September 14, 2021

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September 14, 2021

Eurowings Discover gibt erste Mittelstreckenziele frei

Die Lufthansa-Tochter Eurowings Discover wird mit Beginn der Winterflugplanperiode 2021/22 einige Mittelstreckenziele ab Frankfurt am Main aufnehmen. Diese sollen überwiegend mit dem Maschinentyp Airbus A320 bedient werden. Den Auftakt machen am 31. Oktober 2021 die Destinationen Marrakesch und Teneriffa Süd. Beide Destinationen sollen viermal wöchentlich bedient werden. Einen Tag später will Eurowings Discover erstmals nach Fuerteventura fliegen. Dieses Ziel soll zweimal pro Woche angeflogen werden werden. Ab 2. November 2021 steht fünfmal wöchentlich Las Palmas auf dem Flugplan. Nach Hurghada wird es ab 3. November 2021 zweimal pro Woche gehen. Einen Tag darauf soll der Erstflug nach Lanzarote durchgeführt werden. Diese Destination soll ebenfalls zweimal in der Woche angesteuert werden. Das ägyptische Marsa Alam soll ab 5. November 2021 je einmal pro Woche angeflogen werden. Eurowings Discover wurde als neuer Ferienflieger der Lufthansa Group gegründet. Zunächst werden nur Langstreckenziele mit dem Maschinentyp Airbus A330 bedient. Mit Beginn der Winterflugplanperiode dehnt man das Streckennetz auch auf Mittelstreckenziele aus. Dazu werden einige Airbus A320 aus Konzernbeständen eingeflottet.

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Breeze Airways stockt A220-300-Bestellung auf

Die U.S.-amerikanische Billigfluggesellschaft Breeze Airways will noch mehr A220-300 haben. Hierzu tätigte man eine Order über 20 weitere Exemplare. Damit erhöht sich das Bestellvolumen auf 80 Exemplare. Die Übergabe des ersten Exemplars, das bereits die Farben des Lowcosters trägt, ist für das vierte Quartal 2021 angekündigt. Die Lackierung des Flugzeugs wurde im Airbus-Werk in Mobile, Alabama, abgeschlossen, das in den nächsten sechseinhalb Jahren etwa einen A220 pro Monat an Breeze liefern wird. Die Airline plant, Flüge mit der Airbus-Flotte im zweiten Quartal 2022 aufzunehmen. Der Carrier ist eine Neugründung rund um David Neeleman, der bereits Jetblue gegründet hatte. Breeze Airways nutzt derzeit Maschinen der Typen Embraer 190/195. Langfristig ist der Einsatz von 80 Airbus A220-300 geplant. Dem Carrier werden auch Ambitionen bezüglich einer möglichen Embraer-E2-Bestellung nachgesagt.

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Croatia Airlines will 15 neue Flugzeuge leasen

Die Regierung Kroatiens beabsichtigt die Flotte von Croatia Airlines mittels der Anschaffung von bis zu 15 fabrikneuen Flugzeugen zu erneuern. Diese sollen über Leasinggesellschaften bezogen werden, berichtet die lokale Tageszeitung Jutarnji. Die entsprechenden Mittel sollen über die so genannte „Post-Covid-Strategie“ bereitgestellt werden. Diese ist im Kabinett beschlossen, muss jedoch noch den parlamentarischen Weg passieren. Die Zustimmung ist noch nicht in trockenen Tüchern. Jedenfalls ist beabsichtigt, dass die Flotte von Croatia Airlines innerhalb von drei Jahren erneuert werden soll. Nicht betroffen sind die DHC Dash 8-400, die weiterhin betrieben werden sollen. Wie berichtet buhlt der europäische Flugzeugbauer Airbus um Bestellungen für das Muster A220. Dazu führt man in der kroatischen Hauptstadt auch eine entsprechende Demonstration mit einem von Air Baltic betriebenen Muster durch. Croatia Airlines will vier A320neo nicht mehr abnehmen und verhandelt über den Ausstieg aus dem Vertrag. Der Flugzeugbauer will stattdessen den A220 anbieten und hofft auf eine größere Bestellung.

