März 10, 2021

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März 10, 2021

Do&Co liefert Paid-Catering bei Austrian Airlines

An Bord der von Austrian Airlines werden auch weiterhin Speisen aus dem Hause Do&Co serviert. Die beiden Unternehmen gaben am Mittwoch bekannt, dass der Vertrag bis 2027 verlängert wird. Auf der Kurz- und Mittelstrecke wird das Paid-Catering unter der Marke „Henry for Austrian“ vermarktet. Seit dem Jahr 2007 ist Do&Co für die Speisen an Bord der österreichischen Lufthansa-Tochter tätig. Der eigene Betrieb Airest wurde zuvor an den Caterer verkauft. Der Gastronomiebetrieb konnte das Segment Airline-Catering ab den 1990er-Jahren aufbauen und hatte Lauda Air als Erstkunden. Nach der Übernahme und Integration der von Niki Lauda gegründeten Fluggesellschaft wurde die Zusammenarbeit mit Do&Co fortgeführt, denn dieses Unternehmen übernahm den konzerneigenen Catering-Betrieb Airest. „Wir freuen uns sehr, dass wir diese erfolgreiche Partnerschaft fortsetzen und gemeinsam österreichische Gastlichkeit rund um die Welt tragen können“ so Attila Doğudan, Gründer und Vorsitzender des Vorstandes von Do&Co. Auch künftig sorgt Do&Co damit als Cateringpartner für das leibliche Wohl aller Austrian Airlines Passagiere auf Mittelstreckenflügen über drei Stunden, auf der Langstrecke ab Wien, auf Austrian Holidays Charterflügen sowie in der Business Class auf Europaflügen. Auch die frisch produzierten Speisen des neuen Cateringangebots auf Flügen bis 180 Minuten Flugzeit, der „Austrian Melangerie“, stammen aus dem Hause Do&Co: Demnächst können Fluggäste aus einer Auswahl hochwertiger Speisen der exklusiven Do&Co Marke „Henry for Austrian“ wählen. Im Fokus stehen österreichische Klassiker wie Apfelstrudel oder Brettljause. „Mit der Vertragsverlängerung setzen wir unsere langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit mit Do&Co fort. Damit unterstreichen wir weiterhin unseren Premium-Anspruch an Bord und können unseren Gästen ein ausgezeichnetes

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Frankreich stellt Greenpeace-Klimaschützer vor Gericht

Am Freitag, den 5. März 2021, drangen Aktivisten der Organisation Greenpeace auf dem Flughafen Paris-Charles de Gaulle in den Sicherheitsbereich ein und beschmierten eine Boeing 777-200 der Air France mit grüner Farbe. Die Staatsanwaltschaft erhebt nun Anklage gegen die neun Verdächtigen. Die Beweislage dürfte für die Strafverfolgungsbehörde sehr eindeutig sein, denn die Aktivisten haben das illegale Eindringen in den Sicherheitsbereich des Flughafens Paris-Charles de Gaulle sowie die Sachbeschädigung in Form des Beschmierens der Boeing 777-200 von Air France selbst mittels Fotos und Videos dokumentiert. Was Aufmerksamkeit in Sachen Klimaschutz erregen sollte, darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass mehrere Straftaten begangen wurden. Die Polizei verhaftete die neun Greenpeace-Aktivisten und hielt sie laut lokalen Medienberichten zunächst für etwa 48 Stunden in Gewahrsam. Anschließend wurden diese auf freiem Fuß angezeigt. Laut Mitteilung der Staatsanwaltschaft wird Anklage erhoben und zwar wegen Sachbeschädigung und Verstößen gegen das Flughafensicherheitsgesetz. Lokale Medien berichten weiters, dass acht von neun Verdächtigten bei der erkennungsdienstlichen Behandlung die Abgabe von DNA-Proben verweigert haben. Diesbezüglich muss ein Gericht über mögliche Zwangsmaßnahmen entscheiden. Der Prozess soll den neun Greenpeace-„Klimaschützern“ am 18. Juni 2021 vor einem französischen Gericht gemacht werden. Trotz öffentlicher Verfügbarkeit von Videos und Fotos ist darauf hinzuweisen, dass bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung zu beachten ist.

