März 18, 2022

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März 18, 2022

Malta: Virtuelles Wesen „Marija“ soll Tourismus verbessern

Mit Hilfe eines KI-gesteuerten Wesens, das den Namen Marija trägt, will Malta zusätzliche Touristen gewinnen. Der Bot wird von VisitMalta online und künftig auch auf einer mobilen Anwendung genutzt und soll in mehreren Sprachen zur Verfügung stehen. „Marija“ wurde vor rund einem Montag in Betrieb genommen und soll weiterhin mit Informationen gefüttert werden und damit lernen. Urlauber sollen mit dem Bot interagieren können und in Echtzeit Antworten auf Fragen bekommen. Die Programmierung sieht auch vor, dass der eine oder andere Scherz gemacht werden kann. Marija ist eine Mischung aus Kunst und Wissenschaft, die in einem akribischen, kreativen Prozess entsteht. VisitMalta hat in Zusammenarbeit mit Reimagine AI Hunderte von 2D-Modellen erstellt, die dann auf ein einziges Bild reduziert wurden. Dieses Bild wurde dann in 3D zum Leben erweckt, damit Marija wie eine typische maltesische Frau aussieht, mit Eigenschaften und Merkmalen, die mit der Mittelmeerregion verbunden sind. Auch die Sprache war für den Entwicklungsprozess entscheidend. Ein spezielles Lexikon wurde entwickelt, um die Aussprache der maltesischen Wörter und die Besonderheiten des Wortschatzes zu berücksichtigen, die für eine typische maltesische Konversation kennzeichnend sind. Die neuronal synthetisierte Stimme von Marija, die Englisch mit maltesischem Akzent spricht, basiert auf der Stimme eines maltesischen Inhaltserstellers, der viele Stunden an Dialogen aufgenommen hat. Diese Stimme lebt nun unabhängig von den Originalaufnahmen weiter und kann jede neue Information vokalisieren, die Marija in Zukunft lernen und sagen muss. „Die Integration von Technologie in den maltesischen Tourismus ist der Weg nach vorne in diesem Zeitalter der Beschleunigung. Was einst als karger

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Wien: DDSG führte Brandschutzübung durch

Die Donaudampfschifffahrtsgesellschaft führte diese Woche vor der MS Kaiserin Elisabeth eine Feuerübung durch. Dabei wurde das gesamte nautische Personal der Reederei zum Löschtraining einberufen. Einen ganzen Vormittag lang wurde die Bekämpfung unterschiedlichster Brandarten mit sämtlichen an Bord zur Verfügung stehenden Löschvorrichtungen trainiert und die Gefahren falschen Handelns augenscheinlich vorgeführt. „Es ist beeindruckend, das professionelle Engagement der Mitarbeiter  rund um dieses so wichtige Thema mitzuerleben, von den Lehrlingen bis zum Flottenkapitän“, so Kurt Gollowitzer, Geschäftsführer der Wien Holding, der sich vor Ort ein Bild machte. „Die optimale Schulung unseres nautischen Personals ist uns als traditionsreicher Ausbildungsbetrieb im Sinne der Sicherheit und Zufriedenheit unserer Passagiere ein großes Anliegen“, unterstreicht Wolfgang Hanreich, Geschäftsführer der DDSG Blue Danube Schiffahrt GmbH. Und Geschäftsführer-Kollege Wolfgang Fischer ergänzt: „Damit ist unsere tolle Mannschaft für den Beginn der Saison am 1.4. in Wien und 16.4. in der Wachau in jeder Hinsicht bestens gerüstet.“

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Ryanair baut Budapest-Angebot weiter aus

