Februar 4, 2021

Weitere Artikel aus der Rubrik

Februar 4, 2021

Berlin: Tegel wird zum Impfzentrum

Erst vor wenigen Wochen wurde der Flughafen Berlin-Tegel in den Ruhestand verabschiedet und vom neu errichteten BER abgelöst. Jetzt entsteht dort ein Impfzentrum. Im Gebäude des ehemaligen Flughafens Tegel soll in einer Woche das nächste Impfzentrum öffnen – dort werden ab 10. Februar zunächst 200 Personen pro Tag gegen das Coronavirus geimpft. Im früheren Airport wird nach Plänen des Senats das neue Präparat von AstraZeneca eingesetzt – der Impfstoff der britisch-schwedischen Hersteller wird in Deutschland nur für Patienten im Alter von 18 bis 64 Jahren empfohlen. Vorerst sollen in das dortige Impfzentrum die noch nicht geimpften Pflegekräfte aus Seniorenheimen und ambulanten Diensten einbestellt werden. Dazu kommen später jene Berliner aus Risikogruppen, die jünger als 65 Jahre sind. Dies geht aus vorläufigen Planungen von Senat und Hilfsorganisationen hervor. Am Wochenende wollen die Beteiligten in Tegel den Ablauf proben. Mittelfristig erwarte der Senat, in Tegel bis zu 2000 Impfungen pro Tag zu verabreichen, berichtet der Tagesspiegel.  Der frühere Flughafen ist das vierte von sechs geplanten Impfzentren in der Stadt.

weiterlesen »

QantasLink holt sich drei Embraer E190

Qantas flottet auf: Ab Mitte des Jahres wird die australische Fluggesellschaft drei Embraer E190 in Darwin und Adelaide stationieren. Das soll in Zusammenarbeit mit Alliance Airlines, an der Qantas 20 Prozent hält, geschehen. Denn die Fluglinie habe erst kürzlich eine Großbestellung von Embraer übernommen, insgesamt 27 E190 wurden zugekauft, wie simpleflying.com berichtet. Schlussendlich sollen drei dieser Jets unter QantasLink zum Einsatz kommen. QantasLink ist ein Markenname der australischen Fluggesellschaft Qantas Airways für Regionalflüge innerhalb Australiens, die auch oftmals mit Langstrecken-Flügen des großen Carriers verknüpft werden. „Die E190 ist ein perfekter Regionaljet. Er bietet eine größere Reichweite als unsere 717 und ist ungefähr halb so groß wie unsere 737. Das steigert zusätzlich die Wirtschaftlichkeit bei längeren Flügen und schont zudem die Umwelt“, so John Gissing, der Geschäftsführer von QantasLink.

weiterlesen »

Boeing: Iran Air fragt Auftragsstaus ab

Iran Air bestellte im Jahr 2016 rund 80 Flugzeuge beim US-amerikanischen Flugzeugbauer.  Wenig später verhängte der damalige US-Präsident Donald Trump jedoch scharfe Sanktionen gegen den Iran. Und stornierte so indirekt die Groß-Bestellung der Fluggesellschaft – zumindest schwebt sie seitdem im luftleeren Raum. Mit dem neuen Präsidenten der Vereinigten Staaten keimt jetzt wieder Hoffnung auf. Iran Air habe in den letzten Tagen Boeing kontaktiert, um sich über den Status der Order zu erkundigen, so simpleflying.com. Derzeit bremsen verhängte US-Sanktionen die Geschäftsbeziehungen der beiden Länder, sehr zum Leid des Flugzeugherstellers. Denn wie dieser mitteilt, hätte der Deal dem Unternehmen über 16,5 Milliarden US-Dollar eingebracht. Geld, welches Boeing besonders in Corona-Zeiten nötig hat. Bei der Bestellung würde es sich hauptsächlich um Flugzeuge des Typs 737 MAX und 777 handeln.

weiterlesen »

Alitalia: Staat stellt weitere Millionen-Hilfe in Aussicht

Die italienische Fluggesellschaft fährt seit fast 20 Jahren keinen Profit mehr ein.  Und musste 2017 Insolvenz anmelden. Deswegen hatte der Staat dem Carrier in jüngster Vergangenheit bereits Überbrückungskredite in Milliardenhöhe gewährt. Doch allem Anschein nach reicht das nicht aus: Alitalia könnte mindestens weitere 150 Millionen Euro zur Abfederung von wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise erhalten, berichtet das Luftfahrtportal CH-Aviation. Ein neues Maßnahmen-Paket der italienischen Regierung würde dies möglich machen. Unter Umständen könnte sich der Geldbetrag sogar auf 200 Millionen Euro erhöhen. Denn die Buchungslage der angeschlagenen Fluglinie würde sich auch im neuen Jahr auf niedrigem Niveau bewegen. Im Corona-Jahr verzeichnete Alitalia einen Umsatzrückgang von 78 Prozent von 2,67 Milliarden Euro auf 590 Millionen Euro. Die Zahl der Passagiere sank gegenüber 2019 von 21,2 Millionen auf 6,3 Millionen. 

