November 29, 2021

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November 29, 2021

Japan verhängt wieder weltweites Einreiseverbot

Erst Anfang des Monats hatte die japanische Regierung die Einreise in das Land erleichtert. Doch die Inselnation macht jetzt wieder Nägel mit Köpfen. Noch schneller machte nur Israel die Grenzen wieder dicht: Japan will wegen der Ausbreitung der neuartigen Omikron-Variante des Coronavirus erneut die Einreise von Ausländern aus aller Welt verbieten. Bereits ab Mitternacht sollen das neue Einreiseverbot in Kraft treten. Die Maßnahme ist vorläufig unbefristet. Sie soll zunächst solange gelten, bis genauere Informationen über die neue Corona-Mutante vorliegen. Japan hatte bereits am vergangenen Wochenende wegen der neuen Virusvariante Beschränkungen für Reisende aus Südafrika und acht weiteren Ländern der Region beschlossen. Demnach mussten sie sich nach der Ankunft in eine zehntägige Quarantäne in einer Einrichtung begeben, die ihnen von der Regierung zugeteilt wird. Ministerpräsident Fumio Kishida begründet den Schritt mit der Omikron-Corona-Mutation. Es handelt sich um die zweite Verschärfung binnen weniger Tage. Am Freitag intensivierte Japan die Einreisekontrollen bei Personen, die sich zuletzt in Staaten im südlichen Afrika aufgehalten haben. Bislang konnte man bei Reisenden keine Omikron-Fälle finden. Dennoch entschied sich die Regierung die Grenzen neuerlich dicht zu machen. Für Japaner ist die Einreise künftig auch wieder kompliziert, denn die Liste der Länder, die mit Quarantäne belegt sind, wird immer länger. Für die Fluggesellschaften des Inselstaates sind die jüngsten Entscheidung der Regierung in Tokio ein herber Rückschlag. Nach langen Einschränkungen nahm die Erholung nach und nach Fahrt auf, wird jedoch nun einen herben Rückschlag erleiden. Ebenfalls zur Schließung ihrer Grenzen für Ausländer haben sich Marokko und Israel entschlossen. Der nordafrikanische

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Malaysia und Singapur lockern Reisebeschränkungen

Entgegen dem aktuellen Trend, die Zügel bei den Einreisebestimmungen aufgrund der neuartigen CoV-Variante enger zu ziehen, erleichtern Malaysia und Singapur den Zugang ins jeweilige Land. Singapur und Malaysia haben nach fast zwei Jahren die Reisebeschränkungen an ihrer gemeinsamen Landgrenze gelockert. Seit heute dürfen unter anderem geimpfte Staatsbürger beider Länder wieder über die Grenze, ohne danach in Quarantäne zu müssen. Die Grenze zwischen beiden Staaten gilt als eine der verkehrsreichsten über Land der Welt. Auch Beschränkungen im Luftverkehr wurden gelockert. Zunächst können täglich etwa 3.000 Menschen mit speziellen Bussen reisen und müssen dabei einem CoV-Test nachweisen. Als im März 2020 die Grenzen geschlossen wurden, blieben viele Malaysier in Singapur, um weiterhin ihrer Arbeit nachzugehen.

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Philippinen und Indonesien verschärfen Einreisebestimmungen

Die Philippinen und Indonesien haben aufgrund der neuen Coronavirus-Variante Omikron Einreisebeschränkungen verhängt. Philippinen würden von heute an vorübergehend den Flugverkehr aus sieben europäischen Ländern einstellen, so der ORF. Die Regierung habe die Schweiz, Österreich, Tschechien, Ungarn, die Niederlande, Belgien und Italien mit sofortiger Wirkung zunächst bis zum 15. Dezember auf die rote Liste gesetzt. Auch andere Ausländer, die sich in den vergangenen 14 Tagen in diesen Staaten aufgehalten hätten, dürften nicht einreisen. Die vom 1. Dezember an geplante Grenzöffnung für Urlaubsgäste aus bestimmten Ländern werde ausgesetzt. Zuvor hatten die Philippinen bereits Einreisebeschränkungen für sieben Staaten im südlichen Afrika eingeführt, wo die als besorgniserregend eingestufte Omikron-Variante zuerst erfasst worden war. Am Sonntag erließ auch Indonesien ein Einreiseverbot für Südafrika und sieben weitere Staaten der Region.