Die Ryanair-Tochter Buzz baut ihr ab Budapest bedientes Streckennetz weiter aus. Neu fliegt man unter anderem nach Alghero und Warschau-Modlin. Im Sommerflugplan 2022 sollen ab dem größten Airport Ungarns pro Woche 1.134 Sitzplätze angeboten werden. Die Verbindung nach Alghero soll Ende März aufgenommen werden. Unter Berücksichtigung des Umstands, dass Buzz bereits Flüge nach Cagliari anbietet, wird man in der bevorstehenden Sommersaison zwei Destinationen auf der italienischen Insel Sardinien ansteuern. Nach Warschau-Modlin soll es ab dem 1. Mai 2022 gehen. Die Ryanair Group ist derzeit die einzige Fluggesellschaft, die den polnischen Flughafen Modlin linienmäßig anfliegt. In der Vergangenheit hatte auch Wizz Air diesen im Programm, jedoch zog man auf den größeren Chopin-Airport um. Fun Fact: Die Firmenzentrale der polnischen Ryanair-Tochter Buzz befindet sich nicht am Flughafen Modlin, sondern in unmittelbarer Nähe des Chopin-Airports, der jedoch gar nicht angesteuert wird. „Eine weitere Lücke auf unserer Streckenkarte zu schließen, ist immer lohnend, besonders wenn dies mit einer hohen Frequenz geschieht. Die Bestätigung einer weiteren Verbindung nach Polen durch Ryanair erhöht die Auswahl für ungarische und polnische Reisende. Alghero ist zweifellos ein attraktives Ziel und wir sind stolz darauf, unser Angebot nach Sardinien als Teil unseres Netzwerks zu erweitern. Wir freuen uns sehr, dass Ryanair neben der bereits angekündigten Verbindung nach Stockholm Arlanda bereits drei neue Flüge für das Jahr 2022 bestätigt hat und damit mehr als 60 Ziele ab Budapest Airport anbietet“, so Balázs Bogáts, Head of Airline Development, Budapest Airport.

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Touristik: Wiener Hotels erholen sich nur langsam

Die Wiener Beherbergungsbetriebe verzeichneten im Feber 2022 insgesamt 411.000 Nächtigungen. Damit lag man zwar deutlich über dem Vorjahresaufkommen, jedoch erreichte man nur 57 Prozent des Werts, den man im Feber 2019 hatte. Seit Jahresbeginn wurden 723.000 Nächtigungen (+463 Prozent gegenüber 2021) gezählt. Die Netto-Nächtigungsumsätze der Beherbergungsbetriebe für den Jänner 2022 sind ebenso ausgewertet: 15,4 Millionen Euro entsprechen einem Plus von 137 Prozent zum Jänner 2021. Die Jänner-Umsätze liegen damit rund 70 Prozent unter ihrem Niveau 2019. Im Feber 2022 verzeichnete Wien über 400.000 Nächtigungen, was einem rechnerischen Plus von knapp 500 Prozent zum Februar des Vorjahres entspricht. Das Ergebnis liegt damit noch um 57 Prozent unter dem Ergebnis aus dem Feber  2019 Aus Österreich wurden 116.000 Nächtigungen (+201 Prozent zum Vergleichszeitraum des Vorjahres) gezählt, es folgen Deutschland (68.000, +673 Prozent), Italien (18.000, +1435 Prozent), Spanien (15.000, +4614 Prozent), die USA (13.000, +1151 Prozent), Frankreich (15.000, +1829 Prozent), Ukraine (11.000, +1101 Prozent), Rumänien (10.000, +617 Prozent), Großbritannien (13.000, +1173 Prozent) sowie Israel (8.000, +5067 Prozent) in den Top-10 des bisherigen Jahres. Die Nächtigungen aus dem Februar 2022 entsprechen rund 43 Prozent der Nächtigungen aus dem Februar 2019.

