April 20, 2021

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April 20, 2021

Kostenlose PCR-Testkits jetzt auch am Wiener Flughafen

Beim Projekt „Alles gurgelt!“ der Stadt Wien wurden bislang über 4.500 Infektionen mit dem Coronavirus ausfindig gemacht. Seit kurzem bekommt man Testkits auch bei der BIPA-Filiale auf dem Wiener Flughafen. Dabei werde aber jeweils nur ein Kit pro Person ausgehändigt, so der ORF. Wieder abgeben kann man die Probenröhrchen dann in allen Geschäften des REWE-Konzerns, also etwa auch bei Billa (Plus), Penny und bei den REWE-Tankstellenshops in Wien. Die Ergebnisse dieser PCR-Tests werden auch für die Einreise in diverse Länder anerkannt. Auch berechtigen diese zur Nutzung von Friseuren und künftig auch Handelsbetrieben. PCR-Tests gelten genauer als Antigen-Schnelltests, müssen jedoch in einem Labor ausgewertet werden.

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15 Boeing 737 Max: Boeing schließt Deal mit DAE ab

Der US-Luftfahrtriese Boeing kann für seine Krisenbaureihe 737 Max einen Großauftrag aus den Vereinigten Arabischen Emiraten an Land ziehen. Das größte Leasing-Unternehmen für Flugzeuge im Nahen Osten, Dubai Aerospace Enterprise (DAE), habe 15 Maschinen der Baureihe bestellt. Das berichtet das Luftfahrtportal Simpleflying. Ein konkretes Datum für die Auslieferungen wurde dabei nicht genannt. „Wir glauben an den Erfolg dieser Flugzeuge, weil Inlands- und Regionalflugverkehr starke Anzeichen für eine Erholung zeigen“, sagte DAE-Chef Firoz Tarapore. 

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Geimpfte müssen in Niedersachsen und Baden-Württemberg nicht mehr in Quarantäne

Die Impfkampagnen schreiten voran und damit steigt auch der Druck, den Geimpften wieder mehr Freiheiten zu gewähren. In Niedersachsen und Baden-Württemberg trifft vollständig immunisierten Bürgern, die aus einem Risiko- oder Hochrisikogebiet zurückkehren, nun keine Quarantäne-Pflicht mehr.  Damit treten dahingehend erste Erleichterungen in Kraft. Diesen Entscheidungen würde eine Studie des Robert-Koch-Instituts zugrunde liegen, wie reisevor9.de berichtet. Laut dieser sei das Risiko einer Virusübertragung durch vollständig geimpfte Menschen spätestens ab dem 15. Tag nach der zweiten Impfung stark reduziert. Somit liegen ausreichende sachliche Rechtfertigungen vor. Dementsprechend wird vorausgesetzt, dass die zweite Vakzine mindestens 15 Tage zuvor verabreicht wurde. Darüber hinaus darf es sich bei der zuvor besuchten Region nicht um ein Virusvarianten-Gebiet handeln. Diesen Beispielen folgen mittlerweile immer mehr Bundesländer. In Rheinland-Pfalz ist die Ausnahme für vollständig geimpfte Menschen bereits seit dem 11. April in Geltung. In Nordrhein-Westfalen müssen Reiserückkehrer überhaupt nicht mehr in Quarantäne – und zwar unabhängig davon, ob sie geimpft sind.

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Flughafen Innsbruck: Kein Flugbetrieb wegen Pistensanierung

Die erste Bauphase läuft bereits. Insgesamt werden knapp 17 Millionen Euro investiert. Der Innsbrucker Flughafen wird aufgrund der Generalsanierung der Piste im Herbst von 20. September bis 18. Oktober geschlossen bleiben. In diesen vier Wochen soll von Montag bis Sonntag täglich von 6.00 bis 22.00 Uhr gearbeitet werden, wie der Flughafen am Dienstag in einer Aussendung mitteilte. Ein Flugbetrieb sei in dieser Zeit nicht möglich, dieser soll am 19. Oktober wieder aufgenommen werden. Die erste Bauphase der Generalsanierung sei bereits seit 8. März im Laufen und soll noch bis 30. April andauern. Im Zuge von Nachtarbeiten wurden in den vergangenen Wochen rund um die Piste und die südlichen Rollwege rund 140 Kabelziehschächte versetzt, die mit insgesamt rund 30.000 Laufmetern Kabelzugrohren miteinander verbunden wurden. Von Mitte August bis Mitte September folgt dann die zweite Bauphase, in der auf der Nordseite des Flughafengeländes im Bereich der Kranebitter Allee zur Vorbereitung der Asphaltierungsarbeiten sowohl die Baustelle eingerichtet als auch die Vorbereitungsarbeiten für die tatsächlichen Sanierungsarbeiten durchgeführt werden. Bis Mitte November sollen die Bauarbeiten dann komplett abgeschlossen und die Baustelle wieder zurückgebaut werden. „Die Generalsanierung der Piste war und ist eine dringend notwendige Infrastrukturmaßnahme und gleichzeitig natürlich auch eine Investition in die Zukunft“, so Flughafengeschäftsführer Marco Pernetta, der sich für das Verständnis der Anrainer hinsichtlicher der „zum Teil doch störenden Arbeiten in den Nachtstunden“ bedankte. Man werde versuchen, im Herbst die Beeinträchtigungen im Umfeld des Flughafens so gering wie möglich zu halten, versicherte er. Das Gesamtprojektvolumen umfasst rund 16,8 Millionen Euro.

