Januar 22, 2021

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Januar 22, 2021

Ab Montag: FFP2-Pflicht bei Austrian Airlines

Ab Montag müssen bei Austrian Airlines sämtliche Passagiere über 14 Jahren FFP2-Masken tragen. Die Allgemeinen Beförderungsbedingungen wurden aufgrund der jüngsten Änderung der Covid-Notmaßnahmenverordnung der österreichischen Bundesregierung angepasst. Der Carrier weist in einer Aussendung darauf hin, dass FFP2-Masken mit Ventil nicht zugelassen sind. Kinder zwischen sechs und 13 Jahren können auch weiterhin eine normale MNS-Maske tragen. Jüngere sind weiterhin von der Verpflichtung ausgenommen. Wer aus gesundheitlichen Gründen keine FFP2-Maske tragen kann, muss ein ärztliches Attest auf einem Formblatt von Austrian Airlines sowie einen negativen Testbefund, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, vorlegen. Auch die Besatzungen müssen FFP2-Masken tragen. „Reisen und Gesundheitsschutz gehen Hand in Hand. Die umfassenden Schutzmaßnahmen an Bord werden vom großen Teil unserer Passagiere problemlos akzeptiert und umgesetzt. Ich bin überzeugt davon, dass die FFP2 Maske schnell zum neuen Reisebegleiter werden wird“, erklärt Austrian Airlines COO Jens Ritter.

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EU-Regierungschefs: Keine Reiseerleichterungen für Geimpfte

Zumindest vorläufig wird ein Nachweis über eine bereits erfolgte Covid-19-Impfung keine Erleichterungen für Reisen innerhalb der Europäischen Union bringen. Unter anderem die Regierungen von Spanien, Griechenland und Malta drängen darauf, um die Sommersaison 2021 retten zu können. Dem können aber die meisten anderen Regierungschefs der EU-Mitglieder nichts abgewinnen, so dass das Projekt „einheitlicher digitaler Impfpass“ auf die lange Bank geschoben wurde. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sagte, dass momentan überhaupt nicht klar wäre, ob geimpfte Personen das Virus weitergeben können oder nicht. Weiters wäre unklar wie lange die Schutzwirkung überhaupt andauert. Gänzlich vom Tisch ist das Projekt allerdings nicht, es soll zu einem späteren Zeitpunkt unter den EU-Regierungschefs diskutiert werden.

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FedEx baut 6.300 Jobs in Europa ab

Die Frachtfluggesellschaft FedEx Express plant rund 6.300 Mitarbeiter in Europa abzubauen. Dieser Schritt hängt mit der bevorstehenden Integration des Netzwerks von TNT Express zusammen. Künftig will man sich auf die Drehkreuze Paris-Charles de Gaulle und Liège konzentrieren. Der Konzern erklärte in einer Medienmitteilung, dass man das in den USA seit Jahrzehnten praktizierte „Dual-Hub-Konzept“ nun auch in Europa umsetzen wird. In den Vereinigten Staaten unterhält FedEx Express in Memphis und Indianapolis Cargo-Drehkreuze. In diesem Zusammenhang wird der Carrier deutlich weniger Personal brauchen. Innerhalb der nächsten Monate sollen bis zu 6.300 Stellen abgebaut werden. „Wir verstehen, dass unsere beabsichtigten Änderungen zwar absolut notwendig sind, um uns auf den richtigen Weg zu bringen, unsere Teammitglieder, insbesondere in Lüttich, jedoch über die Zukunft besorgt sein werden. Wir werden alles tun, um diese Konsultationen konstruktiv durchzuführen, mit einer Einstellung zur Zusammenarbeit und zur Betreuung der Betroffenen. Die Umstellung auf ein Dual-Hub-Modell ist für uns ein strategischer Vorteil: Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit unseres Express-Geschäfts, Bereitstellung von Flexibilität und Verbesserung unserer Wachstumschancen“, so Dave Canvan, Europe Chief Operating Officer bei FedEx Express. Betagte MD-10-Frachter werden ausgeflottet Auch im Bereich der Flotte wird es zu Veränderungen kommen, denn der Maschinentyp McDonnell Douglas MD-10F soll ausgeflottet werden. Zunächst geht es den fünf MD-10-10F an den Kragen, die im Laufe des Jahres 2021 die Flotte verlassen sollen. Diese bringen es auf ein stolzes Alter von 45,4 Jahren und sind konvertierte McDonnell Douglas DC-10. Die verbleibenden MD-10-30F sollen ebenfalls außer Dienst gestellt werden. Heuer werden drei Einheiten die Flotte verlassen und die

