März 25, 2021

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März 25, 2021

AUA-Kündigungen: Opposition und Gewerkschaft kritisieren die Regierung

Angesichts des Umstands, dass Austrian Airlines zum wiederholten Male in der Firmengeschichte Staatshilfe erhalten hat, sind die Reaktionen auf die Ankündigung, dass weitere 650 Jobs abgebaut werden sollen, durchaus heftig. Die FPÖ fordert Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) zum Rücktritt auf. Wirklich überraschend kommt die Ankündigung von AUA-Chef Alexis von Hoensbroech allerdings nicht, denn Blicke zur Konzernmutter nach Deutschland zeigen deutlich, dass die Corona-Pandemie auch zum Stellenabbau geführt hat. Sowohl die Kurzarbeit als auch die staatlichen Beihilfen haben lediglich den kurzfristigen Finanzbedarf gedeckt, doch mittelfristig wird aufgrund der schwachen Nachfrage mit niedrigeren Einnahmen gerechnet. Unabhängig davon sieht sich Vida-Fachgruppenobmann Daniel Liebhart in seinen Befürchtungen, die er im Vorjahr geäußert hat, bestätigt: „Wir haben davor gewarnt: Jetzt rächen sich die von der Regierung ohne Job-Garantie für die Beschäftigten schlecht abgeschlossenen Verhandlungen zur 450-Millionen-Euro-Staathilfe für die AUA. Die Mitarbeiter haben mit einem schmerzvollen Sanierungspaket ihren Teil zur Rettung der Airline in der Corona-Krise beigetragen. Ihnen das jetzt mit weiteren Kündigungen ohne Jobalternativen zu vergelten, ist einfach nur schäbig“. Der Gewerkschafter fordert daher, dass das AUA-Management der Verantwortung gegenüber der Belegschaft nachkommen soll und alternative Jobs innerhalb des Unternehmens oder der Lufthansa Group vermitteln sollen. Doch auch in Richtung der Bundesregierung äußert Liebhart Kritik: „Das ständige Hüpfen von einem Lockdown in den nächsten sorgt nur für Verunsicherung. Die Regierung muss jetzt endlich in die Gänge kommen und verlässliche Perspektiven für den Luftfahrtstandort Wien und seine Arbeitsplätze entwickeln. Wir brauchen jetzt rasch nachhaltige Konzepte, damit die Luftfahrt wieder abheben kann“. FPÖ und SPÖ schäumen Naturgemäß

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Covid-19 verpasst der Stadt Wien einen krassen Nächtigungsrückgang

Im heurigen Februar, in dem Wiens Beherbergungsbetriebe neuerlich durchgehend für den Freizeittourismus geschlossen waren, wurde in Wien ein Nächtigungsrückgang von 93,3 Prozent auf 69.000 Nächtigungen registriert.  Zusammen mit dem Jänner zählte Wien im Jahresverlauf bisher 128.000 Nächtigungen (-94,1 Prozent). Die Nettoumsätze der Beherbergungsbetriebe im Jänner 2021 betrugen dabei 6,5 Millionen Euro und damit um 89,3 Prozent weniger als noch im Vorjahr. Die konkreten Zahlen für den Februar sind noch ausständig.

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Tui kommt immer näher an das Vor-Krisen-Niveau heran

Beim deutschen Reisekonzern Tui ziehen die Buchungen für Sommerreisen allmählich an. Die Buchungszahlen lägen unverändert auf einem „ermutigenden“ Niveau von 2,8 Millionen Gästen, teilte Tui heute vor der Hauptversammlung mit. Das seien allerdings immer noch 60 Prozent weniger als im Vorkrisenjahr 2019. Der weltweit größte Reiseanbieter stutzte deshalb die für den Sommer geplante Kapazität ab Juli auf 75 von 80 Prozent. Zugleich sagte Tui, das Angebot flexibel anpassen zu können, falls die Nachfrage durch Fortschritte in der Pandemiebekämpfung stärker steigt. CoV-Impfungen und -Tests gäben Grund zu Optimismus. „Es zeigt sich auf allen Vertriebskanälen das zunehmende Interesse an Urlauben in der Sommersaison. Die Nachfrage der Kunden ist da, die Menschen wollen reisen“, erklärte der hart von der Coronavirus-Krise getroffene Konzern.

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Flughafen Zürich erweitert das Besucherangebot

Wenn man aufgrund der derzeitigen Lage nicht oder nur schwer vom Züricher Airport aus in die Welt reisen kann, dann sollen Reisende wenigsten das Besucherangebot am Flughafen nutzen können. Darum erweitert die Flughafen Zürich AG dieses: Ab Anfang Mai wird das Angebot rund um den Flughafenpark mit den Junior Rangers sowie Ranger Talks ausgebaut. Das Junior Ranger Programm soll besonders junge Gäste anlocken.  „Durch ein faszinierendes, nachhaltiges Mitmach- und Bildungsprogramm werden Kinder und Jugendliche als Botschafter für die Naturlandschaften ihrer Region gewonnen“, heißt es in der Aussendung. Daneben gibt es Ranger Talks, bei denen einmal monatlich den Besuchern ein Ranger im Park beim Pavillon für Fragen zur Verfügung steht.  Wiedereröffnung Zuschauerterrasse B Mit der Wiedereröffnung der Zuschauerterrasse B am 1. Mai-Wochenende beginnt die Flughafen Zürich AG das Besucherangebot Schritt für Schritt wieder hochzufahren. Der Eintritt für die Terrasse ist während des Eröffnungswochenendes kostenlos. Im Mai und Juni ist die Zuschauerterrasse jeweils am Mittwoch, Samstag und Sonntag von 11:00 – 16:00 Uhr geöffnet. 

