Januar 25, 2021

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Januar 25, 2021

Tel Aviv: Israel macht Flughafen Ben Gurion weitgehend dicht

Seit Mitternacht ist der größte Flughafen Israels, Tel Aviv-Ben Gurion, weitgehend abgeriegelt. Der internationale Passagierflugverkehr soll bis voraussichtlich Ende Jänner 2021 eingestellt bleiben. Die Regierung um Premierminister Benjamin Netanjahu begründet den Schritt damit, dass man das „Einschleppen von Coronavirus-Mutationen verhindern will“. Vom Bann nicht erfasst sind Frachtflüge. Diese sollen weiterhin uneingeschränkt möglich sein. Im Passagierbereich sollen so wenige Ausnahmen wie möglich gemacht werden. Netanjahu sagte, dass man den Ben-Gurion-Flughafen „hermetisch abriegeln“ will. Vom Bann nicht erfasst sind Flüge, die innerhalb Israels durchgeführt werden. Auch der Eilat-Ramon-Airport ist weiterhin geöffnet, jedoch gibt es dort derzeit ohnehin keine internationalen Flüge. Die Regierung Israels ist der Ansicht, dass rund 40 Prozent der Neuinfektionen aus dem Ausland eingeschleppt wurden. Mit der Defacto-Schließung des größten Airports des Landes will man sich nun einige Zeit abschotten. Indes ist Israel jener Staat, der prozentual gesehen bereits die meisten Covid-19-Impfungen durchgeführt hat. Personen, die nicht über die Staatsbürgerschaft Israels verfügen, können seit fast einem Jahr nur mit Sondergenehmigung einreisen. Für Israelis gelten strenge Quarantänevorschriften.

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Griechenland verlängert harte Quarantäne-Regeln

Die derzeit besonders harte griechische Quarantäne-Regelung wird bis mindestens 8. Feber 2021 verlängert. Dies hat zur Folge, dass alle ankommenden Passagiere eine siebentägige Absonderung antreten müssen. Eigentlich wollte Griechenland die Vorschrift auslaufen lassen, doch man entschied sich wegen der Entwicklungen in anderen Staaten anders. Für Fluggäste, die in nächster Zeit nach Griechenland fliegen wollen, gilt es daher nachstehendes zu beachten: Bereits beim Boarding bzw. spätestens bei der Einreisekontrolle muss nebst dem PLF-Formular, das im Internet zu erstellen ist, ein negativer PCR-Testbefund vorgewiesen werden. Am griechischen Airport ist ein Schnelltest zu absolvieren. Dennoch ist anschließend eine einwöchige Isolation in einer Wohnung oder in der Ferienunterkunft einzuhalten. Österreich betrachtet Griechenland nicht mehr als Risikogebiet, so dass die Wiedereinreise in die Alpenrepublik ohne Auflagen möglich ist. Die Bundesrepublik Deutschland hat einige Regionen von der Liste der „Problemgebiete“ genommen. Hat man sich dort aufgehalten, so kann man ohne Test und Quarantäne nach Hause reisen.

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Für ein Jahr: AUA fliegt OE-LPD nach Spanien aus

