September 24, 2021

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September 24, 2021

Edelweiss fliegt für Alfa-Romeo-Formel-1-Team

Der Ferienflieger Edelweiss fungiert künftig als offizieller Airline-Partner des Alfa-Romeo-Formel-1-Teams. Der Carrier wird den Rennstall bei seinen Flügen zu Rennzielen in Europa und der Welt unterstützen. Es handelt sich um eine Kooperation zweier schweizer Unternehmen, denn hinter das Traditionsteam Sauber tritt seit einiger Zeit aufgrund eines langfristigen Titel-Sponsoringvertrags als Alfa Romeo an. Der Sitz ist weiterhin in Hinwil im Kanton Zürich.  “Edelweiss ist ebenso einzigartig in der Schweiz wie das Team Alfa Romeo Racing Orlen. Wir tragen mit Stolz Schweizer Werte wie Qualität, Zuverlässigkeit und Präzision in die ganze Welt. Und wir fühlen uns geehrt, dass wir das Team Alfa Romeo Racing Orlen in Zukunft an die unterschiedlichsten Rennstrecken der Welt fliegen dürfen. Wir werden alles dafür geben, damit das Team jeweils entspannt an den Zieldestinationen ankommt, damit es an der Rennstrecke Bestleistungen abliefern kann. Ich freue mich über diese spannende Partnerschaft, welche die moderne Schweiz mit der Welt verbindet”, so Patrick Heymann, CCO von Edelweiss.

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Erste Testflüge: Cebu Pacific bekommt A330neo mit 460 Sitzen

Derzeit ist der Airbus A330-900 für die Beförderung von maximal 440 Passagieren zugelassen. Das ist Cebu Pacific aber zu wenig, denn man will bis zu 460 Reisende an Bord haben. Selbstredend ist die Kabine in All-Eco-Bestuhlung. Dieser Kundenwunsch muss von den Luftfahrtbehörden abgenommen und bewilligt werden. Aus diesem Grund wurde mit der F-WWKP, die für die Auslieferung an Cebu Pacific bestimmt ist, ein Testflug ab Toulouse durchgeführt. Die Maschine hat bereits 460 Sitzplätze für Passagiere an Bord. Im November 2019 entschied sich der Carrier für die Bestellung von insgesamt 16 Airbus A330-900. Die maximale Kapazität von 440 Passagieren war Cebu Pacific aber zu gering weshalb man mit dem besonderen Wunsch nach mehr Sitzplätzen an Airbus herangetreten ist. Vor der Übergabe der ersten Maschine in der besonders engen Bestuhlung müssen offizielle Zulassungen eingeholt werden. Aus diesem Grund werden diverse Tests und Abnahmeflüge in Frankreich durchgeführt. Wie viele das sein werden, ist noch offen. Zuletzt war die F-WWKP am 22. September 2021 über Frankreich in der Luft. Cebu Pacific wird weiters zehn Airbus A321XLR und fünf A320neo erhalten. Über mögliche XLR-Strecken schweigt sich der Carrier momentan noch aus. Angedeutet wurde lediglich, dass man einen Mischbetrieb mit dem Muster A330neo auf Strecken nach Australien, Asien und in den Mittleren Osten anstrebt. Die A330-900 in der besonders engen Bestuhlung will man aber auch auf “Rennstrecken” innerhalb der Philippinen einsetzen.

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IAG-Chef liebäugelt mit Easyjet-Übernahme

