April 29, 2021

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April 29, 2021

JetBlue übernimmt ersten A321LR

Die U.S.-amerikanische Billigfluggesellschaft JetBlue Airways hat den ersten von insgesamt 13 bestellten Airbus A321LR übernommen. Die Maschine soll auf Transatlantik-Flügen nach London-Heathrow eingesetzt werden. Weiters ist der Jet mit der so genannten Airspace-Kabine ausgerüstet. „Bei JetBlue freuen wir uns sehr darauf, das Airbus A321 Langstrecken-Single-Aisle-Flugzeug mit Airbus-Luftraum-Innenraum für unsere neuen transatlantischen Dienste vorstellen zu können. Mit diesen Flugzeugen können wir unseren Kunden einen aufmerksamen Service im Boutique-Stil bieten und gleichzeitig viel persönlichen Raum, größere Gepäckfächer, maßgeschneiderte Beleuchtung und ein Design gewährleisten, das der Kabine ein breites Körpergefühl verleiht“, erklärt JetBlue-CEO Robin Hayes.

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Auch Brussels Airlines tief in den roten Zahlen

Die belgische Lufthansa-Tochter Brussels Airlines flog im ersten Quartal des laufenden Jahres ein negatives Adjusted-EBIT in der Höhe von 70 Millionen Euro ein. Der Umsatz sank um 76 Prozent auf 55 Millionen Euro. Die Betriebskosten konnten um 59 Prozent auf 130 Millionen Euro gesenkt werden. Der Carrier hebt hervor, dass das Sparprogramm „Reboot Plus“ Früchte tragen soll. Der Carrier beförderte in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres rund 192.000 Reisende. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Rückgang um 88 Prozent. Durchgeführt wurden 1.791 Flüge – um 87 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Auslastung sank um 15,3 Prozentpunkte auf 58,2 Prozent.

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Malta bereitet Tourismus-Öffnung vor

Das stark vom Tourismus abhängige Malta will ab 1. Juni 2021 wieder im großen Stil Touristen empfangen. In diesem Zusammenhang beginnt man bereits am 10. Mai 2021 mit Lockerungen. Beispielsweise sollen Restaurants und Bars wieder Speisen und Getränke am Tisch servieren dürfen. Vorerst gilt allerdings eine Sperrstunde um 17 Uhr 00. Derzeit bestehen im kleinsten EU-Mitgliedsstaat inländische Reisebeschränkungen. So darf beispielsweise die Gozo Channel Line nur von Pendlern und mit sonstigem triftigem Grund genutzt werden. So will die Regierung den Austausch des Corona-Virus zwischen den Inseln Gozo und Malta verhindern. Für Comino bestehen keine derartigen Beschränkungen, allerdings leben auf dieser Insel ohnehin nur vier Personen und sämtliche Fährdienste sind touristisch ausgerichtet. Neue Fähre von der Hauptstadt nach Mgarr (Gozo) Für Bewohner und Urlauber soll es in Kürze eine weitere Neuigkeit geben: Nach jahrelangem Hickhack wird ein zusätzlicher Fährdienst zwischen Valletta und Mgarr (Gozo) eingerichtet. Bislang war die einzige Möglichkeit, um ohne eigenes Boot zwischen Malta und Gozo reisen zu können, die Gozo Channel Line. Diese verkehrt zwischen Ċirkewwa und Mgarr (Gozo). Der neue Dienst wird – im Gegensatz zum bestehenden Service – nur Fußgänger befördern. Die Regierung bezeichnet die subventionierte neue Fähre als „Schnellservice“. Im Vorjahr zeigten sich die Auswirkungen der Corona-Pandemie im maltesischen Tourismus deutlich. Gähnende Leere herrschte an den wenigen Sandstränden und Hotels litten unter unterirdischer Auslastung. Heuer will man mit dem Grünen Pass oder alternativ mit negativen PCR-Tests wieder im großen Stil Touristen ins Land locken. Auf den maltesischen Inseln selbst sind etwa 50 Prozent der Bevölkerung

