September 27, 2021

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September 27, 2021

In eigener Sache: Feedback schreiben und Special-Edition-Notizbuch gratis abstauben

Auf den Tag genau vor einem Jahr ging Aviation.Direct als neues Fachportal für Luftfahrt, Reisen und Touristik an den Start. Seither wurden rund 5.550 Meldungen, Berichte und Reportagen veröffentlicht – im Durchschnitt also etwa 15 Stück pro Tag. Das österreich-maltesische Team, das hinter Aviation.Direct steht, ist angetreten, um umfangreiche und unabhängige Berichterstattung aus den Welten Fliegen, Reisen und Touristik bieten zu können. Der Start mitten in der Corona-Pandemie war natürlich nicht gerade einfach, aber eine Herausforderung, die gerne angenommen wurde. Dass Aviation.Direct überhaupt an den Start gegangen ist, ist dem Umstand geschuldet, dass das einst führende Luftfahrtportal Österreichs die Segel streichen musste und somit eine Marktlücke entstanden ist, die mit einem neuen Konzept gefüllt werden konnte. Es tat sich also eine Chance auf, die wahrgenommen wurde. Auf dem freien Markt bestimmen Leserinnen und Leser selbst was sie interessiert und was nicht. Die Berichterstattung von Aviation.Direct ist bestrebt ein möglichst breites Spektrum an Informationen bieten zu können, um möglichst viele Interessensbereiche abdecken zu können. Freilich gibt es Bereiche, die noch ausgebaut werden müssen und selbstredend wurde auch ab und an über das Ziel hinausgeschossen. Natürlich setzt man sich gewisse Ziele bzw. bekommt diese auch von den Eigentümern gesetzt. Diese konnten übertroffen werden. Das bedeutet vereinfacht gesagt, dass Aviation.Direct nicht nur solide und stabil dasteht, sondern für die nächsten 12 Monate auch ehrgeizige Ziele für neue Features und Wachstum hat. Schreiben Sie uns Ihre Meinung und bekommen ein Special-Edition-Notizbuch als Dankeschön Motivation und Kraft tankt das Team besonders aus den vielen Rückmeldungen,

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Schauinsland-Reisen setzt Paketierung von Ryanair-Flügen aus

Der deutsche Reiseveranstalter Schauinsland kauft bei so genannten dynamischen Paketen per sofort keine Ryanair-Flüge mehr. Die Ursache soll aber nicht am Produkt oder Image des Carriers liegen, sondern man habe „viele technische Buchungsprobleme“. Gegenüber dem Fachmagazin FVW bestätigte der Tour Operator diese Entscheidung und erklärt unter anderem, dass die technischen Probleme sowohl für Schauinsland als auch für vermittelnde Reisebüros und Kunden „viele Schwierigkeiten mit sich gebracht“ hätten. Einen Zeitpunkt für die Wiederaufnahme der Paketierung von Ryanair-Flügen nannte der Sprecher nicht. Es wurde aber gegenüber der FVW betont, dass hinter der Entscheidung ausschließlich technische Gründe stecken und man sich nicht strategisch von Ryanair abgewandt habe. Dazu: „Wir wissen, dass wir viele Partner haben, in deren Regionen die Flughäfen von Verbindungen mit Ryanair abhängig sind. Schon allein deswegen werden wir Ryanair zukünftig sicher auch wieder buchen, wenn es denn technisch ohne Schwierigkeiten möglich ist.“ Wo die Probleme genau liegen wollte Schauinsland-Reisen nicht sagen.

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Singapore Airlines bringt Frankfurt-New York JFK zurück

Nach langer, coronabedingter, Pause wird Singapore Airlines in Kürze wieder Flüge zwischen Frankfurt am Main und New York JFK anbieten. Es handelt sich dabei um einen Zwischenstopp im Rahmen der Fünften Freiheit. Das Star-Alliance-Mitglied legt auf dem Weg von Singapur nach New York eine Zwischenlandung in Frankfurt am Main ein. Passagiere können hier ein- bzw. aussteigen. Im Rahmen der Fünften Freiheit darf Singapore Airlines auch zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten und umgekehrt befördern. Eine echte Neuigkeit sind diese Flüge freilich nicht, denn seit vielen Jahren bietet diese Fluggesellschaft ihre Dienstleistungen zwischen der Bundesrepublik und den USA an. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde das Angebot über einen längeren Zeitraum hinweg ausgesetzt. Ab 2. November 2021 will Singapore Airlines wieder tägliche Flüge zwischen den beiden Kontinenten anbieten. Als Fluggerät sollen Maschinen des Typs Boeing 777-300ER eingesetzt werden.

