April 25, 2022

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April 25, 2022

Deutschland: Einreiseregeln werden wohl bis Ende Mai verlängert

Für Urlaubsrückkehrer nach Deutschland sollen vorerst weiter CoV-Regeln gelten. Das deutsche Gesundheitsministerium will die an diesem Donnerstag auslaufende Einreiseverordnung bis Ende Mai verlängern, wie der ORF berichtet. Schutz vor einem zusätzlichen Viruseintrag durch Einreisende bleibe wichtig. In der aktuellen CoV-Situation sei nun in kürzeren Abständen zu schauen, was der Lage angemessen sei. Damit soll es vorerst dabei bleiben, dass alle ab zwölf Jahren bei der Einreise nach Deutschland über einen 3-G-Nachweis als geimpft, genesen oder negativ getestet verfügen müssen. Die Verordnung sieht für Rückkehrer aus Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet darüber hinaus auch Quarantänepflichten vor. Aktuell wird laut der entsprechenden Liste des Robert Koch-Instituts (RKI) aber kein Land von der Bundesregierung als ein solches Gebiet eingestuft.

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Polen: Fluglotsen könnten im Mai für Flugausfälle sorgen

In Polen drohen ab dem 1. Mai massive Einschränkungen des Flugverkehrs aufgrund eines Tarifkonflikts. Eurocontrol warnt vor rund 1.000 Flugausfällen am Tag, die einerseits Verbindungen nach Polen, andererseits aber auch Flüge durch den Luftraum des Landes betreffen könnten. Das EU-Land müsse ohnehin schon Einschränkungen des Flugverkehrs aufgrund des russischen Angriffskrieges in der Ukraine hinnehmen. Zusätzlich dazu drohe jetzt ab dem 1. Mai ein massiver Personalmangel aufgrund des Streits um neue Vergütungsregelungen der Fluglotsen. Nach Informationen der Deutschen Presseagentur hatten im Februar 170 der aktuell 208 in Warschau beschäftigten Fluglotsen gekündigt, für die meisten läuft die Kündigungsfrist Ende April aus. Grund für die Kündigungswelle bei der zivilen Luftsicherung Pansa ist eine neue Bezahlungsregelung, welche Ende des letzten Jahres in Kraft getreten war. Im Zuge dessen wurden die Tarifgehälter der Lotsen um bis zu 70 Prozent gesenkt, was ein Großteil der Beschäftigten nicht akzeptieren will. Die zuständige Gewerkschaft steht seit mehreren Wochen in Verhandlungen mit Pansa, bislang konnte jedoch noch keine Einigung erzielt werden. Sofern sich dies nicht zeitnah ändert, könnte Eurocontrol mit der massenhaften Annullierung von Flügen reagieren, die möglicherweise schon ab dem 1. Mai beginnen. Die Gespräche wurden noch weiter laufen, wie Check24 berichtet.

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FACC arbeitet mit Leni Aviation zusammen

FACC kooperiert mit dem dänischen Teiledistributor und Serviceanbieter Leki Aviation. Wie der österreichische Flugzeugkomponentenhersteller mitteilt, soll damit die Verfügbarkeit von FACC-Komponenten vor allem in China verbessert werden. Dort sei Leki ein etablierter Partner für viele Airlines und betreibe zwei Niederlassungen. Benötigt eine Luftfahrtgesellschaft für eines seiner Flugzeuge ein Ersatzteil, wird künftig auf Bauteile aus der Produktion von FACC zurückgegriffen. „Der Markt für Wartung und Reparatur in der zivilen Luftfahrt – der sogenannte MRO-Bereich – erholt sich spürbar. Wir haben uns hier mit unseren innovativen Lösungen in den vergangenen Jahren sehr gut positioniert und sind hervorragend aufgestellt“, berichtet Robert Machtlinger, CEO der FACC AG.

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Portugal: Touristen müssen kein Einreiseformular mehr ausfüllen

Bisher forderte Portugal von Einreisenden das Ausfüllen einer digitalen Reiseanmeldung, dies galt gleichermaßen für Ankommende auf dem Luft-, Land- und Seeweg. Seit dem 23. April ist dieses Dokument allerdings nicht mehr nötig. Weiterhin wird für die Einreise jedoch die 3G-Regel angewendet, ab einem Alter von zwölf Jahren muss also ein Impf-, Genesungs- oder negativer Testnachweis erbracht werden. Das berichtet Check24. Anerkannt werden dafür bis zu 72 Stunden alte PCR-Tests sowie Antigen-Schnelltests, wenn diese nicht älter als 24 Stunden sind. Darüber hinaus wird bei allen Einreisenden die Körpertemperatur gemessen. Darüber hinaus wurde auch das Ende der Maskenpflicht im öffentlichen Raum bekannt gegeben. Nach wie vor verpflichtend bleibt das Utensil jedoch in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in Krankenhäusern, Pflegeheimen und vergleichbaren Institutionen. Explizit genannt wurde auch die fortbestehende Maskenpflicht in Flugzeugen, sodass die meisten Airlines auch auf Flügen nach Portugal weiterhin auf das Anlegen der Maske bei Passagieren sowie Personal bestehen werden. Die zu Portugal gehörende Insel Madeira hat andere Regelungen als das portugiesische Festland. So fordert die Blumeninsel derzeit keinerlei Corona-Nachweise mehr bei der Einreise. Es wird lediglich empfohlen, sich auf der digitalen Plattform Madeira Safe anzumelden und die Corona-App „S-ALERTA CIDADÃO“ zu nutzen. Dafür herrschen auf Madeira noch strengere Maskenregeln.

