Mai 11, 2021

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Mai 11, 2021

Luxair muss dickes Minus hinnehmen

Die kleine Fluggesellschaft aus Luxemburg muss den Rotstift dick auftragen: unter dem Strich fährt Luxair einen Verlust in der Höhe von 155 Millionen Euro ein.  So machte die Luxemburger Airline 72,8 Millionen Euro Verlust, während im Bereich Luxair Tours noch 54 Millionen Euro dazukommen. Im Ganzen bekommt das Unternehmen die CoV-Pandemie also deutlich zu spüren. Die Passagierzahlen sehen dementsprechend aus, im Jahr 2020 wurden 71 Prozent weniger Passagiere befördert als noch 2019.  Demgegenüber konnte der Carrier im Frachtverkehr zulegen. Das Unternehmen habe nach der Einstellung kommerzieller Flüge vermehrt auf Frachtflüge aus China gesetzt, wie sr.de berichtet. Das habe einen Anstieg um sechs Prozentpunkte zur Folge gehabt. 

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Lufthansa Group Airlines verlängern Möglichkeit zur gebührenfreien Umbuchung

Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines, Brussels Airlines und Eurowings verlängern geschlossen die gebührenfreie Umbuchungsmöglichkeiten. Somit sind alle bis 31. Juli 2021 ausgestellten Tickets weiterhin beliebig oft gebührenfrei umbuchbar, wenn die Umbuchung ebenfalls bis dahin erfolgt.  Seit Ende August sind sämtliche Tarife der Lufthansa Group Airlines gebührenfrei umbuchbar. Zuletzt galt dieses Tarifangebot für Neu- und Umbuchungen bis Ende Mai. Nun wird das Angebot erneut verlängert: Sämtliche Tarife der Airlines sind bei einer Ticketausstellung bis zum 31. Juli 2021 weiterhin beliebig oft gebührenfrei umbuchbar, wenn die Umbuchung ebenfalls bis dahin erfolgt. Danach können die Fluggäste ihr Ticket noch ein weiteres Mal gebührenfrei umbuchen. Der neu gebuchte Flug kann dabei innerhalb der gesamten Ticketgültigkeit bis zu einem Jahr in der Zukunft liegen. Auch können Reisende ihre Route abhängig von der Verfügbarkeit beliebig ändern und beispielweise anstatt von Frankfurt nach Rio de Janeiro von München nach New York fliegen.  Fluggäste, die ihre ursprüngliche Reise verschieben möchten, sich aber noch nicht für ein neues Datum und Reiseziel entscheiden können, haben die Möglichkeit, ihre Buchung zunächst zu stornieren, ohne sich auf ein neues Reisedatum festzulegen. Ihr Ticket bleibt solange im System als Guthaben erhalten, bis sie sich für eine neue Reservierung entschieden und es damit wieder eingelöst haben. Die neue Buchung muss dann erst bis zum 31. August 2021 erstellt werden. Der Abflug kann in diesem Fall auch erst im nächsten Jahr, bis zum 31. Juli 2022 erfolgen. Trotzdem ist Vorsicht geboten. Denn Mehrkosten können bei Umbuchungen entstehen, wenn beispielsweise bei einem Wechsel auf ein anderes Datum oder zu einem anderen

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Fraport: Finanzergebnis weiterhin von Krise gezeichnet

Der Flughafenbetreiber hat im ersten Quartal zwar einen niedrigeren Umsatz erwirtschaftet als zuvor geschätzt. Der Verlust blieb dabei aber hinter den Erwartungen. Wegen des weltweit hohen Infektionsgeschehens war im ersten Quartal noch keine Erholung der Passagierzahlen in Sicht, der Konzern-Umsatz ging um 41,8 Prozent auf 385 Millionen Euro zurück. Dennoch sei man schon über den Berg. „Wir gehen davon aus, dass wir den Tiefpunkt nun überschritten haben“, erklärt Fraport-Chef Stefan Schulte. Die Impfkampagnen gegen Covid nähmen Fahrt auf. Es gebe umfangreiche Testmöglichkeiten, und die Lust auf Reisen sei ungebrochen. „Insofern gehen wir davon aus, dass wir im Sommer wieder deutlich steigende Passagierzahlen sehen werden – zunächst vor allem im Europaverkehr, aber perspektivisch dann auch auf Interkontinentalstrecken.“ Im ersten Quartal brach der Umsatz des MDax-Konzerns abermals ein, der Konzernverlust war mit 77,5 Millionen Euro mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahresquartal. Der Erlös ging um 42 Prozent zurück auf 385 Millionen Euro. Darin sind knapp 58 Millionen Euro enthalten, die Fraport nach der Einigung mit der Bundespolizei für im vergangenen Jahr erbrachte Luftsicherheitsleistungen zuflossen. Das und die Einsparungen von Kosten verhalfen Fraport einen operativen Gewinn von 40 Millionen Euro nach einem Betriebsverlust von 69 Millionen Euro vor Jahresfrist. Das Ziel, in Frankfurt rund 4000 Arbeitsplätze abzubauen, sei inzwischen fast erreicht.

