März 23, 2021

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März 23, 2021

Nächster Boden-Vorfall in Danzig: Partenavia P 68 kracht in Saab 340

Zum dritten Mal binnen weniger Wochen ist es am Dienstag auf dem Flughafen Danzig zu einer Kollision auf dem Vorfeld gekommen. Diesmal hatte die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air „Glück“, dass eine Saab 340 von Sprint Air im Weg stand. In diese krachte eine Partenavia P 68 Observer 2. Gleich zweimal wurde Wizz Air auf dem polnischen Airport das Opfer von Vorfeldfahrzeugen, die in Airbus-Jets gekracht sind. Beim ersten Mal verkantete sich ein Service-Fahrzeug im Heckbereich und nur wenige Wochen später krachte ein Transporter im Bereich des Bugs in einen Airbus A320. Die Chancen, dass erneut ein Wizz Air Jet in Danzig ungewünschte Bekanntschaft am Boden bekommt, standen gar nicht mal so schlecht. Wie Fotos, die vom polnischen Portal trojmiasto.pl veröffentlicht wurden, zeigen, bewahrte die SP-KPU, eine Saab 340 der Sprint Air, den ungarischen Billigflieger vor einem weiteren unverschuldeten Boden-Zwischenfall in Danzig. Die Partenavia P 68 Observer 2 mit der Registrierung SP-FPM krachte in das Turbopropflugzeug und verkantete sich zwischen linker Tragfläche und Rumpf. Die Ursache dieser Kollision ist noch unklar. Der Flughafen Danzig bestätigte auf Anfrage, dass die Untersuchungen laufen. Es gibt keine Verletzten, es ist bloßer Sachschaden entstanden. Allerdings dürfte dieser an beiden Flugzeugen nicht gerade billig ausfallen. Es bleibt aber zu hoffen, dass die fast schon „gruselige“ Boden-Crash-Serie in Danzig damit beendet ist.

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EuGH bittet Airlines zur Kasse: Streik zählt zu normalem Unternehmensbetrieb

Die Fluggastrechteverordnung deckt auch einen Pilotenstreik ab: Wenn ein Flug wegen eines angekündigten Streiks der Airline-Mitarbeiter gestrichen wird oder deutlich verspätet ist, kann der Kunde ein Recht auf Entschädigung haben.  Das teilte der Europäische Gerichtshof heute nach einem Urteil mit. Die Fluggesellschaft könne nicht argumentieren, dass ein solcher Streik ein „außergewöhnlicher Umstand“ sei, insbesondere wenn dieser sich an geltendes Recht halte. Vielmehr sei die Protestaktion als gewöhnliche Unternehmenstätigkeit zu qualifizieren, so der EuGH. Ein außergewöhnlicher Umstand im Sinne der Fluggastrechteverordnung liege vor, wenn die Vorkommnisse ihrer Natur oder Ursache nach nicht Teil der normalen Ausübung der Tätigkeit des betreffenden Luftfahrtunternehmens und nicht tatsächlich „beherrschbar“ seien. Beim obersten rechtsprechenden Organ der EU war diesbezüglich ein Streitfall aus Skandinavien anhängig. Ein Fluggast will von einer Fluggesellschaft einen Ausgleich in der Höhe von 250 Euro, weil ein für April 2019 angesetzter Flug von Malmö nach Stockholm am selben Tag wegen eines Pilotenstreiks in Norwegen, Schweden und Dänemark gestrichen wurde. Das zuständige schwedische Gericht bat den EuGH um Auslegung der einschlägigen Verordnung. Der zuständige EuGH-Generalanwalt hatte in seinen Schlussanträgen die Auffassung vertreten, dass ein von Gewerkschaften organisierter Streik ein außergewöhnlicher Umstand sei – Aviation.Direct berichtete. Aber: Die Richter müssen dem Generalanwalt in ihrem Urteil nicht folgen und können Gegenteiliges beschließen, wie im vorliegenden Fall auch getan.