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Erster Covid-19-Flug ab Memmingen

Im Rahmen des sogenannten Kleeblatt-Systems wurden am Freitag erstmals Covid-19-Patienten aus Bayern ausgeflogen. Den Auftakt machte ein Flug vom Airport Memmingen zum Flughafen Münster-Osnabrück. An Bord waren sechs Intensiv-Patienten aus Schwaben. Am frühen Nachmittag landete der Airbus A310 MedEvac auf dem Flughafen Memmingen, um die Patienten mehrerer Intensivstationen aus Schwaben an Bord zu nehmen. Sie wurden in speziell dafür ausgerüsteten Fahrzeugen zum Flughafen gebracht und von Ärzten begleitet. Ihre weitere Behandlung erfolgt in Kliniken in Nordrhein-Westfalen. Der Bundeswehr Airbus gelte als fliegende Intensivstation, so der Airport. Er kann neben sechs Intensivpatienten weitere 38 Menschen liegend transportieren und gilt in der Bundeswehr als wichtiges Glied einer weltweiten Rettungskette zur Versorgung und Evakuierung verletzter oder kranker Soldaten. Bereits im Oktober letzten Jahres landete er erstmals in Memmingen, als er verletzte ukrainische Soldaten nach Deutschland zur Behandlung im Bundeswehrkrankenhaus Ulm brachte.

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BER: Ab Dezember wieder beide Start- und Landebahnen in Betrieb

Nach acht Monaten rollierender Nutzung der beiden Start- und Landebahnen am BER werden ab dem 1. Dezember wieder beide Bahnen gleichzeitig genutzt. Ausschlaggebend für diese Entscheidung war, auch bei winterlichen Witterungsverhältnissen einen stabilen Flugbetrieb gewährleisten zu können. Bei Schnee oder Eis kann immer eine Bahn geräumt und eine Bahn genutzt werden. Während in den Wintermonaten Dezember 2020 bis März 2021 zwischen 3.000 und 4.600 monatliche Flugbewegungen verzeichnet wurden, rechnet die FBB in diesem Winter (Dezember bis März) mit mindestens doppelt so vielen Starts und Landungen. Der Betrieb auf der südlichen Start- und Landebahn war im Dezember 2020 eingestellt worden. Angesichts der pandemiebedingten geringen Verkehrszahlen mussten Kosten und Aufwendungen reduziert werden. Ab April 2020 nutzte die FBB ihre beiden Start- und Landebahnen im monatlichen Wechsel. „Die Nutzung von nur einer Start- und Landebahn in den zurückliegenden Monaten war unternehmerisch geboten und operativ gut zu vertreten. Wir haben unsere Ausgaben reduzieren können und trotzdem die seit Sommer steigende Zahl an Flugbewegungen gut bewältigt. Mit Blick auf die Wintermonate, aber vor allem mit Blick auf den Passagieranstieg, der für das kommende Jahr prognostiziert wird, brauchen wir jetzt wieder beide Bahnen. Zwei Bahnen gleichzeitig zu nutzen sorgt außerdem auch für einen stabileren Winterflugbetrieb, routiniertere Prozesse bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und damit auch für ein Stück zurückgewonnene Flughafennormalität“, so Aletta von Massenbach, Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH.

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Lufthansa: A350-900 D-AAEU in München eingetroffen

Lufthansa hat den Airbus A350-900 mit der Registrierung D-AAEU am Donnerstag von Luqa nach München überstellt. Das Langstreckenflugzeug ist noch nicht in der Livery des neuen Operators lackiert. Es handelt sich um einen gebrauchten A350-900, der vormals als RP-C3506 bei Philippine Airlines im Einsatz war. Am 6. September 2021 wurde der Jet von Manila nach Luqa überstellt. Auf dem maltesischen Airport wurden bei Lufthansa Technik umfangreiche Wartungsarbeiten vorgenommen. Eine Umlackierung in die Kranich-Livery wurde in Malta hingegen nicht durchgeführt. Derzeit befindet sich die nunmehrige D-AAEU auf dem deutschen Flughafen München. In den nächsten Wochen soll der erste kommerzielle Einsatz erfolgen. Bis dahin soll dieser Langstreckenjet noch einen Besuch im Paintshop absolvieren.

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Französische Luftwaffe mit C160G in Luqa zu Gast

Militärisches Fluggerät des Typs C160 Transall ist mittlerweile ein seltener Gast an europäischen Airports geworden. Die Deutsche Luftwaffe wird die Transportmaschinen bis Jahresende außer Dienst stellen. Nachfolger ist der Airbus A400M. Frankreich wollte diesen Schritt eigentlich schon im Jahr 2018 setzen, jedoch entschied man sich aufgrund von Lieferverzögerungen beim Muster A400M für eine Verlängerung der Einsatzzeit. Wie lange die französischen Streitkräfte noch auf die C160 Transall setzen werden, ist noch offen. Sonderlich lange wird es aber nicht mehr sein. Auf dem Flughafen Luqa (Malta) war überraschend die 64-GZ der französischen Luftstreitkräfte zu Gast. Es handelt sich um eine C160G Gabriel, die am Freitag auf Apron 9 gesichtet wurde. Die 64-GZ wird in erster Linie für elektronische Aufklärung eingesetzt.

