Juni 10, 2021

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Juni 10, 2021

ÖAMTC warnt vor Screen-Scraping – Vorsicht bei Online-Flugbuchung

Zwei Wochen Sommerurlaub in Griechenland, die Flüge bequem online von zu Hause aus gebucht – diese Form der Urlaubsplanung nutzen in diesen Tagen viele. Doch teilweise wird online verschleiert, wer im Falle einer Buchung der tatsächliche Vertragspartner ist. „Einige Online-Vermittler setzen die sogenannte Screen-Scraping- oder Crawling-Technik ein: Dabei greift ein Computerprogramm auf eine Datenbank eines Dritten zu und stellt deren Inhalte als eigene dar“, so ÖAMTC-Juristin Verena Pronebner. Und dieses Vorgehen der Reise-Plattformen sei sogar oft zulässig. „Viele Airlines gestatten eine solche Nutzung ihrer Online-Inhalte aber nur bestimmten Partner-Plattformen.“ Das Problem: Einige Plattformen halten sich nicht daran und nutzen die Daten der Airlines ohne vertragliche Grundlage. Meist merkt der Reisende die Technik nicht und geht davon aus, direkt bei der Airline oder einem bevollmächtigten Vertreter zu buchen. „Oft ist unklar, wer der Vertragspartner für den Kunden ist – die Reiseplattform oder die Airline selbst“, erklärt die Expertin des Mobilitätsclubs.  „Die Folge ist, dass man sich am Flughafen für den Datenabgleich erneut für den Flug registrieren muss – und zwar mit ausreichend zeitlichem Vorlauf. Die Kunden werden von der Airline zwar vorab darauf hingewiesen, dass sie 90 Minuten vor Abflug am Flughafen sein sollen. Aber wir befürchten, dass auch dieser Zeitpuffer bei den derzeitigen Kontrollen zu knapp bemessen ist, sodass man im schlimmsten Fall wegen eines verspäteten Check-Ins nicht befördert wird.“ Auch Kostenerstattung kann schwierig sein Wurde über einen Vermittler gebucht, ist im Falle einer Flugstornierung eine Kostenerstattung oft nur schwer oder gar nicht möglich – das habe die Erfahrung der

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Besucherpark des Münchner Airports öffnet wieder

Sieben Monate mussten Airportfreunde pandemiebedingt auf viele Attraktionen im Besucherparkt des Münchner Flughafens verzichten, jetzt sind die meisten Angebote unter Berücksichtigung eines konsequenten Hygienekonzeptes wieder zugänglich. So ist der beliebte Aussichtshügelmit Blick auf das Vorfeld sowie auf die startenden und landenden Flugzeuge ab sofort wieder begehbar. Auch der Airportshop, in dem Gäste neben Flugzeugmodellen noch zahlreiche andere Artikel aus der Welt der Luftfahrt finden, ist von Mittwoch bis Sonntag jeweils zwischen 10.00 und 12.00 Uhr und 13.00 und 16.00 Uhr wieder geöffnet. Auch der Biergarten kann wieder genutzt werden. Der angrenzende große Spielplatz war von den Schließungen nicht betroffen und steht den Kindern selbstverständlich auch weiterhin zur Verfügung. Auch die Besucherrundfahrten über das Flughafengelände werden in Kürze wieder aufgenommen. Betrieb herrscht ab sofort auch wieder auf dem Minigolfplatz am Besucherpark. Noch geschlossen bleiben lediglich die Ausstellung im Besucherzentrum sowie der Zugang zu den drei Flugzeug-Oldtimern.

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Marokko nimmt Flugverkehr wieder auf

Mit 15. Juni 2021 nimmt Marokko den Tourismus zumindest teilweise wieder auf. Zunächst werden einige ausgewählte Flugstrecken reaktiviert. Auch die Fähren von/nach Frankreich und Italien werden wieder aufgenommen. Mit größeren Lockerungen jedoch nicht vor dem 10. Juli 2021 zu rechnen. Personen, die nach Marokko einreisen wollen, müssen in jedem Fall einen negativen PCR-Test, dessen Probenentnahme nicht älter als 48 Stunden ist, vorlegen. Das gilt ausdrücklich auch für Geimpfte und Genesene. Der Befund hat in französischer oder englischer Sprache abgefasst zu sein. Derzeit ist innerhalb von Marokko die Bewegungsfreiheit noch teilweise eingeschränkt. Urlauber sollten sich daher rechtzeitig vor der Abreise über die Regeln innerhalb des Landes informieren. Auch sollte geprüft werden welche Bestimmungen für die Rückkehr ins Heimatland zu erfüllen sind.

