Februar 11, 2021

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Februar 11, 2021

Österreich: Brunner will „Stopp-Corona“-App für Reisen einsetzen

Österreichs Luftfahrt-Staatssekretär Magnus Brunner (ÖVP) schlägt vor, dass die „Stopp-Corona-App“ künftig als Test- und Impfnachweis für Passagiere verwendet werden sollte. Dazu müsste diese entsprechend erweitert werden. Flughafen Wien und Reisebüros begrüßen den Vorschlag. Zu Beginn der Corona-Pandemie wollte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) die umstrittene App sogar verpflichtend machen. Personen, die kein Smartphone haben, sollten einen speziellen Schlüsselanhänger bekommen. Aufgrund erheblicher Bedenken der Opposition verschwanden die Überlegung und die Smartphone App schnell wieder in der Schublade. Diese „Stopp Corona“-Applikation spielt schon lange keine Rolle mehr und ist genauso zahn- und wirkungslos wie die so genannte „Corona-Ampel“. Letztere hat nicht einmal mehr Symbolik und irgendwelche Konsequenzen aus der jeweiligen Farbe haben sich ohnehin noch nie ergeben. Beide „Rohrkrepierer“ der Regierung haben aber viel Steuergeld gekostet. Flughafen Wien sieht Vorschlag positiv Nun versucht man also die fast überhaupt nicht genutzte „Stopp-Corona“-App doch noch irgendwie zur Nutzung zu bringen und überlegt diese im Reiseverkehr als Impf- und Testnachweis einzusetzen. Komplett durchdacht scheint dies wieder einmal nicht zu sein, da es ein nationaler Alleingang ist. Die IATA hat bereits ein internationales Modell entwickelt, das von verschiedenen Staaten bereits fix oder aber probeweise eingesetzt wird. Die Idee der IATA ist simpel: International eine einzige App verwenden und keinen nationalen Flickenteppich, der unweigerlich zu Problemen führen wird. Wenn Passagiere für jeden Staat eine eigene Applikation, die noch dazu jeweils anders zu bedienen ist, herunterladen müssen, ist damit zu rechnen, dass viele damit überfordert sein werden. Dennoch ist der Vorstoß von Magnus Brunner, der wohl noch einiges an

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GRZ: Frachtflüge bringen Masken nach Österreich

Heute um 15:30 Uhr ist der erste von zwei Frachtflügen mit der wichtigen medizinischen Fracht aus China gelandet. Die Nachfrage nach hochwertigen Medizinprodukten – derzeit vor allem FFP2 Masken und Antigen Schnelltests – ist aufgrund der neuen Verordnungen in vielen Ländern Europas weiter deutlich ansteigend. Um dieser Nachfrage nachzukommen, bringt Diwa Medical in Zusammenarbeit mit der Belenos GmbH und dem Logistikunternehmen Quehenberger sowie der Sky Cargo Solutions rund 2 Millionen Masken mit einer Boeing 777-200 aus China nach Österreich. Als Zielflughafen wurde der Flughafen Graz ausgewählt. „Dass der Transport der FFP2 Masken über den Flughafen Graz abgewickelt wird und wir erneut zeigen können, dass auch Großraumflugzeuge bei uns professionell abfertigt werden, freut uns natürlich sehr“, erklärt Wolfgang Grimus, Geschäftsführer des Flughafen Graz, „ist doch die Fracht, die wir seit einigen Jahren in enger und ausgezeichneter Zusammenarbeit gemeinsam mit Swissport betreiben, für uns ein wichtiges Geschäftssegment.“ Seit Beginn der Corona-Krise starten regelmäßig Charterflüge nach Zentral- und Osteuropa, wie man mitteilt. „Wir freuen uns, unser Know-how in der Abfertigung von Frachtflugzeugen nun auch in Graz demonstrieren zu können“, so Andreas Ottendorf, Stationsleiter Swissport Cargo Services Graz.

