März 8, 2021

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März 8, 2021

Anschober halbiert Gültigkeit von Antikörper-Befunden

Formell wäre der österreichische „Lockdown“ am Dienstag ausgelaufen. Der Hauptausschuss des Nationalrats beschloss am Montag mit den Stimmen von ÖVP und Grünen eine Verlängerung der Betretungsverbote und Ausgangsbeschränkungen bis vorerst Sonntag. Neu ist, dass negative PCR-Befunde im Inland künftig 72 Stunden als „Eintrittskarte“ verwendet werden können. Als Testnachweis werden gemäß der von Gesundheitsminister Rudolf Anschober vorgelegten Verordnungsnovelle ein bestätigter negativer Antigen-Test bzw. ein negativer PCR-Test anerkannt, wobei Antigen-Tests maximal 48 Stunden und molekularbiologische Tests maximal 72 Stunden alt sein dürfen. Diese erweiterte Gültigkeitsregelung gilt künftig auch für den Besuch in Alten- und Pflegeheimen sowie für die Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen wie Friseurbesuche. Genesene ab sofort schlechter gestellt Personen, die eine Covid-19-Erkrankung überstanden haben, sind jedoch künftig schlechter gestellt. Ab sofort werden Nachweise über eine Genesung nur noch drei Monate lang anerkannt. Bislang galt dies für ein halbes Jahr. Vorgelegt werden können wahlweise Genesungsbestätigungen, positive Antikörper-Tests oder Absonderungsbescheide aufgrund einer amtlich festgestellten COVID-19-Infektion, allerdings nur noch bis maximal drei Monate lang. Danach sind die Papiere defacto wertlos. Die Opposition kritisiert die Entscheidungen der Regierung heftig und verweigerte geschlossen die Zustimmung. Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) begründet die Entscheidung bezüglich genesener Personen damit, dass wissenschaftliche Erkenntnisse zu Grunde liegen würden. Welche sagte er jedoch nicht. Offen ließ Anschober, welche Lockerungsschritte es ab Montag, insbesondere in Vorarlberg, geben wird. Er könne „noch nichts im Detail darstellen, wir sind mitten im Arbeitsprozess“, sagte er. Tatsache sei aber, dass sich das Abkoppeln Vorarlbergs von der Bundesebene zuletzt sogar verstärkt habe. Die Situation sei dort „seit vier Wochen

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Bern: Flybair hakt das Jahr 2021 ab

Die Hausmarke des Flughafens Bern-Belp, FlyBair, wird im Sommerflugplan 2021 keine Ferienflüge anbieten. Der Neustart wird in das Jahr 2022 verschoben. Im Vorjahr konnten nur 32 von 150 Rotationen durchgeführt werden. „Aufgrund des unsicheren Marktumfelds und der mangelnden Planungssicherheit infolge der Pandemie haben Verwaltungsrat und Management gemeinsam beschlossen, einen „Einfrierprozess“ einzuleiten und alle derzeit geplanten Flugoperationen während der diesjährigen Sommersaison abzusagen“, so das Unternehmen. Im Vorjahr schrieb der virtuelle Carrier einen Verlust in der Höhe von 760.000 Schweizer Franken. Gleichzeitig streitet man um einen höheren Betrag mit Helvetic Airways. Die Regionalfluggesellschaft pocht auf die Bezahlung der im Vorjahr abgesagten Flüge. Flybair bestreitet den Anspruch und fordert geleistete Anzahlungen zurück.

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Italien: Testpflicht für Fernzüge kommt