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Flughafen Leipzig/Halle fährt den Betrieb wieder hoch

Nach mehr als vier Monaten Zwangspause beginnt in dieser Woche schrittweise wieder der reguläre Passagierverkehr am Flughafen Leipzig/Halle. Die Verbindung in die österreichische Hauptstadt wird ebenfalls reaktiviert. Die erste Maschine seit dem 18. November 2020 hebt am Donnerstag nach Hurghada (Ägypten) ab, wie der Flughafen am Mittwoch mitteilte. Weitere Ziele sind dann die Kanaren, Antalya, Mallorca und ab kommenden Montag auch Wien. Beim Restart seien alle Vorkehrungen zum Gesundheitsschutz getroffen, Passagiere könnten sich vor Ort testen lassen, sagte Götz Ahmelmann, CEO der Mitteldeutschen Flughafen AG. „Jetzt kommt es entscheidend darauf an, dass sich auch unsere Gäste verantwortungsvoll verhalten und konsequent die Abstands- und Hygieneregeln beachten – von der Ankunft am Flughafen, über den Check-in und Flug bis zum Aufenthalt am Reiseziel“, so Ahmelmann weiter. Zuerst wird Condor den Betrieb wieder aufnehmen, gefolgt von SunExpress und Eurowings. Die AUA soll ab kommenden Montag nach Wien abheben.

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Korean Air: Mit Travel Pass in die Vereinigten Staaten

Nach einem internen Probelauf im April wagt sich Korean Air mit dem Travel Pass der IATA an die Öffentlichkeit. Der digitale Reisepass wird im Mai auf der Flugverbindung Incheon-Los Angeles (KE011) zum Einsatz kommen. Der erste Schritt bei „Test & Fly“ sehe demnach für Passagiere einen COVID-19-Antigentest im Testzentrum des Flughafens Incheon vor. Sie erhalten die Testergebnisse dann innerhalb einer Stunde über die Travel Pass Mobile App, die vorinstalliert werden muss. „Die Partnerschaft mit Korean Air zur Erprobung des IATA Travel Pass ist ein wichtiger Meilenstein, um den Regierungen das Vertrauen zu geben, die Reisebranche neu zu starten. Gemeinsam zeigen wir auf, dass die Luftfahrt Lösungen entwickeln kann, die zuverlässig sicherstellen, dass die Passagiere die Reiseanforderungen erfüllen“, erklärt Nick Careen, IATA Senior Vice President, Airport, Passenger, Cargo and Security.

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BGH: Zahlungsgebühren für Paypal sind erlaubt

Der deutsche Bundesgerichtshof befasste sich mit der Frage, ob man für das Bezahlen einer Rechnung eine Gebühr verlangen darf oder nicht. Eigentlich ist das aufgrund einer EU-Verordnung unzulässig, doch diese ist schwammig formuliert und lässt viel Raum für Interpretation offen. Der BGH entschied nun, dass bei Einschaltung eines externen Dienstleisters wie Paypal oder Klarna (Sofortüberweisung) Extrakosten in Rechnung gestellt werden dürfen. Die deutsche Rechtslage ist mit jener in Österreich nicht vergleichbar. In der Alpenrepublik ist das Erheben von Zahlungsentgelten generell unzulässig. Allerdings dürfen Händler eine bestimmte Zahlungsform mit einem Rabatt versehen. Das hinderte in der Vergangenheit insbesondere Fluggesellschaften nicht daran das Gesetz zu ignorieren. Der deutsche Bundesgerichtshof hatte sich aufgrund einer von der Wettbewerbszentrale gegen Flixbus geführten Klage mit der Frage zu befassen, ob das Erheben von Gebühren bei Bezahlung mit Paypal oder Klarna (Sofortüberweisung) zulässig ist oder nicht. Bei Bezahlung mittels Überweisung, SEPA-Lastschrift oder Kreditkarte dürfen aus gesetzlichen Gründen keine Spesen erhoben werden. Clevere Händler kalkulieren diese einfach völlig legal in ihre Preisgestaltung ein. Flixbus erhob auch nach der Änderung der Rechtsgrundlage für die Nutzung der Zahlungsmöglichkeiten Paypal und Klarna (Sofortüberweisung) eine Gebühr. Die Praxis hat man zwar zwischenzeitlich eingestellt, jedoch argumentierte man unter anderem damit, dass die EU-Verordnung externe Dienstleister eben nicht erfasst und diese hohe Kosten verursachen. In der Tat ist Paypal einer der teuersten Zahlungswege, die es momentan auf dem Markt gibt. Händlern werden zum Teil horrende Provisionen abgeknöpft. Paypal selbst will keine Gebühren für Endkunden Der Bundesgerichtshof wies die Klage der Wettbewerbszentrale in letzter Instanz

