Mai 22, 2021

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Mai 22, 2021

Lauda Europe: O’Brien rechnet mit scharfem Wettbewerb im Konzern

Die Basis Palma de Mallorca der Fluggesellschaft Lauda Europe wird kleiner als ursprünglich geplant ausfallen. Die maltesische Airline wird drei Airbus A320 im Auftrag von Ryanair betreiben, erklärte Firmenchef David O’Brien in einer virtuellen Mitarbeiteransprache. Zuletzt plante man noch mit fünf Maschinen. Die Basis Zadar, an der vorerst zwei A320 stationiert werden sollen, werde man Anfang Juli 2021 eröffnen. Im gleichen Kalendermonat nimmt Lauda Europe auch den Stützpunkt Zagreb in Betrieb. Ab diesem Airport werden ganzjährig drei A320 für Ryanair eingesetzt. Ursprünglich sollte die Base in der kroatischen Hauptstadt erst im September 2021 mit zwei Maschinen eröffnet werden. Balkan soll künftig eine große Rolle spielen Während der Ansprache deutete David O’Brien an, dass Lauda Europe mittelfristig noch weitere Stützpunkte in der Balkanregion eröffnen könnte. Er nannte keine näheren Details, jedoch entwickle sich der der von ihm geleitete Carrier zum Balkan-Spezialisten innerhalb der Ryanair Group. Auf die Bases in Wien und Palma soll dies keine Auswirkungen haben. Die Flotte von Lauda Europe besteht derzeit aus 29 Airbus A320, wobei noch zwei gebrauchte Leasingflugzeuge nicht formell übernommen wurden. Derzeit sind durchschnittlich neun bis zehn Maschinen im Einsatz. Die restlichen sind an diversen Flughäfen, unter anderem in London-Stansted, pandemiebedingt abgestellt. Daran wird sich offensichtlich auch im Sommer 2021 nicht viel ändern, denn ab Palma will man mit drei A320 fliegen, ab Zadar mit zwei, ab Zagreb mit drei und die Basis Wien könnte mit bis zu zehn Maschinen in der Luft sein. So der maximale Einsatz, der momentan bekannt ist, erfolgen sollte, wären

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Deutschland stuft UK als Virusvariantengebiet ein

Die Bundesrepublik Deutschland stuft ab Sonntag das Vereinigte Königreich wieder als Virusvariantengebiet ein. Hintergrund ist, dass dort die indische Corona-Mutation festgestellt wurde. Kurzzeitig wurde UK gar komplett von der Risikoliste gestrichen, doch nun landet der Inselstaat wieder auf der höchsten Warnstufe. Diese hat umfangreiche Beförderungsverbote zur Folge. Abgesehen von wenigen Ausnahmen dürfen ab Sonntag nur noch deutsche Staatsbürger einreisen. Diese müssen eine Quarantäne ohne Möglichkeit des Freitestens antreten.

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Malta: Das National Aerospace Center ist Geschichte

Das Nationale Luft- und Raumfahrtzentrum, das 2015 erstmals vom damaligen Tourismusminister Edward Zammit Lewis diskutiert wurde, ist nur noch ein Kapitel in den Annalen der Geschichte. In einem Exklusivinterview mit MAviO News David bestätigte Zammit Mangion, dass das gesamte 2016 offiziell gestartete Projekt eingestellt wurde und die Erfolge seiner Arbeit vom Institut für Luft- und Raumfahrttechnologien der Universität von Malta übernommen wurden. Bei einem Besuch von Minister Owen Bonnici, der für Forschung, Innovation und die Koordinierung der Post-COVID-19-Strategie verantwortlich ist, lobte er die Arbeit des Instituts und die tief verwurzelte Zusammenarbeit mit den wichtigsten Akteuren der Branche einschließlich Airbus und Thales. Der Minister wurde vom Vorsitzenden des Instituts, Professor Ernest Cachia, durch das Institut geführt. David Zammit Mangion hat auch die maltesische Firma Quaero für ihre Beiträge während der von der Universität durchgeführten Forschung ausgewählt. Der Direktor von Quaero, Kapitän Alan Muscat, hielt in Anwesenheit seines Kollegen, Kapitän Karl Falzon, dank des vom Malta Council for Science and Technology gewährten Zuschusses von 400.000 Euro eine kurze Präsentation über die durchgeführten Forschungsarbeiten. Das Institut für Luft- und Raumfahrttechnologien hatte außerdem eine strategische Allianz mit der Embry-Riddle University geschlossen, um Online-Luftfahrtkurse für Studenten und Master anzubieten. Dieses Projekt läuft noch und Professor Zammit Mangion bestätigte, dass alles auf dem richtigen Weg ist. Das IAT soll seine ersten eingeschriebenen Studenten in den kommenden Monaten begrüßen, wie im ursprünglichen Plan beschrieben. Das Institut für Luft- und Raumfahrttechnologien verfügt über einige der besten Köpfe der Insel im Bereich der Luftfahrt, darunter Dr. Jason Gauci, Dr.