Die italienischen Staatseisenbahnen planen die Einführung von verpflichtenden Coronatests auf ihren Schnellzügen „Frecciarossa“. Zunächst will man ab April 2021 das Verfahren zwischen den Metropolen Mailand und Rom testen. Der Probelauf dürfte aber nur der Anfang sein, denn Bahnchef Gianfranco Battisti will im Hinblick auf den nationalen und internationalen Tourismus, der im Sommer 2021 erwartet wird, flächendeckend im Frecciarossa-Netz eine Testpflicht einführen. Oberste Priorität haben dabei touristisch relevante Eisenbahnstrecken. Lokale Medien rechnen damit, dass auch private Betreiber nachziehen werden. Die genaue Umsetzung der Testpflicht ist noch offen. Derzeit sieht es danach aus, dass an größeren Bahnhöfen Teststationen eingerichtet werden und bei der Ticketkontrolle durch den Schaffner der negative Befund vorgewiesen werden muss. Es soll auch möglich sein, dass Tests anderswo gemacht werden dürfen. Sofern der negative Nachweis nicht älter als eine gewisse Zeit, die noch festgelegt werden muss, ist, soll dieser anerkannt sein. Ziel der Maßnahme ist es, dass die FS „coronafreie Züge“ garantieren will. Regierung muss die gesetzliche Grundlage schaffen Da die Zugangsbeschränkung ein massiver Eingriff in den freien Zugang sowie die Beförderungspflicht darstellt, ist nun die italienische Regierung am Zug. Diese muss zunächst die gesetzliche Grundlage schaffen. Auf Basis es Hausrechts kann die FS die Testpflicht noch nicht einführen. Derzeit geht die Staatseisenbahn davon aus, dass Rom grünes Licht für den Versuch, der im April 2021 auf zunächst einer Route starten soll, geben wird. In Israel führte erst kürzlich die Fluggesellschaft Israir auf der Inlandsstrecke Tel Aviv-Eilat eigene Flüge für geimpfte Personen ein. Zunächst handelt es sich um einen

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Auch im Inland: Sardinien führt Testpflicht ein

Die Mittelmeerinsel ist derzeit als einzige Region Italiens auf der lokalen Corona-Ampel weiß gestuft. Dabei handelt es sich um die niedrigste Risikostufe, die das südeuropäische Land kennt. Die Regionalregierung will nun den Zugang auf die Insel beschränken. Das hat zur Folge, dass nur Personen, die gegen Covid-19 geimpft sind oder aber einen negativen Testnachweis, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, vorlegen können, Sardinien betreten dürfen. Das betrifft nicht nur internationale Reisende, sondern auch Personen, die beispielsweise vom italienischen Festland aus anreisen. Der Präsident der Regionalregierung, Christian Solinas, will die Mittelmeerinsel zu einem Musterbeispiel für ganz Europa machen. Auch will er mit der Maßnahme verhindern, dass Neuinfektionen vom Festland eingeschleppt werden. Die Kontrollen sollen in den Häfen und Flughäfen durchgeführt werden. Ob diese Maßnahme hält, bleibt abzuwarten. Im Vorjahr wollte Sardinien eine Testpflicht für Einreisende – auch aus dem Inland kommend – einführen. Auf Antrag der Zentralregierung kippte ein Gericht die Verordnung. Damals wurde die Entscheidung damit begründet, dass es für die PCR-Testpflicht keine Notwendigkeit geben würde und diese die verfassungsmäßige Reisefreiheit einschränken würde.

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Schnell-Züge zum Frankfurter Flughafen: Deutsche Bahn und Lufthansa intensivieren Zusammenarbeit

Lufthansa und Deutsche Bahn setzen auf den raschen Ausbau gemeinsamer Angebote für den Zug zum Flug. In Frankfurt haben heute beide Unternehmen ihre Planungen für eine gemeinsame Produktoffensive vorgestellt. Das Lufthansa Express Rail-Netz wird um fünf Städte erweitert. Ab Dezember fahren erstmals extraschnelle Sprinter-Züge auch zum Flughafen Frankfurt. Mit dem Ausbau ihrer Kooperation setzen Lufthansa und Deutsche Bahn einen neuen Standard bei der umweltfreundlichen Vernetzung der Verkehrsträger. „Aus einer guten Kooperation wird jetzt eine umfassende Partnerschaft, wie es sie zwischen Lufthansa und Deutscher Bahn noch nicht gegeben hat. Die DB vernetzt Ende des Jahres mit neuen Sprinterverbindungen den größten deutschen Flughafen noch enger mit der Schiene. Reisen mit der Bahn wird schneller und komfortabler“, verspricht DB-Vorstand Berthold Huber. Größeres Netzwerk und neue extraschnelle Sprinter Bereits heute bieten Deutsche Bahn und Lufthansa täglich 134 Zubringerzüge aus 17 deutschen Städten an den Flughafen Frankfurt. Im zweiten Halbjahr 2021 kommen weitere fünf Städte hinzu. Erstmalig wird ab Juli die Anreise zum Frankfurter Flughafen mit Lufthansa Express Rail von Hamburg und München möglich sein, ab Dezember dann auch von Berlin, Bremen und Münster.  Zudem feiern neue Sprinter-Verbindungen ab Dezember Premiere. Die Bahnfahrt zwischen München und Köln verkürzt sich auf unter vier Stunden. Von und nach München und Nürnberg geht es zweimal am Tag in drei bzw. zwei Stunden direkt und ohne weitere Zwischenhalte an den Flughafen Frankfurt – eine halbe Stunde schneller als heute und passgenau zu den Abflug- und Ankunftszeiten des Lufthansa-Hubs.

