August 24, 2021

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August 24, 2021

SKS Airways: Neue malaysische Airline will vor Start wachsen

Am 13. November 2017 wurde im malaysischen Johor Bahru die SKS Airways gegründet. Geplant waren Regionalflüge mit vier Twin Otter, doch noch hat SKS nicht abgehoben. Dennoch plant man bereits größere Flugzeuge anzuschaffen. Johor Bahru liegt an der Südspitze der malaiischen Halbinsel gegenüber von Singapur. Der nördlich der Stadt gelegene Senai International Airport ist 33 Kilometer von Singapur Seletar resp. knapp 50 Kilometer von Singapur Changi entfernt. Somit liegt die Stadt genau dazwischen und ist mit dem Damm „The Causeway“ sowie der neueren Brücke „Second Link“ über die Straße von Johor optimal an Singapur angebunden. Die hauptsächlich im Immobilienbereich tätige SKS Group of Companies gründete Ende 2017 eine eigene Airline mit dem Namen SKS Airways. Ursprünglich war die Anschaffung von vier DeHavilland Canada DHC-6-300 Twin Otter geplant. Obwohl in Johor Bahru beheimatet, sollten die Flugzeuge in Kuala Lumpur Subang (Sultan Abdul Aziz Shah Airport) und in Singapur Seletar stationiert werden. Die Twin Otter sollten auf Strecken zu touristischen Destinationen in Malaysia eingesetzt werden – wie beispielsweise Kota Bharu, Ipoh, Langkawi, Pangkor, Pula Redang, Taman Negara und Tioman. Die erste Twin Otter wurde dann im Dezember 2019 vom schweizerischen Sion mit verschiedenen Stopps nach Kuala Lumpur Subang überstellt und später dort bemalt und als 9M-KIA registriert. Die zweite Maschine folgte etwa ein Jahr danach und erhielt das Kennzeichen 9M-KIB. Zwei weitere DHC-6 sind aktuell immer noch in der Schweiz geparkt. Doch mit der Betriebsaufnahme hat es bei SKS Airways bisher noch nicht geklappt. Verschiedene Male wurde das Startdatum verschoben – noch

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German Airways-Ultimatum an Green Airlines: 800.000 Euro auf den Tisch oder 11,3-Millionen-Euro-Klage

Bis Ende dieser Woche muss der Ticketverkäufer Green Airlines bei German Airways 800.000 Euro auf den Tisch legen oder aber die Zeitfracht-Tochter wird eine Klage über 11,3 Millionen Euro einreichen. Aus einem Anwaltsschreiben, aus dem Airliners.de zitiert, geht hervor, dass German Airways aufgrund von Zahlungsverzug fristlos die Flugdienstleistungen eingestellt hat. Das bedeutet aber nicht, dass Green Airlines damit die Zahlungsverpflichtungen, die man mit Abschluss des Chartervertrags eingegangen ist, los ist. German Airways pocht über die Anwaltskanzlei darauf, dass der Vertrag weiterläuft. Man weist auch darauf hin, dass sowohl Mindestabnahme als auch –laufzeit vereinbart wurden. Green Airlines wäre, so die anwaltliche Zahlungsaufforderung, aus der Airliners.de zitiert, den vereinbarten wöchentlichen Vorauszahlungen nicht mehr nachgekommen. Diese wären als Garantie ausgemacht gewesen und German Airways fliege nur deshalb nicht mehr, weil sich der Ticketverkäufer in Zahlungsverzug befinden soll. Auch der Umstand, dass man nach dem „blauen Brief“ den Ticketverkauf unter Flugnummern von German Airways hat weiterlaufen lassen, kam wohl bei der Zeitfracht-Tochter gar nicht gut an. Wie bereits erwähnt pocht der Rechtsanwalt von German Airways darauf, dass im Chartervertrag eine Mindestanzahl von Flugstunden, die pro Monat abgenommen werden müssen, vereinbart wurden. Auch soll sich Green Airlines dazu verpflichtet haben zwei Embraer 190 für mindestens neun Monate zu chartern. Dann wird auch die Rechnung aufgemacht: 11,3 Millionen Euro werden gefordert. Zahlungsverzug soll Nicht-Fliegen ausgelöst haben German Airways argumentiert auch, dass für das Nicht-Fliegen, das ein Resultat des Zahlungsverzugs sein soll, Vorhaltekosten entstehen. Allein diese machen 2,7 Millionen Euro aus. „Unterstellt, dass eine einvernehmliche Vertragsaufhebung (…)

