März 18, 2022

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März 18, 2022

Nato trainiert Luftbetankung über Oldenburg

Derzeit führt das Militärbündnis Nato über dem deutschen Landkreis Oldenburg mit dem Muster Airbus A330MRTT Luftbetankungsübungen durch. Dabei kommt in erster Linie die T-054 zum Einsatz, wie die Multinational Multirole Tanker Transport Unit bestätigte. Dieser Maschinentyp kann sowohl für die Luftbetankung verwendet werden als auch als Transportflugzeug eingesetzt werden. Laut einem Sprecher ist ein weiteres Einsatzgebiet die Durchführung medizinischer Evakuierungsflüge. Die Multirole Tanker Transport Fleet ist eine Kooperation der Streitkräfte Deutschlands, der Niederlande, Belgiens, Luxemburgs, Norwegens und Tschechiens. Gemeinsam will man unter anderem Luftbetankungen sicherstellen. Derzeit hat man fünf A330MRTT in der Flotte, die in Eindhoven und Köln/Bonn stationiert sind. Vier weitere Einheiten sollen bis 2025 von Hersteller Airbus übernommen werden.

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Russland will die Produktion der Il-96 und Tu-214 reaktivieren

Angesichts der Tatsache, dass russische Fluggesellschaften an keine neuen Flugzeuge westlicher Hersteller kommen, zieht man nun in Erwägung die Produktion der Ilyushin Il-96 und der Tupolew Tu-214 zu reaktivieren. Russlands stellvertretender Ministerpräsident, Juri Borissow, stellte diesen Schritt in Aussicht. „Gemeinsam mit unseren Kollegen aus dem Transportblock schließen wir die Analyse des Bedarfs und der vorrangigen Maßnahmen ab. Auf der Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse können wir die Reserve für die zusätzliche Produktion dieser Flugzeuge aktivieren“, so der Politiker gegenüber Ria Novosti. Beide Muster wurden noch zu Sowjetzeiten entwickelt. Offiziell wurde die Produktion nie eingestellt, jedoch wurden innerhalb des letzten Jahrzehnts nur noch Einzelstücke endmontiert. Die meisten Maschinen der jüngeren Vergangenheit wurden für militärische Zwecke hergestellt. Der Kreml ist der Ansicht, dass man mit dem Wiederanlaufen der Serienproduktion eine gewisse Unabhängigkeit von westlichen Herstellern erreichen kann. EASA entzieht Sukhoi Superjet SSJ-100 die Zulassung Indes schaffte die EU-Luftfahrtbehörde EASA hinsichtlich Maschinen aus russischer Fertigung Fakten. Dem Sukhoi Superjet SSJ-100, der Beriev Be-103, Be-220-ES-E sowie der Tupolew Tu-204-120 wurde die Zulassung im EU-Raum entzogen. Das bedeutet konkret, dass die genannten Typen nicht innerhalb der Europäischen Union genutzt werden dürfen. Der Schritt hat angesichts des Umstands, dass es ohnehin keine Operators in der EU gibt, eher symbolische Bedeutung. Aufgrund der Luftraumsperre dürfen russische Fluggesellschaften nicht in das Unionsgebiet einfliegen. Auch will die EASA vorläufig keine weiteren Zulassungsanträge aus Russland annehmen. Dies betrifft beispielsweise die Irkut MS-21, die Ilyushin Il-Il-114-300, Antonow An-2 und die gemeinsam mit China entwickelte CR929. Da für die genannten Muster keine einzige

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Peter Oncken: „Corsair zu begleiten war mein Herzenswunsch“

Immer wieder sorgte das deutsche Luftfahrt-Investmentunternehmen Intro Aviation mit spektakulären Übernahmen für Aufsehen. Das ursprünglich von Hans Rudolf Wöhrl gegründete Unternehmen befindet sich mittlerweile in den Händen seines Schwiegersohns Peter Onken und dessen Partner. Unter anderem Deutsche BA, LTU, InterSky, Cityjet und zuletzt Corsair zählten zum europäischen Portfolio von Intro Aviation. Eigentlich wollte Peter Oncken den französischen Carrier länger halten, jedoch machte die Corona-Pandemie einen Strich durch die Rechnung. In Europa hält man mittlerweile keine Airline-Beteiligungen mehr, wohl aber in Asien. Im Gespräch mit Aviation.Direct erklärt der Intro-Aviation-Chef unter anderem warum man Corsair verkauft hat, warum es viele Regionalflugverbindungen nicht mehr gibt und welchen Rat er jungen Menschen mit Airline-Gründerambitionen geben würde. Aviation.Direct: Hätten Sie sich vor einigen Jahren, beispielsweise bei InterSky oder zuletzt bei Corsair, vorstellen können, dass die weltweite Luftfahrt binnen weniger Tage zum Erliegen kommt? Peter Oncken: Selbstverständlich konnte ich mir das nicht vorstellen. Das war wirklich jenseits jeder Vorstellungskraft. Zwar gab es immer spezielle Situationen, die die Luftfahrt in der Vergangenheit erheblich störten und es wird diese auch immer wieder geben, zu nennen sei hier als Beispiele der Vulkanausbruch in Island in 2010, bei dem die europäische Luftfahrt massiv beeinträchtigt war, aber auch die terroristischen Anschläge auf das World Trade Center in 2001, die ebenfalls einen massiven Nachhall für die weltweite Luftfahrt hatten. Aber was wir hier über nun 2 Jahren erleben, hat eine vollkommen neue Dimension, deren Auswirkungen noch über Jahre zu spüren sein werden. Die INTRO Aviation blieb natürlich nicht verschont. In 2019 hatten