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A380: Deutscher Lessor klagt Air France auf 34,9 Millionen Dollar

Im Zusammenhang mit dem Leasing einer Maschine des Typs Airbus A380-800 handelte sich Air France eine Klage des deutschen Leasingunternehmens DS-Rendite-Fonds NR. 136 Flugzeugfonds XI GmbH & Co. KG ein. Der Lessor mit Sitz in Dortmund klagt in London rund 34,9 Millionen U.S.-Dollar ein. Der Schriftsatz wurde laut CH-Aviation.com bereits im Dezember 2020 eingebracht. Konkret geht es darum, dass Air France einen Airbus A380-800 nicht im vertraglich vereinbarten Zustand zurückgegeben hat. Auch soll die betroffene Maschine im August 2020 nicht übergeben worden sein, weshalb der Lessor eine Rechnung über elf Millionen U.S.-Dollar an Air France schickte. Diese wurde von der französischen Fluggesellschaft angefochten. Mittlerweile sind weitere 21,4 Millionen Dollar angefallen, die der in Dortmund ansässige Leasinggeber DS nun gerichtlich geltend macht. Der Eigentümer des Airbus A380 erhebt weitere Vorwürfe: Air France habe es versäumt während des Leasingverhältnisses eine Reihe von Wartungsinspektionen der Teile durchzuführen, was die Lufttüchtigkeit des Flugzeugs und seinen Gesamtwert beeinträchtigte. Auch diesen Wertverlust will man kompensiert haben. Angesichts dessen, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit kein neuer Leasingnehmer gefunden werden kann, wird es vermutlich die einzige Möglichkeit sein, um – abgesehen von der Zerlegung – noch Einnahmen generieren zu können. Air France argumentiert, dass es keinen neuen Leasingnehmer gibt Air France weist die Vorwürfe zurück und brachte vor Gericht vor, dass man keinesfalls in negativer Absicht gehandelt habe, doch aufgrund der allgemeinen Umstände war es erst möglich die Maschine im Dezember 2020 zu übergeben. Weiters wirft man dem Lessor Profitgier vor, da es ohnehin keinen neuen Leasinggeber für das

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737 Max kann wieder in Saudi Arabien starten

Saudi-Arabien erlaubt wieder Flüge mit dem Krisenflieger von Boeing. Die zuständige Zulassungsbehörde genehmigte den Antrag des Flugzeugherstellers bereits am 28. Februar. Diese Entscheidung wirke sich nicht direkt auf saudische Fluggesellschaften aus, da derzeit keine von ihnen eine Boeing 737 Max in ihren Reihen hält. Das berichtet das Luftfahrtportal CH-Aviation. Vielmehr sind es ausländische Fluglinien, die ab sofort den Flugzeugtyp wieder einsetzen werden. Vor allem bei Flydubai würden elf elf Boeing 737-8 und drei Boeing 737-9 auf ihren Einsatz warten. 

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BER: Vermehrt Fehlalarme durch fehlerhafte Brandmeldeanlage

Am Flughafen BER kommt es vermehrt zu Zwischenfällen ausgelöst durch die Brandmeldeanlage. Denn die Sensoren mit Lasertechnik können einen Fehlalarm auslösen, wenn die Sonne in einem bestimmten Winkel in das Mainpier des Hauptterminals fällt, wie ein Flughafensprecher erklärte. Laut eigenen Angaben sei es dadurch bislang zu zwei Fehlalarmen gekommen. Die Detektoren würden deshalb bis Monatsende am späten Nachmittag für eine Stunde ausgeschaltet, berichtet rbb24.de. Sie seien aber nur eins von mehreren Systemen zur Brandmeldung, zu denen etwa auch Temperaturmesser und Kameras gehörten. „Die Brandmeldeanlage funktioniert“, stellt der Sprecher klar. Eine Rauchentwicklung werde weiterhin erkannt. Damit widersprach er der Darstellung, dass nun zusätzliche Feuerwehr-Streifen im Terminal im Einsatz seien. Vielmehr seien als Brandwachen geschulte Sicherheitsmitarbeiter angehalten, den Bereich besonders im Auge zu behalten. 