Mit einem Übernahmeangebot, das nicht angenommen wurde und letztlich auch zurückgezogen wurde, lenkte Wizz Air die Aufmerksamkeit auf den Mitbewerber Easyjet. Nun wurde bekannt, dass offenbar auch die International Airlines Group ein Auge auf den orangefarbenen Billigflieger geworfen hat. Im Gespräch mit der Sunday Times sagte IAG-Konzernchef Luis Gallego unter anderem, dass er Easyjet “interessant” findet und man mit “allen Airlines, die für uns interessant sein können” sprechen würde. Wie erst gemeint das ist, wird sich noch zeigen, denn eine Übernahme von Easyjet durch die IAG würde die Kartellbehörden wohl länger beschäftigen. Noch ist der Zukauf der spanischen Air Europa nicht in trockenen Tüchern, denn die EU-Kommission prüft noch bis mindestens 5. November 2021. Eine eventuelle Übernahme von Easyjet durch die International Airlines Group dürfte wohl im Vereinigten Königreich kaum bewilligungsfähig sein, da die Firmengruppe bereits jetzt einen äußerst hohen Marktanteil hat. Es ist auch mit Widerstand seitens der EU-Kommission zu rechnen, denn in vielen Märkten gilt der orangefarbene Lowcoster als Preisbrecher.

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Stadt und Land ersetzen Nürnberg die Corona-Vorhaltekosten

Der bayerische Flughafen Nürnberg erhält seitens des Landes und der Stadt die Vorhaltekosten, die man während dem ersten Lockdown hatte, kompensiert. Konkret erhält der Airport für den Zeitraum von März bis Juni 2020 einen finanziellen Zuschuss. Als systemrelevante Infrastruktureinrichtung blieb der Flughafen unter anderem für Rückholflüge, Beförderung von Erntehelfern, medizinische Notfälle und Corona-Patiententransporte sowie wichtige Frachtflüge rund um die Uhr an sieben Tage pro Woche geöffnet. Als Kompensation für die Vorhaltekosten in diesem Zeitraum überreichten Kerstin Schreyer, Staatsministerin für Wohnen, Bau und Verkehr, und Marcus König, Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg, jetzt die Zuwendungsbescheide der Anteilseigner. „Unser Flughafen hat sichergestellt, dass während des Shutdowns die Menschen und die Wirtschaft der Metropolregion Nürnberg nicht von essentiellen Warentransporten abgeschnitten waren und medizinische Hilfsflüge jederzeit möglich blieben. Damit leisteten wir unseren Beitrag zur Bewältigung der Coronakrise”, so NUE-GEschäftsführer Michael Hupe. Zwar blieb das Terminal im ersten Halbjahr 2020 weitgehend verwaist, hinter den Kulissen jedoch lief der Betrieb weiter. Im Rahmen der öffentlichen Daseinsvorsorge wurde der Flughafen durchgehend offen gehalten, damit die Metropolregion für notwendige Rettungs-, Ambulanz- und Frachtflüge erreichbar blieb. So wurden zunächst Rückholflüge für im Ausland befindliche Reisende abgewickelt. Es folgten Frachtflüge, die beispielsweise Desinfektionsmittel und medizinische Ausrüstung geladen hatten. Hinzu kamen medizinische Flüge, die u.a. Corona-Patienten transportierten. Der Bund sowie die Anteilseigner des Airport Nürnberg, der Freistaat Bayern und die Stadt Nürnberg, übernehmen die entstandenen Vorhaltekosten in Höhe von rund 14 Millionen Euro je zur Hälfte. Der Airport Nürnberg ist einer von 12 Flughäfen, für die auch der Bund aufgrund seiner verkehrspolitischen

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Austro Control lädt zum Online-Bewerbertag ein

