April 20, 2022

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April 20, 2022

Flixbus fährt wieder nach Kiew

Der deutsche Fernbus- und Bahnlinienanbieter Flixmobility hat den Verkauf von Fahrkarten von/nach Kiew wieder aufgenommen. Zunächst sollen die Verbindungen ab Warschau und Prag in die Hauptstadt der Ukraine reaktiviert. Die erste Fahrt wurde bereits am Montag durchgeführt. Ende April 2022 will Flixbus wieder von Budapest aus nach Kiew fahren. Nach und nach sollen weitere Strecken von West-Europa in die ukrainische Hauptstadt reaktiviert werden. Man hält den Zeitpunkt der Wiederaufnahme für richtig. Flixbus hatte aufgrund des Krieges die Fahrten nach Kiew ausgesetzt. Lediglich Lwiw, das sich in der West-Ukraine befindet, wurde durchgehend angesteuert. Mittlerweile registriert man wieder mehr Fahrgäste mit Ziel Ukraine. Vor wenigen Wochen war dies genau umgekehrt, denn die Fernbusse wurden von vielen Flüchtlingen genutzt, um in die Nachbarstaaten, beispielsweise Polen, zu kommen.

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Hurghada: Tui legt zusätzliche Charterflüge mit Austrian Airlines auf

Der Reiseveranstalter Tui stockt das Pauschalreisen-Angebot in Richtung Ägypten weiter auf. Man sicherte sich bei Austrian Airlines rund 1.000 Sitzplätze von/nach Hurghada. Die Nachfrage soll stark steigend sein und sich wieder auf Vorkrisenniveau befinden. Laut Tui war die Stadt am Roten Meer zu Ostern die am besten gebuchte Destination. Die 1.000 Sitzplätze, die man sich bei Austrian Airlines gesichert hat, sind in erster Linie für den Herbst 2022 gedacht. Das Unternehmen rechnet mit einer hohen Nachfrage, die gar über dem Vorkrisenniveau liegen könnte. Wir haben uns deshalb entschieden, die Flugkapazitäten in der Hochsaison von Wien nach Hurghada um eine zusätzliche Verbindung am Samstag auszubauen“, sagt David Szabo, Flug- und Produktmanager Tui Österreich. „Außerdem haben wir uns für die Herbstferien bereits jetzt über tausend Flugplätze gesichert. Mit unserem Airline-Partner Austrian Holidays bieten wir unseren Gästen ein gern gebuchtes Qualitätsprodukt.“ Insgesamt sieben Mal wöchentlich geht es ab dem Flughafen Wien nach Hurghada, dreimal wöchentlich ab Salzburg sowie zweimal wöchentlich ab Graz und Linz. Für die Herbstferien wurden fünf zusätzliche Verbindungen ins Programm genommen, davon fliegt Tui vier Sonderflüge mit Austrian Airlines am 26. Oktober 2022.  Zusätzliche Flüge mit Austrian Airlines: 7. Mai – 29. Oktober 2022: immer samstags 23. Oktober 2022: einmal täglich 26. Oktober 2022 viermal täglich

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Tui Cruises schafft „Booster-Pflicht“ ab

Die Reederei Tui Cruises führte Anfang dieses Jahres ein, dass nur Fahrgäste, die drei Impfungen gegen Covid-19 nachweisen können, an Bord dürfen. Nun kippt man die Praxis und betrachtet zwei Stiche wieder als ausreichend. Davon unabhängig verlangt man weiterhin, dass vor der Einschiffung zwei Antigen-Schnelltests absolviert werden müssen. Da sich im Winter 2021/22 Kreuzfahrtschiffe zu regelrechten Corona-Schleudern entwickelt hatten, stand die Branche im Kreuzfeuer der Kritik. Mehrere Ausfahrten von verschiedenen Betreibern wurden abgebrochen oder bereits im Vorfeld abgesagt. Tui Cruises reagierte im Februar 2022 darauf und verlangte die so genannte “Booster-Impfung” als Grundvoraussetzung, um an Bord gehen zu können. Dies kippt man nun, empfiehlt jedoch den Fahrgästen, dass diese rechtzeitig an ihre Booster-Impfung denken sollen. Für fast alle Fahrten muss man nun – nebst dem Impfnachweis – zwei negative Antigen-Schnelltestbefunde vorweisen. Selbstverständlich werden alternativ auch die genaueren PCR-Test akzeptiert. Aus behördlichen Gründen kann es vorkommen, dass im Falle von Auflagen bestimmter Staaten vor der Einschiffung ein PCR-Test absolviert werden muss. In diesem Fall informiert Tui Cruises die Gäste rechtzeitig.

