker nennt Austrian als Beispiel, denn Downunder diskutiert gerade intensiv diesen Schritt. Bezüglich Austrian Airlines sagte Magnus Brunner auch, dass die österreichische Bundesregierung nicht damit rechnet, dass weitere Staatshilfen benötigt werden. Die Republik Österreich griff der Lufthansa-Tochter im Vorjahr mit 600 Millionen Euro aus. Der Staatssekretär meint, dass sich der Flugverkehr im Sommer 2021 „wieder halbwegs normalisieren wird.“ Gänzlich ausschließen will aber aber nicht, dass die AUA wieder beim Staat um Geld anklopfen wird. „Momentan gehen wir davon aus, dass es keine weiteren zusätzlichen Staatshilfen benötigt, hängt aber natürlich von der virologischen Entwicklung ab.“ AUA fragte Regierungsunterstützung bezüglich Ex-Manager-Pensionen an Im Gespräch mit

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Icelandair verkauft seine Büroräumlichkeiten

Icelandair stellt die Weichen für ein neues Bürogebäude, welches in den nächsten drei Jahren errichtet werden soll. Das alte Objekt wurde kurz vor Neujahr an ein isländisches Immobilienunternehmen um umgerechnet knapp 18 Millionen US-Dollar verkauft. Die neuen Eigentümer müssen sich aber noch gedulden. Denn der Carrier mietet sich noch bis Ende 2023 in das Gebäude ein. Ein Deal, der wichtige Gelder in die von Covid-19 belasteten Kassen spült. Doch dieses soll nicht einfach darin schmorren. Die staatliche Fluggesellschaft beabsichtigt, in den nächsten drei Jahren ein neues Bürogebäude zu errichten. Demnach werde die Airline seinen Betrieb von Nauthólsvegur nach Hafnarfjörður südlich der Hauptstadt und in der Nähe des Flughafens Reykjavik verlagern, berichtet das Luftfahrtportal CH-Aviation. 

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Turkmenistan Airlines legt sich zwei P2F-Frachter zu

Die staatliche Turkmenistan Airlines wird zwei umgerüstete A330-Frachter bei Airbus bestellen. Präsident Gurbanguly Berdimuhamedow hat das hierfür erforderliche Dekret bereits unterzeichnet. In einem Regierungsbeschluss vom 7. Januar heißt es, das Management könne nun mit dem Verhandlungen beginnen, berichtet das Luftfahrtportal CH-Aviation. Die Flieger seien nötig, um den Bedarf an Frachtkapazität zu decken. Derzeit umfasst die Frachtflotte von Turkmenistan Airlines drei Iljuschin Il-76. Beim Passagiergeschäft setzt das Unternehmen auf eine reine Boeing-Flotte, darunter zwei 777-200, drei 737-700, acht 737-800 und vier 757-200. Darüber hinaus setzt die Fluggesellschaft auch mehrere Flugzeuge für die Regierung ein.

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Brandenburg richtet Impfzentrum im BER-Terminal 5-M ein

Im Terminal 5-M des Flughafens Berlin-Brandenburg richtete das Land Brandenburg ein Impfzentrum ein. Die BER-Gesellschaft stellt dabei einen rund 1.300 Quadratmeter großen Bereich zur Verfügung. Auf dem ehemaligen Flughafen Tegel wird das Terminal C für die mobilen Impfteams genutzt. Im Terminal D wurde mittlerweile in Impfzentrum eingerichtet. „Die Impfung ist ein wesentlicher Schritt auf dem Weg zu einer Wiederbelebung des Reise- und Flugverkehrs. Wir als Flughafengesellschaft unterstützen die Impfkampagnen der Landesregierungen von Berlin und Brandenburg nach Kräften. Weil jeder den Weg zum Flughafen kennt und das Terminal 5 des BER von überall aus der Region gut zu erreichen ist, haben sich beide Orte als Impfzentren angeboten“, so AIrportchef Engelbert Lütke Daldrup. Die BER-Gesellschaft plant das Terminal 5 – ehemals Flughafen Schönefeld – baldigst möglich für mindestens ein Jahr vom Netz zu nehmen. Anschließend wird sich entscheiden, ob weiterhin Bedarf besteht oder aber ob dieses dauerhaft aufgelassen wird. Das sich neben dem Hauptgebäude befindliche Terminal 2 ist grundsätzlich fertig, wurde jedoch mangels Nachfrage bislang nicht in Betrieb genommen.