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FRA: Nur 882.869 Passagiere im Januar

Die verschärften Lockdowns und Reisebeschränkungen wegen der Corona-Pandemie haben dem Frankfurter Flughafen auch den Start in das neue Jahr vermasselt. Der Flugbetrieb verweilt auf äußerst niedrigem Niveau: Im Januar zählte Fraport an Deutschlands größtem Luftfahrt-Drehkreuz nur 882.869 Fluggäste – und damit um 80,9 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Bereits im Dezember war das Aufkommen im Jahresvergleich um 81,7 Prozent eingebrochen. Hintergrund seien – wie soll es auch anders sein – die anhaltenden Reisebeschränkungen und der daraus resultierende Nachfrageeinbruch infolge der Covid-19-Pandemie, wie man mitteilt. Viele Fluggesellschaften ihr ohnehin gekapptes Flugangebot in den vergangenen Wochen weiter zurückgefahren.  Auch die Zahl der Flugbewegungen ging mit 13.196 Starts und Landungen um 63,7 Prozent zurück. Deutlich besser lief es hingegen im Cargo-Geschäft. Im Januar erhöhte sich das Aufkommen an Fracht und Luftpost in Frankfurt im Jahresvergleich um 18,1 Prozent auf 176.266 Tonnen. Und erreichte damit den bisher zweithöchsten Wert in einem Januar überhaupt. Für das neue Jahr rechnet Fraport-Chef Stefan Schulte nach bisherigen Angaben mit einer Erholung des Passagierverkehrs, vor allem in der zweiten Jahreshälfte. Insgesamt dürfte das Fluggastaufkommen nach seiner Schätzung aber nur 35 bis 45 Prozent des Rekordjahres 2019 erreichen. 

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Fraport schließt Großprojekt ab

Der Flughafenbetreiber Fraport hat die Modernisierung von 14 griechischen Flughäfen drei Monate früher fertiggestellt als geplant. Dies teilte am Mittwoch der Chef von Fraport Griechenland Alexander Zinell mit. Es seien 440 Millionen Euro investiert worden. Fünf Flughäfen haben nun ein völlig neues Gebäude bekommen, darunter die Airports der Inseln Lesbos, Kefalonia und Mykonos. Zudem wurden bei zwölf Flughäfen die Landebahnen modernisiert und ausgebaut. Es seien auch moderne Sicherheitssysteme installiert worden. Modernisiert und verdoppelt wurden zudem die Anlagen des Flughafens der zweitgrößten griechischen Stadt Thessaloniki. Griechenland verfüge nun über 14 moderne Flughäfen und sei damit „für den Neustart der Tourismusindustrie“ bereit, erklärte Zinell. Fraport hatte im April 2017 offiziell den Betrieb von 14 griechischen Regionalflughäfen übernommen. Die Vergabe der Konzessionen über die Dauer von 40 Jahren gilt als eines der größten Privatisierungsprojekte im damals völlig überschuldeten Griechenland. Athens Privatisierungsfonds hätte dafür 1,234 Milliarden Euro kassiert, wie news.gtp.gr berichtet.

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Slowakei schickt alle Einreisenden in Quarantäne

Die slowakische Regierung macht Nägel mit Köpfen. Die Slowakei verschärft ab Montag kommender Woche ihre Grenzpolitik. Laut einem Regierungsbeschluss werden restlos alle Personen, die aus dem Ausland einreisen, verpflichtend eine 14-tägige Quarantäne antreten müssen, verkündete Gesundheitsminister Marek Krajci heute in Bratislava. Und zwar ausnahmslos alle – auch Menschen, die aus „sicheren Ländern“ ankommen, so Krajci. Ab Montag werden zudem staatliche Einrichtungen angeboten, in denen Einreisende ihre Isolationszeit verbringen können. Frühestens am achten Tag könne die Quarantäne durch ein negatives Testergebnis vorzeigt beendet werden, so der ORF. Sollte es die Situation erfordern, könnten die Regeln noch strikter gestaltet werden, warnte Krajci. Infrage komme auch eine rein staatliche Pflicht-Quarantäne. Einzig und allein Pendler bleiben von diesen einschneidenden Maßnahmen weitestgehend verschont. Allem Anschein nach werden sie für die Einreise weiterhin einen negativen Covid-19-Test benötigen, der nicht älter als sieben Tage ist.

