Juni 22, 2021

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Juni 22, 2021

Paderborn: Corendon, Freebird und Pegasus nehmen Antalya auf

Gleich drei türkische Fluggesellschaften haben die Aufnahme von Flügen zwischen Paderborn und Antalya angekündigt. Dabei handelt es sich um Pegasus, Freebird und Corendon. Zusammengerechnet werden die drei Carrier acht Rotationen pro Woche anbieten. Paderborn musste aufgrund der Corona-Pandemie ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung anmelden. Dieses nutzte man um den Airport neu aufzustellen und konnte auch erhebliche Kosten einsparen. Nachdem es zumindest eine Zeit lang danach aussah, dass der Sommer eher mau werden könnte, kündigen nun immer wieder Airlines neue Routen bzw. die Wiederaufnahme von Strecken an. Corendon, Pegasus und Freebird bedienen die Antalya-Strecke als reguläre Linie. Es handelt sich also nicht um Charterflüge. Der erste Flug in die türkische Metropole, die im Sommer auch ein beliebtes Urlaubsziel ist, soll am 2. Juli 2021 durchgeführt werden.

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Ab 18. Juli 2021: Etihad nimmt Wien-Abu Dhabi auf

Golfcarrier Etihad Airways kündigt die Aufnahme der aufgrund der Corona-Pandemie mehrfach verschobenen Verbindung zwischen Abu Dhabi und Wien für den 18. Juli 2021 an. Die Route soll mit Maschinen des Typs Boeing 787 bedient werden. Vorerst wird Etihad zweimal pro Woche zwischen den beiden Hauptstädten fliegen. Je nach Nachfrage und weiterem Verlauf der Pandemie ist eine Aufstockung ausdrücklich vorgesehen. Eigentlich wollte der Golfcarrier bereits seit Mitte Mai des Vorjahres Wien bedienen, doch man entschied sich für mehrere Verschiebungen. Die Gesundheitsbehörde von Abu Dhabi ermöglicht neuerdings Touristen den Zugang zu kostenlosen Impfungen. Voraussetzung dafür ist ein gültiges Visum oder falls man nicht visapflichtig ist eben der Passstempel. In der App „Seha“ kann ein Impftermin gebucht werden. Dabei können Touristen zwischen den Vakzinen Sinopharm und Biontech/Pfizer wählen.

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American Airlines: Streichkonzert wegen Personalmangel

Stark angestiegene Nachfrage, Mitarbeiter abgebaut bzw. nicht rechtzeitig mit den Schulungen für den Wiedereinsatz begonnen, kann auch nach hinten losgehen. American Airlines musste in den letzten Tagen hunderte Flüge streichen. Hauptgrund: Personalmangel. Allein am Wochenende musste der Carrier rund 310 Verbindungen streichen. Die TV-Station CNBC berichtet, dass in etwa die Hälfte in direktem Zusammenhang mit fehlenden Crews stehen soll. Das deutet darauf hin, dass der Carrier mit Wiedereinstellungen bzw. Einschulungen von Mitarbeitern, die schon länger nicht geflogen sind, viel zu spät begonnen hat. Auch dürfte American Airlines das Wiederanlaufen der Nachfrage grob unterschätzt haben. Allerdings hätte der Carrier eine sehr einfache Möglichkeit gehabt, die die für die Reisenden unangenehme Situation vermieden hätte: Statt möglichst viele Tickets abzusetzen wäre es sinnvoller gewesen, wenn man das Angebot an die tatsächlichen personellen Möglichkeiten angepasst hätte.

