März 3, 2022

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März 3, 2022

Coronajahr II bescherte AUA rund 264 Millionen Euro Verlust

Austrian Airlines verzeichnete im Geschäftsjahr 2021 einen Verlust in der Höhe von 264 Millionen Euro. Damit lag das Adjusted-Ebit zwar um 17 Prozent besser als im ersten Coronajahr, dennoch schloss man schlechter ab als in 2019. Damals hatte man ein Adjusted-Ebit von 19 Millionen Euro. Ein ähnliches Bild zeigt sich beim Blick auf die Passagierzahlen. Im Vorjahr hatte Austrian Airlines rund fünf Millionen Reisende an Bord. Gegenüber 2020 ein Plus von 61 Prozent, jedoch weiterhin nur ein Bruchteil des Rekordjahres 2019 (14,7 Millionen Passagiere). Im Gesamtjahr 2021 ist der Umsatz bei Austrian Airlines um 62 Prozent auf 743 Millionen Euro gestiegen (2020: 460 Mio. Euro, 2019: 2.108 Mio. Euro). Die Gesamterlöse sind um 15 Prozent auf 774 Millionen Euro angestiegen (2020: 672 Mio. Euro, darin enthalten sind u.a. 150 Mio. Euro Katastrophenbeihilfe, 2019: 2.181 Mio. Euro). Im selben Zeitraum stiegen die Gesamtaufwendungen um 5 Prozent auf 1.038 Millionen Euro (2020: 991 Mio. Euro, 2019: 2.164 Mio. Euro). Trotz geringerer Produktion bleibt die Liquidität der heimischen Airline weiterhin deutlich über Plan. Gegenüber 2020 hat sich das Adjusted EBIT, welches Bewertungsgewinne/-verluste aus Flugzeugverkäufen bzw. -bewertungen exkludiert, mit -264 Millionen Euro um 17 Prozent verbessert (2020: -319 Mio. Euro, darin enthalten sind u.a. 150 Mio. Euro Katastrophenbeihilfe, 2019: 19 Mio. Euro). Löwenanteil des Umsatzes im Sommer 2021 gemacht Der Umsatz von Austrian Airlines im zweiten Halbjahr machte 2021 rund Dreiviertel des Gesamtjahresumsatzes aus. So landete die heimische Airline im dritten Jahresquartal, geprägt von einem starken Sommerpeak, zum ersten Mal seit Krisenbeginn mit einem

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Slowakei hat Nuklearmaterial aus Russland einfliegen lassen

Eigentlich sollten Flugzeuge, die von russischen Operators betrieben werden, in der Slowakei und im EU-Luftraum längst gebannt sein. Dennoch landete am 1. März 2022 eine von Volga-Dnepr Airlines betriebene Ilyushin Il-76TD in Bratislava. Die Regierung der Slowakei erteilte eine Sondergenehmigung. Hintergrund ist, dass sich an Bord Nuklear-Material, das in slowakischen Atomkraftwerken dringend benötigt wird, befand. Die Kernkraftwerke in diesem Land sind sowjetischen Typs und damit stark von Kernbrennstoff aus Russland abhängig. Die Slowakei erteilte daher eine Sondergenehmigung, die dazu führte, dass die Il-76TD unbehelligt von Moskau über Weißrussland und Polen nach Bratislava fliegen konnte. Anschließend durfte die Maschine auch wieder zurückgeflogen werden. Despite the ongoing European ban on Russian airlines and aircraft, a Volga-Dnepr Airlines Ilyushin IL76TD landed today in Bratislava, Slovakia. „Das Wirtschaftsministerium hat dazu beigetragen, die Versorgung mit Kernbrennstoff zu sichern, der vom slowakischen Elektrizitätsunternehmen (SE oder Slovenské Elektrárne) verwendet wird. Am 1. März 2022 ist im Morgengrauen ein IL76-Flugzeug der Volga Dnepr Airlines auf dem Flughafen Bratislava gelandet und hat den Kernbrennstoff aus der Russischen Föderation zu uns transportiert. Obwohl das europäische Land seinen Luftraum für russische Flüge gesperrt hatte, erließ die Regierung in diesem Fall gemäß den geltenden Vorschriften eine Ausnahme. Diese Ausnahmen können im Fall von humanitärer Hilfe und Kernbrennstoff verwendet werden“, so die offizielle Erklärung des slowakischen Wirtschaftsministeriums.

