April 7, 2021

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April 7, 2021

Krypto-Hype: Air Baltic wird NFT-Herausgeber

Air Baltic wird die weltweit erste Fluggesellschaft, die Non-Fungible Token herausgeben wird.  Dabei handelt es sich bei den sogenannten NFTs um einmalige kryptografische Token, welche nicht repliziert oder zerstört werden können. Sie fungieren als virtuelle Sammlerstücke und sind garantiert fälschungssicher. Air Baltic werde einen Airbus A220-300 sowie ausgewählte Kunstwerke lettischer Städte als limitierte Sammler-NFTs herausgeben. Klar ist, wohin die Reise gehen soll: Auf lange Sicht sollen sogar Flugtickets in Form von NFTs ausgestellt werden. „Die Blockchain-Technologie hat sich langfristig bewährt. Nachdem wir als erste Fluggesellschaft die Kryptowährung Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptiert haben, ist es für uns der nächste Schritt in der Blockchain-Technologie, Non-Fungible Token anzubieten“, so Air Baltic-Chef Martin Gauss. Das Erscheinungsdatum der ersten Air Baltic-NFTs soll im Laufe des Aprils bekannt gegeben werden.

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MUC: Pandemie verursacht dreistelligen Millionenverlust

Die weltweite Corona-Pandemie mit ihren gravierenden Auswirkungen auf den Reiseverkehr führt beim bayerischen Flughafenbetreiber – trotz sofort eingeleiteter Gegenmaßnahmen – im Jahr 2020 nach vorläufigen Berechnungen zu einem dreistelligen Millionenverlust.  Verzeichnete die Flughafen München GmbH im Jahr 2019 zusammen mit seinen Tochtergesellschaften konzernweit noch Umsatzerlöse von 1,6 Milliarden Euro, sank dieser Wert im vergangenen Jahr auf 580 Millionen. Als Gesamtergebnis nach Steuern wird der Flughafen München nach den bisher vorliegenden Zahlen einen Verlust in Höhe von 320 Millionen Euro hinnehmen müssen. Im Rekordjahr 2019 konnte der Flughafen laut eigenen Angaben noch einen Gewinn in der Höhe von 178 Millionen Euro verbuchen.

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Weltweit einmaliges Projekt: Lufthansa baut A350 zum Klimaforschungsflieger um

Noch genauer das Wetter vorhersagen, noch präziser Klimaveränderungen analysieren, noch besser erforschen, wie die Welt sich entwickelt. Das ist das Ziel einer weltweit einmaligen Kooperation zwischen Lufthansa und mehreren Forschungsinstituten. Und genau zu diesem Zweck rüstet die AUA-Mutter einen Airbus A350-900 mit dem Taufnamen „Erfurt“ (Registrierung D-AIXJ) um. Konkret soll das Langstreckenflugzeug in Zukunft nicht mehr nur Passagiere um die Welt fliegen, sondern zugleich Daten für die Klimaforschung erheben. Die Airbus-Maschine wird also zum fliegenden Forschungslabor. Dazu erfolgten im Hangar von Lufthansa Technik auf Malta bereits umfassende Umbauarbeiten. „Am unteren Flugzeugrumpf wurden die Vorbereitungen für die Installation des Luft-Einlasssystems getroffen. Danach folgt eine Reihe von Testfügen, an deren Ende die Zertifizierung eines rund 1,6 Tonnen schweren Klimaforschungslabors, des sogenannten Caribic-Messcontainers, steht“, erklärt die Lufthansa. Wesentlich genauer als satelliten- oder bodengestützte Messsysteme Voraussichtlich Ende 2021 hebt die „Erfurt“ dann ab München zu ihrem ersten Flug im Dienst der Klimaforschung ab. Er misst dann in der Tropopausenregion (in neun bis zwölf Kilometern Flughöhe) rund 100 verschiedene Spurengase, Aerosol- und Wolkenparameter. Das Besondere: Klimarelevante Parameter können in dieser Höhe mit deutlich höherer Genauigkeit und zeitlicher Auflösung an Bord des Flugzeugs erfasst werden als mit satelliten- oder bodengestützten Messsystemen. Mit den von der D-AIXJ gewonnen Daten soll die Leistungsfähigkeit heutiger Atmosphären- und Klimamodelle und damit deren Aussagekraft für das zukünftige Klima auf der Erde bewerten werden. Das alles soll während des normalen Passagierverkehrs geschehen. „Wir glauben, dass Verkehrsflugzeuge eine wichtige Rolle spielen, um ein besseres Verständnis der Auswirkungen von CO2- und Non-CO2-Emissionen auf den Klimawandel zu