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Flugbegleiter: Helvetic Airways sucht Schilehrer

Die Regionalfluggesellschaft Helvetic Airways ist auf der Suche nach Schilehrern, die im Sommerflugplan 2022 als Flugbegleiter an Bord der Embraer-Flotte arbeiten wollen. Angeboten wird eine befristete Beschäftigung bis Ende Oktober 2022. Für die Skilehrerinnen und Skilehrer in den Berggebieten neigt sich die Saison langsam dem Ende entgegen. Für all jene, die auf der Suche nach Abwechslung und einer spannenden Tätigkeit während der Sommermonate sind, hat Helvetic Airways ein neues und innovatives Arbeitsmodell geschaffen: „Ski & Fly“. „Mit unseren flexiblen Arbeitszeiten bieten wir Skilehrerinnen und Skilehrern sowie allen anderen saisonal Angestellten eine spannende Möglichkeit, die Sommermonate mit einer abwechslungsreichen und verantwortungsvollen Tätigkeit zu überbrücken und zum Start der Wintersaison 2022/23 wieder auf der Skipiste zu stehen“, so Franz Lindauer, der als Head of Cabin Crew für die Einführung des neuen Programms verantwortlich ist. Ein weiterer Vorteil: Da Helvetic Airways ausschliesslich auf regionalen Strecken unterwegs ist, ist die Crew oftmals abends wieder zuhause – ein wichtiger Aspekt, gerade auch für Eltern. Während neu ausgebildete Flight Attendants normalerweise ihr ganzes erstes Jahr in einer Vollzeitanstellung arbeiten, ist das „Ski & Fly“-Programm zunächst auf zwei Sommersaisons ausgelegt, kann aber bei Bedarf jederzeit verlängert werden. Die Eintrittsdaten bzw. der Start der Ausbildungskurse sind 1. Mai und Mitte Mai (Termin noch offen) sowie 1. Juni und Mitte Juni 2022.

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Frankfurt: Sheraton hat neue Lounge eröffnet

Im Sheraton Frankfurt Airport Hotel & Conference Center steht nun eine neue Lounge zur Verfügung. Diese ist in erster Linie Gästen in Club-Zimmern und Suiten sowie Platinum-Elite-Mitgliedern des Marriott-Bonusprogramms vorbehalten. Der Sheraton Club, der auf der Lobby-Ebene des Sheraton Frankfurt Airport Hotel & Conference Centers gelegen ist, besticht durch ein modernes ausgefeiltes Design, für das das deutsche Innenarchitekturbüro JOI-Design verantwortlich zeichnet. Auf 275 Quadratmetern stehen den Sheraton Gästen zahlreiche Sitzmöglichkeiten und gemütliche Bereiche zur Verfügung, um es sich bequem zu machen. Insgesamt 180 Sitzplätze bieten den Gästen und Mitgliedern ein komfortables Umfeld. Der Sheraton Club verfügt über einen privaten Empfangsbereich, der Gästen ein Höchstmaß an Privatsphäre bietet. Hier stehen engagierte Club Mitarbeiter bereit, um bei allen Anfragen persönlich zu helfen. Zwei an die Club Lounge angrenzende Tagungsräume können für Meetings und kleinere Zusammenkünfte inklusive Zugang zum Sheraton Club reserviert werden. Diese besonders stilvollen Tagungsräume bilden einen idealen Rahmen für gemeinsames produktives Arbeiten in einer professionellen Umgebung. Die einzigartigen, lichtdurchfluteten Räume bieten eine Reihe von exklusiven Möglichkeiten für kleine Veranstaltungen. Das Hamburger Designbüro JOI-Design wurde mit der Gestaltung der gesamten Inneneinrichtung der Sheraton Zimmer und Suiten, einschließlich des neuen Sheraton Club, beauftragt. Dazu Jacqueline Kaule, Marketingdirektorin von JOI-Design: „Wir wollten Räume gestalten, die funktional, aber auch gleichzeitig einladend und inspirierend sind. Es war uns wichtig, dass sich Gäste – egal, ob sie beruflich oder privat auf Reisen sind – entspannen können und sich in den Zimmern und öffentlichen Bereichen wie zu Hause fühlen.“ Nach umfassenden dreijährigen Renovierungsarbeiten sind das Frankfurt Airport

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