Dezember 6, 2021

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Dezember 6, 2021

Basel benennt Ost-West-Piste um

Aufgrund der Verschiebung des magnetischen Nordpoles wird die Ost-West-Piste des EuroAirport umbenannt. Die bisher 08/26 genannte Ost-West-Piste bekommt die neue Bezeichnung 07/25. Die Umbenennung der Ost-West-Piste von 08/26 in 07/25 wirke sich insbesondere auf die Veröffentlichungen der Luftfahrtbehörden und des Flughafens sowie auf die Beschriftung und Markierungen der Pisten am EuroAirport aus. Sämtliche Start- und Landeverfahren bleiben unverändert, ebenso wie die Bezeichnung der Nord-Süd-Piste 15/33, wie der Flughafen informiert. In der Luftfahrt wird eine Piste nach ihrer magnetischen Orientierung benannt, die auf die nächsten zehn Grad gerundet wird. So ergibt beispielsweise die magnetische Pistenrichtung von 254° die Pistenbezeichnung 25. Während der geographische Norden stets am selben Ort bleibt, bewegt sich der magnetische Nordpol. Die magnetische Orientierung der Pisten ändert sich deswegen jedes Jahr ein wenig. In der Luftfahrt müssen die aeronautischen Informationen daher von Zeit zu Zeit aktualisiert werden.

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OMV und Austrian Airlines starten mit nachhaltigem Flugzeugtreibstoff durch

OMV und Austrian Airlines realisieren erstmals die Herstellung und Betankung von regionalem, nachhaltigem Flugzeugtreibstoff (Sustainable Aviation Fuel „SAF“) in Österreich. Für das kommende Jahr 2022 wurde die Produktion und Betankung von SAF im Umfang von 1.500 Tonnen vereinbart. In der OMV Raffinerie Schwechat werde SAF durch die Mitverarbeitung von österreichischem Altspeiseöl im Produktionsprozess hergestellt. Somit werde die gesamte Produktionskette so regional wie möglich gehalten und Transportwege auf ein Minimum gekürzt, so die Lufthansa-Tochter in einer Aussendung. Im Vergleich zu herkömmlichem Kerosin bewirke SAF eine CO2-Reduktion von mehr als 80 Prozent über den gesamten Lebenszyklus. Ein entscheidender technischer Vorteil des nachhaltigen Flugzeugtreibstoffes sei, dass für Lagerung und Betankung die bestehende Infrastruktur genutzt werden kann. Durch die direkte Pipeline-Verbindung zum Flughafen Schwechat werde SAF zur Betankung von AUA-Maschinen ab Anfang März 2022 an den Flughafen Wien geliefert. „Der Luftverkehr muss klimafreundlich werden und nachhaltige Treibstoffe sind der Schlüssel dazu. Wir sind stolz darauf, als erste österreichische Airline solche Treibstoffe im Routinebetrieb einzusetzen. Das schützt nicht nur das Klima, sondern stärkt auch den Wirtschaftsstandort Österreich. Ich freue mich, dass wir mit unserem Partner OMV hier einen ersten Schritt gehen können. Nun gilt es gemeinsam mit der Politik eine Standortinitiative auf den Weg zu bringen, damit wir die von der EU geforderten Beimischungsmengen ab 2025 erfüllen und hoffentlich auch deutlich übererfüllen können“, so Airline Chef Alexis von Hoensbroech. Mit der Betankung von 1.500 Tonnen SAF durch Austrian Airlines werden etwa 3.750 Tonnen CO2 eingespart. Dies entspreche dem CO2-Ausstoß von 333 Wien-London-Flügen mit einem typischen Kurz- bis Mittelstreckenflugzeug der AUA (Airbus

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Salzburg: Bettina Ganghofer bleibt Flughafenchefin