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Italien: Lufthansa sucht Kooperation mit ITA

Lufthansa bringt sich beim Alitalia-Nachfolger ITA in eine Art Poleposition und hat laut lokalen Medienberichten ein formelles Angebot für eine kommerzielle Zusammenarbeit übermittelt. Dieses soll der Neugründung zusätzliche Einnahmen in der Höhe von rund 200 Millionen Euro pro Jahr bringen. Laut einem Artikel des Corriere della Sera schlägt der Kranich eine Kooperation in den Bereichen Vertrieb, Ersatzteile und Langstreckenflüge vor. ITA wäre es so möglich Anschlüsse mit Lufthansa, United Airlines und Air Canada verkaufen zu können. Gleichzeitig bringen sich aber auch Delta und das Skyteam in Position und bekräftigen, dass man ebenfalls mit ITA zusammenarbeiten will. Lufthansa hebt laut dem Medienbericht hervor, dass man Synergien aus den Heimatmärkten Deutschland, Belgien, Schweiz und Österreich nutzen kann. In Italien wird spekuliert, dass der Abschluss eines Kooperationsvertrags der erste Schritt für eine Übernahme durch Lufthansa sein könnte. Offiziell will sich dazu niemand äußern, da nicht vor 2023 mit einem Verkauf durch die italienische Regierung gerechnet wird.

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Rhomberg fährt Korsika-Angebot hoch

Korsika-Liebhaber müssen nicht länger auf die Mitelmeerinsel verzichten. Denn die deutschen Behörden stufen das Gebiet nicht mehr als Risikogebiet ein. Reise-Anbieter Rhomberg will sein Angebot ab dem 20. Juni hochfahren. An diesem Tag startet der erste Charterflug des Korsika-Marktführers am Flughafen Memmingen. Jeden Sonntag geht es nonstop mit einer 76-sitzigen Embraer 170 der Fluggesellschaft People’s nach Calvi. „Das umfangreiche Angebot vor Ort enthält Ferienwohnungen, Hotels sowie Rund- und Mietwagenreisen. Mit dabei ist selbstverständlich auch das Feriendorf Zum Störrischen Esel, das exklusiv bei Rhomberg buchbar ist“, heißt es in der Aussendung. Bis 30 Tage vor Reiseantritt kann kostenfrei storniert werden.

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Bozen: Skyalps kurz vor dem Erstflug

Am 15. Juni 2021 wird die maltesische Fluggesellschaft Luxwing im Auftrag von Skyalps den ersten Linienflug ab Bozen durchführen. Zuvor gab es ab diesem Airport rund sechs Jahre lang keine regelmäßigen Flüge. Unter der Marke Skyalps werden zwei DHC Dash 8-400, die von Luxwing betrieben werden, eingesetzt. Die erste Linienstrecke führt in die italienische Hauptstadt Rom. Am Samstag findet ein Charterflug von Bozen nach Sardinien stadt. Weitere Ziele, die nach und nach aufgenommen werden, sind unter anderem Lamezia Terme, Ibiza, Düsseldorf und Berlin. Das Angebot entspricht jenem einer klassischen Regionalfluggesellschaft. Die Eigentümer bauen keinen Lowcoster, sondern einen hauseigenen Regio-Carrier auf. Das zeigt sich auch bei einem Blick auf die Ticketpreise. Bei Erfolg soll das Streckennetz ab Bozen national und international ausgebaut werden. Zunächst wird die DHC Dash 8-400 mit der Registrierung 9H-BEL zum Einsatz kommen. Diese Maschine wird voraussichtlich am Freitag von Luqa nach Bozen überstellt. Die zweite Maschine folgt in den nächsten Wochen mit der Aufnahme weiterer Destinationen.

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Keine Quarantäne mehr für Türkei-Rückkehrer: SunExpress stockt Flugplan auf

Enormer Rückenwind für den Türkei-Tourismus: In Deutschland fällt die Quarantäne für getestete, genesene und geimpfte Rückkehrer. Das bringt auch Ferienflieger SunExpress auf den Plan. Seit wenigen Tagen ist neben einem maximal 72 Stunden alten PCR-Test auch ein bis zu 48 Stunden alter Schnelltest möglich, um in die Türkei zu reisen. Auch in umgekehrter Richtung wird der Urlaub an Türkischer Riviera oder Ägäis erleichtert. Unmittelbar nach der Entscheidung des Robert Koch-Instituts, stiegen bei der Fluggesellschaft die Buchungszahlen merklich an. Der Carrier reagiert auf den positiven Trend mit einer deutlichen Ausweitung des Angebots. Noch Ende der letzten Woche legte der Türkeispezialist 40 Zusatzflüge für den laufenden Juni auf.  „Auf diese News haben viele Türkei-Fans sehnlichst gewartet“, kommentierte Peter Glade, Commercial-Chef von SunExpress. „Innerhalb weniger Tage konnten wir einen deutlichen Anstieg bei den Sommerbuchungen Richtung Türkei verzeichnen. Das gilt für die Warmwasser-Strecken in die Küstenregionen ebenso wie für die Anatolien-Flüge, die besonders wichtig für alldiejenigen sind, die Freunde und Familie besuchen wollen.“

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Kroatien: Trade Air mit vollem Auftragsbuch

