November 15, 2021

Weitere Artikel aus der Rubrik

November 15, 2021

Emirates präsentiert erste wiederverwerteten Artikel aus dem ausgemusterten A380

Der erste A380 (A6-EDA), der jemals an Emirates ausgeliefert wurde, wird derzeit zur Wiederverwertung seiner Einzelteile zerlegt. Mit der Initiative soll der Deponieabfall auf ein Minimum reduziert werden. Dafür arbeitet Emirates mit Falcon Aircraft Recycling und dessen Partner Wings Craft zusammen. Die beiden Unternehmen zerlegen die ausgemusterten A380-Flugzeuge, um die Bauteile durch Upcycling oder Recycling wieder zu verwerten. Das Angebot an Gegenständen ist vielfältig: ein Couchtisch hergestellt aus einem A380-Hauptrad, eine Uhr aus einem wing fuel panel oder das vergoldete Emirates-Logo der First Class-Kabine. Auch größere Artikel sind verfügbar, wie die A380-Lounge-Bar oder das 24 Meter hohe Flugzeugheck mit der Flagge der Vereinigten Arabischen Emirate. „Die Zerlegung des Flugzeugs in unserer Anlage ist noch im Gange. Dabei befolgen wir die strengsten behördlichen Richtlinien und wenden bewährte Verfahren an, um Abfall und Umweltbelastung zu minimieren. Der A380 ist ein besonderes Flugzeug, das ein sinnvolles zweites Leben verdient hat. Der Emirates A380 hat so viele ikonische Merkmale, dass es eine Nachfrage nach maßgeschneiderten Einzelstücken geben wird. Wir arbeiten eng mit Wings Craft zusammen, um weitere Unikate auf den Markt zu bringen, sobald neue Teile und Materialien verfügbar sind“, so Andrew Tonks, Direktor von Falcon Aircraft Recycling.

weiterlesen »

Boeing: 787-Auslieferungen könnten bald wieder anlaufen

Der US-Flugzeughersteller Boeing steht nach eigenen Angaben kurz vor der Wiederaufnahme der Auslieferungen der 787 „Dreamliner“. Die Übergabe der Flugzeuge wurde wegen Produktionsfehlern gestoppt. Die letzte Entscheidung für die Auslieferung der 787 liege bei den zuständigen Behörden, wie der ORF berichtet. Der für den Verkauf verantwortliche Manager Ihssane Mounir bekräftigte bei der Luftfahrtschau in Dubai, man halte an der bereits verzögerten Auslieferung des Passagierjets 777X 2023 fest. Zudem sei man in fortgeschrittenen Verkaufsgesprächen über die Frachtversion der 777X. Der als Langstreckenjet der Zukunft vor zehn Jahren auf den Markt gebrachte „Dreamliner“ bereitet Boeing schon länger Probleme. Heuer musste der Konzern die Auslieferungen wegen Produktionsproblemen stoppen und die Produktion drosseln. Im Juli hieß es, dass weitere Inspektionen und Reparaturen bei etlichen 787-Fliegern nötig seien, die noch nicht an Kunden übergeben wurden. Im Februar ordnete die US-Luftverkehrsaufsicht FAA Überprüfungen von rund 222 „Dreamlinern“ an, weil die Gefahr von Schäden an Dekompressionspaneelen zur Abtrennung des Passagierbereiches bestehe. Der Defekt könnte der Behörde zufolge fatale Folgen haben, etwa wenn Luftfracht Feuer fängt. Boeing rechnete daraufhin damit, die Auslieferungen frühestens im November wieder aufzunehmen. Der Flugzeugbauer wird angesichts der „Dreamliner“-Probleme – und der zwei Abstürze beim Modell 737 Max – verstärkt von der FAA unter die Lupe genommen. Zu den Produktionsproblemen gehört, dass Airlines zum Teil Abfälle in frisch ausgelieferten Flugzeugen finden.

weiterlesen »