Die österreichische Flugsicherung Austro Control hält ihren traditionellen Bewerbertag heuer online ab. Am 29. September 2021 können sich Personen, die sich für den Beruf Fluglotse interessieren, virtuell informieren und gleich bewerben. Im Rahmen des Online-Rundgangs werden die Lotsen im Tower, in der An- und Abflugkontrolle oder im Area Control Centre besucht und so wird ein Einblick in die Tätigkeit der Flugsicherung gegeben. Gespräche über die Ausbildung und den Berufsalltag runden das Programm des Online-Recruiting-Days ab. Fluglotsinnen und Fluglotsen sind verantwortlich für die Sicherheit im österreichischen Luftraum. Sie geben Flugroute und Flughöhe vor, erteilen die Starterlaubnis, geben die Freigabe zur Landung und sorgen dafür, dass Flugzeuge sich nie zu nahe kommen. Wer sich diesen herausfordernden und abwechslungsreichen Job zutraut, hat am 29. September wieder online die Möglichkeit, sich direkt bei Austro Control zu informieren. „Unser Austro Control Online-Recruiting-Day ist die beste Gelegenheit, den Beruf der Fluglotsin und des Fluglotsen näher kennenzulernen.  Die Luftfahrt ist faszinierend, und der Job verbindet eine abwechslungsreiche, verantwortungsvolle Tätigkeit mit einer ausgewogenen Work Life Balance. Ich freue mich ganz besonders, dass zuletzt bereits die Hälfte all jener, die die Aufnahme als Trainee bei uns geschafft haben, Frauen waren. Daher geht mein Apell ganz besonders an alle Maturantinnen, die auf der Suche nach einer beruflichen Herausforderung sind: einfach für den Online-Recruiting-Day anmelden, mit dabei sein, Fragen stellen, sich umfassend informieren und dann gleich als Fluglotsin bewerben!“, sagt Austro Control Geschäftsführerin Valerie Hackl. Gesucht werden Maturantinnen und Maturanten, die über ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen verfügen, gerne im Team arbeiten

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Umfrage: Mehrheit der Europäer hat konkrete Reisepläne

Eine Umfrage des Dachverbands der europäischen Tourismusmarketingorganisationen, European Travel Commission, hat ergeben, dass rund 70 Prozent der Europäer bis Ende 2022 eine Reise antreten wollen. Mit 53 Prozent will die Mehrheit ins europäische Ausland. Etwa ein Drittel gab an, dass man den Urlaub im eigenen Land verbringen will. 17 Prozent sagten, dass man zu Hause bleiben will und derzeit keine Reisepläne hat. Etwa 15 Prozent wissen noch nicht was sie machen wollen. Interessant ist auch, dass rund 54 Prozent der Umfrageteilnehmer erklärten, dass sie sich aufgrund der Covid-Impfungen hinsichtlich Reisepläne optimistisch zeigen. 57 Prozent halten die EU-Impfzertifikate für eine deutliche Erleichterung.

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Airport Nürnberg bietet CoV-Tests per App an

Im Duty Free Shop im Wartebereich sowie im Flughafen-Onlineshop Gatestore ist ein zugelassener Corona-Antigentest mit Zertifikaterstellung erhältlich, der per Video-Telefonie angewendet wird. Der Anbieter Laive hat einen videogeführten Selbsttest entwickelt, bei dem die Nutzer nach der Durchführung des Tests das digitale COVID-Zertifikat der EU erhalten. Das Zertifikat ist 48 Stunden lang gültig, weltweit anerkannt und unter anderem mit der Corona Warn-App sowie der CovPass-App kompatibel. Zudem wird das Zertifikat im PDF-Format per E-Mail zugeschickt. Test-Set im Duty Free Shop und im Gatestore erhältlich Das Test-Set besteht aus einem Gutscheincode, der für die Zertifizierung per Videochat benötigt wird, und einem Corona-Schnelltest. Für die Verifizierung wird ein gültiges Reisedokument, ein mobiles Endgerät (z.B. Smartphone oder Tablet) sowie eine stabile Internetverbindung benötigt. Das Set kostet 19,90 Euro und kann vor Ort im Duty Free- oder Online Shop des Airport Nürnberg gekauft werden.