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Austrian Airlines baut Covid-19-Versicherungen aus

In Zusammenarbeit mit den Assekuranzen AXA und AIG erweitert Austrian Airlines das Angebot an Corona-Versicherungen. Diese sollen im Falle einer Covid-19-Erkrankung während der Reise oder aber im Falle von Quarantäne oder Lockdowns die Kosten übernehmen. Ergänzend zu den bisher bereits bestehenden Paketen „Travel Care“ und „Travel Care Plus“ von AIG Europe S.A. wird ab sofort mit dem Versicherungspaket „Travel Care Basic“ von AXA Partners ein zusätzlicher Reiseschutz geboten. Das neue Paket „Travel Care Basic“ bietet unter anderem einen schnellen Zugang zu deutsch- und englischsprachigen Ärzten, die erste Auskünfte bei medizinischen Fragen weltweit geben. Zudem sind medizinische Kosten im Zusammenhang mit einer Covid-19 Erkrankung oder Behandlungen im Ausland inklusive Rücktransporte gedeckt. Auch eine Reisehaftpflicht- und Reiseunfallversicherung sind inkludiert. Sofern eine Unterbringung aufgrund von Quarantäne oder Lockdown benötigt wird, ist diese bis zu 14 Nächte und bis zu 175 Euro pro Nacht versichert. Reisende können „Travel Care Basic“ für nur 14,99 Euro pro Reise und Person bis kurz vor Abflug direkt auf der Website von Austrian Airlines buchen. Optional können Fluggäste auch zwischen den bisherigen Versicherungspaketen wählen. Während „Travel Care“ eine Ausgleichszahlung für Passagiere im Quarantäne-Fall am Zielort oder eine Reiserücktritts- und Reiseabbruchversicherung beinhaltet, deckt die „Travel Care Plus“-Option zusätzlich medizinische Kosten im Falle einer Covid-19 Erkrankung bis hin zu einem Notfallrücktransport.

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Air Dolomiti verbindet München mit Forlì

Der Eröffnungsflug der Fluggesellschaft, die Verbindungen zum deutschen Drehkreuz anbieten wird, landete heute Morgen am Ridolfi Flughafen. Der erste Flug von Air Dolomiti, der italienischen Fluggesellschaft des Lufthansa-Konzerns, ist heute Morgen auf dem Flughafen Luigi Ridolfi gelandet. Das Flugzeug, eine Embraer 195, verließ München um 07:50 Uhr und kam knapp eine Stunde später in Forlì an. Die Gesellschaft betreibt im Codeshare mit Lufthansa zwei wöchentliche Frequenzen (montags und freitags) in den Monaten Juni, Juli und August. „Die Aufnahme der Flüge von Forlì zum Drehkreuz München ist ein weiterer Schritt zur Rückkehr zum normalen Betrieb, der unser Angebot erweitert und den Reisenden ein immer umfassenderes und effizienteres Angebot an Alternativen bietet„, sagt Joerg Eberhart, Präsident & CEO von Air Dolomiti, und fährt fort: „Wir machen große Fortschritte bei der Wiederaufnahme unserer Aktivitäten und Kooperationen, hoffentlich jetzt ohne weitere Rückschläge, um nicht nur Bayern, sondern auch alle Ziele zu erreichen, die durch die zahlreichen Verbindungen der Lufthansa angeboten werden.“

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Ende einer Ära: Airbus muss nur noch drei A380 ausliefern

Für den Airbus A380, im Volksmund auch Superjumbo genannt, tickt langsam, aber sicher die Uhr. Der europäische Flugzeugbauer übergab am Freitag Maschine Nummer 120 an Emirates, doch nur noch drei A380 stehen zur Auslieferung an. Dann endet die Produktion dieses Musters, vermutlich für immer. Mit dem „Superjumbo“ übertrumpfte Airbus den U.S.-amerikanischen Rivalen Boeing, denn man brachte das größte Passagierflugzeug aller Zeiten in die Luft. Dieses war für das Hub-and-Spoke-Konzept ausgelegt, doch abgesehen von Emirates und einigen wenigen anderen Carriern wurden die meisten Betreiber in den letzten Jahren unglücklich. Abgesehen von der Corona-Pandemie fanden auch Veränderungen im Kundenverhalten statt. Flüge mit Umstiegen werden auch auf der Langstrecke immer unbeliebter, denn nonstop – fälschlicherweise häufig „direkt“  genannt – steht im Trend. Airbus bringt mit den Mustern A321LR/XLR sogar kostengünstige Modelle auf den Markt, die explizit für den dezentralen Point-to-Point-Verkehr gedacht sind. Somit entfallen Zubringerflüge und es gibt weniger Passagiere für das Muster Airbus A380. Airbus konnte seit einigen Jahren nur noch spärliche Neubestellungen für den Superjumbo an Land ziehen und verkündete vor einiger Zeit auch das Aus. Nun stehen nur noch drei für Emirates bestimmte Airbus A320 zur Auslieferung an. Diese sollen im Jänner, März und Mai 2022 an den Golfcarrier übergeben werden. Danach wird die Fertigung dieses Musters – vermutlich für immer – eingestellt.