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Michael O’Leary: Ryanair-Verlust soll niedriger ausfallen

Die Ryanair Group beförderte im März 2021 rund 0,5 Millionen Passagiere. Damit lag der Konzern um 91 Prozent unter dem Vorjahresmonat. Gegenüber Feber 2021 konnte sich der Billigflieger nicht nennenswert verändern. Ryanair teilte mit, dass man mit einem Verlust in der Höhe von 800 bis 850 Millionen Euro rechnet. Damit wurde die Prognose verbessert, denn zuletzt ging man von einem Fehlbetrag von bis zu 950 Millionen Euro aus. Das Geschäftsjahr des Lowcosters endete am 31. März 2021. Eine Prognose für die seit 1. April 2021 laufende Periode wollte Konzernchef Michael O’Leary unter Hinweis auf die dynamische Pandemielage nicht abgeben. Es wurde angedeutet, dass möglicherweise erneut rote Zahlen eingeflogen werden könnten. Das voraussichtliche Fluggastaufkommen wurde auf 80 bis 120 Millionen Reisende nach unten korrigiert. Dies begründete O’Leary mit dem langsamen Impffortschritt in der Europäischen Union.

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Wizz Air konnte im März 2021 leicht zulegen

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air konnte im März 2021 streckennetzweit 480.203 Passagiere befördern. Im Direkten Vergleich mit Feber 2021 konnte man sich um etwa 25 Prozent steigern. Gegenüber dem Vorjahresmonat, der nur teilweise von der Corona-Pandemie betroffen war, beträgt der Rückgang 72,62 Prozent. Die Auslastung entwickelte sich bei Wizz Air im ersten Quartal 2021 unterschiedlich. Im Jänner meldete man 61 Prozent, im Feber 69,8 Prozent und zuletzt im März wurde der Ladefaktor mit 62,5 Prozent kommuniziert. Dem gegenüberstehen Werte zwischen 90,2 Prozent und 93 Prozent, die in den Vorjahresmonaten erzielt wurden.

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EASA gibt grünes Licht für Boeing 737 Max 200

Dem kommerziellen Einsatz der Boeing 737 Max 200 durch die Ryanair Group steht nun nichts mehr im Weg. Die europäische Luftfahrtbehörde EASA erteilte am Dienstag grünes Licht. Zwar will der irische Konzern noch im April 2021 den Erstflug mit diesem Muster durchführen, doch werden bis Sommer 2021 nur 16 Exemplare ausgeliefert werden. Die Ryanair Group ist Boeings einziger europäischer Kunde für diese spezielle Billigflieger-Variante der B737 Max 8. Formell wird diese als „Boeing 737-8200“ bezeichnet. Der europäische Erstkunde will die Maschinen laut Ryanair-DAC-Chef Eddie Wilson zunächst bei Ryanair UK zum Einsatz bringen. Die Töchter Buzz und Malta Air werden ebenfalls mit diesen Flugzeugen ausgerüstet. Mit der Einflottung der B737 Max 200 werden die beiden genannten Airlines auch in eigener Livery unterwegs sein. Derzeit ist das nur beim Airbus-Operator Lauda Europe der Fall. In der nachstehenden Slideshow sind Fotos von Boeing 737 Max 200 in den Lackierungen von Buzz, Malta Air und Ryanair dargestellt. Noch gibt sich Konzernchef Michael O’Leary hinsichtlich der Stationierung der Neuauslieferungen bedeckt. Dies könnte auch damit zusammenhängen, dass in der Bevölkerung gewisse Vorbehalte gegen die Max bestehen. In diesem Zusammenhang muss Hersteller Boeing noch viel Überzeugungsarbeit leisten. Die für die Ryanair Group bestimmten B737 Max 200 sind mit bis zu 210 Sitzen und Air-Stairs ausgerüstet.