Die mit 14 Jahren vergleichsweise junge AUA-Boeing 777-200 mit der Registrierung OE-LPD wird für voraussichtlich ein Jahr im spanischen Teruel ins so genannte Long-Time-Storage überstellt. Dort wird sich der Langstreckenjet zu diversen Lufthansa-Maschinen, darunter Airbus A340-600, gesellen. Eine Sprecherin der Austrian Airlines bestätigte, dass die im Jahr 2007 übernommene Maschine für etwa ein Jahr auf dem spanischen Airport geparkt werden soll. Das Ausliegen ist bereits für Dienstag gegen 8 Uhr 00 geplant. Der exakte Termin steht noch nicht fest, denn: „Die finale Entscheidung trifft unser Kapitän jedoch morgen in der Früh wetterabhängig. Denn in Teruel ist ausschließlich ein Sichtanflug möglich“, so das Unternehmen gegenüber Aviation Direct. Die Boeing-777-Teilflotte der Austrian Airlines besteht derzeit aus sechs Einheiten mit einem Durchschnittsalter von 20,1 Jahren. Es handelt sich dabei um die nachstehenden Maschinen: OE-LPA (MSN: 28698) OE-LPB (MSN: 28699) OE-LPC (MSN: 29313) OE-LPD (MSN: 35960) OE-LPE (MSN: 27607) OE-LPF (MSN: 28692) Der OE-LPA wurden vor einiger Zeit die meisten Sitze entfernt. Diese Boeing 777-200 ist regelmäßig als Frachter im Einsatz. Wie es jetzt in der Kabine dieser Maschine aussieht, unter stellt Aviation Direct unter anderem mittels eines Vergleichsbildes in diesem Artikel vor.

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Lufthansa: Spohr verkündet Aus für A340-600

Die vierstrahligen Airbus A340-600 wird Lufthansa dem aktuellen Planungsstrand nach nicht mehr in den Liniendienst stellen. Dies erklärte Konzernchef Carsten Spohr während der jüngsten Eurocontrol-Veranstaltung. Die 17 Maschinen befinden sich bereits seit längerer Zeit in Spanien in einem so genannten Long-Time-Storage. Spohr stellte nun klar, dass die Vierstrahler kein Comeback bei Lufthansa haben werden. „Wir haben vierstrahlige Flugzeuge herausgenommen und die gesamte A380-Flotte gegroundet. Wir haben die A340-600 herausgenommen und planen nicht sie wieder in die Luft zu bringen. Es gibt also eine bedeutende Flottenmodernisierung durch die Tatsache, dass wir jetzt eine kleinere Fluggesellschaft sind und daher unsere Flotte aufgrund der reinen Mathematik dahinter schneller modernisieren können“, so Lufthansa-Chef Carsten Spohr. Unklar ist die Zukunft der 17 Airbus A340-300. Diese sollen laut dem Kranich-Generaldirektor zumindest vorerst in Betrieb bleiben bzw. bei Bedarf reaktiviert werden. Das Durchschnittsalter dieser Teilflotte beträgt 21,3 Jahre.

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Wien testet elektrischen Flugzeugschlepper

Am Wiener Flughafen kommt ab sofort probeweise ein elektrisch angetriebener Flugzeugschlepper zum Einsatz. Es handelt sich um das Modell „Bison E620“, mit dem Maschinen bis zu 260 Tonnen, beispielsweise Boeing 777, 767 und 737, die Airbusmodelle A350 und A320, sowie Embraer-Jets, geschleppt und gepusht werden können. Laut Flughafen Wien AG sind bereits rund 400 Elektrofahrzeuge im Einsatz. Dabei handelt es sich unter anderem um Autos, Catering-Hubwagen und Gepäckfahrzeuge. Nun testet der Airport auch einen elektrisch angetriebenen Flugzeugschlepper aus dem Hause Goldhofer. Dieser soll etwa zwei Monate lang getestet werden. Anschließend will der Vorstand über weitere Anschaffungen entscheiden. „Die krisenbedingt verkehrsarme Zeit nutzen wir, um weitere Maßnahmen zu entwickeln, wie wir den CO2-Ausstoß des Flughafen-Betriebs weiter reduzieren können. Wir haben einen Großteil unserer Vorfeld-Fahrzeugflotte schon auf Elektromobilität umgestellt, rund 400 E-Fahrzeuge sind hier bereits im Einsatz. Der neue E-Schlepper ist ein großer Fortschritt auf diesem Weg. Schleppfahrzeuge benötigen sehr hohe Leistung – entspricht das Fahrzeug unseren Anforderungen, ist vorgesehen, auch diese Geräte verstärkt einzusetzen“, so Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG.