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2020: Airbus lieferte 566 Flugzeuge aus

Der europäische Flugzeugbauer Airbus lieferte im Vorjahr 566 Maschinen an 87 Kunden aus. Damit liegt man um 34 Prozent unter dem Wert des Jahres 2019. Der Konzern teilte allerdings mit, dass man das Ziel, das man sich im April 2020 aufgrund der Corona-Pandemie gesteckt habe, dennoch erreicht habe. Airbus musste aber auch zahlreiche Stornierungen hinnehmen. Zuletzt kassierte man im Dezember 2020 31 weitere Abbestellungen. Insgesamt wurden Aufträge über 115 Maschinen annulliert. Neubestellungen konnte der Flugzeugbauer für 64 A220, zwei A330, 21 A350 sowie 296 Einheiten der A320-Reihe an Land ziehen. Im Dezember 2020 konnte Airbus einen Airbus A330-800 an Air Greenland und einen A330-200 ans französische Militär verkaufen. Die Anzahl der Netto-Bestellungen liegt bei 268 – im Backlog befinden sich 7.184 Orders. „Durch die Zusammenarbeit mit unseren Kunden konnten wir ein schwieriges Jahr meistern. Die Airbus-Teams, Kunden und Lieferanten haben sich trotz widriger Umstände wirklich zusammengetan, um dieses Ergebnis zu erzielen. Wir danken auch unseren Partnern und Regierungen für ihre starke Unterstützung des Sektors“, sagte Guillaume Faury, Chief Executive Officer von Airbus. „Aufgrund unserer Lieferungen für 2020 sind wir für das Jahr 2021 vorsichtig optimistisch, obwohl die Herausforderungen und Unsicherheiten kurzfristig hoch bleiben.“ Die Airbus-Auslieferungen auf einen Blick:   2020 (including) 2019 (including) A220 Family 38   48   A320 Family 446 (431 NEO) 642 (551 NEO) A330 Family 19 (13 NEO) 53 (41 NEO) A350 Family 59 (14 A350-1000) 112 (25 A350-1000) A380 4   8  

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Wien: Lauda Europe sucht Mitarbeiter fürs Sickletter-Schreiben

Die Fluggesellschaft Lauda Europe ist derzeit auf der Suche nach einem HR-Mitarbeiter, der offenbar das Überwachen der Krankenstände und das Verschicken der umstrittenen „Sickletters“ übernehmen soll. Dieser wird laut Ausschreibung allerdings nicht für die Zentrale in Pietà, sondern für Wien gesucht. Auch werden ausgezeichnete Deutschkenntnisse vorausgesetzt. Der Vorgänger Laudamotion GmbH geriet in Österreich wiederholt aufgrund von „Drohbriefen“, die insbesondere Flugbegleiter nach Krankenständen erhalten haben. Diesen wurde auch bei wenigen Krankheitstagen pro Jahr vorgeworfen, dass sie zu häufig krank sind und so das Unternehmen schädigen. Zum Teil wurden auch Kündigungen angedroht und sogar ausgesprochen. Gelegentlich wurden die betroffenen Mitarbeiter auch unmittelbar nach ihrer ärztlichen Abschreibung zum Personalgespräch vorgeladen. Beim Nachfolger Lauda Europe, der über maltesische Zulassungen verfügt, scheint man nun an der Praxis nichts ändern zu wollen. Explizit für den Standort Wien wird ein Personalmitarbeiter gesucht und in der entsprechenden Stellenausschreibung, die auf der Ryanair-Homepage veröffentlicht ist, ist unmissverständlich zu lesen, dass ein Teil des Aufgabengebiets die „Überwachung der Abwesenheit und Fluktuation von Mitarbeitern, um Trends zu erkennen und zu handeln“ ist. Mit anderen Worten ausgedrückt: Es wird ein Sickletter-Schreiber gesucht. Bemerkenswert ist dabei auch, dass für die Zentrale in Pietà ebenfalls ein HR-Mitarbeiter gesucht wird. Dieser soll nebst der englischen Sprache auch der deutschen oder spanischen Sprache mächtig sein. In der maltesischen Ausschreibung ist allerdings keine Rede von der Überwachung von Abwesenheiten. Daraus lässt sich ableiten, dass die umstrittenen Sickletters in Wien verfasst werden sollen.

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Cargo: Cargolux, Qatar und Etihad wechseln in Wien zu Swissport

Am Flughafen Wien-Schwechat lassen sich im Frachtbereich Cargolux, Qatar Airways und Etihad Airways künftig von Swissport Cargo Services Austria abfertigen. Der Dienstleister kommt so jährlich so etwa 20 Prozent mehr Volumen. Laut Swissport beträgt das in Wien durch das Unternehmen umgeschlagene Fachtaufkommen etwa 100.000 Tonnen. Dies soll rund zwei Prozent des konzernweiten Volumens entsprechen. Etihad Airways kündigte im Vorjahr eine Passagierstrecke zwischen Abu Dhabi und Wien an. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde diese bereits mehrfach verschoben. Momentan ist angekündigt, dass diese im Sommerflugplan 2021 aufgenommen werden soll. Der nunmehrige Abschluss eines Cargo-Handling-Vertrags mit Swissport ist ein Anzeigen dafür, dass die Planungen weiterverfolgt werden.

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