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Bundesheer: Neun neue Traktoren für Allentsteig

Der österreichische Truppenübungsplatz Allentsteig erhielt von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) neun splittergeschützte Traktoren des Typs Steyr 6300 Terrus CVT übergeben.  Auf knapp der Hälfte des Truppenübungsplatzes besteht akute Gefährdung durch Blindgänger. Zur Erfüllung behördlicher Auflagen sind in dieser Zone trotzdem land- und forstwirtschaftliche Arbeiten durchzuführen. Der Truppenübungsplatz Allentsteig ist mit 157 Quadratkilometern der größte Truppenübungsplatz Österreichs. 110,65 Quadratkilometer davon sind Naturschutz- Natura 2000-Gebiet. Ein hinsichtlich der vorherrschenden Flora und Fauna in Österreich einzigartiges Naturjuwel. Mit mehr als 200 Schießtagen und etwa 100.000 Nächtigungen pro Jahr verfügt der Truppenübungsplatz über eine hohe Auslastung. Das Bundesheer ist mit der Garnison Allentsteig durch seine insgesamt rund 500 Dauerarbeitsplätze zudem einer der größten Arbeitgeber in der Region Waldviertel. „Sie sehen, wie breitgefächert der Aufgabenbereich des Bundesheeres ist. Von der Luftraumüberwachung bis zur Landschaftspflege des Natura 2000-Gebiets. Diese gesamten Herausforderungen sind nur mit einem seriösen Budget erfüllbar. Daher bin ich sehr stolz, dass es uns zum dritten Mal in Folge gelungen ist, das höchste Verteidigungsbudget der Geschichte für das Bundesheer zu erzielen. Damit können wir auch Ihnen ein zur Erfüllung Ihres Auftrages adäquates und sicheres Arbeitsgerät zur Verfügung stellen”, so Tanner.

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Cebu Pacific hat ersten All-Economy-A330-900 übernommen

Die Billigfluggesellschaft Cebu Pacific hat am 28. November 2021 den ersten Airbus A330-900 nach Manila eingeflogen. Es handelt sich um Maschine Nummer 62, die vom europäischen Hersteller bezogen wurde. Die RP-C3900 ist insofern besonders, weil dieser Airbus A330-900 in All-Economy bestuhlt ist. Mit heutigem Stand sind in keine andere Maschine dieses Typs mehr Sitzplätze verbaut. Hierfür musste gar eine Zulassung eingeholt werden. Für diesen Zweck absolvierte die RP-C3900 in den letzten Wochen mehrere Testflüge. Cebu Pacific wird im Airbus A330-900 insgesamt 463 Passagiere befördern können. Der Einsatz soll daher auf besonders nachfragestarken Routen erfolgen. Ein Einzelstück wird es nicht bleiben, denn der Carrier wartet noch auf die Übergabe von 16 baugleichen Exemplaren.

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Kaum Vorteile für Europäer: Indien lockerte internationalen Flugverkehr

Ab 15. Dezember 2021 soll nach über 20 Monaten Restriktionen der internationale Flugverkehr von/nach Indien wieder hochgefahren werden. Allerdings ist “freies Fliegen” auch weiterhin nicht möglich, denn die Regierung beschränkt weiterhin die Kapazität. Das neue System nimmt die vor der Corona-Pandemie angebotene Leistung als Grundlage und berücksichtigt auch die aktuelle Situation im Startland des Flugzeugs. Daher ist damit zu rechnen, dass es regelmäßig zu Umstufungen kommen wird und die Airlines ihre Flugpläne häufig überarbeiten werden müssen. Vorgesehen sind insgesamt drei Einstufungen, die nachstehend näher erklärt werden: Kategorie A – Es handelt sich um jene Staaten, in denen die aktuelle Lage aus Sicht der indischen Regierung ungünstig ist, jedoch Safe-Travel-Abkommen abgeschlossen wurden. Die Fluggesellschaften dürfen 75 Prozent der Kapazität, die es “vor Corona” gab, durchführen. Kategorie B – Diese Einstufung ist für Airlines besonders ungünstig, denn es handelt sich um sogenannte Hochrisikogebiete, mit denen es keine Safe-Travel-Verträge gibt. Die Folge daraus ist, dass maximal die Hälfte der Vorkrisen-Flugleistung erbracht werden darf. Sollte es auf der betroffenen Route bilaterale Abkommen geben, so dürfen maximal 50 Prozent der Vereinbarten Rotationen durchgeführt werden. Kategorie C – Der Flugverkehr von Staaten, die so kategorisiert sind, unterliegt keinen Beschränkungen. Es darf die volle Kapazität durchgeführt werden. Davon profitieren in erster Linie die Vereinigten Arabischen Emirate. Derzeit stuft Indien sämtliche europäischen Staaten in den Kategorien A und B ein. Weiters betrachtet man Südafrika, Brasilien, Bangladesch, Botswana, China, Mauritius, Neuseeland, Simbabwe, Singapur, Hong Kong und Israel als Hochrisikogebiete. Je nach Abkommen sind diese in A oder B kategorisiert.

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