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Dezember 2020: 87,9 Prozent Rückgang in Deutschland

Die deutschen Flughäfen zählten im Dezember des Vorjahres insgesamt 2.033.947 Passagiere. Im direkten Vergleich mit 2019 sind dies um 87,9 Prozent weniger Reisende. Das Frachtaufkommen stieg um 13 Prozent auf 449.226 Tonnen, teilte der Verband ADV mit. Im innerdeutschen Verkehr wurde ein Rückgang um 89,9 Prozent verzeichnet. Auf den Europaflügen befanden sich um 87,4 Prozent weniger Fluggäste. Die Langstrecke hatte 87,8 Prozent weniger Reisende an Bord. Die Zahl der gewerblichen Flugbewegungen ging um -69,2 Prozent auf 47.747 Starts und Landungen.zurück. „Das Jahr 2020 endet für die Luftverkehrsnachfrage an deutschen Flughäfen mit einem weiteren Rückgang der Luftverkehrsnachfrage. Der verschärfte Lockdown ab Mitte des Monats Dezember, verbunden mit der politischen Aufforderung nicht notwendige Reisen in den Weihnachtsferien zu unterlassen, drückt die ohnehin geringe Nachfrage. Trotz vereinzelt positiver Buchungszahlen in wenige touristische Destinationen, erfüllten sich die zarten Hoffnungen in der Branche auf eine leichte Erholung der Nachfrage in den Weihnachtsferien nicht. Die Flugverbote nach Großbritannien und Südafrika bremsten eine mögliche Erholung zusätzlich aus. Die Flughäfen verharrten auch über den Jahreswechsel im Lockdown, fernab jeder Wirtschaftlichkeit. Der Start ins neue Jahr wird keine Trendveränderungen mit sich bringen – die wirtschaftliche Lage der Flughäfen, die dennoch ihre Verkehrsfunktion zur Daseinsvorsorge erfüllen, bleibt kritisch und angespannt“, erklärt der ADV: Im Frachtbereich stiegen die Entladungen um 16,3 Prozent auf 219.407 Tonnen. Auch wurde um 10,1 Prozent mehr Cargo eingeladen. Laut ADV waren es im Dezember 2020 insgesamt 229.817 Tonnen. „Die Luftfrachtentwicklung setzt den positiven Trend fort und wächst zum Ende des Jahres sehr deutlich. Ursächlich sind die

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LOT flottet DHC Dash 8-400 aus

Die polnische Fluggesellschaft LOT trennt sich von ihrer DHC Dash 8-400-Flotte. Ende des kommenden Jahres soll das letzte Turboflugzeug ausgeflottet werden. Dies erklärte Firmenchef Rafał Milczarski im Zuge einer parlamentarischen Anhörung. Derzeit verfügt LOT über zwölf DHC Dash 8-400, die allesamt von Nordic Aviation Capital geleast werden. Laut CH-Aviation.com beträgt das durchschnittliche Alter 9,3 Jahre. Zehn Maschinen waren zuvor bei der mittlerweile nicht mehr existierenden Eurolot im Einsatz und tragen teilweise noch deren Livery. Mit der Ausflottung der Turboprop-Flugzeuge will LOT noch heuer starten. Ein genauer Termin für den Beginn des Phase-Out wurde noch nicht genannt.