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Peoples verlängert Flugpause bis 28. März 2021

Die österreichische Regionalfluggesellschaft Peoples verlängert die Flugpause der Linienverbindung Altenrhein-Wien bis zum 28. März 2021. Das Unternehmen begründet den Schritt mit den behördlichen Maßnahmen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Diese würden dazu führen, dass die Nachfrage auf unverändert niedrigem Niveau stagniert. Die OE-LMK, das einzige Flugzeug des Carriers, ist derzeit auf dem Flughafen Wien-Schwechat abgestellt. Peoples strebt die Wiederaufnahme des Linienflugverkehrs mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2021 an.

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2020: Volotea will 90,7 Prozent Auslastung erreicht haben

Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea will im Vorjahr mit 90,7 Prozent eine vergleichsweise äußerst hohe Auslastung erzielt haben. Der Carrier führte im Vergleich mit 2019 um 49 Prozent weniger Flüge durch. Das Unternehmen ist der Ansicht, dass der rasche Fokus auf Inlandsflüge das Rezept zum Erfolg war. So wurden 86 Prozent der Flüge innerhalb der jeweiligen Länder, in denen Volotea tätig ist, durchgeführt. Befördert wurden laut Medienmitteilung 3,8 Millionen Passagiere. „Wir sind sehr stolz auf diese Zahlen, angesichts des aktuellen Kontextes sehr positiv. Die Zuverlässigkeit und Flexibilität von Volotea sowie die Fähigkeit, in Rekordzeit ein brandneues inländisches Netzwerk anzubieten, waren entscheidend. Diese Ergebnisse, die zu dem im Sommer unterzeichneten Konsortialkredit in Höhe von 150 Millionen Euro hinzukommen, helfen Volotea, in einer starken Position in das Jahr 2021 einzutreten, um von der erwarteten Belebung des Kurzstrecken-Freizeitverkehrs im Frühjahr / Sommer zu profitieren, wenn die Impfung voranschreitet“, so Volotea-Chef Carlos Muñoz. Der Billigflieger will heuer wieder expandieren. Dazu flottet man fünf Airbus A320 ein, wobei die erste Einheit bereits in Ostrava lackiert wurde. Auch sollen weitere A319 zur Flotte stoßen. Allerdings beendete man zwischenzeitlich den Betrieb der Boeing 717. Volotea war Europas letzter Betreiber dieses Musters. Die Volotea-Zahlen auf einen Blick: Anzahl Fluggäste: 3,8 Millionen durchgeführte Flüge: 30.600 (-49 Prozent) Ladefaktor: 90,7 Prozent Anzahl der Strecken: 293

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„Neue Flybe“ startet mit ehemaliger AUA-Dash 8-400

Die „neue Flybe“ wird mit einer DHC Dash 8-400, die vormals in Diensten der Austrian Airlines stand, starten. Es handelt sich um die OE-LGA, die im Dezember 2020 die Flotte des österreichischen Carriers verlassen hat. Zwischenzeitlich wurde das Turbopropflugzeug im Register des Vereinigten Königreichs als G-CLXC auf Thyme Opco eingetragen. Dieses Unternehmen beantragte Ende 2020 die Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung für den Re-Start der ehemaligen Regionalfluggesellschaft Flybe. Derzeit ist die einstige OE-LGA auf dem Flughafen Zagreb abgestellt. Das Regionalverkehrsflugzeug trägt die Seriennummer 4014 und wurde im Jahr 2000 fabrikneu an Tyrolean Airways ausgeliefert. Im Zuge der Fusion der einstigen Regionalfluggesellschaft mit der Konzernmutter stieß diese Dash 8-400 zur AUA. Ausgeflogen wurde die OE-LGA im Dezember 2020.