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Sommer in Österreich: Starke Nachfrage nach Urlaub am See

Die Nachfrage nach Urlaub in den österreichischen Seengebieten steigt: Das zeigen auch die Zugriffszahlen auf der Website von Tui Österreich. Bereits letztes Jahr nahmen die Österreich-Buchungen zu. „Besonders die Unterkünfte direkt an den Seen werden stark nachgefragt und sind schnell vergriffen“, sagt David Szabo, Head of Operations Tui Österreich. „Für Familien haben wir auch einige schöne Unterkünfte im Programm, in denen Kinder kostenlos übernachten und das jeweilige Angebot des Hauses nutzen können“, sagt Szabo weiter. Stornomöglichkeiten bis zum Anreisetag um 18 Uhr machen die Urlaubsplanung dabei flexibler. Diese Entwicklung kommt nicht überraschend, denn trotz fortgeschrittener Impfkampagnen bleibt das Infektionsgeschehen weltweit auf hohem Niveau. Und somit bleiben auch Reisebeschränkungen vorerst erhalten, Lockerungsschritte werden nur vorsichtig gesetzt. In Deutschland wollte die Regierung kurzzeitig sogar Auslandsreisen gänzlich verbieten – dahingehende Pläne wurden dann aber nach einer rechtlichen Begutachtung wieder über Bord geworfen.

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S7 Airlines fliegt von Frankfurt nach Sibirien

Ab dem 5. Juni fliegt die russische S7 Airlines wöchentlich zwischen Novosibirsk und Frankfurt. Die Flüge finden jeweils einmal in der Woche am Samstag statt. Damit ist S7 Airlines auf mittlerweile 7 deutschsprachigen Flughäfen vertreten. Bei diesem Flug legt das eingesetzte Flugzeug eine Entfernung von über 4.820 Kilometern zurück – das entspricht etwa der Entfernung zwischen Frankfurt und Dubai (4.835 Kilometer). Die Vermutung liegt daher nahe, dass der Carrier auf dieser Strecke ein Langstreckenflugzeug ins Rennen schickt. Doch falsch gedacht. Denn in Wirklichkeit kommt ein Airbus A320neo zum Einsatz. Die Fluggesellschaft mit Sitz in Moskau hat nämlich gar keine Langstreckenflieger in der Flotte. 

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Malta will Reiseabkommen mit UK abschließen

Das Vereinigte Königreich ist der mit großem Abstand wichtigste Quellmarkt für den maltesischen Tourismus. Die Vorausbuchungen stocken allerdings, so auch Umfragen ergeben haben, dass viele Briten ihren Malta-Sommerurlaub ins Jahr 2022 verschieben wollen. Hintergrund ist, dass die Einreiseformalitäten noch nicht geklärt sind, da das Vereinigte Königreich nicht mehr der Europäischen Union angehört. Für EU-Bürger soll sich die Einreise in die Republik Malta ab 1. Juni 2021 einfach gestalten: Wer vollständig geimpft ist, darf ohne Auflagen auf die Inseln. Alternativ kann ein negativer Coronatest vorgelegt werden. Beides gilt ausdrücklich nur für EU-Bürger und Angehörige bzw. Einwohner jener Staaten, mit denen Abkommen geschlossen wurden. Genau ein solches besteht mit dem Vereinigten Königreich noch nicht. Das maltesische Tourismusministerium übt nun Druck auf das Außenministerium aus, denn die geringen Buchungszahlen aus UK bereiten mittlerweile Kopfzerbrechen. Zwischen den beiden Staaten soll eine Art „Reiseblase“ geschaffen werden. Dazu soll eine App auf die Beine gestellt werden, mit der beiderseitig gereist werden kann. Über diese sollen der Impfstatus bzw. Teststatus nachgewiesen werden. Kontrollen sollen über QR-Codes erfolgen Clayton Bartolo, Tourismusminister der Republik Malta, bestätigte, dass zwischen den beiden Staaten bilaterale Verhandlungen geführt werden. Derzeit geht er davon aus, dass noch vor Juni 2021 eine Lösung stehen wird. Die Technologie wird Malta stellen. Man wird dabei auf die auch auf den Inseln kaum genutzte Anti-Corona-App zurückgreifen und diese für UK-Touristen entsprechend weiterentwickeln. Der Impf- und Teststatus soll mittels eines QR-Codes dargestellt werden. Im Zuge der obligatorischen Passkontrolle, die bei der Ankunft aus UK durchgeführt werden muss, sollen die

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Albanien eröffnet Flughafen Kukës