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TIA: Direktflüge nach Dubai stehen in den Startlöchern

Gute Nachrichten für den Tirana International Airport: Flydubai startet noch in diesem Monat seine Direktflüge nach Dubai.  Der staatliche Billig-Flieger wird die albanische Hauptstadt ab dem 28. März mit dem Emirat verbinden. Die Route wird zweimal wöchentlich, donnerstags und sonntags, bedient. Die Flüge starten um 13.30 Uhr in TIA und landen um 21.55 Uhr Ortszeit in DXB. Der Rückflug ist wesentlich kürzer – nach knapp fünf Stunden setzt die Maschine schon zur Landung an.  Zum Einsatz kommt eine Boeing 737. Auch dem Flughafen Tirana nahm die CoV-Krise sämtlichen Wind aus den Segeln. Umso erfreulicher, dass Flydubai die Strecke neu aufnimmt.

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Mallorca-Urlaub: Alltours für strengere Regeln

Anlässlich der internationalen Reisemesse ITB, die derzeit nur virtuell abgehalten werden kann, adressiert Alltours-Inhaber Willi Verhuven für die Sommersaison klare Erwartungen an die mallorquinische Regierung und deren Tourismusministerium.  Dazu gehöre, dass nur noch Personen mit negativem Corona-Test nach Mallorca reisen dürfen und der Partytourismus auf den balearischen Inseln und vor allem auf Mallorca verboten wird. Gleichzeitig honoriert der alltours Chef die Anstrengungen der Inselregierung im Kampf gegen Corona. Die niedrige Inzidenz von derzeit gerade einmal 22 auf Mallorca und ein 7-Tage-Wert von unter 35 seit mehr als einer Woche mache Hoffnung auf einen erholsamen Oster- und Sommer-Urlaub auf der gerade bei Deutschen beliebten Ferieninsel. „Mit der Öffnung unserer allsun Hotels auf Mallorca ab 17. März haben wir ein klares Signal gesetzt. Jetzt ist die balearische Regierung gefragt, deutliche Maßnahmen zu ergreifen, damit der Erfolg nicht aufs Spiel gesetzt wird“, so Willi Verhuven.  Fehler der Vergangenheit nicht wiederholen Ein negativer Test müsse als Bedingung für alle Flugreisen nach Mallorca gelten. Das beinhalte ausdrücklich auch alle innerspanischen Flüge. Außerdem müssten Einreisen auf dem Land- und Seeweg einbezogen werden. Als Inseln hätten die Balearen mit Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera beste Voraussetzungen für entsprechende Kontrollen. Im letzten Sommer habe die Politik noch den Fehler gemacht, innerspanische Fluggäste nicht auf Corona zu testen – selbst Reisende aus den damaligen Corona-Hotspots Madrid und Barcelona. Dieser Fehler darf sich nach Überzeugung des Konzern-Chefs nicht wiederholen.  Urlaubsvergnügen ja – Rücksichtslosigkeit nein Auch ein Partytourismus und Alkohol-Exzesse wie im letzten Jahr, die zu einem Ansteigen der Infektionszahlen und schließlich zur

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Wilson: „Ryanair-Kurzstrecke wird sich schnell erholen“

Die Ryanair Group geht davon aus, dass sich das Kurzstreckengeschäft rasch wieder erholen wird. Demnach setzt die Konzernführung im Sommer 2021 verstärkt auf dieses Segment. Auch in Deutschland will man wieder expandieren, kündigte Ryanair-DAC-Chef Eddie Wilson im Rahmen einer Veranstaltung der virtuellen ITB Now an. Viele Worte des Geschäftsführers der irischen Fluggesellschaft erinnern an jene, die Konzernchef Michael O’Leary seit dem Beginn der Corona-Pandemie regelrecht wie ein Leierkasten wiederholt. Mit billigen Preisen werde man die Passagiere zum Reisen animieren. Doch Wilson machte auch eine unterschwellige Ansage an die Flughäfen, denn man wird dort hinfliegen, wo man „gute Konditionen“ geboten bekommt. Dies ruft durchaus in Erinnerung, dass sich die Tochtergesellschaft Laudamotion aus Düsseldorf mit der Begründung zu hoher Kosten zurückgezogen hat. Der Konzern behauptete damals, dass preislich kein Entgegenkommen gewährt wurde. Daher schloss man kurzerhand die Basis und kündigte alle Lauda-Beschäftigten. Viele zogen vor Gericht und zwischenzeitlich sind auch erste Urteile da, die zu Gunsten des Arbeitgebers ausgefallen sind. In Wien stellte Lauda-Europe-Chef David O’Brien mit der Begründung hoher Flughafenkosten ebenfalls Kürzungen in den Raum. Derzeit ist das Reisen auch innerhalb der Europäischen Union durchaus kompliziert, denn der Flickenteppich an Einreise- und Quarantänebestimmungen sowie teilweise geschlossene Grenzen machen es kompliziert. Die deutsche Bundesregierung fährt weiterhin die Taktik das Reisen in der Öffentlichkeit zu stigmatisieren. Dennoch sieht Eddie Wilson Licht am Ende des Tunnels. Die Hoffnung schöpft er aus den voranschreitenden Impfungen gegen Covid-19. Billige Tickets und Boeing 737 Max 200 sollen es richten Mittelfristig will Ryanair auch in Deutschland wieder wachsen.