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Easyjet launcht Standard Plus-Paket

Easyjet vereinfacht den Buchungsprozess – und führt die Zusatzoption Standard Plus ein.  Diese ergänzt die Tarife Standard und Flex und sei nur verfügbar, wenn noch Premium-Sitzplätze (Sitz im vorderen Flugzeugbereich) frei wären. Ab 10,49 Euro kann die Option dazu gebucht werden. Neben einer Sitzgelegenheit in den ersten Reihen beinhaltet diese auch die Mitnahme eines großen Handgepäckstücks an Bord, schnelles Boarding und die Easyjet Plus Gepäckabgabe. „Wir freuen uns, das Standard Plus-Paket anzubieten, das unsere beliebtesten Produkte wie schnelles Boarding und einen Sitzplatz in den ersten Reihen in einem Paket kombiniert. Hierdurch können Kunden die Gesamtkosten bereits beim ersten Buchungsschritt sehen“, so Sophie Dekkers, Chief Commercial Officer bei Easyjet. 

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Regierung schickt Air Namibia in die Liquidation

Die Fluggesellschaft Air Namibia ist am Ende. Der Flugbetrieb wurde am Donnerstag eingestellt und laut Regierung soll das Unternehmen, das rund 75 Jahre lang in der Luft war, liquidiert werden. Betroffene Passagiere sollen sich für mögliche Erstattungsansprüche bei der Airline melden. Das staatliche Luftfahrtunternehmen beschäftigt derzeit 636 Mitarbeiter, die eine Abfindung erhalten sollen. Die Aussichten auf neue Jobs sind allerdings angesichts der momentanen Coronakrise nicht gerade rosig. Am Donnerstag wollen Vertreter von Air Namibia, der Gewerkschaft und der Regierung zusammentreffen und weitere Details der Liquidation besprechen. Hintergrund der Schließung ist, dass die Fluggesellschaft Anfang des Monats vor dem Höchstgericht Namibias einer Klage des Leasinggebers Challengair unterlegen ist. Verhandelt wurde über ausstehende Leasingraten für eine Boeing 767-300ER. Die Forderungen gehen bis in das Jahr 1998 zurück. Letztlich einigte man sich darauf, dass eine Summe in der Höhe von 9,9 Millionen Euro in Raten bezahlt wird. Die erste Teilzahlung in der Höhe von fünf Millionen Euro ist am 18. Feber 2021 fällig. Jedenfalls ist die Regierung mit dieser Entscheidung nicht einverstanden und da die staatliche Air Namibia ohnehin finanziell angeschlagen ist, entschied man sich für die Liquidation. Finanzminister Ipumbu Shiimi bezifferte den Kapitalbedarf mit rund 461,6 Millionen U.S.-Dollar. Diese Summe will man den Steuerzahlern nicht zumuten. Die Flotte von Air Nambia bestand zuletzt aus drei Airbus A319, zwei A330-200, vier Embraer 135 und einer inaktiven Boeing 737-500. Die Langstreckenjets werden von Castlelake geleast. Ein Airbus A319 wird von Deucalion Aviation Funds geleast. Die anderen Maschinen befinden sich im Eigentum der Fluggesellschaft.

