März 24, 2021

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März 24, 2021

Mallorca: Easyjet wird keine Tests durchführen

Die österreichische Fluggesellschaft Easyjet Europe stemmt sich gegen verpflichtende Coronatests, die vor dem Abflug in Palma mit Flugziel in Deutschland, durchgeführt werden sollen. Der Konzern verweist darauf, dass dies nicht Aufgabe der Airlines, sondern der Passagiere wäre. Die Mitbewerber Eurowings, Lufthansa, Tuifly und Condor konnten mit dem Angebot, dass vor dem Abflug in Palma verpflichtende Coronatests organisiert werden, Zwangsquarantäne rund um Ostern abwenden. Davon hält Easyjet nichts und will sich auch nicht an der Umsetzung beteiligen, schreibt der Berliner Tagesspiegel unter Berufung auf ein Statement des Billigfliegers. Country-Manager Stephan Erler kritisiert, dass Deutschland „noch immer keine bundeseinheitliche Test- und Einreisestrategie“ umgesetzt habe. Easyjet erwartet sich nun eine verbindliche Regelung, die für alle Airlines gleich ist und zwar „sowohl aus Risikogebeiten als auch aus Nicht-Risikogebieten kommend“. Auch bekräftig Erler die Forderung nach europaweit einheitlichen Reiseregeln, an denen sich Fluggesellschaften und Passagiere orientieren können.

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SmartLynx startet Charterflüge ab Deutschland

Die lettische Charterfluggesellschaft SmarLynx wird im Herbst 2021 ab Hamburg, Hannover, Düsseldorf und München Verbindungen auf die kanarischen Inseln Fuerteventura, Gran Canaria und Teneriffa anbieten, bestätigte das Unternehmen. Die Flüge werden nicht auf eigene Rechnung durchgeführt, sondern im Auftrag von Involatus. Die genannte Firma ist darauf spezialisiert Flugzeuge zu chartern und die Kapazität auf eigene Rechnung an Reiseveranstalter zu verkaufen. Gelegentlich bietet Involatus auch Restplätze im Einzelplatzverkauf an. Vorerst ist geplant, dass im Oktober und November 2021 geflogen werden soll: „Die anhaltenden Reisebeschränkungen und der zögerliche Verlauf der Impfungen zeigen, dass sich die Nachfrage nach Flugreisen vermutlich auf den Herbst konzentrieren werden. Wir sehen überproportional hohe Buchungseingänge vor allem im Oktober“, so Involatus-Chef Erkan Türkoral gegenüber der FVW. Bei Smartlynx fungiert der ehemalige Small-Planet-Deutschland-Geschäftsführer Oliver Pawel als Country Manager für die Bundesrepublik. Zuvor war er unter anderem für Germania tätig. Der Sommer 2018 war eigentlich äußerst stark, ging aber auch aufgrund unzähliger Verspätungen unrühmlich in die Geschichte ein. Bei der Small Planet Gruppe war das Ausmaß so drastisch, dass der Konzern unter den Schadenersatzforderungen von Passagieren und Veranstaltern kollabiert ist und alle Airlines der Firmengruppe aufgelöst wurden.

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Interjet kündigt Insolvenzantrag an

