Januar 17, 2021

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Januar 17, 2021

Hotels: Zahlen Sie nicht zu viel!

Im Internet gibt es tausende Seiten, über die Sie Reservierungen in Hotels tätigen können. Nahezu alle werben mit Bestpreisgarantieren, die allerdings in der Praxis so viele Haken und Ösen haben, dass sie bei manchen Anbietern regelrecht wertlos sind. Auch die Auszahlung der Rückzahlung kann sich als kompliziert herausstellen. Der wichtigste Tipp vorab: Vertrauen Sie nicht blind jeder Bewertung und jedem Foto im Internet. Leider tummeln sich viele Fakebewertungen. Bleiben Sie kritisch und misstrauisch und bewahren Sie sich so vor Enttäuschungen. Wie findet man das billigste Hotelzimmer? Eine durchaus gute Strategie ist, dass man auf verschiedenen Buchungsportalen das Wunschhotel sucht und die Preise vergleicht. Dabei können auch Suchmaschinen wie Trivago hilfreich sein, denn die Vermittler gehen dann gerne mit ihren Preisen runter, um eben möglichst weit oben gelistet zu werden. Selten beachtet, aber auch eine Möglichkeit zum Sparen: Manchmal haben Reisebüros bzw. Veranstalter so genannte „nur-Hotel-Kontingente“, die wesentlich günstiger angeboten werden als über Vermittlerseiten wie HRS oder Booking.com. Das kann damit zusammenhängen, dass diese Kapazitäten übrig sind, weil man sie nicht im Rahmen von Pauschalreisen absetzen konnte. Da die Veranstalter zumeist mit den Hotels Abnahmegarantien vereinbaren, um günstigere Preise zu bekommen, verscherbelt man gerne mal Restkontingente. Hat das Buchungsportal immer den besten Preis? Nein. Es kann am günstigsten sein, muss es aber nicht. Oftmals ist es empfehlenswert auch direkt auf der Homepage des Wunschhotels zu schauen oder aber direkt anzufragen. Schreiben Sie einfach dem Hotel ein E-Mail oder rufen Sie an. Häufig hat man auf Anfrage noch viel attraktivere Angebote, denn es

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Zahlungsvarianten: Viele Möglichkeiten, große Unterschiede

Beim Kauf von Flugtickets, aber auch von Pauschalreisen, hat man zumeist die Auswahl aus vielen verschiedenen Zahlungsvarianten. Vom guten alten Bargeld über Kreditkarten bis hin zur Zahlung an der Supermarktkasse ist so ziemlich alles dabei. Doch jedes Verfahren hat so seine Vor- und Nachteile. Ein Überblick. Der wichtigste Tipp vorab: Wägen Sie ab welche Zahlungsvariante für Sie optimal ist und Ihnen die bestmögliche Sicherheit bietet. Besonders bei Kredit- und Debitkarten können Fremdwährungsgebühren anfallen. Fragen Sie im Zweifel vor dem Kauf des Tickets in Fremdwährung Ihre Bank. SEPA-Lastschrift: Dieses Verfahren ist auch als „Bankeinzug“, „elektronische Lastschrift (ELV)“ oder „Kontoabbuchung“ bekannt. Hierbei geben Sie BIC und IBAN an. Die Fluggesellschaft oder der Reisevermittler buchen dann den vereinbarten Betrag von Ihrem Bankkonto ab. Diese Zahlungsform ist in Deutschland sehr beliebt, in anderen Ländern jedoch mitunter gar nicht verbreitet. Vorteile: Keine Debit- oder Kreditkarte wird benötigt. Innerhalb von 56 Tagen können Sie ohne Angaben von Gründen eine Rückbuchung durch Ihre Bank veranlassen. Dies kann ein Vorteil sein, wenn die Airline die Erstattung des Ticketpreises verschleppt oder insolvent ist. Vorsicht: Es können horrende Spesen anfallen, wenn Sie nur weil Sie nicht fliegen wollen rückbuchen lassen. Die Airline könnte gerichtlich gegen Sie vorgehen. Unter besonderen Umständen kann das Geld sogar 13 Monate später zurückgeholt werden. In diesem Fall müssen Sie Ihrer kontoführenden Bank sehr triftige Gründe nachweisen. Nachteile: Sollte Ihr Konto nicht gedeckt sein und die Lastschrift deswegen fehlschlagen, riskieren Sie nicht nur, dass Ihr Flugticket storniert werden kann, sondern müssen sich auf saftige Bearbeitungsgebühren oder gar

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Reiseversicherungen: Vergleichen Sie die Leistungen!