Royal Jordanian vertraut auf Komponentenversorgung von Lufthansa Technik

Royal Jordanian, die nationale Fluggesellschaft des Haschemitischen Königreichs Jordanien, und die Lufthansa Technik AG haben einen Vertrag über eine umfassende Komponentenversorgung für Flugzeuge der Airbus-A320-Familie unterzeichnet. Über einen Zeitraum von fünf Jahren wird Lufthansa Technik ihren Total Component Support (TCS) einschließlich Ersatzteilversorgung, Teilepooling und Homebase Support für insgesamt fünf A319, sechs A320 und zwei A321 erbringen. Im Rahmen des TCS werden sich die Experten von Lufthansa Technik um alle Aspekte der Komponentenversorgung von Royal Jordanians Flotte kümmern, von ersten Bereitstellungsstudien über den Aufbau eines Basislagers am Queen Alia International Airport in Amman bis hin zu Reparatur und Überholung, Fehlersuche, Dokumentation und Ingenieurdienstleistungen. „Royal Jordanian ist einer unserer langjährigen Partner im Nahen Osten. Umso stolzer bin ich, dass wir diese hervorragende Zusammenarbeit auch in Zukunft fortsetzen werden“, so Kai-Stefan Röpke, Vice President Corporate Sales Europe, Middle East and Africa bei Lufthansa Technik. „Wir sind bestrebt, unseren geschätzten Kunden eine erstklassige Flugzeugverfügbarkeit zu gewährleisten und werden dies mit den hervorragenden Service-Levels kombinieren, für die unsere Komponentenversorgung bekannt ist.“

weiterlesen »

Pilatus stellt den PC-7 MKX vor

Mit moderner Avionik, gepaart mit einer bewährten Zelle und neuesten Trainingstools hat Pilatus Aircraft den bewährten Turboprop-Trainer Pilatus PC-7 zum smarten Basic Trainer modernisiert.  Der Schweizer Flugzeughersteller Pilatus Aircraft hat bislang über 600 Exemplare seines Trainingsflugzeugs PC-7 gebaut und an Kunden ausgeliefert. Auf der Dubai Airshow, die gestern in Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) begann, hat Pilatus nun eine modernisierte Version des Turboprop-Trainers präsentiert. Dabei handelt es sich nicht nur um ein Upgrade des Flugzeugmusters auf moderne Systeme, sondern auch um die Einbettung des Flugzeugs in eine intelligente Trainingsumgebung mit Simulator, Virtual-Reality-Trainingstools, Cockpitkamera und Mission Debriefing System. Pilatus bezeichnet das Flugzeug deshalb auch als „smarten Basic Trainer“. Ein hochmodernes Cockpit mit intelligenter Avionik sei das Herzstück des brandneuen PC-7 MKX, sagt der Flugzeughersteller. Die beiden Besatzungsmitglieder finden die neueste Generation von hochauflösenden Displays im Cockpit vor. Dies ermögliche laut Hersteller Flugschülern einen einfachen Einstieg in die Welt der modernen Avionik, während er gleichzeitig essenzielle fliegerische Fähigkeiten trainieren könne. Neben der Grundkonfiguration der Avionik stehen Kunden auch verschiedene Optionen zum Ausbau der Fähigkeiten zur Wahl wie beispielsweise ein SVS (Synthetic Vision System), eine Traffic Advisory System oder ein Autopilot. Die Avionik kann konventionell über Schalter und Knöpfe, aber auch über die Touchscreen-Funktionalität bedient werden. Das primäre Flugdisplay in der Mitte ermögliche die Auswahl verschiedener Flugmodi, während das rechte und linke Display für die Navigation, die Eingabe von Flugplandaten sowie zur Übersicht über verschiedene Flugzeugsysteme dienten, so Pilatus Aircraft.

weiterlesen »

Air Baltic erreicht volle Mitarbeiterimmunität

Die gesamte Belegschaft der lettischen Fluggesellschaft, einschließlich des fliegenden Personals, ist immun gegen Corona. Die Hälfte der Mitarbeitenden hat jetzt mindestens zwei Stiche der CoV-Impfung intus. Einige hätten sich schon innerhalb der letzten sechs Monate von Covid-19 erholt, so das Unternehmen. „Die Impfung ist der einzige Weg aus dieser Pandemie. Ich danke unserem professionellen Team für ihren Einsatz. Damit sind wir die erste Fluggesellschaft in Europa, die eine volle Mitarbeiterimmunität erreicht hat“, so Airline-Chef Martin Gauss. Insgesamt beschäftigt Air Baltic derzeit mehr als 1 490 Mitarbeiter, darunter 228 Piloten und 393 Kabinenpersonal.