weiterlesen »

World2Fly gründet Ableger in Portugal

Der spanische Reiseveranstalter Iberostar steigt mit der Neugründung World2Fly in die Luftfahrt ein. Noch wurde seitens der spanischen Luftfahrtbehörde kein AOC ausgestellt, doch mit der Erteilung wird in Kürze gerechnet. Nun wurde bekannt, dass auch ein Ableger in Portugal gegründet wurde. Mit World2Fly will der Reisekonzern selbst Charter- und Linienflüge anbieten. Zunächst will man sich auf die Langstrecke fokussieren und dazu Maschinen des Typs Airbus A330 betreiben. Das erste Flugzeug trägt die Registrierung EC-LXR und wurde bereits in die Farben der Neugründung lackiert. Auch wurde in den USA der Antrag gestellt unter dem EU-US-OpenSkies-Vertrag fliegen zu können. Die Bewilligung ist im Grunde nur Formsache. Zusätzlich zum AOC in Spanien will man auch eine Schwesterairline in Portugal hochziehen. Ein entsprechender Antrag wurde bei den zuständigen Behörden eingebracht, berichtet CH-Aviation.com. Welche Konzernairline welche Flugzeuge bekommen wird, ist noch hoffen.

weiterlesen »

Boeing schuldet Corona-Kredit auf Anleihe um

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing betreibt derzeit eine offensichtliche Umschuldung. Der Konzern nahm kurz nach Beginn der Corona-Pandemie ein Darlehen in der Höhe von 13,8 Milliarden U.S.-Dollar auf. Dieses will man nun zumindest teilweise mit dem Erlös einer Anleihe zurückzahlen. Boeing platzierte am 2. Feber 2021 auf dem Kapitalmarkt ein Papier, das rund 9,825 Milliarden U.S.-Dollar in die Kasse spülen soll. Der Verwendungszweck ist kein Geheimnis: Der Hersteller will damit zumindest teilweise den eingangs erwähnten Kredit zurückbezahlen. Somit schuldet Boeing auf eine Kapitalmarkt-Anleihe um. Im Vorjahr schrieb der U.S.-amerikanische Hersteller einen Rekordverlust in der Höhe von 11,9 Milliarden U.S.-Dollar. Die Programme 737 Max 10 und 777X werden sich aufgrund diverser Probleme um zumindest drei Jahre verzögern.

weiterlesen »

Hannover: Einsatz von Corona-Spürhunden angedacht

Hunde werden in vielen Bereichen als Experten eingesetzt, denn nach entsprechender Ausbildung sind diese in der Lage so ziemlich alles zu finden. Ob Sprengstoff, Drogen oder verschüttete Menschen – all das ist für Spürhunde kein Problem. Nun überlegt man zumindest in Niedersachsen auch auf „Coronaschnüffeln“ zu setzen. Zur „Anti-Corona-Truppe“ des Flughafens Helsinki zählt bereits seit einiger Zeit die Unterstützung durch Vierbeiner. Fachlich wird das Projekt durch eine Universität begleitet und die Ergebnisse sind vielversprechend. Die Trefferquote ist äußerst hoch, so dass durchaus vorstellbar ist, dass Hunde „der“ Gamechanger im Reiseverkehr sein könnten. Allerdings setzten bislang nur Dubai und Helsinki auf den planmäßigen Einsatz von Spürhunden in Sachen Corona-Bekämpfung. In Deutschland und Österreich gibt es zwar Überlegungen und Versuche, doch von einem Planeinsatz ist noch nichts zu vernehmen. Der Ministerpräsident des deutschen Bundeslands Niedersachsen, Stephan Weil, sagte nun, dass es vorstellbar ist, dass Spürhunde bei Restaurantbesuchen, Veranstaltungen, Grenzkontrollen und eben an Flughäfen zum Einsatz kommen könnten. Er bezeichnete dies als „hochinteressante Möglichkeit“, nannte aber keine konkreten Details. In Deutschland testen die Tierärztliche Hochschule Hannover und die Bundeswehr bereits seit einigen Monaten. Die Trefferquote kann sich sehen lassen: 94 Prozent.

weiterlesen »

