April 7, 2022

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April 7, 2022

Ostern: ÖBB bringen 13.000 zusätzliche Sitze auf die Schiene

Die Österreichischen Bundesbahnen rechnen rund um Ostern – nicht zuletzt auch wegen dem Klimaticket – mit einer besonders hohen Nachfrage. Daher bringt man zusätzliche Züge auf die Schiene. Insgesamt bietet man 13.000 zusätzliche Sitzplätze an. Die staatliche Eisenbahngesellschaft will rund um die Ostertage so ziemlich alles, das auf Schienen rollen kann, einsetzen. An den Hauptreisetagen stockt man besonders auf der West- und Südbahn das Angebot auf. Überwiegend handelt es sich um zusätzliche Garnituren, die als so genannte D-Züge fahren werden. Vereinzelt kommen aber auch zusätzliche Railjets zum Einsatz, so die ÖBB. Unabhängig davon empfiehlt sich aufgrund der zu erwartenden hohen Nachfrage der Erwerb kostenpflichtiger Sitzplatzreservierungen. Dies garantiert, dass man in jedem Fall mitfahren kann. Bei Überfüllung kann es dazu kommen, dass der Zugchef aus Sicherheitsgründen einige Passagiere zum Aussteigen bittet, nicht jedoch Personen mit gültiger Platzkarte.

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Easyjet mietet Wetlease-Kapazität von Smartlynx ein

Die lettische Smartlynx hat mit Easyjet einen langfristigen ACMI-Vertrag abgeschlossen und wird mit drei Airbus A320 ab London-Gatwick für den Lowcoster fliegen. Eine weitere Maschine soll im Auftrag von Easyjet Europe ab dem europäischen Festland eingesetzt werden. Der britische Billigflieger hat das Angebot ab dem zweitgrößten Airport des Vereinigten Königreichs stark erhöht. Teilweise mietet man auch Start- und Landerechte von Mitbewerbern, um zusätzlich wachsen zu können. Das Unternehmen erklärte Anfang dieses Jahres, dass man zur Abdeckung von Spitzen während dem Sommerflugplan 2022 Wetlease-Kapazität einmieten wird. Eine genaue Anzahl von Flugzeugen nannte man aber nicht. Momentan fliegen drei Airbus A320 von Smartlynx ab Gatwick für Easyjet. Die österreichische Konzernschwester Easyjet Europe, die im Rahmend es Brexits ins Leben gerufen wurde, wird mindestens einen Airbus A320 von Smartlynx ab dem europäischen Festland einsetzen. Die Maschine dient auch als Backup-Flugzeug. Eine fixe Station hat dieses Wetlease-Flugzeug noch nicht bekommen.

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Pristina: Wizz Air plant neue Basis und starke Expansion

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air plant in Pristina, der Hauptstadt des Kosovo, eine neue Basis zu eröffnen. Diese würde in direkter Konkurrenz mit jener der Lufthansa-Tochter Eurowings Europe treten. Robert Carey, der seit einiger Zeit als Präsident der Wizz Air Group fungiert, führte diesbezüglich Gespräche mit Regierungsmitgliedern des Kosovo. Während der Corona-Pandemie haben sich die Pristina-Strecken nicht nur als besonders stabil erwiesen, sondern der Airport konnte im Gegensatz zu fast allen anderen Airports Europas gar die Anzahl der Passagiere steigern. Der Manager erklärte unter anderem, dass man im Jahr 2023 mit etwa 600.000 Reisenden von/nach Pristina rechnet. Den Verkehr in die D-A-CH-Region will man stark ausbauen, jedoch nannte Carey keine näheren Details, weder ob es sich um Aufstockungen und/oder neue Strecken handeln wird. In Deutschland, Österreich und der Schweiz leben und arbeiten viele Menschen mit Kosovo-Wurzeln, die regelmäßig ihre Freunde und Bekannten in der Heimat besuchen wollen. Als Hauptkonkurrent der Flüge gelten übrigens Fernbusunternehmen wie Flixbus, denn die Kunden sind treu, aber preissensibel. Carey sagte auch, dass Wizz Air von der geplanten Basis Pristina aus auch Ziele in den Nachbarländern ansteuern möchte. Man wolle so viele neue Strecken wie möglich aufnehmen und befinde sich dazu mit Airport und Regierung in einer Art Bedarfsanalyse.

