Oktober 7, 2021

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Oktober 7, 2021

Wizz stellt Basis Wien auf A321neo um

Der ungarische Billigflieger wird eine sechste Maschine auf dem Flughafen Wien-Schwechat stationieren. Dieser soll im Juli 2021 eintreffen und in erster Linie zur Aufstockung der Frequenzen auf bestehenden Routen eingesetzt werden. Bereits bekannt ist, dass der Carrier mit Marrakesch, Amman und Akaba im Dezember 2021 drei neue Strecken aufnehmen wird. Der Mitbewerber Austrian Airlines hat bereits darauf reagiert, dass sich Ryanair und Wizz Air auf der Amman-Route einen Preiskampf liefern werden und stockte auf fünf wöchentliche Flüge auf. Wizz Air kündigte am Donnerstag das Ziel Sharm el Sheik neu ab Wien an. Dieses soll an den Verkehrstagen Dienstag und Samstag bedient werden. Der Erstflug ist für den 2. Juli 2022 angekündigt. Aufstockungen soll es wie folgt geben: Malaga soll künftig fünfmal wöchentlich bedient werden, Athen ebenso, Barcelona siebenmal, Chania dreimal, Rom-FCO siebenmal, Larnaka dreimal, Nizza viermal, Pristina viermal, Split dreimal, Podgorica dreimal und Tel Aviv sechsmal. Wizz-Air-Ankündigungen auf einen Blick: Strecke Frequenz  Startdatum  Wien – Marrakesch   Donnerstag, Sonntag  16. Dezember 2021  Wien – Amman  Dienstag, Samstag  18. Dezember 2021  Wien – Akaba   Donnerstag, Sonntag  19. Dezember 2021  Wien – Scharm-El-Scheich  Dienstag, Samstag  11. Jänner 2022 Wien-Flotte wird auf A321neo umgestellt Wizz Air erklärte weiters, dass die am Flughafen Wien stationierte Flotte komplett auf Airbus A321neo umgestellt wird. Dies soll mit November 2021 vollzogen werden. Im ersten Halbjahr 2021 habe man 104.353 Passagiere gehabt. Der Marktanteil wird mit neun Prozent beziffert. Unter Berücksichtigung der Neuankündigungen bietet man 67 Strecken in 34 Länder an. “Wir haben eine starke Marktposition in Wien und

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Adria-Pleite: Lufthansa und AUA haben 6,6 Millionen Euro angemeldet

Das Insolvenzverfahren von Adria Airways dürfte sich nach Ansicht des Masseverwalters noch mindestens drei Jahre hinziehen. Bislang wurden laut einer Mitteilung des Juristen rund 151 Millionen Euro an Forderungen angemeldet. Anerkannt wurden davon 87,7 Millionen Euro. Austrian Airlines und Lufthansa zählen mit 6,6 Millionen Euro zu den größten Gläubigern. Hintergrund sind hier laut Insolvenzverwalter, dass für ACMI-Dienstleistungen Vorauszahlungen und Sicherheiten geleistet wurden. Angesichts des Umstands, dass Adria Airways kaum mehr Mittel hatte, dürften die beiden Star-Alliance-Mitglieder allenfalls eine geringe Quote bekommen. Bemerkenswert ist auch, dass zwei ehemalige Geschäftsführer von Adria Airways, gegen die die lokale Staatsanwaltschaft Ermittlungen führt, 67.600 Euro bzw. 47.000 Euro an Forderungen angemeldet haben. Der mit Abstand größte Brocken entfällt mit 15,5 Millionen auf offene Löhne der einst rund 550 Mitarbeiter. Weitere Gläubiger sind unter anderem Leasinggesellschaften wie AeroCentury, aber auch der Triebwerkshersteller Rolls-Royce. Der Erlös, den bisherige Verkäufe und Auktionen eingebracht hat, soll in Kürze verteilt werden. Dabei sind die Löhne der ehemaligen Mitarbeiter so genannte vorrangige Forderungen. Das bedeutet konkret, dass diese vor allen anderen Gläubigern Auszahlungen erhalten werden. Generell wird die mögliche Quote aber gering eingeschätzt.