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Finnair und Turkish Airlines geben Codeshare-Vereinbarung bekannt

Finnair und Turkish Airlines machen künftig gemeinsame Sache und haben gestern eine Codeshare-Partnerschaft bekannt gegeben. Diese soll den Kunden der beiden Fluggesellschaften eine größere Auswahl bieten. Ab dem 29. September wird der Finnair-Code AY auf Turkish Airlines-Strecken zwischen Helsinki und Istanbul sowie von Istanbul nach Athen, Sofia, Thessaloniki, Amman, Sharm El Sheikh, Hurghada, Luxor, Antalya und Gazipasa eingeführt. Der Turkish Airlines-Code TK wird auf den folgenden Strecken ab Finnairs Drehkreuz Helsinki eingeführt: Kuopio, Vaasa, Oulu, Rovaniemi, Reykjavik, Tallinn, Tartu, Riga, Vilnius, Antalya und Gazipasa. Bisher waren die beiden Fluggesellschaft schon Interline-Partner.

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Lübeck Air fliegt nach Salzburg

Im neuen Jahr startet vom Flughafen Lübeck aus die erste Winter-Verbindung in die Alpen. Ab Februar hat der Winter-Fan dann jeden Samstag die Möglichkeit, in Lübeck abzuheben und bereits zwei Stunden später in Salzburg in den Ski-Bus zu steigen. Die Lübeck Air fliegt ihre Fluggäste mit einem für den Regionalverkehr bewährtem Verkehrsflugzeug, einer ATR 72-500. „Wir schaffen ein Angebot, das viele gar nicht mehr kennen“, weiß Jürgen Friedel, Geschäftsführer des Flughafen Lübeck und der Lübeck Air. So sei in jedem Ticket bereits ein Gepäckstück sowie Handgepäck inklusive, an Bord erwarte den Passagier zudem ein extrem großzügig bemessener Sitzabstand von 90cm, so Friedel weiter. Ebenfalls enthalten sei stets eine kleine Bordmahlzeit. „Mit Lübeck als Abflugsort für Wintersportler haben wir für den Flughafen Lübeck wieder ein gestecktes Ziel erreicht. Nach Aufnahme des saisonalen Linienverkehrs nach Österreich im Juli, haben wir gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort auf die Entwicklungsmöglichkeiten der Verbindung geschaut. Österreich – und speziell das Salzburgerland – ist zu jeder Jahreszeit ist ein attraktives Flugziel. Dazu gerade im Winter eine überaus interessante touristische Destination, nicht nur für Skifahrer.“

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Comeback: South African ist wieder in der Luft

Nach rund 1,5 Jahren am Boden erhob sich South African Airways wieder in die Luft. Der Carrier ist nach Insolvenzverfahren und Teilprivatisierung deutlich kleiner. Nur noch sechs Flugzeuge hat man in der Flotte. Am Donnerstag führte SAA den Comeback-Flug auf der Strecke Johannesburg-Kapstadt durch. In der kommenden Woche werden Routen nach Ghana, Zimbabwe, Mozambique und in die DR Kongo folgen. Zunächst wird sich der Carrier auf das Geschäft innerhalb des afrikanischen Kontinents konzentrieren. Die Homepage von South African Airways weist noch immer die einst aus 46 Flugzeugen bestehende Flotte aus, jedoch hat man nur noch sechs Stück in Betrieb. Der Neustart der ehemals zweitgrößten Airline Afrikas ging auch mit einem starken Personalabbau einher. Viele Beschäftigte haben während dem Insolvenzverfahren ihre Jobs verloren. Auch wurde das Unternehmen mehrheitlich an ein Konsortium verkauft. Der Staat ist weiterhin mit 49 Prozent an Bord. South African Airways war nur indirekt ein Opfer der Corona-Pandemie. Seit dem Jahr 2011 häufte das Unternehmen horrende Verluste an und wurde wiederholt mittels Staatshilfe vor dem Bankrott bewahrt. Die Krise gab dem Carrier dann den sprichwörtlichen Rest und während dem Insolvenzverfahren wurden harte Umbaumaßnahmen gesetzt. Bei der Tochtergesellschaft Mango ist weiterhin unklar, ob diese jemals wieder abheben wird. Diese konnte sich länger in der Luft halten, musste jedoch heuer ebenfalls Insolvenz anmelden. Zwar strebt das Management einen Neustart an, aber es fehlt insbesondere am notwendigen Kleingeld.

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