weiterlesen »

Wien: Wizz Air mit 43 Zielen im Winterflugplan 2021/22

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air hat eigenen Angaben nach die Umstellung der in Wien stationierten Flotte auf den Maschinentyp Airbus A321neo abgeschlossen. Derzeit sind fünf Flugzeuge in der österreichischen Bundeshauptstadt stationiert. Ein sechster Airbus A321neo soll ab Juli 2022 auf dem größten Flughafen Österreichs stationiert werden. „Wizz Air ist bestrebt, ihre Flotte stets am neuesten Stand der Technik zu halten und die Effizienz kontinuierlich zu steigern. Wir freuen uns die lokale Flotte heute in eine reine A321neo-Flotte umzuwandeln und unsere Entwicklung als nachhaltige, hochtechnologische Airline fortzusetzen. Mit dem neuen Flugzeugtyp, der bis zu 50 Prozent weniger Emissionen verursacht und bis zu 20 Prozent weniger Treibstoff verbraucht, gelingt es uns in Zukunft noch besser hoch effizient zu agieren“, erklärt Firmensprecher András Rado. In der laufenden Winterflugplanperiode 2021/22 bietet man ab Wien-Schwechat 43 Destinationen in 27 Ländern an. Neu sind unter anderem die Ziele Amman und Akaba sowie Scharm El-Scheich und Marrakesch. Im kommenden Jahr will die Firmengruppe die konzernweite Flotte auf 500 Airbus-Maschinen erweitern. Auch für den Standort Wien wird nach zusätzlichen Piloten, vor allem mit der Typisierung für die A320-Familie, und nach Verstärkung für das Kabinenpersonal gesucht. Wizz-Air-Winterflugplan 2021/22 ab Wien auf einen Blick: (Stand: 15. November 2021, Quelle: Wizz Air)  Land  Verbindung  Wöchentliche Frequenz  Startdatum  Albanien  Wien – Tirana   2x   Bereits aktiv  Armenien   Wien – Eriwan  2x   16. Dezember 2021  Ägypten   Wien – Sharm El-Scheich  2x   11. Jänner 2022  Bosnien   Wien – Tuzla  2x   Bereits aktiv  Bulgarien   Wien – Varna  2x   19. Dezember 2021  Frankreich   Wien – Nizza  2x 

weiterlesen »

ALC will 111 Flugzeuge bei Airbus kaufen

Auf der Dubai Air Show konnte der europäische Flugzeugbauer Airbus einen weiteren Großauftrag an Land ziehen. Die Air Lease Corporation unterfertigte eine Absichtserklärung über den Erwerb von 111 Flugzeugen. Dabei handelt es sich um 25 A220-300, 55 A321neo, 20 321XLR, vier A330neo und sieben A350F. In den nächsten Monaten soll der LoI in eine Fixbestellung verwandelt werden. Derzeit hat ALC 496 offene Bestellungen bei Airbus. Am Sonntag konnte Airbus insgesamt 255 Flugzeuge der A321neo-Reihe nach Indigo Partners absetzen. Davon werden 27 A321XLR und 75 A321neo an die Billigfluggesellschaft Wizz Air gehen. Mit dem ALC-LoI steht der europäische Hersteller nun vor der zweiten Großbestellung, die im Rahmen der Dubai Air Show kommuniziert werden konnte. „Diese neue Auftragsankündigung ist der Höhepunkt vieler Monate harter Arbeit und des Engagements beider Organisationen, um Größe und Umfang dieser großen Flugzeugtransaktion angesichts der schnell wachsenden globalen Nachfrage von Fluggesellschaften nach Modernisierung ihrer Jetflotten durch das ALC zu optimieren und zu verfeinern“, so  Steven F. Udvar-Hazy, Executive Chairman der Air Lease Corporation. „Nach langen und ausführlichen Beratungen mit mehreren Dutzend unserer strategischen Airline-Kunden auf der ganzen Welt konzentrieren wir diesen umfassenden Auftrag auf die begehrtesten und gefragtesten Flugzeugtypen der A220-, A321neo-, A330neo- und A350-Familien. In jeder dieser Kategorien der modernsten Airbus-Produktpalette ist ALC internationaler Marktführer. Diese mehrjährige Erweiterung des wachsenden Portfolios von ALC um neue Technologieflugzeuge wird es uns ermöglichen, unseren Umsatz und unsere Rentabilität zu steigern und gleichzeitig die Anforderungen unserer Airline-Kunden zu erfüllen.“