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Lufthansa: FFP2-Maskenpflicht ab 1. Feber 2021

Die Airlines der Lufthansa Group verlangen ab 1. Feber 2021 das Tragen von FFP2-Masken an Bord ihrer Flüge von/nach Deutschland. Alternativ ist auch eine so genannte OP-Maske gestattet. Die bisherigen „Alltagsmasken“ sind dann nicht mehr erlaubt. Die Airlines der Lufthansa Group hatten bereits im Mai vergangenen Jahres eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung an Bord ihrer Flüge eingeführt und war damit weltweit einer der Vorreiter. Mit der Adaption der Regelung greift die Lufthansa Group nun den Bund-Länder-Beschluss vom 19. Januar auf. Damit gelten einheitliche Regeln entlang der gesamten Reisekette. Die Regelung tritt am 1. Februar in Kraft. Ab diesem Zeitpunkt sind Passagiere dazu verpflichtet, während des Boardings, des Fluges und beim Verlassen des Flugzeuges entweder eine OP-Maske oder eine FFP2-Maske beziehungsweise Maske mit dem Standard KN95/N95 zu tragen. Alltagsmasken sind dann nicht mehr erlaubt.

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S7 Airlines startet in Berlin und Düsseldorf

Die russische S7 Airlines kündigt die Aufnahme zweier zusätzlicher Strecken ab Deutschland an. Ab Berlin-Brandenburg will der Carrier ab 23. Feber 2021 einmal pro Woche nach Moskau-Domodedovo fliegen. Von Düsseldorf aus soll es ab 6. Juni 2021 jeweils an Sonntagen nach Novosibirsk gehen. S7 Airlines teilt mit, dass beide Strecken mit Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320neo bedient werden sollen. Berlin-Moskau soll jeweils am Verkehrstag Dienstag geflogen werden. Der Carrier ist Mitglied der Luftfahrt-Allianz Oneworld. Der Flugplan auf einen Blick: ab 23. Feber 2021 jeweils an Dienstagen: S7 3571 Moskau DME 13:50 – Berlin 14:50 S7 3572 Berlin 15:45 – Moskau DME 20:20 ab 6. Juni 2021, jeweils an Sonntagen: S7 5881 Novosibirsk 07:10 – Düsseldorf 09:05 S7 5882 Düsseldorf  10:15 – Novosibirsk 21:40

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Tyrolean-Gründer Gernot Langes-Swarovski verstorben

Der Gründer der ehemaligen Fluggesellschaft Tyrolean Airways, Gernot Langes-Swarovski, ist am Donnerstag im Alter von 77 Jahren nach langer Krankheit im Beisein der engsten Familie verstorben. Dies teilten seine Hinterbliebenen am Freitag mit. Im Jahr 1978 übernahm Langes-Swarovski gemeinsam mit Christian Schwemberger-Swarovski die damalige Aircraft Innsbruck. Ein Jahr später wurde daraus Tyrolean Airways formiert, die am 1. April 1980 den ersten Linienflug mit de Havilland DHC-7 durchführte. Über die Jahre hinweg wuchs Tyrolean zu einer der größten Regionalfluggesellschaften Europas. 1994 stieg Austrian Airlines mit einer Minderheitsbeteiligung ein und brachte anschließend die eigene Regio-Tochter AAS Austrian Air Services ein. Gernot Langes-Swarovski und ein weiterer Gesellschafter verkauften 1998 ihre Anteile komplett an Austrian Airlines. Einige Jahre wurde Tyrolean unter eigener Marke fortgeführt. Später flog man nur noch unter AUA-Flugnummern und zeitweise wurde die Livery „Austrian Arrows“ genutzt. Im Jahr 2012 wurde der Flugbetrieb der Austrian Airlines auf Tyrolean übertragen und am 1. April 2015 erfolgte die Fusion mit der AUA. Auch Tyrol Air Ambulance war ursprünglich Teil der Tyrolean Airways. Im Jahr 1983 erfolgte die Ausgliederung als Tyrolean Air Ambulance Gesellschaft mbH. 1999 wurde das Unternehmen per Management-Buy-Out verkauft und erhielt den heutigen Namen Tyrol Air Ambulance. Die ÖAMTC-Hubschrauber-Tochter Heliair geht übrigens ebenfalls auf Tyrolean Airways zurück. Diese Sparte wurde 1995 an den ÖAMTC verkauft. Bis heute im Besitz der Familie Swarovski befindet sich der Businessjet-Betreiber Tyrolean Jet Services. Diese wurde im Gegensatz zu den Linien-, Ambulanz- und Helikoperflügen nicht verkauft und ist sowohl für die Firma Swarovski als auch für Charterkunden