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Thailand: Quarantäne soll für Geimpfte früher enden

Thailand will die vorgeschriebene Quarantänezeit für geimpfte Reisende verkürzen – von 14 auf 7 Tage.  Damit liebäugelt das Land aus Südostasien damit, Lockerungen für Menschen einzuführen, welche die CoV-Vakzine schon intus haben. Die neue Regelung könnte schon ab dem nächsten Monat in Kraft treten, allerdings müsse das Kabinett noch seine Zustimmung erteilen. So steht es in der Online-Ausgabe der Rheinischen Post.  Für Reisende aus afrikanischen Ländern soll sich hingegen nichts ändern – aller Voraussicht nach müssen sie weiterhin die volle Zeit in Isolation verbringen. Immerhin bekommen auch nicht geimpfte Menschen Zugeständnisse gemacht. Die vorgeschriebene Isolationszeit könnte bald auf zehn Tage verkürzt werden. Weitere Lockerungen seien im Oktober möglich, wenn mindestens 70 Prozent der Gesundheitsmitarbeiter und Mitarbeiter der Tourismusindustrie geimpft seien. Thailands Tourismusindustrie, die zehn Prozent der Wirtschaft des südostasiatischen Landes ausmacht, liegt wegen der Corona-Pandemie seit einem Jahr am Boden.

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Google Travel: Auch kleine Hotels werden gelistet

Die ITB findet zwar dieses Jahr ausschließlich im virtuellen Raum statt. Trotzdem werden Änderungen in der touristischen Reisewelt bevorzugt im Rahmen des größten Branchenevents kommuniziert. Richard Holden bescherte heute unter anderem den kleineren Hotelbetrieben einen schönen Tag. Denn der Vice President Produktmanagement von Travel by Google kündigte Großes an. So sei es nun auch für die kleinsten Hotels möglich, direkt mit den eigenen Zimmerpreisen auf google.com/travel gelistet zu sein. Dies sei eine wichtige Unterstützung für die von der Pandemie gebeutelte Reiseindustrie. Holden betonte zudem, dass es dem US-amerikanischen Technologieunternehmen „natürlich die Gelegenheit bietet, zu beweisen, dass direkt bei Google die gesamte Preisspanne für einen Hotelaufenthalt zu finden ist“. „Bis zum 9. März zeigte Google dort nur Preise an, wenn dafür auch bezahlt wurde. Dies nutzte vor allem OTAs und Metasuchmachinen, die hier vermehrt bereit waren, die Klickpreise und Provisionen zu bezahlen“, so Marco Riederer, Geschäftsführer der Prodinger Tourismusberatung. Die neuen Möglichkeiten bedeuten einen Kurswechsel des touristischen Geschäftsmodells bei Google und könnten zudem eine große Hilfe in der Inspirationsphase der Gäste sein. Für die Hoteliers heißt es, rechtzeitig die richtigen Schritte im Preis- und Vertriebsmanagement zu setzen. „Gerade in Hinblick auf den hoffentlich bald möglichen touristischen Re-Start ist eine hohe Sichtbarkeit in allen zur Verfügung stehenden Kanälen jedenfalls essentiell“, so Riederer weiter. Nun gilt es zu prüfen, wie die technische Umsetzung aussieht und ob es den einzelnen Hotelbetrieben ohne übermäßigen Aufwand möglich sein wird, die Preise in Selbstregie einzustellen.