weiterlesen »

Comeback: Oman Air kehrt nach München und Zürich zurück

Der Golfcarrier Oman Air kündigt die Wiederaufnahme der Nonstopflüge von Muscat nach Zürich und München an. Beide Routen sollen am 1. Dezember 2021 reaktiviert werden. Die bayerische Landeshauptstadt wird zunächst an den Verkehrstragen Mittwoch, Freitag und Sonntag mit Airbus A330-300 angesteuert. Nach Zürich geht es jeweils mittwochs und freitags mit A330-200. Je nach Erfolg sollen die beiden Wiederaufnahmen schrittweise aufgestockt werden, teilte Oman Air mit. Eine weitere Wiederaufnahme betrifft die Strecke Muscat-Kuala Lumpur. Diese soll am 4. Dezember 2021 reaktiviert werden. Zunächst sind vier wöchentliche Umläufe vorgesehen. Auf dieser Route sollen Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A330-200 eingesetzt werden. München-Flugplan auf einen Blick: Flight no. To Departure To Arrival Days WY123 Muscat 15:00 Munich 18:50 Wednesday, Friday & Sunday WY124 Munich 21:45 Muscat 06:50 +1 Wednesday, Friday & Sunday Zürich-Flugplan auf einen Blick: Flight no. To Departure To Arrival Days WY153 Muscat 14:55 Zurich 19:05 Wednesday & Friday WY154 Zurich 21:35 Muscat 06:50 +1 Wednesday & Friday

weiterlesen »

Saarbrücken: DAT stockt Hamburg und Berlin auf

Mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2022 will die Fluggesellschaft Danish Air Transport die innerdeutschen Flüge ab Saarbrücken nach Berlin und Hamburg aufstocken. Mit Zwischenstopp in der deutschen Bundeshauptstadt will man auch das Ziel Bornholm anbieten. Im Sommerflugplan 2022 will DAT ab Saarbrücken elf wöchentliche Berlin-Umläufe anbieten. Nach Hamburg soll es künftig sechsmal pro Woche gehen. Die Hansestadt soll somit täglich, ausgenommen an Samstagen, angesteuert werden. Im Regelfall sollen auf beiden innerdeutschen Routen Turbopropflugzeuge des Typs ATR72 zum Einsatz kommen.

weiterlesen »

Gategroup sucht in Deutschland um Staatshilfe an

Das Cateringunternehmen Gategroup sucht in Deutschland beim Wirtschaftsstabilisierungsfonds um die Gewährung von Staatshilfe an. Erst gegen Ende des Vorjahres hatte man das Europageschäft der Lufthansa-Tochter LSG übernommen. Das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ berichtet, dass die Gategroup den Antrag an den deutschen WSF unter anderem damit begründet, dass der Bereich Luftfahrt-Catering „immense Verluste, die nicht vollständig aus eigener Kraft kompensiert werden können“ erlitten habe. Die Gategroup war bereits vor der Übernahme der LSG-Standorte in Deutschland präsent. Bekannter ist deren Markenname Gate Gourmet. Der Spiegel schreibt unter anderem, dass man sich im deutschen Wirtschaftsministerium über den Antrag der Gategroup „erstaunt“ zeigt. Es soll sich um einen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag handeln. Ob Deutschland dem Cateringbetrieb unter die Arme greifen wird oder nicht, werden die Entwicklungen der nächsten Tage zeigen.

weiterlesen »