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Thailand lockert vorsichtig Einreisebestimmungen

Reisende müssen seit Pandemiebeginn auf Thailand-Urlaube verzichten. Das stark vom Tourismus lebende Land geht vergleichsweise hart gegen die Ausbreitung des Virus vor. Jetzt wagen die Verantwortlichen zumindest einen kleinen Schritt in Richtung Lockerungen und verkürzen ab dem 1. April die vorgeschriebene Dauer der Quarantäne. Bisher mussten Einreisende ganze 14 Tage in Isolation verbringen. Das ändert sich auch nicht für Menschen aus Hoch-Risiko-Gebieten. Doch für Reisende aus ausgewählten Ländern gelten fortan neue Bestimmungen: Sie müssen nur noch zehn Nächte in einem der quarantänezertifizerten Hotelsaushalten.  Zusätzlich dazu müssen während des Hotelaufenthalts zwei PCR-Testungen erfolgen. Fallen diese negativ aus, würde dem „normalen“ Urlaub nichts mehr im Weg stehen. Das berichtet das Fachportal Reisetopia. Covid-19-Geimpfte genießen demgegenüber natürlich mehr Freiheiten. Diese müssen sich lediglich in eine kurzweilige Quarantäne von sieben Nächten begeben und zusätzlich einen negativen Corona-Test vor Ort vorweisen können, bevor der Urlaub starten kann. Das alles sei nur der Anfang von der „großen Wiedereröffnung“ Thailands. Gerüchten zufolge plant die Regierung eine vollständige Öffnung für Touristen im kommenden Herbst. Bis dahin soll in ausgewählten Regionen eine quarantänefreie Einreise ermöglicht werden. Es bleibt abzuwarten, ob sich das als wahr herausstellt. Fest steht wohl einzig und alleine die Tatsache, dass etwaige Lockerungen nur von Menschen aus Low Risk Countries in Anspruch genommen werden können.

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Emirates produziert koschere Menüs

Das Joint Venture nennt sich Kosher Arabia und gehört sowohl Emirates Flight Catering als auch der britischen CCL Holdings – je zur Hälfte.  Am Wochenende hat es seine Catering-Einrichtung in Dubai eröffnet und ist so zu einem der ersten registrierten und zertifizierten Produzenten koscherer Speisen in den Vereinigten Arabischen Emiraten geworden. Kosher Arabia will Mahlzeiten für Kunden aus der Luftfahrt, dem Gastgewerbe und dem Veranstaltungssektor, einschließlich der Dubai Expo 2020, in der gesamten Golfregion anbieten. Das Unternehmen nahm seinen Betrieb mit einem Team von 20 kulinarischen Fachleuten auf, die alle gründlich in der Zubereitung, Handhabung und dem Servieren koscherer Speisen geschult wurden. „Von einem Team erfahrener, kreativer Köche bis hin zu fortschrittlichen Technologien und seriösen Partnern sind wir gut positioniert, um den Markt anzuführen und unseren Kunden in der gesamten Region köstliche und originelle koschere Menüs anzubieten. Wir werden Tag für Tag mit dem Ziel arbeiten, erstklassige Dienstleistungen und Produkte mit der Hilfe von innovativen und nachhaltigen Lösungen anzubieten“, so Matt Rickard, General Manager bei Kosher Arabia.

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SZG: Neuer Partner für Flugzeugwartung am Airport

Ab dem 1. April kümmert sich ein neuer Partner um Flugzeugbelange in technischer Hinsicht.  Nayak-LM Austria GmbH eröffnet eine Air- Maintenance-Station am Salzburg Airport und wird zukünftig Instandhaltungs- und Wartungsdienstleistungen für alle Airlines, die in Salzburg tätig sind, durchführen. Mit der Aufnahme des Geschäftsbetriebs unterzeichnete Lufthansa-Tochter Eurowings auch gleich einen langfristigen Wartungsvertrag. Nayak wird fortan die täglichen Wartungsarbeiten für den Carrier übernehmen.  „Wir freuen uns, dass unsere Airline-Kunden alle erforderlichen Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten jetzt direkt vor Ort durchführen lassen können. Da bietet ein professioneller Partner mit einem umfangreichen Portfolio den Fluglinien zusätzliche Sicherheit, wenn sie nach Salzburg fliegen. “, ist Flughafengeschäftsführerin Bettina Ganghofer überzeugt.  