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Riga: Air Baltic macht Passagierabfertigung wieder selbst

Viele Fluggesellschaften haben sich in den letzten Jahren von ihrer eigenen Passagierabfertigung getrennt und diese an Drittanbieter ausgelagert. Die lettische Air Baltic geht nun den umgekehrten Weg und fertigt die Reisenden künftig mit eigenem Personal ab. Fast 20 Jahre lang hatte man hierfür einen Dienstleister beauftragt. „In den letzten 18 Jahren wurde die Passagierabfertigung ausgelagert. Jetzt, während der Krise, überarbeitet Air Baltic erfolgreich seine Produkte und seinen Service, um sich auf die Bereitstellung der Kernmarkenwerte zu konzentrieren, einschließlich eines starken Fokus auf alle Passagierkontaktpunkte. Ab dem nächsten Jahr werden die Passagiere beim Einchecken am Flughafen Riga und beim Einsteigen in das Flugzeug mit Air Baltic Mitarbeitern zusammentreffen, um einen nahtlosen Kundenservice zu gewährleisten“, erklärt Firmenchef Martin Gauss. Bemerkenswert am neuen Weg der lettischen Airline ist auch, dass der Carrier diese als Teil des Sparprogramms bezeichnet. In Fällen, in denen andere Fluggesellschaften genau den umgekehrten Weg gegangen sind, wurde dieser stets damit begründet, dass die Passagierabfertigung durch Fremdpersonal billiger kommen würde. Auf der Rampe wird RIX Ground Handling für Air Baltic tätig sein. Ein entsprechender Fünfjahresvertrag wurde unterschrieben. Die Passagierabfertigung hingegen wird nun eigenes Personal der lettischen Airline durchführen.

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„Neue Flybe“ erhält Slots in Heathrow

Thyme Opco, besser bekannt als „neue Flybe“ ist dem geplanten Start ein weiteres Stück näher gekommen, denn laut einem Medienbericht von „Head for Points“ hat man am Flughafen Heathrow 86 Slots zugewiesen bekommen. Geplant sind nun 25 Umläufe pro Woche nach Edinburgh sowie 18 nach Aberdeen. Weitergehend äußerte sich das Management noch nicht. Vor wenigen Tagen erteilte die britische Zivilluftfahrtbehörde der Neugründung, auf die Flybe aufgestülpt werden soll, AOC und Betriebsbewilligung. Dies stellt die essentielle Grundlage für den Neustart der einstigen Regionalfluggesellschaft dar. Diese soll unter dem traditionsreichen Namen Flybe fliegen. Zuvor gab es eine zum Teil kontrovers ausgetragene Meinungsverschiedenheit zwischen der CAA und Thyme Copco. Noch im Sommer 2021 soll die Regionalfluggesellschaft wieder abheben. Ein genauer Zeitpunkt für den Erstflug steht noch nicht fest. Jedenfalls wurde die einstige OE-LGA zwischenzeitlich im britischen Register auf Thyme Opco registriert. Die Flotte soll von Beginn an aus Turbopropflugzeugen des Typs DHC Dash 8-400 bestehen.

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Swiss prüft Verkleinerung der Flotte