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Südafrika: Emirates und Cemair arbeiten zusammen

Emirates und die südafrikanische Cemair haben ein Interline-Abkommen unterschrieben. Dieses ermöglicht Passagieren des Golfcarriers ab Johannesburg und Kapstadt nach Bloemfontein, Kimberley, Margate, Durban, Hoedspruit, Plettenberg Bay, George und Sishen umzusteigen. Interlining ist eine Form der Zusammenarbeit, bei der Flugscheine beider Carrier miteinander kombiniert werden können. Aufgegebenes Gepäck wird dabei „durchgecheckt“. Im Gegensatz zum Codesharing wird aber unter der Flugnummer des jeweiligen Operating Carriers geflogen. „Durch die Zusammenarbeit mit Cemair erhalten unsere Kunden einen verbesserten Zugang zu zahlreichen beliebten Urlaubszielen in Südafrika. Hinzu kommen neue, exklusiv von Cemair bediente Destinationen wie Margate und Plettenberg Bay“, erklärt Emirates-CCO Adnan Kazim. Es handelt sich um das vierte Abkommen, das der Golfcarrier mit einer südafrikanischen Fluggesellschaft abgeschlossen hat. Cemair wurde im Jahr 2002 gegründet und betreibt insgesamt elf Flugzeuge. Dabei handelt es sich um einen Bombardier CRJ100ER, zwei CRJ100LR, einen CRJ200ER, einen CRJ200LR, einen CRJ900ER, eine DHC Dash 8-100, zwei Dash 8-300 und zwei Dash 8-400. Das durchschnittliche Alter beträgt 20,8 Jahre.

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Stephen Hester wird neuer Easyjet-Chairman

Bei Easyjet wird mit 1. Dezember 2021 Stephen Hester die Funktion des Chairman übernehmen. Er folgt auf John Barton, der nach neun Jahren abtreten wird. „Ich freue mich, dass Stephen zum nächsten Vorsitzenden von easyJet ernannt wurde. Seine umfangreiche und vielfältige Erfahrung in der Führung großer internationaler Unternehmen in regulierten Branchen, gepaart mit seinem herausragenden strategischen Denken, wird der Fluggesellschaft gute Dienste leisten, da sie die Erholung in der Zeit nach der Pandemie anführt und die Fähigkeiten des bestehenden Vorstands und Führungsteams ergänzt und erweitert“, so der scheidende Chairman über seinen Nachfolger. Hesters berufliche Laufbahn war bislang überwiegend in der Finanzbranche. So war er unter anderem für die Royal Bank of Scotland sowie die RSA Insurance tätig. Der Manager gilt als so genannter Turnaround-Experte. „Ich sehe in den kommenden Jahren so viele Möglichkeiten für diese ikonische Marke, die alle durch ihr bewährtes Geschäftsmodell, ihr konkurrenzloses Netzwerk und ihren treuen Kundenstamm gestützt werden. Ich bin überzeugt, dass wir in der europäischen Luftfahrtindustrie der Zukunft Gewinner sein können, indem wir unsere Kunden gut bedienen und einen attraktiven Shareholder Value erzielen. Ich kann es kaum erwarten, dem Easyjet-Team beizutreten“, so Hester über seine künftige Funktion bei Easyjet.