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Flughafen Hannover vor Stellenabbau

Der Flughafen Hannover wird angesichts der Corona-Pandemie den Personalstand reduzieren. In erster Linie soll dies über vorzeitige Pensionierungen, natürliche Fluktuation ohne Nachbesetzung und Nichtverlängerung befristeter Verträge umgesetzt werden. Geschäftsführer Raoul Hille erklärte gegenüber der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung, dass das Unternehmen „den Rucksack an Schulden zügig reduzieren“ will und „wieder höhere Margen zu erwirtschaften“ beabsichtigt. Das schließt auch den Personalstand ein, den der Manager „noch schlanker“ machen will. Hannover-Chef Hille gab keine Auskünfte über das Ausmaß des geplanten Stellenabbaus, kündigte jedoch an, dass das Sparprogramm auch Auswirkungen auf die Passagiere haben wird. Im Bereich der Dienstleistungen müssen diese mit „kleineren Abstrichen“ rechnen, so der Flughafenchef weiters gegenüber der Hannoverschen Allgemeinen.

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Streit um Tests: Emirates kassiert erneuten Bann in Nigeria

Die Fluggesellschaft Emirates wurde zum zweiten Mal binnen zwei Monaten seitens der Regierung von Nigeria mit einem Bann belegt. Hintergrund ist ein Streit im Zusammenhang mit dem Covid-Testprogramm, bei dem sich beide Seiten in gewisser Weise diskriminiert fühlen. Vom Flugverbot ausgenommen sind Fracht- und Ambulanzflüge. Bereits Anfang Feber 2021 kassierte der Golfcarrier in Nigeria einen Bann, doch der Disput konnte schnell beigelegt werden. Die Regierung des afrikanischen Staats hält es für „unsinnig“, dass Emirates von Personen, die Nigeria verlassen, insgesamt drei negative Corona-Tests verlangt. Einen Tag vor dem Abflug muss ein PCR-Test absolviert werden, am Airport ein Antigen-Schnelltest und nach der Landung in Dubai eine erneute PCR-Untersuchung. Das hält Nigerias Luftfahrtminister Hadi Sirika für „übertrieben, unsinnig und diskriminierend“. „Emirates steht weiterhin in engem Dialog mit den zuständigen Aufsichtsbehörden und Behörden in Nigeria und wir sind fest entschlossen, Fortschritte bei einer Lösung zu erzielen, um die Fortsetzung und den Ausbau unserer Geschäftstätigkeit sicherzustellen“, so die betroffene Fluggesellschaft in einer Stellungnahme.

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Motor Sich Airlines expandiert mit An-24RV in Czernowitz

Motor Sich Airlines wird am 12. April 2021 ab Kiew-Schuljany eine neue Strecke aufnehmen. Der Carrier wird an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Freitag mit Antonow An-14 nach Czernowitz fliegen. Von Czernowitz aus wird Motor Sich Airlines auch nach Odessa und Saporischschja fliegen. Ab Kiew-Schuljany wird die Anzahl der angebotenen Ziele wieder auf drei ausgebaut, denn Odessa soll ab 26. April 2021 reaktiviert werden. Zwischen der Homebase Saporischschja und Kiew-Schuljany flog Motor Sich – mit kurzen Unterbrechungen – während der gesamten Corona-Pandemie. Die Flotte des ukrainischen Carriers besteht derzeit aus zwei Antonow An-12 AN-12-BK, drei Antonow An-24RV, einer Antonow An-74AN-74TK-200, einer Antonow An-140, drei Yakovlev Yak-40 und drei Mil Mi-8. Motor Sich Airlines ist der letzte Operator, der die An-24RV im Liniendienst einsetzt. Die UR-MSI wurde im Jahr 1962 gebaut und die UR-47297 und die UR-BXC in 1961 bzw. 1973.