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MUC: Turkish Airlines Cargo eröffnet neue Frachtverbindung nach Istanbul

Für den schnellen Gütertransport von München nach Istanbul – und per Weiterflug zu vielen asiatischen Zielen – gibt es ab sofort einen neuen Liniendienst. Turkish Airlines Cargo hat jetzt erstmals eine wöchentliche Frachtverbindung von Bayern zum Bosporus eröffnet.  Auf der neuen Cargostrecke setzt die türkische Fluggesellschaft Frachtmaschinen vom Typ Airbus A330F ein. Bei der bayerischen Wirtschaft und den Logistikunternehmen stößt der neue Frachtdienst laut eigenen Angaben auf große Resonanz – die Eröffnungsflüge von und nach Istanbul waren mit jeweils 50 Tonnen Frachtgut bereits voll ausgelastet. „Ich sehe hier ein enormes Nachfragepotential und könnte mir gut vorstellen, dass die Turkish Airlines ihren Fracht-Service bald mit zusätzlichen Frequenzen erweitern wird. Vor dem Hintergrund der anhaltenden Krise im Luftverkehr ist diese Streckeneröffnung gerade jetzt ein wichtiger Vertrauensbeweis für den Luftfrachtstandort München“, erklärte Flughafenchef Jost Lammers, der die Crew des Eröffnungsflugs persönlich auf dem Fracht-Vorfeld begrüßte.

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Emirates präsentiert erstmals Premium-Economy-Sitze

Emirates wird die neuen Premium-Economy-Sitze zum ersten Mal auf dem Arabian Travel Market 2021 (ATM) ausstellen. Die Reise- und Tourismusmesse der Region findet vom 16. bis 19. Mai statt und ist die erste Präsenzveranstaltung der Reisebranche seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie. Auch der mit Spannung erwartete Emirates-Premium-Economy-Sitz wird für Besucher zu sehen sein: Der Sitz bietet einen großen Sitzabstand von bis zu 40 Zoll. „Besucher, die den Premium-Economy-Sitz von Emirates ausprobieren, werden auch die großzügige Breite von 19,5 Zoll und die Möglichkeit bemerken, sich in eine bequeme Ruheposition mit viel Platz zum Ausstrecken zu begeben“, so das Unternehmen. Der Golf-Carrier wird außerdem seine Boeing 777-300ER First Class mit vollständig geschlossenen Privatsuiten, den Boeing 777 Business Class-Sitz, die neu gestaltete A380 OnBoard-Lounge sowie weitere Produkte wie das First Class Shower Spa und die neueste Version der neuen Economy Class-Sitze präsentieren. 

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Kostenfalle Bankomat: Abzocke im Urlaub umgehen

Ganz ohne Bargeld geht es an den wenigsten Urlaubsorten. Immer wieder stößt man auf ein Geschäft oder eine Vermietung von Strandliegen, die nach dem Motto „Cash is King“ handelt. Der Bezug von Bargeld an Bankomaten kann in manchen Regionen ein ziemlich teures Unterfangen werden. Mit ein paar simplen „Ticks“ geht es aber auch wesentlich billiger oder sogar gratis. Zunächst sollte man wissen, dass es bei der Nutzung von Bankomaten im Ausland gleich mehrere Kostenfallen gibt. Die mittlerweile durchaus bekannteste: Geldausgabeautomaten von Euronet und anderen Betreibern, die in Urlaubsregionen gefühlt an jeder Ecke stehen. Diese verlangen im Regelfall ein so genanntes direktes Kundenentgelt. Das bedeutet konkret, dass zusätzlich zum Abhebebetrag beispielsweise fünf Euro von Euronet in Rechnung gestellt und abgebucht werden. Horrende „direkte Kundenentgelte“ In der Europäischen Union sind Betreiber von Geldausgabeautomaten verpflichtet auf eventuelle Entgelte hinzuweisen. Nicht in allen Ländern kommen die „teuren Bankomaten“ dem auch wirklich oder für den Kunden auf Anhieb verständlich nach. Sofern man nicht akut auf Bargeld angewiesen ist, sollte man den Vorgang abbrechen und einen Automaten, der sich an der Fassade oder im Foyer einer Bank befindet, nutzen. In den meisten Fällen erheben diese niedrigere Kundenentgelte und mit ein wenig Glück sogar überhaupt keines. Bankomaten sind in Tourismusgegenden regelrechte Gelddruckmaschinen, denn die kartenausgebende Bank muss für die Nutzung ein fixes Entgelt an den Betreiber bezahlen. Davon bekommt der Kunde nichts mit. Doch das reicht vielen Bankomatenaufstellern nicht und ein zusätzliches Entgelt wird direkt dem Kunden abgeknöpft. Sollte die Hausbank (Kartenausgeber) ein Entgelt für die Nutzung

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Turkish Cargo beantragt eigenes AOC