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Neues Tool zeigt nachfragestarke Strecken, die (noch) nicht bedient werden

Skyscanner verspricht Großes: Den Fluggesellschaften wird ein neues Tool präsentiert, mit dem die ungenutzte Nachfrage nach Direkt-Flügen ermittelt werden kann. Das neue Tool habe beispielsweise die Strecken Berlin-Brandenburg nach Cancún, Frankfurt am Main nach Phuket und Düsseldorf nach Bangkok als Routen ohne Anbindung aber mit Potenzial identifiziert. Im Gegensatz zu anderen Datenquellen würde die Lösung vom Techno-Unternehmen handfeste Prognosen erstellen, um neue Nonstop-Flugverbindungen mit bis zu zwölf Monaten Vorlauf aufzunehmen. Aufgrund der Corona-Krise seien die Daten des vergangenen Jahres praktisch irrelevant. „Angesichts der sich abzeichnenden Erholung im Reisemarkt stellen wir noch mehr von unseren konkurrenzlosen Nachfragedaten zur Verfügung, um Partnern in der gesamten Luftfahrtbranche zu helfen, die sich entwickelnde Strecken-Nachfrage der Reisenden zu verstehen. Unser neues Modul „Unserved Routes“ innerhalb von Travel Insight Vision wurde speziell für Fluggesellschaften und Flughäfen entwickelt und ermöglicht es ihnen, die tägliche Marktnachfrage zu prognostizieren und Business Cases für die Wiederaufnahme bestimmter Direktverbindungen oder sogar die Expansion auf neuen Strecken zu erstellen“, so Michael Docherty, Leiter Datenprodukte bei Skyscanner.

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Carsten Spohr droht EU mit umweltzerstörenden Leerflügen

Die EU-Kommission möchte die Slot-Regelungen ab Sommer wieder eingeschränkt einführen. Carsten Spohr lehnt dieses Vorgehen ab. Für den Lufthansa-Chef kommt die Einführung noch viel zu früh. Deswegen mischt er jetzt in der Debatte tatkräftig mit – und reagiert mit Drohungen auf die Vorschläge aus Brüssel. „Wir würden alles dafür tun, um unsere Slots zu halten. Das würde jedes verantwortungsvolle Management im Übrigen auch tun“, wird er auf airliners.de zitiert. Die EU liebäugelt damit, dass ab dem Sommerflugplan die Slots zu mindestens 40 Prozent genutzt werden müssen. Ansonsten lösen sich die Start- und Landerechte der Fluggesellschaften in Luft auf.  Angesichts der derzeit recht verhaltenen Erholung des Luftverkehrs rechnet Spohr nicht damit, diese Vorgaben einhalten zu können. Stattdessen sehe er sich zu umweltschädlichen Leerflügen gezwungen. Die EU wolle einerseits den CO2-Abdruck verringern, zwinge die Airlines aber gleichzeitig durch das Festhalten an der Regel zu Leerflügen, so der Vorstandsvorsitzende der Kranich-Fluglinie. Weltweit waren und sind die Slot-Regeln wegen der Corona-Krise ausgesetzt worden. In normalen Zeiten müssen Slots zu mindestens 80 Prozent genutzt werden, damit sie weiterhin zum Einsatz kommen können. Anderenfalls werden sie von den Aufsichtsbehörden neu vergeben.

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