Diese Szene kennen Sie bestimmt: Im Reisebüro werden Sie gefragt, ob Sie „die Versicherung“ dazu haben wollen oder bei Flugbuchungen versucht die Airline Ihnen mitunter mehrfach eine Reiseversicherung anzudrehen. Der eine oder andere Anbieter bedient sich auch Popups mit Texten, die regelrecht verängstigen können. Doch passt die angebotene Polizze überhaupt zu Ihrem Bedarf und deckt diese überhaupt Ihre Bedürfnisse ab? Der wichtigste Tipp vorab: Kaufen Sie nicht sofort „die Versicherung“ oder was Ihnen im Internet zum Teil penetrant angeboten wird. Vergleichen Sie nicht nur die Preise, sondern auch die Leistungen, Ausschlüsse und Deckungssummen. Dafür sollten Sie sich Zeit nehmen. Worauf kommt es bei einer guten Reiseversicherung an? Dass sie bezahlt, wenn sie gebraucht wird. So einfach kann man das beantworten. Und genau das ist auch der Grund dafür, dass Sie unbedingt vor dem Abschluss die Leistungen, Ausschlüsse, Selbstbehalte und Deckungssummen vergleichen sollen. Die Unterschiede sind enorm und eine Reiseversicherung muss exakt zu Ihren Bedürfnissen passen, andernfalls werfen Sie Geld zum Fenster raus, denn im Falle des Falles könnte ein bestimmtes Risiko nicht abgedeckt sein. Wo kann man sich beraten lassen? Sie können im Internet Preisvergleiche wie Durchblicker.at nutzen oder aber einen unabhängigen Versicherungsmakler aufsuchen, der für Sie aus den vielen Anbietern das beste heraussucht oder sogar eine individuelle Versicherung kalkulieren kann. Ein gutes Reisebüro bietet Ihnen nicht „die Versicherung“ an, sondern stellt Ihnen das Angebot und die Leistungen verschiedener Versicherer vor. Sie können auch die Versicherungsunternehmen direkt telefonisch, per Mail oder in den Büros kontaktieren und sich so Angebote einholen und

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Flugtickets: Schnäppchen und versteckte Kostenfallen

Für nur fünf Euro oder sogar noch weniger durch Europa fliegen? Das gibt’s doch gar nicht. Doch, gibt es, denn Billigfluggesellschaften liefern sich zum Teil äußerst absurde Preisschlachten, die unter dem ökologischen Aspekt durchaus fragwürdig sind. Das soll aber Passagiere, die reisen müssen oder wollen nicht daran hindern ein Schnäppchen zu machen. Das wichtigste vorab: Es ist sehr empfehlenswert Flugtickets direkt bei der Airline oder über ein Reisebüro (online oder offline) mit gutem Ruf zu kaufen. Das kann, wenn etwas schief geht, viel Ärger ersparen. Warum sollte man besser direkt oder über eine gute Agentur buchen? Im Internet tummeln sich tausende „Buchungsportale“, die insbesondere in Suchmaschinen mit besonders niedrigen Preisen, die weit unter dem aktuellen Tagespreis der Airline liegen können, werben. Auf den ersten Blick sieht es nach einem Schnäppchen aus, doch schwarze Schafe dieser Zunft haben ganz empfindliche Kostenfallen auf Lager. Dazu zählen beispielsweise:  Der vermeintliche Billigpreis gilt nur dann, wenn man mit einem bestimmten Zahlungsmittel, das zumeist äußerst wenig verbreitet ist, bezahlt. Andernfalls ist das Ticket deutlich teurer.  Im letzten Buchungsschritt werden häufig horrende Servicegebühren untergejubelt, die gesetzeswidrig nicht im ersten Schritt ausgewiesen wurden. Wer nicht aufpasst, hat schnell viel zu viel bezahlt. Für Dienstleistungen der Airlines werden wesentlich höhere Preise verlangt. Dazu zählen beispielsweise die Mitnahme von Gepäck, Sitzplatzreservierungen und sonstige Zusatzleistungen. Der Aufschlag beträgt bei den „schwarzen Schafen“ 100 Prozent und mehr. Auch wird nicht davor zurückgeschreckt, dass Leistungen, die von der Airline gratis angeboten werden, nochmals zum Abkassieren genutzt werden. Seien Sie vorsichtig, wenn Ihnen Servicepakete

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