In Albanien wurde am Sonntag der Kukës International Airport offiziell eröffnet. Dieser befindet sich rund 150 Kilometer von der Hauptstadt Tirana entfernt. Die offizielle Erstlandung wurde von Air Albania durchgeführt und hatte ein Kuriosum: Die Maschine legte einen Stopp in der Hauptstadt ein, um den Premierminister abzuholen. Danach ging es weiter nach Kukës. Vor dem feierlichen Eröffnungstag liegt eine jahrzehntelange Vorgeschichte, die sinnbildlich für das Verfolgen unterschiedlicher Interessen ist. Um es kurz zu machen: Der Airport wurde mit langjähriger Verspätung offiziell eröffnet und ein vorheriger Anlauf ist mangels Airline-Kunden ins Wasser gefallen. Der Erstflugtag war auch ein bisschen Wahlkampf-Show, denn zahlreiche Anhänger der Partei des Premierministers wurden zum Feiern eingeladen. Tatsächlich wird Kukës erst in 50 bis 60 Tagen für den internationalen Verkehr bereit sein. Diesen Umstand musste die Regierung beiläufig einräumen. Es wird davon ausgegangen, dass der Flugbetrieb am 17. Juni 2021 aufgenommen werden kann. Verkehrsministerin Belinda Balluku nannte im Zuge der offiziellen Eröffnung folgende Staaten, die ab Kukës angeflogen werden sollen: Deutschland, Schweiz und das Vereinigte Königreich. Sie konnte aber weder Städte noch Airlines nennen und pochte darauf, dass es ein sehr großes Interesse seitens der Airlines, insbesondere aus dem Lowcost-Bereich geben soll. Anzunehmen ist, dass Air Albania die eine oder andere Destination ab Kukës anfliegen „darf“.

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Ab Mai: Air Malta baut den Flugbetrieb wieder aus

Die Fluggesellschaft Air Malta wird im Mai 2021 wieder mehr Destinationen anfliegen. Geplant sind 26 wöchentliche Rotationen zu 11 Zielen. In Deutschland wird man Frankfurt am Main ansteuern und in der Schweiz Zürich. Die Wiederaufnahme der Wien-Strecke ist frühestens für Juni 2021 avisiert. Derzeit ruhen die Angebote aller Anbieter zwischen der österreichischen Hauptstadt und dem maltesischen Luqa. Mit 1. Juni 2021 will sich Malta wieder für den Tourismus öffnen. Personen, die eine vollständige Impfung gegen Covid-19 nachweisen können, dürfen uneingeschränkt einreisen. Alle anderen müssen einen negativen Coronatest vorlegen. Dies gilt für Passagiere aus der Europäischen Union und jenen Staaten, mit denen bilaterale Abkommen geschlossen wurden bzw. noch werden. Ab Mai 2021 will Air Malta die Ziele Amsterdam, Brüssel, Catania, Frankfurt, London-Heathrow, Lyon, Mailand-Malpensa, Paris-Orly, Paris-Charles de Gaulle, Rom-Fiumicino und Zürich ansteuern. Insgesamt sind ab Luqa 26 wöchentliche Umläufe geplant. Ab Juni und Juli 2021 soll das Flugangebot weiter ausgebaut werden, wobei dies schrittweise entsprechend der Nachfrage erfolgen soll. Staatshilfe in Brüssel eingereicht Die maltesische Regierung hat in der vergangenen Woche bei der EU-Kommission eine staatliche Unterstützung für Air Malta beantragt. Diese beträgt 290 Millionen Euro und soll der Airline das Überleben sichern. Der Carrier erklärte im Feber 2021, dass man seit dem Beginn der Corona-Pandemie pro Tag im Schnitt 170.000 Euro verloren hat. Die Staatshilfe für Air Malta wird auch seitens der Regierung als harte Nuss betrachtet, denn man pumpte in der Vergangenheit viel Geld in den defizitären Carrier. Daraus resultiert, dass ein Beihilfeverbot besteht. Daher argumentiert man in Brüssel

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Bund will BER rund 500 Millionen Euro erlassen

Den Flughafen Berlin-Brandenburg plagen nicht nur die aufgrund der Corona-Pandemie stark rückläufigen Einnahmen, sondern auch die Schulden in Form der Baukosten drücken. Nun wollen die Gesellschafter – Bund sowie Länder Berlin und Brandenburg – auf die Rückzahlung von etwa 500 Millionen Euro verzichten. Laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ handelt es sich dabei um Notkredite, die aufgrund der Corona-Pandemie gewährt wurden. Die Berichterstattung bezieht sich auf eine Antwort der Bundesregierung, die aufgrund einer parlamentarischen Anfrage der Fraktion der Grünen ergangen ist. Bislang handelt es sich aber nur um einen Plan, denn laut Bundesverkehrsministeriums soll die Abklärung des Vorhabens mit der EU-Kommission „zeitnah“ erfolgen. Im März 2021 äußerte sich die Geschäftsleitung der Flughafen Berlin-Brandenburg GmbH dahingehend, dass der zusätzliche Finanzbedarf rund 1,9 Milliarden Euro beträgt. Die ersten Hilfen, die ausbezahlt wurden, gewährten die Gesellschafter in Form von Darlehen, die zurückbezahlt werden müssen. Der Schuldenerlass bedarf daher der Zustimmung der Wettbewerbshüter in Brüssel.

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