Die Fluggesellschaft Swiss schließt das erste Quartal des Jahres 2021 mit einem Verlust in der Höhe von 201 Millionen Schweizer Franken ab. Im Vorjahreszeitraum lag der Fehlbetrag bei 84,1 Millionen Schweizer Franken. Der Umsatz ging um 67,5 Prozent auf 299,6 Millionen Schweizer Franken zurück. Eigenen Angaben nach konnte Swiss nur minimal von der erhöhten Frachtnachfrage profitieren. Aufgrund des mittelfristigen strukturellen Rückgangs der Nachfrage ist der Carrier gezwungen, eine signifikante Redimensionierung zur Wahrung der Investitions- und Wettbewerbsfähigkeit zu prüfen. Für eine Wiederbelebung der Reisetätigkeit fordert Swiss stabile, einheitliche und mobilitätsfördernde Rahmenbedingungen. Markus Binkert, CFO von Swiss, sagt: „In Anbetracht der äusserst schwierigen Marktsituation seit Jahresbeginn entspricht das Ergebnis den Erwartungen. Auch in diesem Jahr wird durch die stark verzögerte Erholung ein hoher Verlust resultieren.“ Die anhaltenden Reisebeschränkungen spiegeln sich deutlich in den Passagierzahlen wider. Im ersten Quartal 2021 beförderte Swiss) insgesamt rund 290.000 Passagiere, 90,4 Prozent weniger als im Vorjahr). Total führte die Lufthansa-Tochter 4.429 Flüge durch, was einem Rückgang um 83,8 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode entspricht. Auf dem gesamten Streckennetz hat Swiss im ersten Quartal 2021 insgesamt 72,8 Prozent weniger Sitzkilometer (ASK) angeboten, die Anzahl der verkauften Sitzkilometer (RPK) sank im selben Zeitraum um 89,8 Prozent. Der Sitzladefaktor betrug durchschnittlich 27,5 Prozent und lag damit um 45,9 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert. Auf Europastrecken lag er weiterhin deutlich über dem Wert der Langstrecke. Lufthansa-Tochter sieht Liquidität gesichert Die Liquidität soll aufgrund des Sparprogramms gesichert sein. Finanzchef Binkert verweist auch darauf, dass „nicht betriebsnotwendige Projekte gestoppt wurden“. Das schließt auch ein, dass

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Hoensbroech aus dem Rennen: Van der Werff wird SAS-Chef

Die skandinavische Fluggesellschaft SAS soll ab Juli 2021 von Anko van der Werff geleitet werden. Er löst Rickard Gustafson, der von seinem Posten zurücktritt, ab. Der neue CEO ist derzeit noch für die kolumbianische SAS tätig. Lokale Medien haben vor einigen Tagen berichtet, dass unter anderem auch Austrian-Airlines-Chef Alexis von Hoensbroech in der engeren Auswahl ist. Die AUA wollte dies nicht kommentieren. Offensichtlich hat nun Anko van der Werff das Rennen um den SAS-Chefsessel gemacht. Ob von Hoensbroech tatsächlich Ambitionen hatte die Lufthansa-Tochter zu verlassen, ist nicht bekannt.

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Quartalszahlen: Airbus verkündet Gewinn

Im Gegensatz zum Konkurrenten Boeing konnte der europäische Flugzeugbauer für das erste Quartal des Jahres 2021 schwarze Zahlen verkünden. Der Konzern teilte am Donnerstag mit, dass man in den ersten drei Monaten einen Gewinn in der Höhe von 362 Millionen Euro geschrieben hat. Allerdings warnt Konzernchef Guillaume Faury vor Euphorie und verweist darauf, dass sich die gesamte Branche noch immer mitten in der Krise befindet. Er rechnet allerfrühestens gegen Jahresmitte mit einer leichten Erholung. Dennoch soll die Anzahl der ausgelieferten Flugzeuge im direkten Vergleich mit dem Vorjahr deutlich steigen. Der Umsatz lag im ersten Quartal 2021 bei etwa 10,5 Milliarden Euro und damit um zwei Projekt unter dem Vorjahreszeitraum. Im vergangenen Jahr waren die Monate Jänner und Feber sowie Teile des März von der Krise noch weitgehend unbetroffen. Dennoch ist es Airbus gelungen, dass unter dem Strich ein höherer Gewinn steht. Dies führt man unter anderem auch auf die erhöhte Nachfrage im militärischen Bereich zurück. In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres konnte der europäische Hersteller insgesamt 125 zivile Flugzeuge ausliefern. Dem gegenüber stehen 39 Neuaufträge sowie 100 Stornos. Mit vielen Kunden vereinbarte man spätere Termine für die Auslieferungen der Bestellungen. Die Produktionsrate der A320neo-Reihe soll im Laufe des Jahres 2021 auf 45 Einheiten pro Monat steigen. Erst kürzlich gingen die letzten ceo-Modelle in die Endmontage.