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OE-LPA: So sieht es jetzt im AUA-„Frachter“ aus

Aus der Boeing 777 mit der Registrierung OE-LPA wurden vor einiger Zeit die Sitze der Economy- und Business-Class teilweise entfernt. Austrian Airlines nutzt die Maschine als so genannten „Behelfsfrachter“. Wie es nun innen aussieht und wie sich die „Business“ im Vergleich zu „vor Corona“ verändert hat, zeigen die Fotos in diesem Artikel. Die meisten Fluggesellschaften haben seit etwa März 2020 ein Problem: Die seitens vieler Regierungen aufgrund der Pandemie erlassenen Einreise- und Quarantänebestimmungen haben dazu geführt, dass die Nachfrage – besonders auf der Langstrecke – stark eingebrochen ist. Gleichzeitig besteht immer wieder hoher Bedarf im Cargobereich, denn beispielsweise werden immer wieder Güter wie Masken und Schutzkittel aus China eingeflogen. Die Summe aller Umstände führte dazu, dass zahlreiche Airlines entschieden haben die Sitze aus ihren Passagierflugzeugen auszubauen, um mit dem Fluggerät temporär Fracht zu fliegen. So wurde auch aus der OE-LPA, die im Jahr 1997 an Lauda Air ausgeliefert wurde und durch die Fusion in die AUA-Flotte kam, ein „Frachter auf Zeit“. Vergleichsbild: Business-Class in der OE-LPA „vor Corona“ und jetztDer Langstreckenjet kommt derzeit regelmäßig auf der Strecke Wien-Shanghai-Wien zum Einsatz und bringt diverse Güter nach Österreich. Statt Passagieren mit Maske kann es also durchaus sein, dass palettenweise FFP2-Masken in der Business-Class „sitzen“. Der nachstehende Vergleich zeigt den Unterschied zwischen der AUA-Business-Class für Passagiere („vor Corona“) und der „Business-Class für Fracht“ (momentan in der OE-LPA).

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Wien: Zoll ertappt Schmuggler mit 74 Chamäleons

Die Beamten der Zollstelle am Flughafen Wien-Schwechat konnten am 20. Jänner 2021 einen 56-jährigen Mann aufgreifen, der 74 artengeschützte Chamäleons in einem Koffer versteckt nach Österreich schmuggeln wollte. Zwei der Tiere waren zum Zeitpunkt der Kontrolle bereits verendet. Laut Mitteilung des Finanzministeriums kam der Passagier aus Tansania und stieg in Addis Abeda um. Er wählte den so genannten „grünen Kanal“ und wurde von den anwesenden Zollbeamten routinemäßig kontrolliert. Da das Durchleuchten des Gepäckstücks ein verdächtiges Bild ergeben hat, wurde der Koffer geöffnet und intensiver untersucht. So fanden die Zöllner mehrere Verstecke wie Socken und Plastikdosen, in denen sich insgesamt 74 artengeschützte Chamäleons befanden. Die Boxen wurden daraufhin umgehend von der Zollfahndung in den Tiergarten Schönbrunn transportiert und dort von Reptilienexperten des Tiergartens geöffnet. Von den 74 Tieren waren zwei bereits tot und sind offenbar während des Transports von Tansania nach Österreich verendet. Die überlebenden Chamäleons wurden im Tiergarten Schönbrunn untersucht und versorgt. Bei den Tieren handelt es sich sowohl um Jungtiere im Alter von nur einer Woche als auch um erwachsene Chamäleons. Sie stammen den Experten des Tiergartens zufolge aus dem Usambara-Gebirge, eine momentan sehr regenreiche und kühle Region in Tansania. Die Reptilien werden nun in Terrarien untergebracht, die ihre speziellen Bedürfnisse wie hohe Grundfeuchtigkeit sowie eine luftige und kühle Umgebung erfüllen. Den Ermittlungen zufolge waren die Tiere für den tschechischen Markt bestimmt und sollten dort weiterverkauft werden. Der Schwarzmarktwert beträgt rund 37.000 Euro. „Die wichtige Arbeit des Zolls trägt auch regelmäßig dazu bei, Tierleid zu beenden und skrupellosen Tierschmugglern

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