November 4, 2021

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November 4, 2021

Portugal: Ryanair mit Luftfahrtbehörde im Clinch

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair und die Zivilluftfahrtbehörde Portugals befinden sich derzeit in einem Clinch. Es geht um drei Strecken nach Marokko und der Lowcoster aufnehmen wollte, jedoch das Amt unter anderem erklärt, dass der Carrier Fristen und Auflagen nicht eingehalten habe. Konkret geht es um Flüge von Lissabon nach Agadir, Fés und Marrakesch im Zeitraum von 31. Oktober bis 5. November 2021. Diese wurden nicht bewilligt. Ein Sprecher der ANAC sagte unter anderem, dass der Carrier „trotz mehrfacher Aufforderung die zur Bewilligung notwendigen Unterlagen nicht eingereicht habe“. Als Folge draus habe man keine Genehmigungen ausstellen können. „Ryanair hat bereits die Verkehrsrechte, um von Portugal nach Marokko zu fliegen und führt seit über drei Jahren erfolgreich Flüge zwischen Portugal und Marokko durch, und es gibt keinen triftigen Grund für diese rechtswidrige Handlung, die einen klaren Verstoß gegen das Recht der Europäischen Union beim Betrieb der EU Open Skies-Abkommen darstellt“, hält der Commercial-Director Jason McGuinness dagegen. Von den Streichungen wären etwa 3.000 Passagiere betroffen gewesen. Weiters führt der Manager unter anderem aus, dass die Behörde bürokratisch wäre und durch die Blume wird die Andeutung gemacht, dass in gewisser Weise TAP Air Portugal protegiert werde. Hierzu spielt man darauf an, dass derzeit nicht genutzte Slots am Flughafen Lissabon nicht freigegeben werden, sondern weiterhin für TAP reserviert sind. Somit wird die nächste „Baustelle“ eröffnet, denn Ryanair kündigt in diesem Zusammenhang eine Beschwerde bei der EU-Kommission an.

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Sommer 2022: Corendon setzt auf 20 deutsche Flughäfen

Die türkische Corendon Airlines und die maltesische Konzernschwester Corendon Europe wollen im Sommerflugplan 2022 ihre Dienstleistungen ab 20 deutschen Flughäfen anbieten. Insgesamt sollen fünf Millionen Sitzplätze ab der Bundesrepublik bereitgestellt werden. Der Schwerpunkt liegt auf Verbindungen zwischen der Türkei und Deutschland. Man wird rund 25 touristisch relevante Destinationen anbieten. Pro Woche sind zwischen den beiden Staaten etwa 250 Flüge geplant. Ein zweiter Schwerpunkt wird mit Ägypten gebildet. Hurghada will Corendon Europe ab insgesamt 16 deutschen Airports bedienen. Griechenland soll ebenfalls häufiger angeflogen werden. So werden ab diversen Airports neue Routen aufgelegt und bestehende aufgestockt. Zypern wird beispielsweise ab Düsseldorf und Nürnberg je einmal pro Woche angeflogen. Eigenen Angaben nach bietet der Corendon-Konzern 165 Ziele in 65 Staaten an.

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China dämmt internationalen Flugverkehr weiter ein

In den letzten Wochen hat China die Corona-Beschränkungen wieder massiv verschärft. Diverse Großstädte wurden in Lockdowns geschickt und nun zeichnet sich auch ab, dass es im internationalen Flugverkehr zu weiteren Verschärfungen kommen wird. Während Neuseeland und Australien die Null-Covid-Strategie, die grandios gescheitert ist, mittlerweile aufgegeben hat, hält die Führung der Volksrepublik China weiterhin an dieser fest. Treten nur wenige Corona-Fälle auf, so werden ganze Metropolen in strikte Lockdowns geschickt. Der internationale Flugverkehr ist seit längerer Zeit an harte Kriterien geknüpft und subjektiv empfunden hat schon so ziemlich jede Airline im China-Verkehr mindestens einmal ein Flugverbot kassiert, weil man angeblich Corona-Fälle „importiert“ hat. China setzt weiterhin auf Abschottung und schränkt nun zunehmend den internationalen Flugverkehr ein. So sind im Winterflugplan maximal 400 grenzüberschreitende Verbindungen erlaubt und auch diese sind an harte Bedingungen sowie Einreisebestimmungen, die fast nur von Staatsbürgern erfüllt werden können, geknüpft. Besatzungen beklagen sich immer wieder darüber, dass die während Nightstops in heruntergekommenen Unterkünften, die sie nicht verlassen dürfen, übernachten müssen. Im direkten Vergleich mit dem Angebot, das es im Winterflugplan 2019/20 – vor dem Auftreten von Corona in China – gab, hat man nur noch 2,2 Prozent des internationalen Flugangebots. Im direkten Vergleich mit der jüngst abgelaufenen Sommerflugplanperiode wurde das von den Behörden zugelassene Angebot um ein Drittel reduziert. Es geht ja nicht darum, dass die Airlines nicht nach China fliegen wollen, sondern sie dürfen es – nach Ausschöpfung des Kontingents – schlichtweg nicht. Die zuständige Zivilluftfahrtbehörde der Volksrepublik China begründet den Schritt unter anderem mit den Maßnahmen

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Dänemark: Star Air stockt die Frachter-Flotte auf

Die Maersk-Tochter Star Air wird innerhalb der nächsten drei Jahre fünf weitere Frachtflugzeuge in die Flotte aufnahmen. Dabei handelt es sich um drei Boeing 767-300F und zwei B777F. Die beiden zuletzt genannten Maschinen wurden direkt beim Hersteller bestellt und sollen Mitte 2024 ausgeliefert werden. Die Boeing 767-300F sollen im Laufe des nächsten Jahres übernommen werden und werden von der Air Transport Services Group geleast. „Als globaler Integrator von Containerlogistik verbessert Maersk die Fähigkeit, unseren Kunden One-Stop-Shop- und End-to-End-Logistikkapazitäten anzubieten. In diesem Jahr haben wir unser integriertes Logistikangebot durch E-Commerce-Logistikübernahmen, Technologieinvestitionen und die Erweiterung unserer Lagerkapazität gestärkt für die Bedürfnisse der Kunden“, so Vincent Clerc, Executive Vice President der Maersk Group.

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FlyWestair ist jetzt FlyNamibia

Die Fluggesellschaft FlyWestair tritt seit dem 2. November 2021 unter der Marke FlyNamibia auf. Mit dieser will man die Herkunft stärker hervorheben, denn die staatliche Air Namibia musste Anfang dieses Jahres den Flugbetrieb einstellen. Der Betrieb der Inlands- und Regionalstrecken, die bislang als FlyWestair angeboten wurden, soll fortgeführt werden. Gleichzeitig will man ab April 2022 expandieren und weitere Ziele anbieten. Firmenchef Henry van Schalwyk nannte dabei einige touristische Destinationen. Unter dem „Safaria-Plan“ sollen diese angeboten werden. Die am stärksten nachgefragten Touristik-Hotspots in Namibia sowie Ländern im Süden Afrikas sollen bedient werden. Als Konzernmutter fungiert weiterhin Westair Aviation. Schrittweise sollen alle Maschinen in das neue FlyNamibia-Design umlackiert werden. Laut CH-Aviation fliegen bereits zwei Embraer 145 im neuen Design.

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