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Köln/Bonn: Ryanair nimmt Stockholm und Biarritz auf

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair bietet im Sommerflugplan 2022 mit Stockholm-Arlanda und Biarritz zwei zusätzliche Destinationen ab Köln/Bonn an. Diese sollen mit Fluggerät des Typs Boeing 737-800, betrieben von der Tochter Malta Air, bedient werden. Die Flüge in die schwedische Hauptstadt sollen am 27. März 2022 ausgenommen werden und jeweils an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag bedient werden. Nach Biarritz wird der Carrier ab 30. März 2022 fliegen. Diese Route soll an den Verkehrstagen Mittwoch und Samstag bedient werden. „Wir freuen uns sehr, dass Ryanair sein Angebot pünktlich zum Beginn des Sommerflugplans wieder erweitert und mit Biarritz ein ganz neues Ziel bei uns anbietet“, erklärt Flughafen-Geschäftsführer Thilo Schmid. „Die Reiselust der Menschen ist deutlich spürbar, beide Ziele sind eine tolle Ergänzung für unseren Flugplan.“

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Ab 27. März 2022: Frankfurt öffnet die Besucherterrasse

Nach rund zwei Jahren Sperre öffnet die Besucherterrasse am Flughafen Frankfurt am Main wieder ihre Pforten. Am 27. März 2022 wird aus diesem Anlass ein so genannter Familien-Event veranstaltet. Die Aussichtsplattform wurde zu Beginn der Corona-Pandemie für die Öffentlichkeit geschlossen. Ab 27. März 2022, 11 Uhr 00, steht diese Besuchern wieder zur Verfügung. Gleichzeitig wartet an diesem Tag die Fraport AG mit einem Rahmenprogramm auf: „Wir erwarten Sie von 11 bis 19 Uhr mit einem abwechslungsreichen Programm und einem tollen Gewinnspiel in unserem neuen interaktiven Besucherzentrum, auf unseren live-moderierten Rundfahrten oder auf unserer großen Besucherterrasse“. Anlässlich der Wiedereröffnung kann in den Parkhäusern P2 und P3 sowie P8 und P9 eine Stunde kostenfrei geparkt werden. Laut Fraport ist der Ablauf wie folgt: „Die Rabattierung der Parktickets erfolgt am Einlass des Besucherzentrums und der Besucherterrasse. Wenn Sie länger als eine Stunde parken, dann begeben Sie sich bitte zur Begleichung der Restzahlung an einen der Kassenautomaten im Übergang zum Parkbereich. Außerdem ist am Familien-Event der Eintritt zum Fraport-Besucherzentrum ermäßigt“.

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Tui kennzeichnet nachhaltige Hotels in den Systemen

Der Reiseveranstalter Tui will sich künftig verstärkt dem Segment „nachhaltiger Tourismus“ widmen. In den Katalogen sowie Verkaufssystemen kennzeichnet der Tour Operator jene Hotels, die über eine anerkannte Nachhaltigkeitszertifizierung verfügen. Damit will man Urlaubern zusätzliche Informationen für die Reiseentscheidung liefern. Mit dem neuen Label werden alle Hotels gekennzeichnet, die ein gültiges Nachhaltigkeitszertifikat besitzen, das vom Global Sustainable Tourism Council (GSTC) anerkannt ist. Die Hotels setzen sich ambitionierte Nachhaltigkeitsziele, von Recycling, Reduzierung von Abfall und Plastik über Einsparung von Energie und Wasser bis hin zur Eindämmung von Lebensmittelverschwendung. Diese nachhaltig betriebenen Hotels zeigen auch ein besonderes soziales Engagement. Eigenen Angaben nach sollen seit dem Jahr 2015 rund 45 Millionen Gäste in Unterkünften mit einer solchen Zertifizierung genächtigt haben. Der Reisekonzern konnte seither die Anzahl dieser Hotels seit 2015 von 950 auf 2.200 Hotels steigern.

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Prag: Eurowings Europe nimmt Mykonos auf

Die von Eurowings Europe betriebene Basis in der tschechischen Hauptstadt Prag wird ab 2. Juni 2022 eine weitere Strecke fliegen. Es handelt sich um das griechische Mykonos, das saisonal angeboten wird. Eurowings unterhält seit einiger Zeit einen Stützpunkt in Prag. Dieser wird vom österreichischen Ableger Eurowings Europe betrieben. Allerdings entschied man sich dafür, dass das Geschäft außerhalb Deutschland künftig unter maltesischem AOC fliegen soll. Daher gründet man auf Malta eine neue Fluggesellschaft namens Eurowings Europe Ltd., wobei im Gegenzug die österreichische Eurowings Europe GmbH geschlossen wird. Im Winterflugplan 2022/23 sollen die Maschinen sukzessive ins 9H-Register umgemeldet werden. Das Ziel Mykonos soll ab Prag einmal wöchentlich angesteuert werden. Derzeit ist vorgesehen, dass die Maschinen zwischen dem 2. Juni 2022 und 29. September 2022 fliegen sollen.