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Slowenische Regierung: Wizz Air startet in Maribor

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air soll laut dem slowenischen Staatssekretär Franc Kangler „sehr bald“ eine neue Verbindung zwischen Maribor und Skopje aufnehmen. Damit würde der Carrier erstmals zwei Flughäfen in Slowenien ansteuern. Bislang konzentriert sich die Marktpräsenz auf den Hauptstadt-Airport Ljubljana. In Maribor ist es schon länger ruhig, denn in der Vergangenheit konnten sich Linienangebote, auch jene von Ryanair, nicht sonderlich lange halten. Erst kürzlich wurde bekannt, dass Luxwing unter der Marke Skyalps diverse Charterflüge aufnehmen wird. Gegenüber „Sierra 5“ erklärte das Regierungsmitglied unter anderem, dass der Billigflieger Wizz Air in Kürze die Hauptstadt Nordmazedoniens ab Maribor anbieten wird. Man habe mit dem Lowcoster lange und umfangreich verhandelt. Allerdings räumte Kangler auch ein, dass ein finaler Vertrag noch nicht unterschrieben wurde. Auch ein mögliches Comeback von Ryanair steht im Raum. Das Ministerium bestätigte unter anderem, dass man auch mit diesem Carrier vielversprechende Verhandlungen führt. Seit dem Zusammenbruch des chinesischen Konglomerats, das den Airport Maribor kurzeitig betrieben hatte, ist dieser wieder unter den Fittichen der Regierung. Man versucht mit diversen Incentives dem sich – abgesehen von seiner Rolle im Bereich der Pilotenausbildung – im Dornröschenschlaf befindlichen Flughafen neues Leben einzuhauchen.

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Finanzen: Stuttgart schrieb im Vorjahr 24,7 Millionen Euro Verlust

Baden-Württembergs größter Flughafen, Stuttgart, hatte im Vorjahr 3.582.096 Passagiere. Gegenüber dem ersten Pandemiejahr konnte man zwar um 11,5 Prozent zulegen, jedoch lag man erheblich unter dem Vorkrisenniveau. Analog schnitt der Airport finanziell ab. „Wir erholen uns nur langsam von dem tiefsten Einbruch in der Geschichte unseres Unternehmens. Die Sicherung der Liquidität und der Arbeitsplätze hat weiterhin höchste Priorität. Passagierzahlen und Umsätze waren im Jahr 2021 immer noch weit unter Vorkrisenniveau, damit fällt das Ergebnis erneut deutlich negativ aus. Dies erschwert dringend erforderliche Investitionen für unser ambitioniertes Klimaziel, unsere Emissionen bis 2040 auf null zu bringen“, so Walter Schoefer, Vorsitzender der Geschäftsführung. Der Umsatz der Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) beläuft sich im Geschäftsjahr 2021 auf 143,8 Mio. Euro, ein Plus von 1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Beim Geschäftsergebnis nach Steuern muss die FSG erneut einen deutlichen Verlust von minus 24,7 Mio. Euro ausweisen (2020: minus 96,9 Mio. Euro). Die Zahl der Flugbewegungen stieg um 5,7 Prozent auf insgesamt 62.135 Starts und Landungen. „Dafür müssen wir uns jetzt operativ und organisatorisch aufstellen. Viele Dienstleister haben in der Pandemie Personal verloren, das sich nicht so schnell ersetzen lässt. Wir tun alles dafür, dass die Abläufe im Sommer möglichst reibungslos funktionieren. Langfristige Prognosen sind nach wie vor schwierig, bis zum Jahresende erwarten wir rund sechs Millionen Fluggäste“, erklärt Geschäftsführer Ulrich Heppe.