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Kommentar: Ready2Fly – Wenn die Bordkarte nach dem Abflug kommt…

Einige Fluggesellschaften, darunter auch Air France, bieten das Vorab-Einreichen von „Corona-Unterlagen“ an. Das Versprechen der Airlines: Das Reisen soll durch den digitalen Dokumentencheck vereinfacht werden. Allerdings kann dies auch ad-absurdum geführt werden. Air France schickt ein paar Tage vor dem Abflug eine Einladung zur Teilnahme am so genannten Read2Fly-Programm. Die Passagiere laden ihren Impf-, Genesungs-, und/oder Testnachweis sowie – falls erforderlich – die ausgefüllten Einreisedokumente hoch und sollen – sofern alles passt – dann einen Vermerk auf die Bordkarte bekommen. Diese soll man dann online oder über das Smartphone erhalten, so dass bei Reisenden ohne Aufgabegepäck der Gang zum Check-in-Schalter entfällt. Soweit die Theorie. In der Praxis kann es aber unrund laufen und zwar dann, wenn die elektronische Bordkarte erst rund eine Stunde nach dem Start des Flugzeugs zugeschickt wird. Somit bleibt Reisenden nichts anderes übrig als sich am Check-in-Schalter anzustellen. Wenn dann der Counter-Agent ausschließlich am Reisepass interessiert ist und die „Corona-Dokumente“ gar nicht „kontrolliert“, wirkt es schon ein wenig absurd. Es kann ja mal etwas schief gehen, denn die digitalen Prüfverfahren sind recht neu und die Nutzung durch die Reisenden ist stark schwankend, so dass der Personalbedarf im Hintergrund schwer kalkulierbar ist. Doch unabhängig davon, ob man nun den „Ready2Fly“-Vermerk auf der Bordkarte hat oder nicht, lässt sich das Bodenpersonal beim Boarding die „Corona-Dokumente“ zeigen oder eben nicht. Ganz unabhängig davon, ob man mit Air France oder einer anderen Airline fliegt: Es hängt sehr stark vom jeweiligen Airport und der aktuellen Laune des Boarding-Personals ab. Mal prüft man

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Air Europa vor schwierigem Winter

In Spanien läuft das Kurzarbeitsprogramm (ERTE) in der momentanen Form mit 30. September 2021 aus. Das betrifft auch den Globalia-Konzern, dem unter anderem die Fluggesellschaft Air Europa angehört. Man versucht nun mit den Gewerkschaften alternative Vereinbarungen abzuschließen. Betroffen sind etwa 9.000 Mitarbeiter, die der Globalia-Konzern aufgrund niedrigerer Nachfrage während der Herbst- und Wintersaison nicht benötigen wird. Sollte sich die spanische Regierung nicht zu einer kurzfristigen Verlängerung des ERTE-Programms entscheiden oder aber mit den Arbeitnehmervertretern eine Vereinbarung zur nicht ganz freiwilligen Inanspruchnahme von Urlauben geschlossen werden, so stehen laut der Zeitung El Confidencial viele Jobs bei Air Europa auf der Kippe. Die Verhandlungen sind durchaus kompliziert, denn im Juli 2021 wollte Air Europa die Bezüge um sechs Prozent kürzen. Dies lehnten die Arbeitnehmervertreter ab und verwiesen auf die durchaus hohen Gehälter in der Vorstandsetage. Die aktuelle Situation könnte auch die Übernahme durch die IAG ins Wanken bringen, denn der Mitbewerber könnte abermals einen Preisnachlass fordern. Derzeit hat man sich auf 500 Millionen Euro geeinigt, aber Iberia-Chef Javier Sánchez-Prieto sagte gegenüber der Zeitung El Independiente unter anderem, dass man die weitere Entwicklung von Air Europa beobachtet und insbesondere dann, wenn zusätzlicher Kapitalbedarf besteht, werde man auch über den Kaufpreis sprechen müssen. Die EU-Kommission verlängerte erst kürzlich das Prüfverfahren bis zum 3. Dezember 2021. Die bisher gemachten Zugeständnisse waren nicht ausreichend. Der Ausgang des Verfahrens ist völlig offen, denn zumindest in der Theorie ist auch eine Untersagung möglich. Anzunehmen ist, dass Iberia und Air Europa harte Auflagen gemacht werden.