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AUA: OE-LAX vor letzter kommerzieller Rotation

Am Sonntag, den 28. März 2021 wird die Boeing 767-300ER mit der Registrierung OE-LAX letztmalig einen kommerziellen Umlauf für Austrian Airlines antreten. Anschließend wird der Langstreckenjet, der im Jahr 1992 an Lauda Air ausgeliefert wurde, außer Dienst gestellt. Am Sonntag soll die OE-LAX gegen 10 Uhr 35 als OS 93 in Richtung Washington abheben. Die Rückkunft ist für Montag gegen 8 Uhr 40 unter der Flugnummer OS 94 angekündigt. Dies teilte ein Firmensprecher gegenüber Aviation Direct mit. Das betroffene Flugzeug ist derzeit 28,3 Jahre alt und wurde bereits an ein Verwertungsunternehmen in den Vereinigten Staaten verkauft. Austrian Airlines trennt sich heuer von drei Boeing 767-300ER. Die OE-LAT wurde bereits Anfang des Monats ausgeflogen. Für die OE-LAW, die ebenfalls an MonoCoque Diversified Interests verkauft wurde, gibt es noch keinen fixen Termin für die Übergabe an den Käufer. Die Maschinen mit den Registrierungen OE-LAT, OE-LAX und OE-LAW werden in den Vereinigten Staaten zum Zweck der Ersatzteilgewinnung zerlegt.

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Austrian-Airlines-Chef schließt Kündigungen nicht mehr aus

Austrian Airlines kündigte am Donnerstag an, dass aufgrund der weiterhin anhaltenden Corona-Pandemie und der damit verbundenen verhaltenen Nachfrage weitere Sparmaßnahmen gesetzt werden. Hinsichtlich der Ausflottung der Maschinentypen DHC Dash 8-400 und Airbus A319 befinde man sich in einer finalen Phase. Die Zentralisierung des Flugverkehrs in Wien und die damit verbundene Auflösung aller Bundesländer Crew- und Technik-Basen sowie einiger Stationen zur Passagierabfertigung läuft ebenfalls. Um neben der langfristigen Ergebnisentwicklung auch die Rückzahlung der Kredite zu sichern, konnten 2020 durch Vereinbarungen mit dem Personal sowie Lieferanten und Systempartnern umfassende und mehrjährige Krisenpakete geschnürt werden. Auch bei der Büro-Infrastruktur hatte Austrian zuletzt eine Reduktion angekündigt, bei der vier von acht Etagen des Austrian Head Office an die Flughafen Wien AG zurückgegeben werden. „Wir sind uns unserer Verantwortung gegenüber den Österreicherinnen und Österreichern bewusst und wollen unsere Kreditschulden, sobald es zu einer Markterholung kommt, schnellstmöglich tilgen“, erklärt Austrian Airlines CEO Alexis von Hoensbroech. „Die Pandemie dauert deutlich länger als erwartet, und die Auswirkungen werden auch noch mehrere Jahre spürbar sein. Daher werden wir die Ergebnisziele, die wir uns im letzten Frühjahr gesetzt hatten, nicht mehr erreichen können. Aus diesem Grund setzen wir jetzt zusätzliche Maßnahmen, um die Zukunft unserer Austrian Airlines dauerhaft abzusichern.“ Personalabbau steht bevor Um das Risiko einer langsameren Markterholung in den kommenden Jahren zu begrenzen, sollen zwei weitere Airbus Flugzeuge in ein Long-Time-Storage gehen und somit die aktuelle Gesamtflotte von rund 80 Flugzeugen – zumindest bis 2024/2025 – auf 58 statt der bisher geplanten 60 Flugzeuge schrumpfen. Vorgesehen ist dabei auch

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Ostern: Türkei und Mallorca beflügeln den Hannover-Flugplan

Während der Osterferien ist das Angebot auf dem Flughafen Hannover wieder erhöht. Tuifly, Condor und Eurowings bieten gemeinsam 21 Palma-Umläufe pro Woche an. Austrian Airlines feiert nach einigen Jahren Abwesenheit das Comeback. Vor wenigen Wochen gab die AUA bekannt, dass man die einst an Eurowings übergebene Route wieder selbst bedienen wird. Zuletzt lag die Strecke aufgrund der Corona-Pandemie brach. Vorerst soll Wien-Hannover niederfrequent bedient werden. Als Maschinentyp kommen vorerst überwiegend DHC Dash 8-400 und Embraer 195 zum Einsatz. Ein weiterer Schwerpunkt des Osterprogramms ab Hannover sind insgesamt 13 Ziele in der Türkei. Diese werden von drei Airlines angeboten und richten sich sowohl an den so genannten ethnischen Verkehr als auch an Urlauber. Personen, die sich in der Türkei aufgehalten haben, müssen nach ihrer Rückkunft nach Deutschland in Quarantäne, sofern sie nicht Ausnahmen für sich in Anspruch nehmen können.

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