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„Uralte“ Lufthansa-Tickets vor dem Verfall

Die Lufthansa Group verlängert für ihre Airlines Austrian Airlines, Swiss, Brussels Airlines, Air Dolomiti und Lufthansa die Möglichkeit Tickets, die zwischen dem 1. Juli 2020 und dem 31. Juli 2021 verkauft wurden, kostenfrei umzubuchen. Bis zum 31. Mai 2022 will man bei diesen Flugscheinen auf die Erhebung der Spesen verzichten, jedoch kann die Nachzahlung einer etwaigen Tarifdifferenz anfallen. Die umgebuchte Reise muss bis spätestens 28. Feber 2023 angetreten werden, geht aus einer Vertriebsmitteilung hervor. Passagiere, die Flugscheine haben, die den ursprünglichen Reisezeitraum zwischen 1. und 31. Mai 2020 hatten, sollten nun unbedingt handeln: Eine kostenfreie Umbuchung ist nur noch bis zum 15. April 2022 möglich. Betraf der ursprüngliche Reistermin den Zeitraum zwischen 1. und 30. Juni 2020 so hat man noch bis 18. Mai 2022 Zeit. Danach sollen die Tickets verfallen.

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Bulgarien-Einreise: 3G-Nachweis reicht wieder aus

Das EU-Mitglied Bulgarien hat mit Monatsanfang die Einreisebestimmungen auf den 3G-Nachweis umgestellt. Bislang verlangte man auch von Geimpften und Genesenen zusätzlich einen negativen PCR-Befund. Um ohne Quarantäne nach Bulgarien einreisen zu können, muss man nun geimpft, genesen oder getestet sein. Gegen Jahresanfang führte das EU-Mitglied aufgrund der Omikron-Variante die so genannte 2G-Plus-Regel ein. Diese wurde nun durch 3G ersetzt. Personen, die keinen Nachweis vorlegen können, müssen sich in eine zehntägige Quarantäne begeben. In diesem Fall ist dann in Bulgarien ein Coronatest vorzunehmen. Innerhalb des Landes wurde die Maskenpflicht weitgehend aufgehoben. In öffentlichen Verkehrsmitteln und Krankenhäusern wird diese nur noch empfohlen, jedoch gibt es keine Vorschrift mehr.

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Kommentar:  Des „Condors“ neue Kleider

Liebe Marketing & PR Abteilung der Condor, was habt ihr euch denn dabei gedacht? Nachdem Ende vergangener Woche offiziell durchsickerte, dass sich etwas Größeres bei der Condor anbahnt, ging plötzlich alles Schlag auf Schlag. Bereits einige Tage vor einem Interview des Condor Chef Teckentrup, hatte ich dem Flur Funk entnommen, dass Condor etwas “neues – Richtung Icelandair wagt” – ergo – verschiedene Farben – bei gleichem Konzept. Diesen Montag um 10:00 sollte es offiziell gemacht werden. Groß war scheinbar die Angst östlich des Rhein-Main Airports in der Zentrale, dass etwas vorab durchsickert. Da meldete sich doch extra ein*e PR-Mitarbeiter*in in den späten Abendstunden des vergangenen Sonntags in einem großen deutschen Luftfahrtforum an, um die eigenen Mitarbeiter, nochmals ausdrücklich zur Verschwiegenheit zu verdonnern. Gut und deutlich lesbar für jedermann und keine Stunde später, auch wieder gelöscht. Welch Schauspiel zum Sonntagabend, bloß gut, dass ich gesalzenes Popcorn neben mir stehen hatte, um dies zu verfolgen. Jetzt muss ich ehrlich sagen, mich verbindet einiges mit Condor, viele schöne Momente. Condor ist Urlaub, in diesem Satz steckt in meinen Augen eine Menge Wahrheit. Condor = Ferienflieger – so oder so ähnlich dürfte die Assoziation der meisten sein und anders als die Kollegen und Konkurrenz bei “TUIFly”, hat man einen großen Fehler sehr schnell wieder glattgebügelt, die kurzzeitige Namensänderung, damals, auf Thomas Cook Airlines. Wieso sollte der Chef eines anderen Reiseveranstalters seine Gäste in einen Flieger setzen, auf dem deutlich der Name eines Konkurrenten steht. Einen riesigen Fehler, welcher seinerzeit beim Wechsel von Hapag Lloyd