Der Salzburger Flughafenchefin Bettina Ganghofer winkt eine Vertragsverlängerung. Aus einem formellen Hearing ging die Geschäftsführerin als Erstgereihte hervor, weshalb ihr der Aufsichtsrat die Fortsetzung der Zusammenarbeit anbieten wird. Die Gesellschafter müssen noch zustimmen, jedoch gilt das nur noch als Formsache. „Es freut mich, dass die amtierende Geschäftsführerin des Salzburger Flughafens das Hearing als Erstgereihte abgeschlossen hat – ich gratuliere zu diesem Erfolg“, so Landeshauptmann-Stv. und Flughafen-Aufsichtsratsvorsitzender Christian Stöckl (ÖVP). „Als Vorsitzender habe ich heute dem Flughafen-Aufsichtsrat den Bericht der Hearing-Kommission übermittelt, die Zustimmung darüber war einstimmig“, so Salzburgs Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl (ÖVP). Für den Job von Bettina Ganghofer haben sich laut einer Medienerklärung des Landes Salzburg etwa 30 Personen beworben. Der Aufsichtsrat muss nun die formelle Zustimmung von Stadt und Land Salzburg einholen. Die entsprechenden Beschlüsse sollen in den nächsten Wochen gefasst werden. Anschließend soll Ganghofer durch die Generalversammlung erneut mit der Geschäftsführung des Salzburger Flughafens betraut werden. Die Managerin steht seit Oktober 2017 an der Spitze des zweitgrößten Airports Österreichs.

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2022: BER erwartet 17 Millionen Fluggäste

Die letzte Aufsichtsratssitzung in diesem Jahr stand im Zeichen der aktuellen operativen und finanziellen Themen der Flughafengesellschaft. Die Geschäftsführung berichtete dem Aufsichtsrat, dass ein wesentlicher Grund für die langen Wartezeiten insbesondere am ersten Wochenende der Herbstferien die pandemiebedingten Personalengpässe bei den Dienstleistern und Prozesspartnern waren. Die FBB habe daraufhin an den kritischen Punkten erfolgreich Unterstützung organisiert. Auch in Vorbereitung auf den Weihnachtsverkehr seien weitere Maßnahmen getroffen worden, wie zum Beispiel die Erweiterung der Bestuhlung in den Wartebereichen, Reinigungsintervalle, Orientierung im Terminal, eine noch enger getaktete Abstimmung mit allen Prozesspartnern im Terminal sowie – in Vorbereitung auf den Winter – die Wiederinbetriebnahme der 2. Start- und Landebahn. Mit Blick auf den Sommerflugplan 2022 berichtete die Geschäftsführung über die Vorbereitungen zur Inbetriebnahme des Terminal 2. Der Zeitplan bis Ende März sieht Schulungsprogramme für die Mitarbeitenden der FBB, der Behörden, Airlines und Dienstleister sowie Probebetrieb vor. Die Geschäftsführung berichtete dem Aufsichtsrat auch über den Stand bei der Reparatur der Fahrsteige im Terminal 1. Beginnend mit der Instandsetzung der Anlagen im Mainpier werden die Fahrsteige ab Sommer 2022 sukzessive wieder in Betrieb genommen. Auch über die erwartete Verkehrsentwicklung wurde gesprochen.  Die FBB geht nach den erwarteten knapp 10 Millionen Passagieren in diesem Jahr davon aus, im kommenden Jahr 17 Millionen Passagiere am BER begrüßen zu können. „Die Geschäftsführung hat dem Aufsichtsrat einen detaillierten Bericht über die Schwierigkeiten in den Herbstferien gegeben und die Maßnahmen vorgestellt, mit denen die FBB für reibungslosere Abläufe am BER in den Weihnachtsferien und darüber hinaus sorgen wird. Wir haben

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Flughafen Wien erhält Veganista/The LaLa Take-Away Restaurant

Ein kulinarisches Highlight aus Österreich zieht am Wiener Airport ein: Auf über 50m² Fläche wird Österreichs erstes kombiniertes Veganista/The LaLa Take-Away Restaurant im künftig neugestalteten Terminal 2 eröffnen. Pandemiebedingt ist der Terminal 2 derzeit noch geschlossen – die Eröffnung der neuen Gastronomieeinrichtung wird mit der Inbetriebnahme des neugestalteten Terminal 2 voraussichtlich mit Sommerflugplan 2022 erfolgen. „Mit Veganista und The LaLa holen wir heimische Top-Qualität an Bord. Die Power-Schwestern Cecilia Havmöller und Susanna Paller verleihen der Plaza im künftig neugestalteten Terminal 2 nicht nur junges, urbanes und dynamisches Flair, sondern gehen mit ihrem Angebot auch perfekt auf die Bedürfnisse unserer Reisenden ein. Erstmals fertigt eine Gastronomieeinrichtung am Airport Speisen aus regionalen Bio-Produkten, vegan, nach Halal-Kriterien und koscher an. Auch der Fokus auf Nachhaltigkeit passt gut in unser Konzept. Wir freuen uns sehr, wenn voraussichtlich mit dem Beginn des Sommerflugplans 2022 der Terminal 2 wieder in Betrieb geht und Passagiere die hochwertigen Speisen von Veganista und The LaLa genießen können“ sagt Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG.