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Adria Airways: Markenrechte für nur 33.000 Euro verkauft

Nach mehreren Anläufen ist des dem Insolvenzverwalter gelungen die Marke Adria Airways zu verkaufen. Der Erlös ist aber nicht sonderlich hoch, denn laut offizieller Mitteilung wurden nur 33.000 Euro eingenommen. Ziemlich wenig für ein einst stolzes Brand. Doch gerade der Ruf, den Adria Airways in den letzten Jahren der Existenz genossen hat, dürfte sich äußerst negativ auf den Kaufpreis der Markenrechte ausgewirkt haben. Der Pleite-Carrier und der mittlerweile in der Versenkung verschwundene deutsche Eigentümer sorgten regelmäßig für negative Schlagzeilen. Daher ist es auch gar nicht verwunderlich, dass der Insolvenzverwalter gleich mehrere Anläufe unternehmen musste, um einen Käufer für das Brand zu finden. Das Mindestgebot wurde wiederholt abgesenkt und nun schlug ein nicht näher genannter Bieter zum Preis von 33.000 Euro zu. Der zuletzt abermals reduzierte Rufpreis war 10.000 Euro. Vor der letzten Reduktion erhielt man übrigens überhaupt keine Gebote.

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Klagenfurt: Pattsituation zwischen öffentlicher Hand und Investor

Der Mehrheitseigentümer des Klagenfurter Flughafens, Lilihill Group, wollte die Anteile aufstocken und befand sich dazu mit der Stadt Klagenfurt und dem Land Kärnten in Verhandlungen. Nun sollen diese zumindest vorläufig gescheitert sein, berichtet der Österreichische Rundfunk unter Berufung auf Verhandlerkreise. Offiziell bestätigen will die Berichterstattung des ORF (noch) niemand, allerdings gelten die Fronten zwischen öffentlicher Hand und dem privaten Investor bereits seit einiger Zeit als verhärtet. Lilihill kündigte vor etwa 1,5 Jahren große Investitionen, die auch den Neubau des Terminals vorgesehen haben, doch umgesetzt wurde nicht viel. Zwei in die Jahre gekommene Hangars wurden aus statischen Gründen dem Erdboden gleich gemacht und ein ehemaliger Laudamotion-Manager wurde für das Airline-Marketing angestellt. Bereits vor der Corona-Pandemie war in Klagenfurt nicht sonderlich viel los. Ganzjährig wurden nur die Ziele Köln/Bonn und Wien bedient. Temporär gab es immer wieder saisonale Linien- und Charterstrecken, doch ansonsten war es ruhig an Kärntens Flughafen. Die Krise führte nun dazu, dass der Airport erneut überhaupt keine regelmäßigen Flüge hat und abermals die Betriebszeiten, auf die beispielsweise die General Aviation angewiesen ist, stark ausgedünnt hat. Zukunft der Wien-Anbindung offen Die Rückkehr von Eurowings gilt als nicht gefährdet, jedoch sieht es im Fall der Austrian Airlines ein wenig anders aus. Die österreichische Lufthansa-Tochter wird mit Ende März 2021 den Betrieb des einzigen Turboprop-Musters, DHC Dash 8-400, beenden. Das kleinste Muster wird dann der Embraer 195 sein. Die Kosten für den Einsatz des Regionaljets auf dieser Ultrakurzstrecke liegen deutlich über jenen der Dash. Dass die Nachfrage auf Klagenfurt-Wien in den letzten

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Frankfurt: ANA legt Sonderflüge nach Nagoya auf

Die japanische Fluggesellschaft ANA wird im März 2021 zwei Rotationen zwischen Nagoya und Frankfurt am Main durchführen. Zielgruppe sind im Ausland arbeitende oder studierende Japaner, denn die Einreise- und Quarantänebestimmungen sind hart. Der Flug NH 1916 wird für den 14. und den 21. März 2021 angeboten. Zum Einsatz kommt dafür eine Boeing 777-300. Der Flug startet in Frankfurt um 18:00 Uhr und erreicht den Flughafen Chubu bei Nagoya um 13:30 Uhr des Folgetages. Weiters konnten für die Monate Februar und März 2021 zusätzliche Flüge aufgelegt werden. Das Angebot wird auf Flügen von Tokio nach Bangkok und Manila ausgebaut und um einzelne weitere Flugverbindungen vornehmlich in die Chubu-Region ergänzt. Zum Beispiel ab Los Angeles, San Francisco, Chicago – und eben aus Frankfurt.

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