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Kein Geld für Triebwerke: Zahlreiche Air-India-A320 müssen am Boden bleiben

Bei der staatlichen Fluggesellschaft Air India befinden sich zumindest 12 Airbus-Jets seit längerer Zeit auf dem Boden. Ursache ist aber nicht die Corona-Pandemie, sondern der Umstand, dass man kein Geld für den notwendigen Triebwerkstausch hat. Das lokale Portal Hindustan Times berichtet unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen, dass unklar ist, ob die betroffenen Mittelstreckenjets im Falle einer Privatisierung reaktiviert werden konnten. Air India wollte den Medienbericht nicht kommentieren. Betroffen sein sollen „mindestens“ zwölf Maschinen der Airbus A320-Reihe. Deren Triebwerke sind am Ende der zulässigen Einsatzzeit und müssen gewartet bzw. getauscht werden. Hierfür soll aber das Geld fehlen, weshalb einige Jets bereits seit mehreren Jahren ungenutzt abgestellt sind. Im August 2019 machte die lokale Pilotengewerkschaft öffentlich, dass insgesamt 19 Maschinen verschiedener Typen mangels Ersatzteile nicht mehr abheben können. Im aktuellen Privatisierungsanlauf können noch bis zum 15. September 2021 verbindliche Gebote abgegeben werden. In diesem Zusammenhang sollen auch Air India Express sowie die Hälfte der Anteile von Air India Sats verkauft werden.

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Prag: Eurowings Europe hat 6.000 Bewerber für 100 freie Stellen

Im Vorfeld der Eröffnung der Eurowings-Europe-Basis in der tschechischen Hauptstadt Prag befindet sich der Carrier auf Personalsuche. Eigenen Angaben nach habe man bislang 6.000 Bewerbungen für Stellen in der Kabine und im Cockpit erhalten. Die ersten Auswahlgespräche für die vakanten Positionen im Cockpit und in der Kabine haben bereits begonnen. Die auf preiswerte europäische Direktflüge spezialisierte Lufthansa Tochter hatte Ende Juli für ihren zehnten Standort ein Bewerbungsverfahren für Crews gestartet, um rund 100 Stellen in Cockpit und Kabine lokal zu besetzen. „Wir sind begeistert von dieser Resonanz und dem starken Interesse, auf das unser Angebot in Tschechien stößt. Ich freue mich sehr, dass wir am Standort Prag ‚local touch‘ anbieten und unsere Teams mit der Einstellung von Kolleg:innen vor Ort verstärken können“, erklärt Eurowings-Europe-Geschäftsführer Robert Jahn. Ab 31. Oktober 2021 hebt Eurowings zunächst mit zwei Flugzeugen des Typs Airbus A320 ab, im Sommer 2022 soll ein drittes Flugzeug folgen. Durchgeführt werden die Flüge von Eurowings Europe, dem pan-europäischen Flugbetrieb von Eurowings. Zur Gründung der Basis und bei Aufnahme des Flugbetriebs in Prag sind ab Oktober zunächst Crews von Eurowings Europe aus Wien im Einsatz. Mittelfristig sollen die Flüge jedoch vollständig von lokal stationierten Prager Crews durchgeführt werden. Crewmitglieder, die bereits für Eurowings Europe fliegen, haben gemäß den innerbetrieblichen Regelungen ein bevorzugtes Wechselrecht.

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Kommentar: Reisende sollten Antikörper-Abbau im Auge behalten

Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass Österreich die Gültigkeit des Status „vollständig gegen Covid-19 geimpft“ auf 12 Monate aufbläst. Gleichzeitig kann man sich bereits für eine Auffrischungsimpfung, die als „off label“ durchgeführt wird, anmelden. Die Vorgehensweise Österreichs ist durchaus problematisch, weil diese sowohl Warnungen der Hersteller als auch wissenschaftliche Erkenntnisse schlichtweg missachtet. Die Problematik liegt darin, dass die mRNA-Impfstoffe nicht das halten was versprochen wurde. Die „Haltbarkeit“ der Antikörper ist wesentlich geringer als ursprünglich von den Produzenten prognostiziert. Genau das ist ein großes Problem, denn beispielsweise beim Vakzin von Biontech/Pfizer sinkt die Anzahl der Antikörper innerhalb von sechs Monaten nach der zweiten Impfung stark ab. Kein Wunder: Pfizer empfiehlt, dass nach einem halben Jahr eine Auffrischungsimpfung, die von manchen Politikern auch als „Booster“ bezeichnet wird, vorgenommen werden sollte. Antikörper-Pegel kann im Labor bestimmt werden Wie stark der Abbau der Antikörper sein kann, ergibt sich in einem österreichischen Labor durchgeführten Antikörper-Tests, die eine mit Biontech/Pfizer geimpfte Person zur Verfügung gestellt hat. Die erste Testung wurde am 20. Mai 2021, exakt 18 Tage nach der zweiten Impfung vorgenommen, und weist 1381.0 BAU/ml aus. Zu diesem Zeitpunkt war das Niveau also sehr hoch. Selbige Person hat am 10. September 2021 einen weiteren „Antikörper-Check“ in selbigem Labor vornehmen lassen. Der Pegel ist auf 300 BAU/ml abgesunken. Damit liegt man zwar immer noch im „guten Bereich“, jedoch ist das Absinken durchaus stark. Unter der Annahme, dass die Reduktion linear stattfindet, könnte es innerhalb der nächsten zwei Monate „knapp“ werden. Ein Arzt, der in diesem Zusammenhang