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DTM: Bisherige Verkehrsentwicklung kann sich sehen lassen

In der letzten Sitzung des Aufsichtsrates der Flughafen Dortmund GmbH im Jahr 2021 stellte Flughafen-Chef Ludger van Bebber die vorläufigen Verkehrszahlen für das Jahr 2021 vor. Von Januar bis 31. Oktober 2021 nutzten insgesamt 1.385.801 Passagiere den Dortmund Airport für ihre Reise. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einem Anstieg von 24 Prozent. In den Sommermonaten konnte der Dortmunder Flughafen wieder Werte aus dem Vorkrisenjahr 2019 erreichen und diesen positiven Trend auch bis in den Herbst beibehalten. Im Oktober wurden mit 235.974 Fluggästen nur rund 5 Prozent weniger als im Oktober 2019 befördert. Im bundesweiten Vergleich konnte sich der Dortmund Airport damit am besten vom coronabedingten Einbruch erholen: das Verkehrsaufkommen an den deutschen Flughäfen lag durchschnittlich bei 53 Prozent gegenüber 2019. „Die Auswirkungen der Coronapandemie waren aufgrund des Lockdowns im Frühjahr vor allem im ersten Halbjahr zu spüren. Die Nachfrage war verhalten und erholte sich nur langsam.“, resümiert Flughafen-Chef Ludger van Bebber die erste Jahreshälfte. „Umso erfreulicher war der rasante Anstieg der Passagierzahlen ab Juli – auch wenn uns das vor einige Herausforderungen gestellt hat.“ In der Sommersaison 2022 biete Eurowings voraussichtlich das erweiterte Angebot aus Sommer 2021 wieder ab Dortmund an. Zudem habe die deutsch-türkische Fluggesellschaft Sun Express angekündigt, das Streckenangebot ab Dortmund auszubauen: die Ziele Antalya und Izmir werden mit teils aufgestockter Frequenz angeflogen, dazu kommt mit Zonguldak eine dritte Destination. Außerdem bleibt Wizz Air auch ohne Basis am Ruhrgebietsflughafen ein starker Partner und wird zum Sommerflugplan ein weiterhin umfangreiches Angebot ab Dortmund anbieten. Für das Gesamtjahr 2021

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Amelia International flottet ersten Airbus A319 ein

Die Fluggesellschaft Amelia International flottet den ersten Airbus A319 ein. Es handelt sich um ein Leasingflugzeug, das derzeit die temporäre Registrierung OE-IRC trägt. Es handelt sich um das bislang größte Muster, das auf einem der AOCs des Carriers registriert wird. Bislang setzte man auf Turbopropflugzeuge der Typen ATR42/72 und Beechcraft 1900D sowie Regionaljets der Typen Embraer 135/145. Nebst Fracht- und VIP-Flügen unterhält Amelia in Frankreich ein Regionalflugnetz. Hinter Amelia steht Regourd Aviation. In der Europäischen Union unterhält man AOCs in Frankreich und Slowenien. Der Airbus A319, der bereits die Livery des Carriers trägt, wird in Frankreich als F-HDSJ registriert werden. Das Flugzeug wird von der deutschen DVB Bank geleast und war zuvor bei Latam Airlines Brasil als PR-MYB im Einsatz. Derzeit ist die Maschine als OE-IRC aus den Leasinggeber zugelassen. Es kommt immer wieder vor, dass Lessoren zwischen zwei Kunden ihre Flugzeuge in Österreich registrieren.