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Oman Air will Oneworld beitreten

Golfcarrier Oman Air will dem Luftfahrtbündnis Oneworld beitreten und fragte dazu bei Mitbewerber Qatar Airways um Unterstützung bei den Vorbereitungen an. Der Carrier teilte seine Absicht am Sonntag offiziell mit. Im Zuge von Beitritten zu Allianzen ist es üblich, dass designierte Mitglieder von einer anderen Airline begleitet werden. Dabei werden die Prozesse auf jene der Oneworld angeglichen. Im konkreten Fall fragte Oman Air die Unterstützung durch Qatar Airways an. Derzeit hat die Oneworld-Allianz 14 Mitglieder. Unter anderem gehören Qantas, American Airlines, British Airways, Cathay Pacific und Qatar Airways dem Bündnis an. Die Flotte von Oman Air besteht derzeit aus 47 Maschinen. Bedient werden 34 Ziele.

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KLM nimmt zusätzliche USA-Ziele auf

Im Angesicht der angekündigten Lockerung der Einreisebestimmungen der Vereinigten Staaten von Amerika kündigt KLM die Wiederaufnahme zusätzlicher USA-Verbindungen an. Unter anderem handelt es sich um die Destinationen Las Vegas und Miami. Die niederländische Regierung beschloss außerdem, die zuvor angekündigten Quarantänebestimmungen für geimpfte Reisende aus den USA zurückzuziehen. Zuvor war KLM aufgrund dieser Vorschriften gezwungen gewesen, Flüge zu streichen. Die Lockerung der Beschränkungen veranlasste KLM, den Dienst nach Las Vegas und Miami ab dem 7. Dezember wiederaufzunehmen. Passagiere zu diesen Zielen, die zuvor umgebucht wurden, können sich für eine kostenlose Umbuchung auf diese Nonstopflüge an KLM wenden. KLM hatte zuvor angekündigt, seinen Winterflugplan um vier neue Ziele zu erweitern: Cancun (Mexiko), Port of Spain (Trinidad & Tobago), Bridgetown (Barbados) und Mombasa (Kenia). Der Flugplan ab 6. Dezember 2021 auf einen Blick: Flight number From/to Days of the week Departure Arrival KL0627 Amsterdam – Miami Tues./Fri./Sun. 10:20 14:20 KL0628 Miami – Amsterdam Tues./Fri./Sun. 16:30 06:50* Flight number From/to Days of the week Departure Arrival KL0635 Amsterdam – Las Vegas Tues./Thurs./Sun. 12:35 14:10 KL0636 Las Vegas – Amsterdam Tues./Thurs./Sun. 15:59 10:50* *arrival the next day

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BER behält Single-Terminal-Betrieb bei

Der Flughafen Berlin-Brandenburg konnte im Juli und August 2021 jeweils mehr als eine Million Passagiere abfertigen. Zuletzt waren es etwa 1,43 Millionen Reisende. Den bislang verkehrsreichsten Tag hatte man am 17. September 2021 mit rund 60.000 Fluggästen. Die Flughafengesellschaft geht davon aus, dass das aktuelle Verkehrsniveau bis Ende Oktober stabil bleibt. Zur wirtschaftlichen Situation der Flughafengesellschaft berichtete die Geschäftsführung, dass die Liquidität der FBB bis zum Februar 2022 gesichert ist. Sie informierte den Aufsichtsrat über die Fortsetzung von Sparmaßnahmen. Nur die für den Betrieb absolut notwendigen Investitionen werden realisiert. Das baulich fertiggestellte Terminal 2, das sich in einem „Schlummerbetrieb“ befindet, wird wegen der fehlenden Passagiermenge in diesem Jahr nicht mehr in Betrieb genommen. Die beiden Start- und Landebahnen werden bis auf Weiteres abwechselnd betrieben. Außerdem ist die Kurzarbeit bis Dezember verlängert worden. Engelbert Lütke Daldrup, der den Vorsitz der Geschäftsführung an Aletta von Massenbach abgibt und Ende September in den Ruhestand geht, wurde vom Aufsichtsrat verabschiedet. Im Namen des Aufsichtsrates und der Gesellschafter dankte der Aufsichtsratsvorsitzende Jörg Simon Lütke Daldrup dafür, aus der langjährigen Baustelle BER einen funktionierenden Flughafen gemacht zu haben. Jörg Simon, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Um die finanziell angespannte Situation der FBB zu entlasten, bedarf es weiterhin strikter Ausgabenkontrolle bei gleichzeitiger Weiterentwicklung des Unternehmens. Der Aufsichtsrat wird sich in seiner Januar-Klausur intensiv mit der Unternehmensstrategie beschäftigen, die in der Recovery-Phase Orientierung gibt und den BER als starken internationalen Flughafen für die Hauptstadtregion etabliert.“ Aletta von Massenbach, kaufmännische Geschäftsführerin: „Die steigenden Fluggastzahlen sind eine