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Air Serbia holt sich zweite B737-700 von Smartwings

Die tschechische Fluggesellschaft Smartwings fliegt nun mit einer zweiten Boeing 737-700 im Auftrag von Air Serbia. Die OK-SWW ist seit Freitag auf Urlaubsstrecken ab Belgrad im Einsatz. Seit Juni 2021 setzt der serbische Carrier eine Boeing 737-700 im Wetlease ein. Laut Ex-Yu-Aviation.com fliegt der Smartwings-Mittelstreckenjet überwiegend im Subcharter auf Charterstrecken der Air Serbia. Der Vertrag soll noch bis zum 26. September 2021 laufen. Die Flotte der teilstaatlichen Fluggesellschaft besteht derzeit aus fünf ATR72, zehn Airbus A319, je einem A320 und einem A330 sowie zwei von Smartwings betriebenen Boeing 737-700. Ein A319 ist weiterhin abgestellt. Jene Boeing 737-700 die für das Charter-Brand Aviolet genutzt wurden, hat man zwischenzeitlich ausgeflottet.

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Play kämpft mit schwacher Auslastung

Das isländische Airline-Start-up Play hat bei der U.S.-amerikanischen Verkehrsbehörde DOT die Erteilung von Flugrechten zwischen Keflavik und Zielen an der U.S.-Ostküste beantragt. Die Aufnahme soll im Juni 2022 erfolgen, wobei der Carrier keine näheren Angaben zu den tatsächlichen Destinationen machte. Die Durchführung der geplanten Flüge soll mit Maschinen des Typs Airbus A321neo erfolgen. Zumindest wurde dies so bei der DOT beantragt. Derzeit hat Play drei derartige Flugzeuge in der Flotte. Das Unternehmen erklärte vor einigen Monaten, dass man keine Pläne für Widebodies habe. Man beabsichtigt die Transatlantikziele mit Airbus A321neo und gegebenenfalls A321LR/XLR zu bedienen. Die Flotte soll bis 2025 auf rund 15 Maschinen anwachsen. Holprige Auslastung auf Europa-Strecken Die vor einigen Wochen aufgenommen Europa-Strecken können sich derzeit nicht gerade berauschender Auslastungen erfreuen. Die mit 192 Sitzen bestuhlten Maschinen haben selten mehr als 60 Reisende an Bord. Punktuell sind es auch mal nur knapp über zehn Passagiere. Dies kann auf zwei Umstände zurückgeführt werden: Einerseits ist Play ein Newcomer und zu Beginn sind niedrige Auslastung nicht die Ausnahme, sondern eher die Regel. Andererseits wirken sich offensichtlich auch die verschiedensten Einreise- und Quarantänebestimmungen ungünstig auf die Nachfrage aus. Jedenfalls hat Play zwischenzeitlich reagiert und auf vielen Strecken die Frequenzen heruntergefahren. Beispielsweise werden die Destinationen Berlin und Paris-Charles de Gaulle zumindest Anfang September 2021 halbiert. Beide Ziele sollen temporär nur noch zweimal pro Woche angeflogen werden. Ähnliche Maßnahmen findet man auch auf anderen Routen.

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ITA wird sich zunächst auf Mailand-Linate konzentrieren

Die neue italienische Staatsairline ITA soll sich zunächst auf den Flughafen Mailand-Linate fokussieren. Das hat einen gewichtigen Hintergrund, denn Alitalia hat hier schon viele Slots verloren und man würde Gefahr laufen an diesem innerstädtischen Airport nicht mehr Platzhirsch zu sein. Generell soll das Flugangebot in Rom-Fiumicino und Mailand-Linate weitgehend ausgeglichen sein. Temporär wird der norditalienische Airport aber eine größere Rolle spielen und zumindest einige Monate eine Art „Parallelhub“ sein. Daraus lässt sich ableiten, dass ITA so viele Slots wie nur irgendwie möglich befliegen will. Dennoch: Die Neugründung soll auf Geheiß der EU-Kommission die Präsenz in Linate deutlich reduzieren. Der Marktanteil von Alitalia lag bei etwa 66 Prozent. Die Wettbewerbshüter wollen, dass dieser auf maximal 33 Prozent gestutzt wird. Daraus folgt, dass Alitalia in etwa die Hälfte der Start- und Landerechte abgeben muss. Das will man freilich nicht. Die Regierung konnte einen Kompromiss verhandeln: Dieser besagt, dass ITA 85 Prozent der Alitalia-Slots in Linate und 43 Prozent jener, die der „alte Carrier“ in Rom-FCO hält, übernehmen kann. Alle weiteren Start- und Landerechte muss man neu beantragen.