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Alaska und American zeigen S7 Airlines die rote Karte

Russische Fluggesellschaften haben nicht nur Flugverbot im Luftraum der Vereinigten Staaten kassiert, sondern das Oneworld-Mitglied S7 Airlines bekam auch von den bisherigen Partnern Alaska Airlines und American Airlines die rote Karte gezeigt. Beide Carrier haben als Reaktion auf den kriegerischen Angriff der Russischen Föderation auf die Ukraine sämtliche Kooperationen mit S7 Airlines sowie weiteren russischen Partnern ausgesetzt. Punktuell hatte man auch mit Aeroflot Codeshare-Abkommen – auch diese sind nun suspendiert. In der Praxis wird dieser Schritt kaum Auswirkungen haben, da der Flugverkehr zwischen den Vereinigten Staaten und Russland aufgrund der gegenseitigen Luftraumsperren weitgehend zum Erliegen kommen wird. Allerdings ist es weder S7 Airlines noch anderen russischen Carriern möglich dies über Umsteigeflüge mit Hilfe der bisherigen Kooperationspartner zu umgehen.

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Hamburg gibt Pistensperren für 2022 bekannt

Der norddeutsche Flughafen Hamburg wird im Jahr 2022 Pistensperren vornehmen, um die Start- und Landebahnen warten zu können. Im Juni 2022 wird zeitweise nur eine Bahn zur Verfügung stellen. Weitere Sperren sind über das Jahr verteilt. Die Termine für die jährlich notwendigen Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an den Start- und Landebahnen am Hamburg Airport stehen fest: Im Juni werden beide Pisten jeweils eine Woche gesperrt. Zusätzlich sind über das Jahr verteilt weitere Sperrungen notwendig, um die gestiegenen Anforderungen an die Start- und Landebahnen zu erfüllen. Entsprechend dem Wunsch aus der Flughafen-Nachbarschaft bündelt Hamburg Airport diese Tage in fünf Sperrblöcken à fünf Tage. Diese werden über das gesamte Jahr verteilt, um die notwendige Regelmäßigkeit zu gewährleisten. Während eine Piste gesperrt ist, starten und landen alle Flüge über die jeweils andere Bahn. Bahn 05/23 (Niendorf/Langenhorn): voraussichtlich Mittwoch, 8. Juni, bis Mittwoch, 15. Juni 2022 à Alle Flüge starten und landen über Norderstedt und Alsterdorf. Bahn 15/33 (Norderstedt/Alsterdorf): voraussichtlich Donnerstag, 16. Juni, bis Donnerstag, 23. Juni 2022 à Alle Flüge starten und landen über Niendorf und Langenhorn. Die Sperrblöcke werden voraussichtlich wochentags an folgenden Terminen stattfinden: Montag, 21. März, bis Freitag, 25. März 2022 à voraussichtlich Bahn 05/23; alle Flüge starten und landen über Norderstedt und Alsterdorf Montag, 16. Mai, bis Freitag, 20. Mai 2022 à voraussichtlich Bahn 15/33; alle Flüge starten und landen über Niendorf und Langenhorn Montag, 22. August, bis Freitag, 26. August 2022 à voraussichtlich Bahn 05/23; alle Flüge starten und landen über Norderstedt und Alsterdorf Montag, 5. September, bis Freitag,

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Sommerflugplan 2022: Flyr legt nochmal nach

Der norwegische Billigflieger Flyr legt nochmals neue Strecken für den Sommerflugplan 2022 nach. Ab Oslo will ab Anfang Juni 2022 schrittweise fünf zusätzliche Routen aufnehmen. Enthalten sind unter anderem Madrid und Valencia. Im Zeitraum von 9. Juni bis 11. August 2022 will Flyr zweimal wöchentlich die Balearen-Insel Ibiza ansteuern. Nach Madrid geht es in selbiger Frequenz ab 23. Juni 2022. Valencia ist zwischen 30. Juni 2022 und 14. August 2022 ebenfalls zweimal pro Woche angekündigt. Das portugiesische Porto will der Billigflieger ab 1. Juli 2022 zweimal wöchentlich anfliegen. Nach Faro soll es ab 1. Juli 2022 einmal pro Woche gehen. Erst kürzlich hat Flyr die erste Maschine des Typs Boeing 737 Max übernommen. Es handelt sich um ein Flugzeug, das über einen Leasinggeber bezogen wurde. Direktbestellungen bei Boeing oder einem anderen Hersteller hat man bislang nicht getätigt.