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Ferienzeit: Deutsche Flughäfen im Aufwind

Die deutschen Verkehrsflughäfen konnten während der 12-wöchigen Ferienzeit doppelt so viele Passagiere abfertigen wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Allerdings lag man deutlich unter der Leistung, die man im Jahr 2019 erzielen konnte. Vom 19. Juni bis 12. September 2021 nutzten 28,6 Millionen Reisende (an+ab) einen deutschen Flughafen als Start- oder Zielpunkt für ihre wohlverdienten Ferien. Das ist ein Plus von 14,9 Millionen Passagieren während der Sommerferienzeit gegenüber 2020. Gegenüber dem Vorkrisenniveau von 2019 wurde etwas mehr als die Hälfte der Passagiere (52 Prozent) erreicht. Noch bei der Vorlage der ADV-Halbjahresbilanz lag der Rückgang des Luftverkehrs für die ersten 6 Monaten 2021 im Vergleich zu 2019 bei 86 Prozent. Es wurden so wenig Passagiere wie zuletzt im Jahr 1971 registriert. „Nach monatelangen Corona-Einschränkungen waren sowohl Hoffnung als auch Vorfreude an den Flughäfen für die Sommersaison groß“, so ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel. „Die Menschen wollen wieder Flugreisen wahrnehmen, trotz der sich häufig verändernden Reisebestimmungen, die die Pandemielage mit sich bringt. Positiv ist, dass die Reisenachfrage nach dem Ferienende nicht signifikant zurückgeht. Anhand der Buchungszahlen ist davon auszugehen, dass sich das aktuell gute Niveau im Oktober fortsetzt. Mit dem Ende der Urlaubszeit kommt auch die Geschäftsreisenachfrage wieder zurück“.

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La Compagnie verschiebt Starts in Mailand und Tel Aviv

Die französische Fluggesellschaft La Compagnie verschiebt die Starts auf den Flughäfen Tel Aviv und Mailand-Malpensa. Die Nonstop-Flüge ab der italienischen Metropole sollen erst ab 27. März 2022 bedient werden. Ursprünglich kündigte La Compagnie an, dass ab 29. November 2021 fünf wöchentliche Umläufe zwischen Mailand-Malpensa und New York Newark bedient werden sollen. Dieser Termin hält nicht, sondern der Erstflug soll am 27. März 2022 durchgeführt werden. Eine nähere Begründung für die Entscheidung nannte die französische Airline nicht. Ebenso betroffen sind die Flüge auf der Strecke Tel Aviv-New York Newark via Paris-Orly. Diese hätten eigentlich durchgehend in der gesamten Sommerflugplanperiode 2021 angeboten werden sollen. Nun ist der Start für den 6. Dezember 2021 geplant. Vorerst sollen zwei Rotationen pro Woche durchgeführt werden. Der Aufenthalt in Paris-Orly beträgt jeweils rund 1,5 Stunden. La Compagnie ist eine französische Fluggesellschaft, die sich in Orly und Nizza auf die Durchführung von Langstreckenflügen spezialisiert hat. Der Carrier setzt das Muster Airbus A321LR in reiner Business-Class-Bestuhlung ein. In der Vergangenheit flog man auch mit Boeing 757.

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