Momentan befindet sich Turkish Airlines in einem Transformationsprozess, denn aus einem großen Unternehmen soll eine holdingartige Struktur entstehen. Dies hat zur Folge, dass der Frachtbereich und die Lowcost-Marke Anadolujet in eigenständige Töchter ausgegliedert werden. Bislang setzte die größte Fluggesellschaft der Türkei weitgehend auf das „One Company“-Konzept. Das bedeutet, dass Turkish Cargo und Anadolujet lediglich Marken, jedoch keine eigenständigen Fluggesellschaften waren. Bereits vor einigen Wochen kündigte der Konzern an, dass sich dies bald ändern wird. Nun berichtet das lokale Portal AirportHaber, dass für das Cargogeschäft ein Antrag auf Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung an die türkische Zivilluftfahrtbehörde gestellt wurde. Es handelt sich dabei um den ersten Schritt, der zu einer Ausgliederung und Verselbständigung von Turkish Cargo führen wird. Bezüglich der Billigmarke Anadolujet ist man noch nicht so weit. Es wird damit gerechnet, dass auch jene Tochtergesellschaft, die eigens für die Ausgliederung der Lowcost-Aktivitäten gegründet wurde, in absehbarer Zukunft eigene Zertifikate beantragen wird. Bis die Vorgänge abgeschlossen sind, werden das Billig-Brand und die Cargo-Aktivitäten weiterhin unter Flugnummern von Turkish Airlines durchgeführt.

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Düsseldorf nach Weltkriegs-Bombenfund kurzzeitig gesperrt

In der Nähe des Düsseldorfer Flughafens wurden am Montag zwei Hinterlassenschaften aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Die beiden Fliegerbomben machten eine temporäre Sperrung von Airport und Autobahn notwendig. Die Polizei verfügte einen Radius von 500 Metern, der aus Sicherheitsgründen evakuiert werden musste. Davon war auch das Terminal des Flughafens Düsseldorf betroffen. Gefunden wurden die britischen Weltkriegsbomben im Rahmen von Vorbereitungen für Bauarbeiten. Diese wurden auf dem Areal des Airports durchgeführt. Das fachkundige Personal des Exekutive entschärfte die Hinterlassenschaften des Zweiten Weltkriegs. Unmittelbar danach wurde Entwarnung gegeben. Laut Polizei mussten zuvor rund 5.500 Menschen evakuiert werden. Dies ist bei Bombenfunden, die aus Kriegen aus der Vergangenheit stammen, ein übliches Vorgehen. Normalerweise lösen temporäre Sperrungen immer ein großes Chaos aus. Doch diesmal war alles anders, denn laut Flughafen Düsseldorf war im Zeitfenster nur ein einziger Abflug geplant. Die Maschine hob dann mit reichlich Verspätung ab.

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Schwerin-Parchim: Zukunft hängt noch immer in der Luft

Der Flughafen Schwerin-Parchim sollte zu einem Cargo-Drehkreuz und einer Drehschreibe für chinesische Touristen werden. Das Projekt war nicht von Erfolg gekrönt und endete letztlich in der Insolvenz. Noch immer konnte das Verfahren nicht abgeschlossen werden. Bislang kamen das Grundstück und die Gebäude noch nicht unter den Hammer. Laut lokalen Medienberichten soll Masseverwalterin Bettina Schmudde noch immer mit mehreren Investoren verhandeln. Das Gericht müsse den Ausgang des Verfahrens abwarten. Der Airport kann derzeit sogar kleine Einnahmen erzielen, denn auf einem Teil des Areals sind Kraftfahrzeuge eines großen Herstellers abgestellt und warten auf bessere Zeiten. Weiters wird unter anderem die Runway als Automobil-Teststrecke genutzt. Für beide Zwecke stellt die Masseverwalterin im Namen der Insolvenzmasse Mieten in Rechnung.

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Heringsdorf: Airlines sagen Usedom-Flüge ab

Der kleine Flughafen Heringsdorf steht vor einem schwierigen Sommer, denn unter anderem Luxair und Eurowings werden die Präsenz deutlich reduzieren und haben teilweise bereits ganze Routen gestrichen. Hintergrund ist laut „Ostsee-Zeitung“, dass noch immer unklar ist, ob und wann die Hotels auf Usedom öffnen dürfen. Luxair beschränkt die Streichungen vorerst auf den Mai 2021. Eurowings hat offenbar keine großen Hoffnungen mehr und wird ab Stuttgart und Düsseldorf in der gesamten Sommersaison 2021 nicht nach Heringsdorf fliegen. Laut dem Medienbericht ist die Entscheidung bei der Lufthansa-Tochter final. Die Auswirkungen auf den regionalen Tourismus und den Airport könnten heftig sein. Im Vorjahr zählte man nur 6.000 Passagiere. Die Politik sei nun gefordert „zu retten, was noch zu retten ist“. Andernfalls drohe ein faktischer Totalausfall auf Usedom. Im Boomjahr 2019 hatte Heringsdorf 21.000 Passagiere in der Sommersaison.

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