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Tiefrote Zahlen: AUA mit 106 Millionen Euro Quartalsverlust

„Alle warten auf den Sommer“: Die Aufhebung der Reisebeschränkungen sind für den Aufschwung im Sommer entscheidend. Doch die Erholung der Luftfahrt geht langsamer voran als zu Beginn der Krise prognostiziert. Auch die Austrian Airlines legen einen eher holprigen Start ins zweite Corona-Jahr hin: Die österreichische Fluggesellschaft fährt aufgrund der andauernden Pandemie im ersten Quartal 2021 einen Verlust von mehr als 100 Millionen Euro ein. Der Flugplan blieb drastisch ausgedünnt, die hohen Infektionszahlen und Reisebeschränkungen in Europa bescherten bis März einen Passagierrückgang um 84 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal 2020. Bis Ende März hat die AUA 308.000 Passagiere befördert. Zum Vergleich: Voriges Jahr im ersten Vierteljahr waren es noch 1,9 Millionen. Der Umsatz der Lufthansa-Tochtergesellschaft sank folglich um 79 Prozent auf 61 Millionen Euro, im letzten Jahr waren es noch 287 Millionen Euro gewesen.  Trotz dieser horrenden Zahlen könne die AUA nach wie vor gut gefüllte Kassen vorweisen. Das gibt Vorstandsvorsitzender Alexis von Hoensbroech während der heutigen Pressekonferenz zu. „Unsere Liquidität lässt die AUA, lässt mich, noch ruhig schlafen. Wir haben noch genügend Flughöhe.“ Sollte der Aufschwung im Sommer planmäßig eintreffen, dann sehe er auch keinen weiteren Bedarf an Staatshilfe.  Entscheidend für den Sommer ist die Umsetzung der geplanten Reiseerleichterungen. Seinen Teil der Abmachung erfüllt der Carrier jedenfalls und stockt das Streckennetz bis Juli schrittweise auf. Dann sollen 100 Ziele angeflogen werden, ein Schwerpunkt sind touristische Destinationen. Erholung nur schleppend – langsamer als geplant Da die Erholung der Luftfahrt indes langsamer vorangeht als zu Beginn der Krise prognostiziert, sei die Verlängerung der Kurzarbeit

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Graz begrüßt Änderung der Einreisebestimmungen

Im Sommer 2021 sollen ab dem Flughafen Graz rund 15 Ferienziele angeboten werden. Dabei handelt es sich unter anderem um Calvi, Karpathos, Naxos und Zakynthos. Auch Klassiker wie Palma de Mallorca und Brac sind geplant. Daneben ist in den kommenden Wochen unter anderem auch die Rückkehr der Flüge zu den wichtigen Umsteigeflughäfen Frankfurt, Zürich und Amsterdam geplant, teilt der Flughafen Graz in einer Aussendung mit. Der Airport begrüßt weiters die seitens der Bundesregierung geplante Änderung der Einreisebestimmungen in Vorbereitung auf den so genannten Grünen Pass. Die neue Regelung, die sich an der Corona-Ampel der EU-Gesundheitsagentur ECDC orientiert, sieht vor, dass Einreisende aus nicht Hochinzidenzgebieten in Zukunft nicht mehr in Quarantäne müssen. Aus derzeitiger Sicht, würde damit die Quarantänepflicht für beliebte Urlaubsländer wie Griechenland, Italien oder Spanien wegfallen, Länder in denen sich die meisten der für den Sommer ab Graz geplanten touristischen Ziele befinden. „Wir begrüßen die Novellierung der Reiserichtlinien ausdrücklich, denn sie ist ein essentieller Schritt für die Wiederherstellung der Reisefreiheit“, erklären die beiden Geschäftsführer des Flughafen Graz, Wolfgang Grimus und Jürgen Löschnig. „Die von der Bundesregierung und der EU geplanten Schritte in Richtung Normalität, aber auch die umfassenden Vorbereitungen der Reisebranche werden wieder ein unbeschwerteres Reisen ermöglichen und damit die Buchungen für den Sommerurlaub ankurbeln.“

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