Die kroatische Fluggesellschaft Trade Air beabsichtigt zwei Airbus-Jets auf dem Flughafen Pristina zu stationieren. Ein weiterer Jet soll auf seine Basis in Paris-Charles de Gaulle bekommen. Airbus Nummer vier soll ab Ljubljana im Auftrag von Reiseveranstaltern diverse Ferienziele in Griechenland anfliegen. Kroatische Medien berichten, dass der erste Airbus A319 die Registrierung 9A-BTJ tragen wird. Es handelt sich um die Maschine mit der Seriennummer 11416, die zuvor bei FlyBosnia im Einsatz war. Derzeit wird in Zagreb ein C-Check durchgeführt. Danach soll diese Maschine in Pristina stationiert werden. Laut CH-Aviation.com ist an diesem AIrport bereits die 9A-BTG im Einsatz. Der Airbus A320-200 mit der Registrierung 9A-BTI wird ab Ende Juni 2021 auf dem französischen Hauptstadtflughafen Paris-Charles de Gaulle stationiert. Mit der 9A-BTH, ebenfalls ein A320, will Trade Air ab Ljubjana für Reiseveranstalter diverse Ziele in Griechenland ansteuern.  Die letzte verbliebene Fokker 100 (9A-BTE) bleibt in Zagreb stationiert und fliegt laut einem Bericht von CH-Aviation.com von dort aus diverse Ziele in Italien an. Weiters wird dieses Flugzeug für einzelne Charterflüge ab Österreich nach Griechenland eingesetzt. Es handelt sich dabei um so genannten ad-hoc-Charter, also einzelne Flüge.

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Emirates SkyCargo erweitert die Infrastruktur der Pharma-Kühlkette

Emirates SkyCargo baut seine Kapazitäten für den Umschlag von temperatursensiblen Arzneimitteln und Impfstoffen in Dubai weiter aus und erweitert den Kühlraum um 94 Flugzeugpalettenplätze. Der erweiterte Kühlraum biete zusätzliche 2.600 Quadratmeter temperaturkontrollierte Umgebung (2-25 Grad Celsius) für die Lagerung und den Umschlag von Impfstoffen und anderen Pharmazeutika. Damit stellt das Unternehmen zusätzliche Kapazitäten an ihrem Drehkreuz in Dubai bereit, um für die weiterhin steigende Nachfrage nach dem Transport von COVID-19-Impfstoffen gerüstet zu sein. Eigenen Angaben zufolge können so schätzungsweise 60-90 Millionen Dosen COVID-19-Impfstoffe auf einmal aufgenommen werden. „Emirates SkyCargo ist stolz darauf, mehr als 350 Tonnen COVID-19-Impfstoffe in die ganze Welt geflogen zu haben und damit dringend benötigte Unterstützung in Regionen zu liefern, die immer noch stark von der aktuellen Welle der Pandemie betroffen sind. Wir planen immer vorausschauend und gehen davon aus, dass in der zweiten Jahreshälfte die Nachfrage an Impfstoffen in Entwicklungsländern steigen wird. Aus heutiger Sicht werden wir den Meilenstein von 100 Millionen Dosen noch vor Ende dieses Monats erreichen“, sagte Nabil Sultan, Emirates Divisional Senior Vice President, Cargo.

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Ryanair könnte B737 Max 200 erst im Herbst 2021 übernehmen

Ryanair bezeichnet die Maschinen des Typs Boeing 737-Max-200 als Gamechanger, obwohl man noch keine einzige Einheit übernommen hat. Konzernchef Michael O’Leary deutete vor wenigen Tagen an, dass man gar damit rechnet, dass vor dem Hochsommer keine einzige B737-200 ausgeliefert wird. Im Gespräch mit Reuters wurde Eddie Wilson, Geschäftsführer der operativen Fluggesellschaft Ryanair DAC, konkreter: “Wir brauchen von Boeing ein definitives Datum wann wir das erste Flugzeug bekommen und dann müssen wir entscheiden ob uns der Termin passt oder nicht. Dann legen wir uns fest, denn normalerweise flotten wir in der Sommer-Hochsaison keine neuen Maschinen ein”. Mit anderen Worten: Ryanair könnte von Boeing möglicherweise eine spätere Erstauslieferung verlangen, denn die Hochsaison beginnt traditionell in den ersten Juli-Tagen. Bis dahin ist es nicht mehr lang. Die Schuld für die Verzögerungen, die diese spezielle Variante der Boeing 737-Max-8 betreffen, sieht Wilson ausschließlich bei Boeing. Der Hersteller würde zu wenig mit der FAA kommunizieren und demnach gestalte sich der Zulassungsprozess langwierig und kompliziert. Die Ryanair Group hat insgesamt 210 Boeing 737-Max-200 bestellt. Diese sollen zunächst bei den Töchtern Ryanair UK und Buzz zum Einsatz kommen. Kurz darauf sollen auch Malta Air und Ryanair DAC mit diesem Muster ausgestattet werden. Lauda Europe wird ebenfalls auf Boeing 737-Max-200 umflotten, jedoch gibt es hierfür noch keinen konkreten Termin. Offen ist auch, ob Lauda die eigene Livery behalten wird oder künftig in den Farben von Ryanair unterwegs sein wird. Malta Air und Buzz führen mit der Einflottung der Boeing 737 Max 200 ihre eigene Lackierung ein. Wie die

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