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Nur mit Corona-Test: Alltours öffnet Hotels auf Mallorca

Der deutsche Reiseveranstalter Alltours wird ab 17. März 2021 die Allsun-Hotels Playa de Palma, in Alcudia und Cala Millor öffnen. Der Tour Operator rechnet damit, dass die deutsche Bundesregierung die Reisewarnung aufgrund niedriger Infektionszahlen aufheben wird. Man bereitet sich auf einen Ansturm deutscher Urlauber über Ostern vor. „Wir rechnen damit, dass die Reisewarnung für Mallorca in den nächsten Tagen aufgehoben wird und haben uns entschieden, darauf schnell zu reagieren“, so Alltours-Inhaber Willi Verhuven. Eine 7-Tage-Inzidenz, die seit mehr als einer Woche unter 35 und derzeit bei nur 25 liegt, stimmt den Firmenchef zuversichtlich. Auch das Auswärtige Amt hält eine Aufhebung der Reisewarnung im Fall von Mallorca für möglich. Flüge ab Deutschland nach Mallorca führen derzeit beispielsweise Condor und Eurowings durch. Alltours verlangt von allen Personen, die in die eigenbetriebenen Hotels einchecken, die Vorlage eines negativen PCR- oder TMA-Befunds. Dieser darf nicht älter als 72 Stunden sein. Weiters verweist das Unternehmen auch auf die Maskenpflicht in öffentlichen Bereichen. Die Hotel-Beschäftigten mit direktem Kundenkontakt werden laut dem Veranstalter täglich auf Covid-19 getestet. Kürzlich sorgte Alltours mit der Ankündigung, dass in Zukunft nur noch Personen, die gegen Covid-19 geimpft sind in die Hotels einchecken dürfen, für Aufsehen. In diesem Sommer gilt noch eine Übergangsregelung, so dass auch Testnachweise, die nicht älter als 72 Stunden sind, anerkannt sind. Ab Herbst sollen die Allsun-Häuser nur noch geimpften Personen zugänglich sein.

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FRA: Vorschlag zur Umbenennung stößt auf Unmut

Der CDU-Kreisverband Frankfurt am Main möchte laut seines Wahlprogramms den größten deutschen Flughafen nach dem ehemaligen Bundeskanzler Helmut Kohl benennen. Hämisch-ironische Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten. Flughäfen zu Ehren verstorbener Politiker umzubenennen, ist nicht neu. John F. Kennedy und Charles de Gaulle in New York und Paris oder auch Helmut Schmidt und Willy Brandt in Hamburg und Berlin wurde diese Würdigung zuteil. Der Vorschlag der Jungen Union des Frankfurter CDU-Kreisverbandes, auch einen Flughafen nach dem Ex-Kanzler Helmut Kohl zu benennen, ist auf dem ersten Blick durchaus legitim. Bei genauerem Hinsehen scheiden sich hier aber die Geister. Besonders in den sozialen Netzwerken werde dieser Vorschlag kontrovers diskutiert. Das berichtet der Stern. Nicht nur Kohls Verwicklungen in Schwarzgeld-Machenschaften und seine anschließende Weigerung, zur Aufklärung beizutragen, werden erneut diskutiert. Auch der fehlende Bezug Kohls zu Hessen, respektive zu Frankfurt am Main, stößt auf Unverständnis bei den Gegnern der Umbenennung. „Was hat der Helmut denn für Frankfurt oder den Flughafen getan?“ fragt sich beispielsweise ein User. Die Junge Union hingegen – wie soll es auch anders sein – steht hinter dem Vorhaben und lobt den Ex-Kanzler als „Freund Frankfurts“. „Helmut Kohl war ein überzeugter Europäer, er war Kanzler der Einheit und auch ein Freund Frankfurts“, so der JU-Kreisvorsitzende Martin-Benedikt Schäfer zur Begründung des Vorschlags. Die deutsche Einheit in Frieden und Freiheit zu vollenden sei ein Verdienst, der „auf ewig untrennbar mit seinem Namen verbunden“ bleibe.

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