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Cancun: Tui Österreich bucht auf neue AUA-Langstrecke

Der Reiseveranstalter Tui Österreich bietet ab 24. Oktober 2021 Pauschalreisen mit Austrian-Airlines-Flügen nach Cancun (Mexiko) an. Der Carrier kündigte vor wenigen Tagen an, dass im Winterflugplan 2021 diese Destination ab Wien angeboten wird. Tui Österreich vermarktet nun Pauschalreisen für die Wintersaison 2021/22. Dabei liegt der Fokus auf konzerneigenen Hotels. „Die Karibik gehört zu den beliebtesten Fernreisezielen der österreichischen Tui-Gäste. Wir freuen uns sehr, im kommenden Winter die Direktflüge von unserem Qualitätspartner Austrian nach Cancun in Kombination mit unserem breiten Hotelportfolio anbieten zu können. Von Adults-Only-Hotels, Familienhotels über Ausflüge von Tui Experiences bis zu Rundreisen mit unserer Marke Tui Tours ist für jeden Reisetypen etwas dabei“, sagt David Szabo, Head of Operations bei Tui Österreich. Austrian Airlines fliegt ab 24. Oktober 2021 jeden Donnerstag und Sonntag nach Cancun. Dazu setzt die österreichische Fluglinie Boeing 777 ein.

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Quartalszahlen: Dortmund meldet 75 Prozent Rückgang

Der deutsche Flughafen Dortmund wurde im ersten Quartal des Jahres 2021 von 120.957 Passagieren genutzt. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum bedeutet dies einen Rückgang um rund 75 Prozent. Die Anzahl der Flugbewegungen ging um 31 Prozent zurück. Es zeigt sich allerdings, dass der Linienverkehr mit minus 70 Prozent deutlich nachgelassen hat. Gleichzeitig stieg laut Flughafen Dortmund die Nutzung in den Bereichen General Aviation und kleingewerbliche Flüge deutlich an. Diese haben den Rückgang maßgeblich reduziert. Gezählt wurden 4.772 Starts und Landungen. Davon entfallen 1.086 auf die Linienflüge. Der Januar begann mit vergleichsweise verkehrsstarken Tagen, da Reisende, die über die Weihnachtstage und Neujahr ihre Familie im Ausland besucht haben, zurückgekehrt sind. Die leichte Reisewelle zu Beginn des Jahres, flachte jedoch im Verlauf des Januars wieder ab. Mit 46.407 Passagieren nutzten 77 Prozent weniger den Airport als im Januar 2020. Im Februar sank die Zahl der Passagiere deutlich auf 28.107 (minus 86 Prozent). Die beginnenden Osterferien und der Wechsel auf den Sommerflugplan sorgten im März für eine leichte Erholung der Fluggastzahlen. Im Vergleich zu März 2020 sank die Anzahl der Passagiere um 51 Prozent auf 46.443. Allerdings war der März 2020 aufgrund der Pandemie der erste Monat, der im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich schwächer war. Im Vergleich zum Rekordjahr 2019 sank die Anzahl der Passagiere im März 2021 um 77 Prozent.