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Als erste Airline: Singapore startet Testphase für Travel-App

Singapore Airlines testet als erste Fluggesellschaft weltweit die Travel-Pass-App der IATA. Der Dachverband hat die Anwendung im Zuge der CoV-Krise zur digitalen Gesundheitsüberprüfung mitentwickelt. Bei Passagieren, die vom 15. bis 28. März 2021 von Singapur nach London reisen, wird die App das erste Mal zum Einsatz kommen. Das soll so ablaufen: Fluggäste können sich eine digitale ID samt Profilfoto sowie Passdaten erstellen. Über ein Online-Portal haben Reisende anschließend die Möglichkeit, ihren Covid-19-Test vor Abflug in einer von sieben teilnehmenden Kliniken in Singapur zu buchen. Die Testergebnisse sowie der Bestätigungsstatus für den Flug erscheinen dann direkt auf dem Handy. Diesen bestätigten Status müssen Flugreisenden dann auch dem Check-in-Personal vor Abflug am Flughafen Changi vorzeigen. Nicht nur das. „In Übereinstimmung mit den aktuellen regulatorischen Anforderungen müssen sie auch eine Papier-Kopie ihres Gesundheitszeugnisses mitbringen, das von der Klinik ausgestellt wurde, in der sie ihren Covid-19-Test gemacht haben“, informiert die Fluglinie.  Sollte die Pilotphase erfolgreich abgeschlossen werden, möchte die Fluggesellschaft ab Mitte des Jahres den gesamten digitalen Gesundheitsprüfungs-Prozess in die mobile SingaporeAir App integrieren. „Dies wird unseren Kunden in der neuen Normalität eine einfache digitale Lösung bieten und zu einem angenehmeren Reiseerlebnis beitragen“, so JoAnn Tan, Acting Senior Vice President Marketing Planning bei Singapore Airlines.

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Lufthansa: Hohmeister kündigt 70 Prozent Kapazität für den Sommer an

Erst vor wenigen Tagen wurde Lufthansa als möglicher Käufer der runderneuerten Alitalia ins Spiel gebracht. Das schließt Chief Commercial Officer Harry Hohmeister indirekt aus, denn im Rahmen einer Onlineveranstaltung der ITB Now schließt er Zukäufe in naher Zukunft aus. Das Kranich-Vorstandsmitglied deutete an, dass in Zukunft kommerzielle Kooperationen dominieren werden. Konsolidierung in Form von Übernahmen sieht Hohmeister zumindest kurzfristig nicht. Die Joint-Ventures werden sich aber nicht auf Airlines untereinander beschränken. Explizit nannte das Kranich-Vorstandsmitglied Google als möglichen Partner, der es Fluggesellschaften ermöglichen würde näher zum Kunden zu rücken. Optimistisch gab sich Harry Hohmeister der Erholung der Luftfahrtbranche. Er ist der Ansicht, dass es eine „gute Perspektive für den Sommer“ gibt und prognostiziert, dass viele Menschen „an den Strand“ und in „andere Kulturen eintauchen wollen“. Speziell ab dem dritten Quartal 2021 werde die Nachfrage sprunghaft ansteigen. „60 bis 70 Prozent Kapazität im Sommer“ Derzeit ist die Kapazität der Lufthansa Group auf eine Art Minimalprogramm heruntergefahren. In der das Sommergeschäft wichtigen Zeit zwischen Juli und September 2021 plant Lufthansa laut Hohmeister mit etwa „60 bis 70 Prozent des Niveaus von 2019“. Über das gesamte Jahr 2021 wird der Kranich den jüngsten Konzernprognosen nach bei 40 bis 50 Prozent liegen. Diese Zahl nannte Firmenchef Carsten Spohr in der Vorwoche bei der Präsentation der tiefroten Jahreszahlen. Harry Hohmeister geht weiters davon aus, dass spätestens ab dem dritten Quartal des laufenden Jahres wieder alle Destinationen ab den Drehkreuzen Wien, Zürich, München und Frankfurt am Main angeboten werden. Die Frequenzen werden jedoch mit hoher Wahrscheinlichkeit noch

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Feber 2021: Boeing mit positiver Auftragsbilanz

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing konnte im Feber 2021 erstmals seit langer Zeit mehr Neubestellungen als Stornierungen an Land ziehen. Man verkaufte 82 Maschinen, kassierte jedoch auch 51 Stornos. Ausgeliefert wurden insgesamt 22 Verkehrsflugzeuge. Die überwiegende Mehrheit betrifft den Lagerbestand der Boeing 737-Max, die seit Feber 2021 auch in Europa wieder im kommerziellen Einsatz steht. Zuletzt reaktivierte am Montag Icelandair dieses Muster. Bei Boeing steht der Großauftrag von Norwegian Air Shuttle akut auf der Kippe. Das insolvente Unternehmen will die Maschinen des Typs Boeing 737 Max nicht mehr abnehmen bzw. einsetzen. Im Rahmen des in Irland geführten Insolvenzverfahrens will der Billigflieger die Großbestellung loswerden. Der Hersteller pocht allerdings auf die Vereinigten Staaten als Gerichtsstand und wird möglicherweise dort vor Gericht ziehen.

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