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Tus Airways mit Airbus A330 auf Expansionskurs

Die zypriotische Tus Airways flottet in Kürze den ersten Airbus A330-200 ein. Dieser flog vormals als VH-XFC für Virgin Australia. Momentan befindet sich das von Knafaim geleaste Flugzeug zu Wartungszwecken in Istanbul und trägt die Interimsregistierung 9H-GKL. Tus Airways wird voraussichtlich Ende März/Anfang April 2022 ein zweites Langstreckenflugzeug dieses Typs einflotten. Die beiden Maschinen sollen vorerst als so genannte Preighter für Cargoflüge eingesetzt werden. Man hat sich noch nicht final darauf festgelegt, ob diese zu einem späteren Zeitpunkt auch für Passagierflüge eingesetzt werden. Der erste Airbus A330-200 wird die Registrierung 5B-DDJ tragen. In den letzten Jahren hatte Tus Airways – auch ganz unabhängig von Corona – eine regelrechte Achterbahnfahrt hinter sich. Im Herbst 2021 übernahm die israelische Knafaim Holdings Ltd. 49,9 Prozent der Anteile. Seither wird das Streckennetz stark in Richtung Israel ausgerichtet. Auch ab Deutschland fliegt man ab Düsseldorf zweimal pro Woche nach Tel Aviv. Weitere Flüge in die Wirtschaftsmetropole Israels werden ab Larnaka, Toulouse und Paphos angeboten. Man plant im Laufe des Jahres 2022 zahlreiche weitere Routen nach Tel Aviv, aber auch nach Eilat-Ramon aufzunehmen. Es wird sich fast ausschließlich um Ziele im EU-Raum handeln, jedoch will man die Destinationen aus Wettbewerbsgründen noch nicht benennen. Derzeit hat man zwei Airbus A320 in Betrieb. Zwei weitere Einheiten sollen in den nächsten Wochen registriert werden. Im Laufe des Sommers 2022 will man die Flotte auf sechs A320 und zwei A330 ausgebaut haben. Mit letzterem Maschinentyp sollen zunächst Frachtflüge durchgeführt werden. Aufgrund des starken Ausbaus der Flotte ist davon auszugehen, dass

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Nürnberg: Eurowings legt Pristina-Flüge auf

Die Lufthansa-Tochter Eurowings legt eine weitere Strecke im Deutschland-Kosovo-Verkehr auf. Der Carrier wird ab 10. April 2022 zwei wöchentliche Umläufe ab dem bayerischen Nürnberg anbieten. Die Flüge sollen an den Verkehrstagen Dienstag und Sonntag durchgeführt werden. Die Konzernschwester Eurowings Europe unterhält in Pristina eine Basis mit vor Ort stationierten Flugzeugen. Im Laufe dieses Jahres wird der österreichische Ableger den Betrieb einstellen und durch den auf Malta angesiedelten Nachfolger Eurowings Europe Ltd. ersetzt werden. Die Umstellung wird ab der Winterflugplanperiode 2022/23 erfolgen. Offizielle Begründung für diesen Schritt ist, dass die Doppelbesteuerungsabkommen, die Österreich mit verschiedenen Staaten abgeschlossen hat, für das Personal zu kompliziert sein sollen. Die Gewerkschaften sehen die Ausflaggung nach Malta kritisch.

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Feber 2022: Ryanair hatte 8,7 Millionen Fluggäste

Der Billigflieger Ryanair beförderte im Feber 2022 rund 8,7 Millionen Passagiere. Die Auslastung wird mit 86 Prozent ausgewiesen. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat, in dem man nur rund eine halbe Million Reisende an Bord hatte, konnte man deutlich zulegen. Selbstredend lag Ryanair im Feber 2022 deutlich unter dem Vorkrisenniveau. Allerdings konnte man gegenüber Jänner 2022 einen Zuwachs erzielen. Im ersten Monat des laufenden Kalenderjahres hatte der Carrier sieben Millionen Fluggäste bei einer Auslastung von 79 Prozent. Ryanair-Passagierzahlen auf einen Blick: VORHERIGE MONATE PASSAGIERE AUSLASTUNG Juli 9.3m 80% August 11.1m 82% September 10.6m 81% Oktober 11.3m 84% November 10.2m 86% Dezember 9.5m 81% Januar 7.0m 79%

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