Die mexikanische Billigfluggesellschaft Interjet wird laut Mehrheitseigentümer und Firmenchef Alejandro del Valle in der kommenden Woche einen Insolvenzantrag stellen. Der Manager sagte gegenüber der Zeitung El Financiero, dass dieser Schritt notwendig ist, um den Einstieg eines nicht näher genannten Investmentfonds ermöglichen zu können. Dieser soll laut del Valle bis zu einer Milliarde U.S-Dollar in Interjet einbringen. Er sagte auch, dass die Berater der Lufthansa Group, Lufthansa Consulting, angeboten hätten, als erste Tranche rund 68 Millionen U.S.-Dollar einzuzahlen. Diese Aussage würde bedeuten, dass Lufthansa vor dem Einstieg in den mexikanischen Markt stehen könnte. Der Kranich-Konzern wollte die Äußerungen von Alejandro del Valle nicht kommentieren. Zusätzlich zum geplanten Insolvenzverfahren in Mexiko will Interjet auch in den Vereinigten Staaten ein Chapter-11-Verfahren anmelden. Der Firmenchef ist davon überzeugt, dass der Billigflieger nach dem Verfahren mit rund 350 bis 500 Millionen U.S.-Dollar aufgestellt sein wird. Del Valle sagte aber auch klar und deutlich: „Sollte der Deal mit dem Investor platzen, kommt Interjet leider unter den Hammer“. Die Fluggesellschaft befindet sich seit längerer Zeit in finanzieller Not. Zum Teil wartet das Personal seit September 2020 auf die Löhne. Der Flugbetrieb wurde am 11. Dezember 2020 offiziell eingestellt. Ein großer Teil der Belegschaft hat seit 8. Jänner 2021 aufgrund unbezahlter Gehälter die Arbeit niedergelegt.

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Easyjet: Lundgren rechnet mit langsamer Erholung

Kurz nach der Zulassung des ersten Covid-Impfstoffs war in der Flug- und Touristikbranche die Euphorie, dass der Sommer 2021 ein starkes Geschäft wird und eine rasche Erholung eintreten wird. Mittlerweile ist man nicht mehr so optimistisch, so auch Easyjet-Chef Johan Lundgren. Der Manager sagte während dem „Straight Talk“, der von Eurocontrol veranstaltet wurde, dass er mit einem harten Wettbewerb rechnet, denn alle Fluggesellschaften werden versuchen möglichst viele Kunden befördern zu können. Aufgrund des langsamen Impffortschritts in der Europäischen Union könnte die Nachfrage noch länger verhalten sein. Lundgren erklärte, dass er damit gerechnet habe, dass es auf dem Weg der Erholung „Schlaglöcher geben wird“. Der Easyjet-Chef vertrat die Ansicht, dass die Erholung der Nachfrage im direkten Zusammenhang mit dem Impffortschritt steht. Er hofft, dass innerhalb der EU einheitliche Regeln für Flugreisen eingeführt werden. In diesem Zusammenhang setzt der Billigflieger durchaus große Hoffnungen auf den Green Pass. Laut Lundgren wird es länger als anfangs gedacht dauern bis sich die Branche erholt haben wird. Easyjet sieht er gut aufgestellt, da man die Kosten senken habe können. Die durchaus hohen Staatshilfen, die an Mitbewerber geflossen sind, kritisierte der Airline-Chef, nannte jedoch keinen Wettbewerber namentlich.

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American Airlines macht 18 Boeing 737-Max zu Geld

Im Rahmen eines Sale-and-Leaseback-Deals macht American Airlines 18 Flugzeuge des Typs Boeing 737 Max 8 zu Geld. Mit Dubai Aerospace Enterprise wurde bereits gegen Ende des Vorjahres ein entsprechender Vertrag unterschrieben, jedoch erst am Montag öffentlich bekanntgegeben. „Diese Transaktion spiegelt unsere Agilität, unsere Bilanzstärke, unsere Zeichnungsfähigkeit, unsere Fähigkeit, einen unserer langfristigen Kunden zu unterstützen, und unser Vertrauen in die Produktstärke des 737 Max 8-Flugzeugs wieder“, so DAE-Chef Firoz Tarapore. American Airlines hat rund 100 Maschinen dieses Typs bestellt. Die Boeing 737 Max erhielt nach zwei fatalen Abstürzen ein fast zweijähriges Flugverbot. Mittlerweile haben zahlreiche Länder unter Auflagen die Wiederzulassung erteilt. American Airlines setzt das Muster seit einigen Wochen wieder kommerziell ein. In Europa brachte Tui Airlines Belgium die Max als erster europäischer Operator wieder in den kommerziellen Liniendienst.