Sommer 2021: IATA zeichnet Worst-Case-Szenario

Der Luftfahrtverband IATA blickt mit großer Sorge auf den Sommer 2021. Bislang hoffen die Airlines darauf, dass sich mit flächendeckenden Impfungen die Einreise- und Quarantänebestimmungen in Luft auflösen und so die Nachfrage wieder anziehen wird. Die IATA stellte nun verschiedene Szenarien auf und der Worst-Case geht davon aus, dass das Aufkommen im Jahr 2021 bei nur 38 Prozent des Jahres 2019 liegen könnte. So dies eintreten sollte, würde das Überleben vieler Anbieter auf dem Spiel stehen. IATA-Präsident Alexandre de Juniac meint dazu, dass es ein „hartes Jahr noch härter machen“ würde. Mit der Zulassung des Impfstoffs von Biontech-Pfizer wurde in der Luftfahrt- und Tourismusbranche ein neuer Optimismus ausgelöst. Allerdings ist dieser schon weitgehend verflogen, denn insbesondere in der Europäischen Union schreiten die Impfungen nur im Schneckentempo voran. Auch herrscht eine regelrechte Mangelwirtschaft, die insofern bezeichnend ist, weil überwiegend auf den billigsten Anbieter gesetzt wurde. Astrazeneca kann laut EU-Kommission die vertraglich vereinbarten Mengen nicht schnell genug liefern und obendrein haben die meisten Gesundheitsbehörden der EU-Staaten Zweifel in Sachen Wirksamkeit bei Personen über 65 Jahren. Weiterhin chaotisches Vorgehen in der EU Tatsache ist aber auch, dass nichts unternommen wird, um der Luftfahrtbranche das Überleben aus eigener Kraft möglich zu machen. Einigungen auf EU-Ebene sind oft schon am Tag des Beschlusses „für die Tonne“, denn zum Beispiel Deutschland und Österreich preschen dann mit Alleingängen hervor. Einig ist man sich offenbar nur darüber, dass man das Reisen zu kompliziert und umständlich wie möglich machen will. Das wirkt sich massiv nachteilig auf die Nachfrage bei

weiterlesen »

Smartwings: Comeback der Boeing 737-Max noch im Feber

Die tschechische Smartwings Group geht momentan davon aus, dass die Maschinen des Typs Boeing 737-8 noch im Laufe des Febers wieder kommerziell eingesetzt werden können. Derzeit ist die CSA-Mutter mit der Erfüllung diverser EASA-Auflagen beschäftigt. Eine Sprecherin des Carriers erklärte auch, dass die Maschinen zunächst ab Prag in Richtung Kanaren, Vereinigte Arabische Emirate, Oman, Kapverden und Funchal fliegen werden. Im April 2021 beabsichtigt man auch Tel Aviv anzufliegen, wobei eingeschränkt wird, dass die Aufnahme von einer möglichen Grenzöffnung Israels abhängig ist. Punktuell sollen die Boeing 737 Max 8 auch auf anderen Strecken zum Einsatz kommen. Vor dem weltweiten Flugverbot übernahm Smartwings sieben Einheiten dieses Typs. Es handelt sich um geleaste Flugzeuge. Sechs weitere Maschinen stehen zur Lieferung an, wobei zwei direkt bestellt wurden und vier über den Lessor GECAS. Ende Jänner 2021 erteilte die europäische Luftfahrtbehörde EASA dem Muster Boeing 737 Max nach langem Verbot die Wiederzulassung. Diese ist allerdings an zahlreiche Auflagen, die sowohl der Hersteller aus auch die Betreiber erfüllen müssen, geknüpft. In den USA und in Brasilien ist dieser Maschinentyp schon im kommerziellen Einsatz.

weiterlesen »

SkyUp expandiert weiter Richtung West-Europa

Die Billigfluggesellschaft SkyUp setzt ihren Expansionskurs in Richtung Westeuropa fort. Der Carrier wird im Mai 2021 weitere Routen ab Kiew-Borispil und Lwiw in Richtung Italien und Malta aufnehmen. Ab 21. Mai 2021 will der ukrainische Carrier ab Lwiw nach Bergamo fliegen. Zunächst sollen zwei wöchentliche Flüge angeboten werden. Am 29. Mai 2021 soll eine mit gleicher Frequenz bediente Route von Borispil nach Bari flogen. Am gleichen Tag will SkyUp erstmals nach Luqa (Malta) fliegen und zwar an den Verkehrstagen Mittwoch und Samstag. Erst vor wenigen Wochen kündigte der Lowcoster eine groß angelegte Expansion an und kündigt die Aufnahme einiger Routen nach Deutschland an. Nähere Einzelheiten dazu in diesem Artikel.

weiterlesen »