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Keine Handysignatur? Grüner Pass soll auch per Post kommen

Ende März 2021 kündigte Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) an, dass schon im April 2021 der Grüne Pass mit einer schmucken App Inland genutzt werden soll. Der Termin konnte nicht gehalten werden und erst seit dem Wochenende können auch Geimpfte ihrer Zertifikate herunterladen – im wenig alltagstauglichen DIN A4 als PDF. Die jüngste Ankündigung von Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne), dass sämtliche Personen, die bis inklusive 30. Juni 2021 vollständig geimpft werden, ihr EU-Zertifikat per Post zugeschickt bekommen sollen, mutet fast schon altertümlich an. Der Grüne Pass sollte die Zettelwirtschaft beenden, doch momentan schafft die Bundesregierung schlichtweg nur zusätzliches Papier. Um die von Sebastian Kurz groß angekündigte Smartphone-App ist es sehr ruhig geworden. Über diese verliert man fast kein Wort mehr und auf Anfrage verweisen die offiziellen Stellen darauf, dass man sich mit Hilfe der Handysignatur den „grünen Pass“ (sprich die EU-Zertifikate für Geimpfte, Genesene und Getesete) als PDF herunterladen kann. Eine Sprecherin sagte gar, dass man das ja auch auf dem Handy vorzeigen könne. Zusätzlich sollen nun alle Geimpfte ihren „Grünen Pass“ per Post auf Papier zugeschickt bekommen. So bringt man den Green Pass in die Geldbörse und aufs Smartphone Alltagstauglich ist die aktuelle Umsetzung der österreichischen Regierung nicht wirklich, so dass zu hoffen bleibt, dass doch noch eine digitale Lösung in Form einer Smartphone-App nachgelegt wird. Ein junger Programmierer stellte übrigens binnen weniger Stunden eine Lösung auf die Beine, die die PDFs der Regierung fit für die Implementierung in Smartphone-Wallets macht. Das Tool ist kostenfrei und kann ohne Registrierung

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Bremen: Swiss und Ryanair kündigen Strecken an

Die Fluggesellschaft Swiss beabsichtigt mit Beginn der Winterflugplanperiode 2021/22 die Nonstopverbindung zwischen Bremen und Zürich zu reaktivieren. Nach derzeitigem Planungsstand ist vorgesehen, dass der Großteil der Rotationen mit Embraer-Regionaljets von Helvetic Airways durchgeführt wird. Der Mitbewerber Ryanair wird bereits Anfang Juli 2021 zusätzliche Strecken ab der Hansestadt aufnehmen. Dabei handelt es sich um die Ziele Porto, Chania, Zadar und London-Stansted. Die kroatische Destination soll mit Airbus A320 von Lauda Europe bedient werden. Insgesamt hat die Ryanair Group im heurigen Sommer acht Strecken ab Bremen im Verkauf.