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Deutsche Bahn schafft Fahrkartenverkauf im Zug ab

Die Deutsche Bahn AG wird ab Jänner 2022 in ihren Fernzügen keine Fahrscheine mehr verkaufen. Die Schaffner sind dann reine Kontrolleure und können den Kauf von Tickets zum erhöhten Bordpreis nicht mehr anbieten. Bislang ist es in den Zugklassen ICE und InterCity möglich, dass gegen eine „Servicegebühr“ von 17 Euro die Fahrkarte beim Schaffner gekauft werden kann. Verrechnet wird dann immer der flexible Tarif, der gegenüber den Internet-Spartickets mit Zugbindung deutlich teurer sein kann. Dennoch nutzen viele Menschen diese Möglichkeit und zwar insbesondere dann, wenn die Entscheidung mit der Bahn zu fahren sehr kurzfristig erfolgt und die Zeit für ein Web-, Automaten- oder Schalterticket nicht mehr ausreichend ist. Die Deutsche Bahn AG will dieser Kundengruppe künftig ermöglichen, dass die Fahrkarte bis zu 10 Minuten nach der Abfahrt über die App des Unternehmens gekauft werden kann. Wer diese Möglichkeit dann nicht kennt, kein Smartphone hat oder die Internetverbindung nicht zuverlässig funktioniert, gilt dann als Schwarzfahrer und wird entsprechend zur Kasse gebeten.

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Belgrad: Insolvente Montenegro Airlines will Wartungsbetrieb aufbauen

Die insolvente Montenegro Airlines setzt ein deutliches Lebenszeichen, denn man will auf dem Flughafen Belgrad einen neuen Line-Wartungsbetrieb aufbauen. Laut Insolvenzverwalter wurden bereits Hangars angemietet. Man will auf dem serbischen Airport Dienstleistungen für die Muster Embraer 190/195 sowie Fokker 100 anbieten. Laut Mitteilung des Masseverwalters habe man an die serbische Zivilluftfahrtbehörde bereits den Antrag, der zur Zulassung als Part-145-Wartungsbetrieb führen soll, gestellt. Ziel der ganzen Aktion ist, dass man Geld verdienen will, das der Insolvenzmasse zugeführt werden soll. Man habe bereits erste Kunden an der Angel und hofft, dass man möglichst rasch die Zulassung bekommt. Die benötigten technischen Gegenstände sollen von Montenegro nach Serbien überführt werden.

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Eurowings verschiebt erste Prag-Strecke

Die Lufthansa-Tochter Eurowings nimmt erste Justierungen am Flugplan der künftigen Basis in Prag vor. Die Strecke nach Zagreb wird erst am 16. Dezember 2021 aufgenommen und in geringerem Umfang bedient. Lediglich rund um Weihnachten und Neujahr sollen zwei Umläufe pro Woche angeboten werden. Ab 15. Jänner 2022 ist bis zum Ende der Winterflugplanperiode 2021/22 eine wöchentliche Rotation geplant. Die Basis Prag wird von der österreichischen Tochtergesellschaft Eurowings Europe aufgebaut. Ein weiterer neuer Stützpunkt ist für Stockholm-Arlanda angekündigt. In beiden Fällen schwächeln die bisherigen Platzhirsche im Lowcost-Segment. In Schweden bekommt die Lufthansa-Tochter auch Konkurrenz von Ryanair, denn dieser Billigflieger wechselt von Skavsta nach Arlanda.

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Ryanair und Wizz Air suchen direkte Konkurrenz in Venedig

Die Billigflieger Ryanair und Wizz Air suchen auf dem italienischen Flughafen die direkte Konfrontation. Beide Anbieter haben die Errichtung einer Basis angekündigt. Der erstgenannte Carrier will drei von Malta Air betriebene Boeing 737 Max 200 stationieren und der ungarische Mitbewerber zwei Airbus A321neo. Wizz Air will ab Anfang März 2022 insgesamt 16 neue Strecken ab Venedig (Marco Polo) aufnehmen. Dabei handelt es sich um eine bunte Mischung von Inlands-, Leisure-, und City-Zielen. Auf zahlreichen Routen sucht man die Konfrontation mit Ryanair. Jene Strecken, die vom pinkfarbenen Billigflieger angekündigt wurden und bereits im Streckennetz des Konkurrenten enthalten sind oder aber von diesem zur Aufnahme verlautbart sind, sind in untenstehender Übersicht fett geschrieben. Neue Wizz Air Strecken ab Venedig: Route Flugtage Erstflug Venedig – Cagliari  Dienstag, Donnerstag, Samstag  3. März 2022  Venedig – Neapel  täglich  3. März 2022  Venedig – Lamezia Terme  Dienstag, Donnerstag, Samstag  3. März 2022  Venedig – Lampedusa   Mittwoch, Sonntag  1. Juni 2022  Venedig – Casablanca   Montag, Mittwoch, Freitag  4. März 2022  Venedig – Reykjavik   Dienstag, Samstag  2. April 2022  Venedig – Mykonos   Montag, Mittwoch, Freitag  1. Juni 2022  Venedig – Santorini  Dienstag, Samstag  1. Juni 2022  Venedig – Palma de Mallorca   Montag, Mittwoch, Freitag  1. Juni 2022 Venedig – Fuerteventura   Donnerstag, Sonntag  3. April 2022  Venedig – Teneriffa   Montag, Mittwoch, Freitag  31. Oktober 2022  Venedig – Tallinn   Montag, Freitag  4. März 2022  Venedig – London Luton   Dienstag, Donnerstag, Samstag, Sonntag  3. März 2022  Venedig – Tel Aviv   Dienstag, Samstag  2. April 2022  Venedig – Prag   Montag, Mittwoch, Freitag  1. April 2022  Venedig