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China Eastern Airlines fliegt wieder mit Boeing 737-800

Die Fluggesellschaft China Eastern Airlines hat den Maschinentyp Boeing 737-800 wieder kommerziell in die Luft gebracht. Der Carrier unterbrach den Flugbetrieb dieses Musters im Nachgang des Absturzes vom 21. März 2022. Unter der Flugnummer MU5843 wurde am Sonntag die Strecke Kunming-Chengdu mit der Boeing 737-800 mit der Registrierung B-207L bedient. Damit brachte das Unternehmen knapp einen Monat nach dem freiwilligen Grounding der Teilflotte diesen Maschinentyp wieder in die Luft. Das Modell Boeing 737-700 war von der temporären Außerdienststellung nicht betroffen. Am 21. März 2022 stürzte die B737-800 mit der Registrierung B-1791 aus noch ungeklärter Ursache ab. Der Mittelstreckenjet befand sich auf dem Weg von Kunming nach Guanghzou. China Eastern Airlines erklärte unter anderem, dass die Flugunfalluntersuchungen weiter laufen. Man habe alle Boeing 737-800 ausführlich überprüft und diverse Tests vorgenommen. Man befindet das Flugzeug als sicher und hat sich daher für den Wiedereinsatz entschieden. Das Luftfahrtunternehmen groundete nach dem fatalen Verlust insgesamt 223 Boeing 737-800. Auch waren teilweise jene, die von Tochtergesellschaften betrieben werden, betroffen. Die Entscheidung führte auch zu Kapazitätsengpässen, die nicht vollständig mit Hilfe von Wetlease-Dienstleistungen kompensiert werden konnten. Die Flugdatenschreiber der B-1791 wurden zwischenzeitlich geborgen und befinden sich in Auswertung. China will der ICAO in Kürze einen ersten Zwischenbericht vorlegen. Zur genauen Unfallursache lassen sich derzeit noch eine validen Angaben machen, da sich die Volksrepublik hinsichtlich Informationen stark zurückhält. Der Absturz war der schwerste Flugunfall, den China in den letzten Jahrzehnten verzeichnen musste.

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Aus Etihad-Order: Air Arabia Abu Dhabi bekommt 26 Airbus A321neo

Die Fluggesellschaft Air Arabia Abu Dhabi könnte 26 Airbus A321neo aus einer Order von Etihad Airways erhalten. Dies kündigte Firmenchef Tony Douglas im Rahmen des jüngsten CAPA-Leader-Summits in Manchester an. Die Billigfluggesellschaft ist ein Joint-Venture von Air Arabia und Etihad. Douglas erklärte unter anderem, dass man sich künftig auf die Maschinentypen Airbus A350-1000 und Boeing 787 konzentrieren werde. Im Bereich der Schmalrumpfflugzeuge will man zunehmend auf Air Arabia Abu Dhabi setzen. An diesem Unternehmen ist Etihad Airways mit 51 Prozent beteiligt und Air Arabia hält 49 Prozent. Derzeit betreibt der junge Billigflieger vier Airbus A320. Wiederholt haben die Partner angekündigt, dass Air Arabia Abu Dhabi, die in direkter Konkurrenz mit Wizz Air Abu Dhabi steht, in den nächsten Jahren stark wachsen sollte. Die Corona-Pandemie führte dazu, dass sich der Expansionsplan nach hinten verschoben hat. Bis zu 26 Airbus A321neo aus der Etihad-Order könnten laut Douglas nach und nach zur Flotte stoßen.

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Österreich: Maskenpflicht im Flugzeug, auf Schiffen und im Reisebus jedoch nicht

Die jüngst adaptiere Corona-Verordnung des österreichischen Gesundheitsministeriums brachte in vielen Bereichen die Aufhebung der Maskenpflicht. In öffentlichen Verkehrsmitteln – inklusive Flugzeugen – pocht Minister Johannes Rauch (Grüne) aber weiterhin auf FFP2-Masken. Es kommt aber darauf an in welchem “Setting” das Fahrzeug unterwegs ist. Ist ein Autobus im Linienverkehr – egal, ob Nah- oder Fernverkehr – unterwegs, dann müssen die Fahrgäste FFP2-Maske tragen. Handelt es sich allerdings um eine Charterfahrt, beispielsweise mit Fußballfans auf dem Weg zu einem Match oder zurück, so besteht keinerlei Verpflichtung Masken zu tragen. Selbiges gilt auch dann, wenn es sich um eine Reisefahrt handelt. Gemeint ist damit, wenn das Busunternehmen eine klassische Busreise durchführt. Es spielt dabei keine Rolle, ob auch so genannte “vulnerable Personen” dabei sind oder nicht. Auch auf Ausflugsschiffen, die beispielsweise auf der Donau und auf dem Bodensee unterwegs sind, ist die Maskenpflicht gefallen. Dies gilt sowohl für die Außen- als auch die Innenbereiche. Verkehrt das Schiff aber nicht “touristisch”, sondern als eine Art Fähre, dann müssen weiterhin FFP2-Masken getragen werden. Die aktuelle Regelung galt bereits vor den Verschärfungen, die nur wenige Tage nach dem vermeintlichen “Freedom Day” gesetzt wurden. Das österreichische Gesundheitsministerium schaffte es trotz mehrfacher Erinnerung nicht zu erklären warum in Reisebussen keine Maskenpflicht besteht, jedoch an Bord von Flugzeugen sehr wohl. Auch beantwortete das von Johannes Rauch geleitete Ministerium nicht, ob Charterflüge mit Reisebus- bzw. Charterbus-Fahrten gleichzusetzen sind. Dies hätte insbesondere auf die Business Aviation, aber auch auf Urlaubs-Charterflüge Auswirkungen. Auch gab das österreichische Gesundheitsministerium keine Auskunft darüber warum man

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