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Lauda-Chef O’Brien: „Verhandeln mit Airbus – Umflottung auf Boeing nicht fix“

Die Ryanair-Tochter Lauda Europe wird laut jüngstem internem Rundschreiben von Geschäftsführer David O’Brien im Winterflugplan 2021/22 mindestens zehn Airbus A320 im Auftrag der Konzernschwester Ryanair DAC ab Wien-Schwechat einsetzen. Eine entsprechende Vereinbarung wurde bereits abgeschlossen. Ab Palma de Mallorca wird man im Sommer bis zu fünf Maschinen dieses Typs einsetzen. Für die Wintersaison habe man allerdings noch keine Bestätigung seitens Ryanair erhalten. Man befindet sich in Verhandlungen, um einen eventuellen Personalabbau vermeiden zu können. In Wien sieht David O’Brien keine Aussicht darauf, dass es deutlich mehr als zehn Airbus A320 für den Winter werden könnten, denn sowohl die Kosten am Airport als auch der Betrieb des Maschinentyps sollen hoch sein. Verhandlungen über A320neo für Lauda Europe laufen weiter Im Anschreiben wird auch die Einflottung der ersten Boeing 737-Max-200 bei Ryanair erwähnt. Dieses Flugzeug soll ab Stansted eingesetzt werden. David O’Brien hebt die gegenüber dem Airbus A320 aus seiner Sicht deutlich niedrigeren Kosten hervor. Darauf angesprochen diese zu beziffern, sagte der Manager gegenüber Aviation Direct: „Jedes Flugzeug, das vier Prozent mehr Sitzplätze bietet, aber 16 Prozent weniger Treibstoff verbraucht und die Lärm-/CO2-Emissionen um 40 Prozent reduziert, ist ein Gamechanger. Wir legen keine Kostenvergleiche offen, die geschäftlich vertraulich sind.“ Zwar verkündete der Finanzchef der Ryanair Group kürzlich, dass Lauda Europe auf Boeing 737 Max 200 umgestellt werden soll, doch ganz in trockenen Tüchern ist das noch nicht. Auch laufen entgegen anderslautender Meldungen weiterhin intensive Gespräche mit dem europäischen Flugzeugbauer Airbus. Lauda muss sich neue Flugzeuge intern „erarbeiten“ In seinem Rundschreiben deutet David

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Einreiseverordnung: Gesundheitsministerium drängt offenbar auf Verschärfung

Die momentan in Österreich gültige Einreiseverordnung ist vorerst bis zum 30. Juni 2021 befristet. Noch ist völlig unklar wie die Bestimmungen ab 1. Juli 2021 aussehen werden, denn offenbar sind sich das grüne Gesundheitsministerium und die ÖVP-geführten Ministerien nicht einig. So deutete „Chief Medical Officer“ Katharina Reich im Gespräch mit dem Österreichischen Rundfunk an, dass eine Testpflicht – auch für Geimpfte – überlegt wird. Gleichzeitig will man den Zugang zur PCR-Tests – nach dem Vorbild Wien – einfacher und niederschwelliger gestalten. Damit deutete die Ministeriumsbeamtin an, dass das Projekt nach und nach österreichweit ausgerollt werden könnte. Als Hauptgrund dafür gab sie an, dass man die so genannte Delta-Variante nur mit Hilfe von Sequenzierung bei PCR-Testungen finden könnte. Reich meinte, dass es für Reisende bei der Einreise bzw. Wiedereinreise nach Österreich die Möglichkeit geben solle, dass man sich einem PCR-Test unterziehen lassen könne. Doch dann wurde die konkreter: Kommt man aus so genannten „Risikogebieten“, dann soll ihren Vorstellungen nach eine PCR-Testpflicht verbindlich vorgeschrieben werde. Ausdrücklich soll das auch für vollständig geimpfte Personen gelten. Sie sagte weiters, dass Geimpfte möglicherweise weiterhin in gewissen Bereichen wie Krankenhäusern und Altersheimen regelmäßig getestet werden müssen. Die Andeutung der „Chief Medical Officer“ könnte dazu führen, dass Österreich bei „Risikogebieten“ keine Antigen-Schnelltests für die Einreise anerkennt. Das wäre für Passagiere ein großes Ärgernis, denn in vielen Ländern sind PCR-Testungen schwer bzw. teuer zugänglich. Die Kriterien nach denen Österreich Gebiete zu „Risikogebieten“ erklärt sind intransparent. Zwar behauptet man, dass man sich an der ECDC-Karte orientieren würde, doch so

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