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Südafrika hat Comair-Flugverbot aufgehoben

Die südafrikanische Fluggesellschaft Comair konnte nach fünf Tagen Zwangspause am Donnerstag den Flugbetrieb wiederaufnehmen. Am späten Abend des 16. März 2022 hob die Zivilluftfahrtbehörde die Suspendierung von AOC und Betriebsgenehmigung auf. „Wir freuen uns, dass die Situation nun endlich geklärt ist, nachdem wir fünf Tage und Nächte lang große Anstrengungen unternommen haben, um mit der SACAA zusammenzuarbeiten. Nach einer gründlichen Überprüfung der Unterlagen von Comair hat die SACAA die vorsorgliche Aussetzung der Lizenz von Comair aufgehoben. Wir konzentrieren uns nun darauf, unseren Betrieb so schnell wie möglich wieder normalisieren zu können, damit wir unsere Kunden weiter unterstützen können“, so Comair-Chef Glenn Orsmond. Der Carrier ist als Franchisenehmer unter der Marke British Airways sowie als Billigflieger als Kulula Air aktiv. Das Streckennetz soll nach und nach wieder hochgefahren werden. Die südafrikanische Zivilluftfahrtbehörde bestätigte, dass das Flugverbot aufgehoben wurde. „Die Zusammenarbeit und das Engagement des Betreibers während dieses Zeitraums zeigen, wie ernst der Betreiber die Angelegenheit genommen hat und wie offen er in den Tagen vor diesem Tag war. Durch diese Zusammenarbeit wird sichergestellt, dass die Sicherheit der Zivilluftfahrt in Südafrika weiterhin höchste Priorität genießt“, so die Behörde in einer Medienerklärung.

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Pisa: Waffen statt Ukraine-Hilfsgüter in der Fracht – Gewerkschaft empört

Am italienischen Flughafen Pisa sorgte eine als humanitäre Hilfe für die Ukraine deklarierte Frachtsendung für ziemlichen Wirbel. Offiziell sollten sich in den Kisten und Containern Lebensmittel, Medikamente und sonstige Hilfsgüter für die Bevölkerung befinden. Bei routinemäßigen Kontrollen wurden aber Waffen gefunden. Lokale Medien berichten unter anderem, dass sich in den Cargobehältern verschiedene Arten von Waffen, Munition und Sprengstoff befunden haben sollen. Deklariert wurde die Lieferung aber wie im ersten Absatz erwähnt als humanitäre Hilfslieferung. Dies sorgte auch bei der Gewerkschaft für Verärgerung, denn diese vertritt die Ansicht, dass die Vorfeldarbeiter einer möglichen Gefahr ausgesetzt wurden, da diese in der Annahme gehalten wurden, dass es sich ungefährliche Güter wie Lebensmittel oder Medikamente handeln würde. Für die Verladung von Gefahrengut ist eine spezielle Ausbildung und Prüfung erforderlich. Auch müssen Waffen und Sprengstoff mit besonderer Sorgfalt behandelt werden. Die Arbeitnehmervertreter sehen daher ein Sicherheitsrisiko und appellieren, dass die Fracht korrekt deklariert werden muss. Es handelt sich laut lokalen Medienberichten um keinen Einzelfall, sondern diese Fehldeklarierung soll in den letzten Tagen wiederhol auf Flügen, die Nato-Stützpunkte in Polen ansteuern, aufgetreten sein. Von dort aus sollen die Hilfsgüter bzw. Waffen auf dem Landweg in die Ukraine geschafft werden.

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