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Sommer: Bis zu 34 Destinationen ab Karlsruhe/Baden-Baden

Die am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden tätigen Airlines wollen in der am Sonntag startenden Sommerflugplanperiode rund 34 Destinationen anbieten. Wie viele es tatsächlich werden ist laut Airport aufgrund der dynamischen Pandemielage noch offen. Nach aktuellem Stand bedient Ryanair beispielsweise wieder neben den beliebten Städtezielen wie Barcelona, Rom oder London auch das marokkanische Fès als neues Ziel. Wizz Air hat zusätzlich Cluj-Napoca und Pristina neu in das Flugangebot ab FKB aufgenommen. Eurowings nimmt tägliche Flüge nach Mallorca ins Programm und Corendon Airlines wird Antalya, Heraklion und Rhodos bedienen. Ebenfalls nach Antalya wird Freebird Airlines fliegen. Ab dem 1. April 2021 ist eine Corona-Teststation täglich von 8 Uhr bis 19 Uhr und zu den Flugzeiten besetzt. Durchgeführt werden dort sowohl Corona-Antigen-Schnelltests als auch PCR-Tests für Selbstzahler. Alle weiteren Informationen zur Anmeldung, Terminabsprache, Kosten und Auswertungsdauer erhalten Sie auf der Homepage www.ambulance-europa.de.

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Schweden führt schadstoffabhängige Gebühren ein

Die schwedische Regierung prüft momentan eine grundlegende Änderung der Landegebühren. Bislang orientieren diese sich in erster Linie am Gewicht. Künftig soll der Schadstoffausstoß den Ausschlag geben. Sollte der Vorschlag umgesetzt werden, so würde Schweden den Einsatz junger Maschinen, die tendenziell weniger Kohlenstoffdioxid ausstoßen vergünstigen, während ältere Flugzeuge stärker zur Kasse gebeten werden. Werden alternative Antriebe oder biologischer Kraftstoff genutzt, könnte ein zusätzlicher Rabatt winken. In erster Linie würden Airlines, die kontinuierlich in die Erneuerung ihrer Flotten investieren, profitieren. Das schwedische Verkehrsministerium geht davon aus, dass eine Art Bonus-/Malus-System einen finanziellen Anreiz für die Fluggesellschaften liefern wird. Einige Lowcoster unterhalten besonders junge Flotten, weshalb diese in den Genuss von Vergünstigungen kommen könnten. Im Parlament bekam die Ökologisierung der Start- und Landegebühren bereits Zustimmung. Ab Juli 2021 soll ein Testlauf auf den Flughäfen Stockholm-Arlanda und Göteborg-Landvetter erfolgen. Laut Verkehrsministerium ist man das erste EU-Mitglied, das die Gebühren vom Schadstoffausstoß und nicht mehr vom Gewicht und/oder Lärm abhängig macht.

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Ukraine verlangt PCR-Test von allen Einreisenden

Mit Wirksamkeit zum 24. März 2021 müssen in der Ukraine sämtliche Einreisenden einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf, vorlegen. Bislang galt dies nur für Staaten, die rot gelistet waren. Weiters ist die Vorlage einer Covid-19-Versicherung einer Assekuranz mit Sitz oder Zweigniederlassung in der Ukraine für alle verpflichtend. Ausgenommen sind Personen mit Staatsbürgerschaft oder Aufenthaltstitel der Ukraine. Diese haben die Möglichkeit alternativ eine Quarantäne anzutreten. Die Regierung des osteuropäischen Landes weist in einer Aussendung ausdrücklich darauf hin, dass Ausländer (ausgenommen mit Aufenthaltstitel) keine Quarantäne antreten können. Sollten der negative PCR-Test und/oder die Versicherungspolizze fehlen, so kann am Grenzübergang eine Zurückweisung ausgesprochen werden. Nähere Informationen zu den neuen Einreisbestimmungen bei Visit Ukraine unter diesem Link.

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