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Wizz Air Abu Dhabi erhöht das Tempo der Expansion

Der Start von Wizz Air Abu Dhabi musste im Vorjahr aufgrund der Corona-Pandemie wiederholt verschoben werden. Nun will man aber das Tempo der Expansion deutlich erhöhen und will weitere Routen, vornehmlich in ehemalige Sowjet-Länder, aufnehmen. Im ersten Schritt wurden die Ziele Sarajevo und Odessa reaktiviert. Diese werden ab der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate je zweimal pro Woche angeflogen. Ab 31. Oktober 2021 soll das Ziel Muscat dreimal wöchentlich bedient werden. Im Dezember 2021 sollen dann vier weitere Ziele folgen. Eriwan und Kutaissi sind für den 15. Dezember 2021 geplant. Ab 17. Dezember 2021 soll es nach Almaty und Baku gehen. Einen Tag später folgt Sohag. Die zuvor genannten Städte sollen je zweimal pro Woche bedient werden. Für das Jahr 2022 sind ab 16. Jänner 2021 Nur-Sultan und ab 30. März 2021 Salala angekündigt. Auch diese Ziele beabsichtigt Wizz Air Abu Dhabi zunächst zweimal wöchentlich anzusteuern. Die Flotte des Carriers besteht derzeit aus vier Airbus A321neo.

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Hawaii schreibt Mindestabstand zu Delfinen vor

Ab 28. Oktober 2021 ist es auf Hawaii verboten sich Spinnerdelfinen in der Nähe der Küste um weniger als 50 Meter anzunähern. Die Regierung untersagt so genanntes Delfinschwimmen, das bislang eine Touristenattraktion war, gesetzlich. Hintergrund ist, dass diese Tierart nachtaktiv ist und sich tagsüber in seichten Buchten aufhält, um dort Ruhephasen zu absolvieren. Die Folge daraus ist, dass diese Delfine vergleichsweise leicht zugänglich sind. Tierschützer sind der Ansicht, dass die Meeressäuger massiven Schaden nehmen, wenn sie permanent in ihren Halbschlaf gestört werden. Delfine halten aus naheliegenden Gründen keinen vollständigen Schlaf ab, sondern abwechselnd halbseitig. Dabei können die Tiere bei Gefahr blitzschnell aktiv werden. Gesetzlich ist es nun untersagt, dass man sich den Tieren annähert. Das schließt auch Boote und Kanus ein. In den letzten Jahren sollen touristische Delfintouren ein Ausmaß angenommen haben, das nur noch wenig mit klassischem Beobachten am Hut hat. Diesen kommerziellen Wirtschaftszweig will Hawaii im Sinne des Tierschutzes beenden. Delfine können, wenn die intelligenten Meeressäuger das wollen, durchaus zutraulich und neugierig sein. Problematisch wird es aber, wenn das Tier eigentlich seine Ruhe haben will und Menschen aufdringlich werden. Es kommt weltweit immer wieder zu Attacken gegen Menschen. Zu diesem Mittel greifen Delfine eigentlich nur, wenn sie sich selbst oder ihren Nachwuchs gestört oder in Gefahr sehen und gelindere Mittel den Menschen nicht von weiterer Belästigung abhalten konnten. Zu Bedenken gilt es auch, dass Delfine Raubtiere sind und trotz aller Intelligenz einen sehr ausgeprägten Jagdtrieb haben.

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