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Griechenland erhöht den Druck auf Ungeimpfte

Seit Montag gelten in Griechenland geänderte Bestimmungen in Sachen Coronatests. Personen, die nicht gegen Covid-19 geimpft sind und beispielsweise in Restaurants oder an ihren Arbeitsplatz wollen, müssen zumindest einen negativen Antigen-Befund vorlegen. Die Testung ist selbst zu bezahlen und kostet mindestens zehn Euro. Die griechische Regierung hat unter anderem angeordnet, dass die meisten öffentlichen Innenbereiche nur noch dann betreten werden dürfen, wenn man gegen Covid-19 geimpft ist. Ist man das nicht, so benötigt man einen negativen Testbefund. Die Kosten für den Schnelltest sind selbst zu tragen. Alternativ werden auch negative PCR-Befunde anerkannt, wobei auch diese kostenpflichtig sind. Mit der Maßnahme will Griechenland Druck auf Personen, die sich bislang nicht haben impfen lassen, ausüben. Innerhalb des EU-Mitglieds ist die Vorgehensweise massiv umstritten und hat bereits mehrere größere Demonstrationen in Athen und anderen größeren Städten verursacht. Die Regelung gilt für alle, also ausdrücklich auch für Touristen. Wichtig: Auf allen Inlandsverbindungen, unabhängig davon, ob diese per Flugzeug, Schiff, Bus oder Bahn erfolgen, müssen Ungeimpfte ebenfalls einen negativen Corona-Test vorlegen. Der Antigen-Schnelltest kostet mindestens zehn Euro und ist nicht mehr kostenfrei. Geimpfte brauchen keinen Testbefund. Urlauber, die Beförderungsangebote oder Räumlichkeiten, die der Test- bzw. Impfpflicht unterliegen, in Anspruch nehmen wollen, müssen ihr EU-Zertifikat vorweisen. Derzeit sind Genesungsnachweise den Impfnachweisen gleichgestellt. Zusätzlich müssen Personalausweis oder Reisepass zum Nachweis der Identität mitgeführt werden. Je nach Örtlichkeit bzw. Beförderungsunternehmen kann es vorkommen, dass die Unterlagen vorab online übermittelt werden müssen.

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Auktion: Teile zweier Ex-Lufthansa-B707 unter dem Hammer

In Deutschland kommen Einzelteile zweier Boeing 707, die vormals die Farben von Lufthansa getragen haben, unter den Hammer. Dabei handelt es sich um die ehemaligen D-ABOD und D-ABOC. Die Versteigerung wird vom Auktionshaus Dechow durchgeführt. Bei der D-ABOD handelt es sich um jene Boeing 707, die in Hamburg abgestellt war und unter großem Protest von Luftfahrtliebhabern zur Verschrottung geschickt wurde. Die andere Maschine ist jene, die über Jahrzehnte auf dem Gelände des Flughafens Berlin-Tegel herumstand. Diese war niemals bei Lufthansa im Einsatz und im Zusammenhang mit dieser Maschine ist die Registrierung fiktiv, denn offiziell wurde sie nie an diese Boeing 707 vergeben. Sie war ein Geschenk von Boeing, das der Kranich eigentlich nicht haben wollte. Im Rahmen der Versteigerung, die von Dechow durchgeführt wird, können Teile beider Maschinen erworben werden. Die Auktion startet am Freitag, den 24. September 2021 und endet am 24. Oktober 2021 gegen 15 Uhr 00. Nähere Informationen zur Auktion direkt bei Dechow unter diesem Link.

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