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Rostock-Laage hat heuer fünf Ferien-Destinationen

Ab dem Flughafen Rostock-Laage werden im Sommerflugplan 2022 insgesamt fünf Ferienziele angeboten. Diese sollen ab Mai 2022 bedient werden. Es handelt sich um die Destinationen Heraklion, Rhodos, Hurghada, Antalya und Luxemburg. Das zuletzt genannte Ziel wird zwischen 21. Mai und 8. Oktober 2022 jeweils an Samstagen von Luxair bedient und ist eher auf den Incoming-Verkehr ausgerichtet. Heraklion wird seitens Corendon von 6. Mai bis 28. Oktober 2022 an Freitagen angesteuert. Nach Rhodos geht es ebenfalls mit Corendon von 2. Mai bis 25. Oktober 2022 jeweils an Montagen. Antalya wird ganzjährig angeboten. Während dem Hochsommer bietet Corendon Airlines zwei Umläufe pro Woche an. Diese werden an den Verkehrstagen Donnerstag und Freitag angeboten. Hurghada wird von Corendon an Montagen angesteuert. Weiters gibt es heuer einzelne Charteflüge, wie Airport-Chefin Maren Wolters erläutert: „Der Flughafen Rostock-Laage bietet auch in diesem Jahr ein Sommerflugprogramm mit fünf Zielen sowie Sonderflügen nach Jersey und Guernsey an, die über PTI Panoramica buchbar sind. In den Sommermonaten wird auch MSC wieder Kreuzfahrtpassagiere über unseren Flughafen nach Warnemünde für ihre Ostseekreuzfahrten einfliegen.“

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Köln: Dnata übernimmt Wisskirchen Handling Services

Die Emirates-Tochter Dnata beabsichtigt die Übernahme des deutschen Frachtdienstleisters Wisskirchen Handling Services. Die behördliche Genehmigung der Transaktion steht noch aus. Mit diesem Zukauf tritt man im Bereich Cargoservices in den deutschen Markt ein. Wisskirchen ist alleiniger Betreiber des Köln-Bonner Frachtzentrums, einer 12.000 Quadratmeter großen Anlage am Flughafen Köln/Bonn (CGN), die mit einem Team von rund 180 hochqualifizierten Mitarbeitenden eine umfassende Palette von Frachtdienstleistungen anbietet. Das Unternehmen schlägt jährlich mehr als 85.000 Tonnen Fracht um, darunter allgemeine Transportgüter, verderbliche Waren, Pharmazeutika, Gefahrgut, Elektronik und weitere Konsumgüter. Der Flughafen Köln-Bonn ist im Frachtbereich der drittgrößte Flughafen in Deutschland und verfügt über erhebliche weitere Wachstumskapazitäten. Er ist 24 Stunden am Tag in Betrieb und ideal ans Straßenverkehrsnetz angebunden. Im Jahr 2021 stieg der Frachtumschlag am CGN im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent – ein neuer Jahresrekord. Dnata hat mit Oliver Hellwig, dem Eigentümer von Wisskirchen, Vereinbarungen zum Erwerb von 100 Prozent der Unternehmensanteile getroffen. Über die Einzelheiten der Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart. Die Übernahme steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz in Deutschland. „Wir freuen uns, unsere erste Investition im Frachtbereich in Deutschland bekannt zu geben. Sie ist Teil unserer kontinuierlichen und umfassenden Engagements in die Frachtinfrastruktur. Seit 2014 haben wir in neun neue Frachtanlagen in Europa investiert. Wir freuen uns darauf, eine entscheidende Rolle in der nächsten Entwicklungsphase des Flughafens Köln/Bonn als wichtiges Frachtdrehkreuz zu spielen und ich möchte Oliver Hellwig für seine Professionalität während dieses Prozesses danken“, so Stewart Angus, Regional CEO Europe bei Dnata.

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