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Lufthansa brachte 1.500 Flüchtlinge nach Deutschland

Seit rund einer Woche ist Lufthansa im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland unter anderem ab Taschkent im Einsatz, um Geflüchtete aus Afghanistan nach Europa zu fliegen. Der Carrier teilte nun mit, dass man bislang etwa 1.500 Personen befördert habe. Seit einer Woche hat Lufthansa eine Luftbrücke aufgebaut, um Flüchtende aus dem zentralasiatischen Staat nach Deutschland zu fliegen. Zum Einsatz kommt jeweils ein Airbus 340 Langstreckenflugzeug. Insgesamt konnten mit den täglichen Flügen bislang über 1500 Menschen nach Frankfurt gebracht werden. Nach Ankunft in Frankfurt unterstützt ein Lufthansa Betreuungsteam die Ankommenden mit Essen, Getränken, Kleidung und sorgt für eine medizinische sowie psychologische Erstversorgung. Für die vielen Kinder, die nun in Frankfurt landen, wurden eine Spiele- und eine Malecke eingerichtet sowie Spielzeug gespendet. Lufthansa wird in Abstimmung mit dem Auswärtigen Amt auch in den nächsten Tagen weitere Flüge aus Taschkent durchführen.

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Auch ACA kritisiert Entwicklungen bei Lauda Europe

Die österreichische Pilotenvereinigung Austrian Cockpit Association blickt mit Sorgen auf die jüngsten Entwicklungen bei der Wiener Basis der maltesischen Lauda Europe. Es müsse gewährleistet sein, dass die Flugzeugführer mit 100-prozentiger Aufmerksamkeit („Situation Awareness“) bei der Sache sein können. Laut ACA bedeutet dies bedeutet aber auch, auf die Fitness, und somit auf alle Ressourcen des menschlichen Körpers zurückgreifen zu können. „Wenn ich nun aber nur Geld bekomme, wenn ich fliegen gehe, ist es nachvollziehbar, dass ich auch zum Dienst erscheine, wenn ich vielleicht ein wenig angeschlagen bin. Dies kann gesundheitlich sein, eine leichte Erkältung, ein wenig Bauchweh, wenn ich schlecht geschlafen, oder womöglich einen Schicksalsschlag zu verkraften habe, werde ich unter diesen Bedingungen fliegen gehen. Denn ich brauche das Geld“, so die Pilotenvereinigung. Die Gewerkschaft Vida informierte vor wenigen Tagen darüber, dass bei der Basis Wien der Lauda Europe die Grundgehälter gestrichen werden sollen. Stattdessen sollen künftig 40 Euro brutto pro Flugstunde bezahlt werden, aber nur dann wenn der Pilot auch tatsächlich im Einsatz ist. Auf Anfrage bestreitet Lauda Europe die Aussagen der Gewerkschaft Vida, die sich auf Unterlagen und Berichte von Flugzeugführern dieser Gesellschaft stützen. Die Vorwürfe wären völlig aus der Luft gegriffen und wären komplett unwahr, so das Management der Ryanair-Tochter. Bemerkenswert ist aber der Umstand, dass einige Lauda-Europe-Piloten ein umfangreiches Wissen über die Pläne, gegen die Vida und ACA Sturm laufen, haben. Demnach sollen zunächst nur jene Flugzeugführer, die mit Saisonverträgen beschäftigt sind, betroffen sein. Diese Information passt schlichtweg nicht zum Total-Dementi der Unternehmensführung. Die ACA erklärt weiters,

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