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Umfrage: Schweizer sehnen sich nach Urlaub im Ausland

Der Reiseveranstalter Hotelplan Suisse geht von einer hohen Nachfrage im Bereich Urlaube im Ausland aus. Dabei beruft sich das Unternehmen auf eine Umfrage, an der rund 13.000 Personen teilgenommen haben. Die Resultate zeigen laut Hotelplan, dass das Bedürfnis nach Ferien außerhalb der Schweiz groß ist. 65 Prozent der befragten Romands gaben an, dass sie aktuell sehr grosse Lust nach Ferien haben. In der Deutschschweiz sind es 47 Prozent, die aktuell in die Ferien reisen möchten. Der Großteil aller Befragten (60 Prozent) gab jedoch an, dass die Pandemie sie aktuell noch davon abhält, ins Ausland zu reisen. „Die Umfrage zeigt, dass das Nachholbedürfnis bei unseren Kundinnen und Kunden gross ist und sie sich eine Auszeit von den Corona-Maßnahmen in der Schweiz wünschen. Die volatilen Reisebestimmungen der verschiedenen Länder sowie die Testpflicht bei Ein- und Rückreise hält sie aktuell jedoch noch davon ab, ihre nächsten Ferien zu planen und zu buchen“, sagt Tim Bachmann, CEO Hotelplan Suisse. 47 Prozent aller Befragten gaben an, dass sie wieder ins Ausland reisen werden, sobald sie gegen Covid-19 geimpft sind und 63 Prozent ziehen eine Auslandreise in Betracht, sofern sie für ihre Reise keinen Covid-19 Test machen müssen. Zudem gaben 44 Prozent der Befragten an, aktuell nicht ins Ausland zu reisen, da die Sorge vor einer Corona-Erkrankung groß ist oder dass sie aufgrund ihrer sozialen Verantwortung momentan nicht Reisen möchten (47 Prozent aller Befragten). Wie den Auswertungen der Kundenumfrage weiter zu entnehmen ist, wünschen sich 76 Prozent der Kundinnen und Kunden Sicherheit sowie flexible Annullationsbedingungen von

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Linz: AUA lädt Bodenmitarbeiter zur Betriebsversammlung

Am Donnerstag, den 8. April 2021, sind die Mitarbeiter der Austrian-Airlines-Station Linz zu einer Informationsveranstaltung in den großen Meeting-Raum am Flughafen Linz-Hörsching eingeladen. Thema dieser Betriebsversammlung ist der bevorstehende Betriebsübergang auf ISS Ground Services. Bei der Mitarbeiterkonferenz werden Vertreter von Austrian Airlines, ISS und Flughafen Linz anwesend sein. Die Beschäftigten der zur Schließung bestimmten Bodenstation sollen über die weitere Vorgehensweise informiert werden. Die AUA wird – analog zu Graz, Salzburg und Klagenfurt – künftig keine Bodendienstleistungen – beispielsweise Check-in oder Boarding – mehr anbieten. In Graz zog man sich bereits vor einigen Jahren aus diesem Segment zurück. Salzburg und Klagenfurt wurden im Vorjahr aufgegeben. In der Mozartstadt gab es keinen Betriebsübergang auf die Abfertigungstochter des Airports. In Kärnten wurde ein solcher ausverhandelt, jedoch nahmen die Betroffenen diesen nicht in Anspruch. Beschäftigte wurden bereits beim AMS-Frühwarnsystem angemeldet In Linz sind 26 Mitarbeiter betroffen. Austrian Airlines erstattete bereits vor einigen Tagen eine Frühwarnung an das zuständige Arbeitsmarktservice. Die Beschäftigten sind nicht verpflichtet den Betriebsübergang in Anspruch zu nehmen. Dem Vernehmen nach soll es alternativ – analog zu Klagenfurt – auch einen Sozialplan geben. Auch die Versetzung nach Wien soll in Einzelfällen möglich sein. Laut Betriebsrat nahm in Klagenfurt jedoch nur eine AUA-Beschäftigte diese Möglichkeit wahr. Betreffend Linz werden die 26 AUA-Bodenmitarbeiter am Donnerstag ab 14 Uhr 00 von ihrem Arbeitgeber, ISS Ground Services und Flughafen Linz offiziell über die weitere Vorgehensweise informiert. Einige Linzer Beschäftigte der Austrian Airlines haben gegenüber Aviation Direct Bedenken geäußert, wollen sich aber vor ihrer persönlichen Entscheidung die

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