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Malta vor dreifachem Wien-Comeback

Die staatliche Fluggesellschaft Air Malta kündigt das Wien-Comeback für den 2. Juni 2021 an. Vorerst sollen zwei Umläufe pro Woche durchgeführt werden. Vorerst soll an den Verkehrstagen Mittwoch und Samstag geflogen werden. Anfang Juli will Air Malta die Strecke aufstocken, da man mit einer verstärkten Nachfrage im touristischen Segment rechnet. Ab 2. Juli 2021 soll täglich, ausgenommen Donnerstage, nonstop zwischen Luqa und Wien geflogen werden. Wizz Air und Ryanair Group reaktivieren ebenfalls Der Mitbewerber Wizz Air wird die Malta-Strecke ab Wien ebenfalls am 2. Juni 2021 reaktivieren. Geflogen wird dann an den Verkehrstagen Mittwoch und Sonntag. Eine Aufstockung während der österreichischen Sommerferien ist derzeit nicht geplant. Die Ryanair-Töchter Lauda Europe und Buzz werden ab 1. Juni 2021 wieder zwischen Wien und Luqa fliegen. In den ersten beiden Wochen sind die Flüge jeweils an Dienstagen und Samstagen geplant. Mitte Juni wechselt man auf Montage und Freitage. Ab 7. Juli 2021 soll zusätzlich auch mittwochs geflogen werden. Bei der Ryanair Group ergibt sich die schon fast kurios anmutende Situation, dass an jedem Verkehrstag eine andere Konzernairline im Einsatz sein wird. Buzz und Lauda Europe führen die Flüge ab Wien durch, die Schwester Malta Air fliegt von Luqa aus. In nachstehender Tabelle ist der momentan geplante Einsatz der Ryanair-Töchter dargestellt. Verkehrstag Zeitraum Airline Dienstag 1.-14.06.2021 Buzz Samstag 5.-12.06.2021 Lauda Europe Montag ab 14.06.2021 Malta Air Freitag ab 18.06.2021 Lauda Europe Mittwoch ab 07.07.2021 Buzz

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Breeze: Umbuchen und Stornieren bis 15 Minuten vor Abflug gratis

Das U.S.-amerikanische Airline-Startup Breeze wird ab 27. Mai 2021 abheben. Los geht es zunächst in Charleston, Tampa und Hartford. Bis Ende Juli 2021 soll das Streckennetz auf insgesamt 39 Strecken ausgebaut werden. Der Carrier wird 16 Städte miteinander vernetzten. Breeze ist eine Neugründung, hinter der maßgeblich David Neeleman steht. Der Investor ist Firmengründer der U.S.-amerikanischen Billigfluggesellschaft Jetblue und will erneut den Markt aufmischen. Hinsichtlich der Flotte setzt er auf Regionaljets der Hersteller Embraer und Airbus. Zu Beginn werden 13 Maschinen der Typen E190 und E195 zum Einsatz kommen. Die Zielflotte des Carriers setzt sich wie folgt zusammen: Typ Anzahl Airbus A220-300 80 Embraer 190 16 Embraer 195 30 Gesamt 126 Die Embraer-Jets sind nicht fabrikneu, sondern werden über Leasinggesellschaften wie Nordic Aviation Capital bezogen. Auch least man über die brasilianische Azul, die ebenfalls von Neelemann gegründet wurde, weitere Embraer-Jets in Form von „Sub-Drylease“. Eigentümer der Maschinen ist Elevate Capital Partners. Die Maschinen des Typs Airbus A220-300 werden ab Werk bezogen. Ab Oktober 2021 werden die Zweistrahler ausgeliefert. Die 80 Mittelstreckenmaschinen werden über einen Zeitraum von mehreren Jahren übergeben. Breeze ist einer der größten A220-Kunden, die Airbus an Land ziehen konnte. Das Streckennetz, das initial aufgenommen werden soll, ist in nachstehendem Map dargestellt: Ganz ordentlich aufmischen wird Breeze mit hoher Wahrscheinlichkeit mit den Tarifen, die bis 15 Minuten vor Abflug storniert bzw. umgebucht werden können. Hierfür erhebt der Carrier laut Webseite keine Gebühren. Im so genannten „Nice-Tarif“ ist nur die Mitnahme eines persönlichen Gegenstands, nicht jedoch beispielsweise ein Handgepäck-Trolley inkludiert. Die

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Österreich: Impfnachweise kostenlos in Apotheken erhältlich

In Österreich können sich Personen, die im Inland gegen Covid-19 geimpft wurden, ab sofort in allen Apotheken einen Auszug aus dem elektronischen Impfpass ausdrucken lassen. Auf Wunsch wird dieser von der jeweiligen Apotheke auch abgestempelt und unterschrieben, was man einfordern sollte, da das Dokument ansonsten keine fälschungssicheren Merkmale hat. Das Dokument ist keine Neuerfindung, sondern lediglich jene PDF-Datei, die sich Personen, die über die so genannte Handysignatur oder Bürgerkarte verfügen, auch selbst aus dem ELGA-System ausdrucken können. Innerhalb von Österreich soll das Dokument – egal ob in der Apotheke oder selbst ausgedruckt – anerkannt sein. Im Ausland wird es problematisch, denn beispielsweise die Gesundheitsministerien von Malta und Deutschland haben auf Anfrage mitgeteilt, dass der Eigenausdruck mangels fälschungssicherer Merkmale nicht anerkannt werden kann. Da durch das Abstempeln und Unterschreiben durch die Apotheke aber der Aussteller eindeutig identifiziert werden kann, könnte sich die Situation nun ändern. Dennoch sollten sich Reisende erkundigen welche Dokumente für die Einreise benötigt werden und hierzu Informationen bei den offiziellen Stellen einholen. Hilfreich können die Homepages der jeweiligen Staaten sein. Auch die Botschaften erteilen telefonisch und per E-Mail Auskünfte. Um in einer österreichischen Apotheke den E-Impfpass-Ausdruck abholen zu können, benötigt man lediglich die E-Card und ein Ausweisdokument. Letzteres kann entfallen, wenn man bereits die neue Versichertenkarte mit Foto hat. Die Identifizierung ist notwendig, weil es sich um sensible Daten handelt. Kosten fallen keine an und einen Termin braucht man auch nicht. Auch geht es schnell und unkompliziert: Es dauert nicht einmal eine Minute am Apotheken-Schalter.

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