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Deutschland: Lockdown ohne Quarantäne für Mallorca-Urlauber

Deutsche Urlauber, die in den Osterferien nach Mallorca reisen, müssen bei ihrer Rückkunft in der Bundesrepublik nicht in Quarantäne. Bund und Länder haben sich darauf geeinigt, dass sie „erwarten“, dass die Fluggesellschaften vor dem Rückflug – also noch in Spanien – Coronatests durchführen. Eine verbindliche Vorschrift, die Airlines dazu verpflichten würde solche Testungen vorzunehmen, gibt es allerdings nicht. Die Bund-Länder-Konferenz einigte sich darauf, dass man dies lediglich „erwarte“. Tuifly, Lufthansa, Eurowings und Condor traten gestern an Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) heran und haben die Durchführung von Coronatests vor dem Rückflug nach Deutschland angeboten. Dieser setzte sich dann für die Annahme durch die Bund-Länder-Konferenz ein. Damit konnte die Ostersaison gerettet werden, denn unter anderem Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sowie einigen Ministerpräsidenten wird nachgesagt, dass eine Zwangsquarantäne für alle, die von Urlauben aus dem Ausland zurückkehren, eingeführt werden sollte. Dies stand unter anderem im Entwurf, mit dem Merkel in die Verhandlungen mit den Länderchefs ging. Durchsetzen konnte sie sich offensichtlich nicht. Im krassen Gegensatz dazu soll Deutschland in einen „verschärften Lockdown“ geschickt werden. Man ist der Ansicht, dass durch die Schließung der Lebensmittelgeschäfte am Gründonnerstag ein signifikanter Rückgang der Neuinfektionen erreicht werden kann. Am Karsamstag dürfen die Supermärkte wieder öffnen. Ob berücksichtigt wurde, dass es dann kommende Woche am Mittwoch und Samstag zu erhöhter Kundenfrequenz in den Lebensmittelläden kommen könnte, darf bezweifelt werden.

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Air France testet App auf USA-Flügen

Air France testet in Zusammenarbeit mit den Flughäfen Paris-Charles de Gaulle, San Francisco und Los Angeles eine neue App-Lösung, die Passagieren die Einreise erleichtern soll. Bereits seit dem 15. März 2021 läuft ein solches Verfahren auf den Strecken nach Pointe-à-Pitre und Fort-de-France. Die in einem Partnerlabor durchgeführten PCR-Tests werden in ICC AOK Pass-App dargestellt. Dank einer Partnerschaft zwischen Air France, MedAire / International SOS, Groupe ADP, dem internationalen Flughafen San Francisco und den Weltflughäfen von Los Angeles profitieren Kunden, die die App testen, von speziellen Flughafenkanälen mit vorrangigem Zugang beim Einsteigen und Passkontrolle bei der Ankunft in Paris. Dieses Programm ergänzt das Programm, das Air France am 11. März 2021 auf Flügen von Paris-Charles de Gaulle nach Pointe-à-Pitre (Guadeloupe) und Fort-de-France (Martinique) in der französischen Karibik gestartet hat. Es ist für Kunden völlig kostenlos und wird ausschließlich auf freiwilliger Basis in den folgenden vier Schritten durchgeführt: Der Kunde lädt die im App Store, Google Play Store oder Huawei App Store verfügbare mobile ICC AOK Pass-App herunter und führt den erforderlichen PCR- oder LAMP-Test (gemäß den für das betreffende Ziel geltenden Bestimmungen) in einem der Partnerlabors durch. Nach Durchführung des Tests stellt das Labor dem Kunden die Ergebnisse mit einem PDF-Dokument und einem QR-Code zur Verfügung, die sicher in die ICC AOK Pass-App heruntergeladen werden können. Am Flughafen wird der Kunde am Abflugtag durch eine spezielle Beschilderung während des Einsteigens auf eine bestimmte Fahrspur geleitet. Wenn Reisedokumente überprüft werden, zeigen Kunden den auf ihrem Smartphone angezeigten QR-Code als Beweis für ihren

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