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Bauschutt: British Airways verklagt Chicago auf Schadenersatz

Die Fluggesellschaft British Airways hat eine Klage über 3,2 Millionen U.S.-Dollar gegen die Stadt Chicago eingebracht. Hintergrund ist, dass der Carrier vorwirft, dass drei Boeing 787 auf dem Flughafen O’Hare beschädigt wurden. Die Angelegenheit liegt schon länger zurück. British Airways ist der Ansicht, dass drei Dreamliner im Vorjahr aufgrund von mangelhaft entferntem Bauschutt, der auf der Runway zurückgeblieben ist, beschädigt wurden. In der Klage wirft der Carrier der Stadt Chicago Fahrlässigkeit vor, denn diese habe gegen den Mietvertrag mit der Flughafengesellschaft verstoßen. Man soll die Start- und Landebahnen sowie die Rollwege nicht ordnungsgemäß inspiziert haben. British Airways ist der Ansicht, dass im Zeitraum von 30. November bis 1. Dezember 2020 im Zuge der Bauarbeiten am Terminal 5 Trümmer auf die Runways und Taxiways geraten sind. Diese hätten Schäden in der Höhe von 3,2 Milliarden U.S.-Dollar an drei Boeing 787 verursacht. Weiters fordert man die Erstattung der Reparatur- und Anwaltskosten. In Deutschland bittet die kroatische ETF den Flughafen Bremen in den Gerichtsaal. Eine Maschine wurde durch ein Kaninchen beschädigt. Der Carrier ist der Ansicht, dass der Airportbetreiber hierfür haftet. Da man sich nicht einig wurde, muss ein Gericht entscheiden. Näheres zu diesem Thema unter diesem Link.

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Wien kündigt Wiederinbetriebnahme des Terminal 2 an

Seit Mitte März 2020 sind in Wien-Schwechat die Terminals 1, 1A und 2 geschlossen. Lediglich kleine Teilbereiche des Terminals 1 werden für Check-in bzw. Busankünfte sowie „doppeltes Busboarding“ genutzt. Nun kündigt Airportchef Julian Jäger an, dass der Terminal 2 mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2022 wieder in Betrieb gehen soll. Check-in-Schalter gibt es im ältesten Abfertigungsgebäude des Wiener Flughafens schon lange keine mehr. Im Zuge von Umbauten wurde der Terminal 2 umfangreich saniert und beherbergt die zentrale Sicherheitskontrolle für Abflüge der Bereiche B, C und D. Im Erdgeschoss wurden an jener Stelle, an der in vergangenen Zeiten Koffer ausgegeben wurden, zusätzliche Gepäckbänder installiert. Die Bauarbeiten sind fertig, jedoch kam es aufgrund der Corona-Pandemie bislang zu keiner Wiederinbetriebnahme. Im Zuge der Ankündigung neuer Gastro-Mieter sagte Julian Jäger: „Wir freuen uns sehr, wenn voraussichtlich mit dem Beginn des Sommerflugplans 2022 der Terminal 2 wieder in Betrieb geht“. Auch kündigt der Airport ein „völlig neues Reiseerlebnis“ an. Im Zuge der Generalsanierung dieses Abfertigungsgebäudes wird dieses nebst der zentralen Sicherheitskontrolle auch Lounges beherbergen. Weiters werden die Wege zu den Gatebereichen B, C und D künftig stark an eine Shopping-Mall erinnern. Keine Aussage machte die Flughafen Wien AG bislang dazu, ob die drei genannten Zonen auf einen Schlag reaktiviert werden oder ob man diese schrittweise wieder in Betrieb nehmen wird. Momentan werden alle Abflüge ab den im Terminal 3 angesiedelten Bereichen F und G durchgeführt. Abwechselnd kommt es sowohl bei Non-Schengen- als auch Schengen-Flügen zu „doppeltem Busboarding“. Dabei werden die Passagiere mit einem Shuttlebus zu den

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Norwegen führt Testpflicht an der Grenze ein

Norwegen verschärft aufgrund der Omikron-Corona-Variante die Einreisebestimmungen. Seit Freitag muss man sich an den Grenzübergängen einer verpflichtenden Testung unterziehen und zwar völlig unabhängig davon, ob man geimpft oder genesen ist oder nicht. Noch sind nicht an allen Grenzübergängen entsprechende Teststationen aufgebaut. Wo diese noch nicht vorhanden sind, muss man binnen 24 Stunden zumindest einen Antigen-Schnelltest in Norwegen vornehmen lassen. Ausnahmen gibt es nur für Bus- und Lastkraftwagenfahrer, Pendler und fliegendes Personal von Fluggesellschaften. Innerhalb Norwegens werden die Coronamaßnahmen wieder verschärft. Hintergrund ist laut Gesundheitsministerin Ingvild Kjerkol, dass die Zahlen in den letzten Wochen stark gestiegen sind. Auch will man wegen der Omikron-Variante weitere Daten sammeln und im Bedarfsfall entsprechend reagieren.

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