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Easyjet verweigerte Passagier die Beförderung – laut OGH zu Unrecht

OGH: Fluggesellschaft überschritt ihre Befugnisse im Zuge der Überprüfung behördlicher Dokumente. Der britische Low-Coster verweigerte einem irakischen Staatsbürger aufgrund eines vermeintlich fehlenden Visums einen Flug von Wien nach London. Eine vorhandene gültige Aufenthaltskarte, die zur visumsfreien Einreise berechtigte hätte, wurde von EasyJet nicht akzeptiert. Denn das Unternehmen ging davon aus, dass der Betroffene die Voraussetzungen für die – behördlich ausgestellte – Aufenthaltskarte in Wirklichkeit nicht erfülle. Die Beförderungsverweigerung war unzulässig, entschied der Oberste Gerichtshof (OGH) nun in einem vom Verein für Konsumenteninformation (VKI) geführten Verfahren.  Der Carrier muss in der Folge die Kosten für die verfallenen Flugtickets erstatten und Ausgleichszahlung leisten – und zwar doppelt: an den Betroffenen und seine mitreisende Ehefrau. Die Ehefrau hätte ihr Ticket zwar in Anspruch nehmen können, doch die Beförderungsverweigerung des Ehemannes kam letztlich auch einer Beförderungsverweigerung seiner Frau gleich, so das Gericht. „Easyjet hat sich hier die Befugnis angemaßt, zu hinterfragen, ob die Aufenthaltskarte von den österreichischen Behörden rechtmäßig ausgestellt wurde. Die Überprüfung eines solchen Dokuments hat sich rein auf die Echtheit und die Richtigkeit der darin enthaltenen Angaben zu beschränken. Easyjet hatte bei dieser Aufenthaltskarte keine konkreten Anhaltspunkte, die auf einen Rechtsmissbrauch oder Betrug geschlossen hätten“, kommentiert VKI-Juristin Verena Grubner das Urteil. Easyjet akzeptiert das Urteil „Easyjet ist wie alle anderen Fluggesellschaften von den zuständigen Behörden dazu verpflichtet, sicherzustellen, dass alle Passagiere die richtigen, gültigen Reisedokumente vorlegen können, um die Sicherheit aller Passagiere und der Besatzung zu gewährleisten“, so ein Sprecher der Fluggesellschaft gegenüber Aviation.Direct. „Wir bedauern, dass dem betroffenen Fluggast zu Unrecht

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MUC: United Airlines fliegt erstmals nach Denver

United Airlines baut das Streckenangebot zu Zielen in den USA ab München weiter aus. Ab sofort stehen zwei weitere Verbindungen in die Vereinigten Staaten auf dem Programm. Zum ersten Mal in der Geschichte des Münchner Airports fliegt United von München nach Denver. Die Hauptstadt Colorados ist nicht nur das Tor zu den Rocky Mountains, sondern auch ein wichtiger Umsteigeflughafen der amerikanischen Fluggesellschaft. Den Passagieren stehen in Denver zahlreiche Anschlussflüge aus dem Streckennetz der United zur Verfügung. Auf der neuen transatlantischen Route kommt die Boeing 787-9 zum Einsatz. Die Maschinen starten am bayerischen Luftverkehrsdrehkreuz täglich um 16:05 Uhr. Neben der neuen Verbindung nach Denver bietet United Airlines ab sofort auch wieder regelmäßige Flüge von München in das texanische Houston an, die seit dem 13. März 2020 coronabedingt ausgesetzt waren. Dabei kommt eine Boeing 767-300 zum Einsatz, die täglich um 11:55 Uhr ab München startet. Somit bietet United Airlines ab München mittlerweile täglich sechs Flüge in die USA an – und damit mehr als vor Beginn der Corona-Epidemie. Neben Denver und Houston bedient die Airline auch die US-Ziele Chicago, Washington, DC, Newark und San Francisco.

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Dienstag: Kärnten entscheidet über Rückkauf des Klagenfurter Flughafens

Der morgige Dienstag ist ein wichtiges Datum für die Zukunft des Flughafens Klagenfurt. Die landeseigene Kärnten Beteiligungsverwaltung entscheidet in der Aufsichtsratssitzung, ob man die Call-Option ziehen wird und die momentan von Lilihill gehaltene Mehrheit zurückkaufen wird. Im Zuge der Teilprivatisierung wurde vereinbart, dass die öffentliche Hand die Möglichkeit eines Rückkaufs hat, wenn die jährliche Anzahl der Fluggäste unter eine vereinbarte Marke fällt. Aufgrund der Corona-Pandemie ist genau das geschehen und die Landesregierung hat eigens ein Gutachten eingeholt, das zum Schluss gekommen ist, dass Corona nicht als „Ausrede“ dienen kann. Das Land kann also die Call-Option ziehen. Derzeit hält die KBV 20 Prozent der Flughafengesellschaft. Die Stadt Klagenfurt ist mit einem kleinen Anteil im Boot während sich die Mehrheit in den Händen von Lilihill befindet. Der Investor wollte im Frühherbst des Vorjahres den Airport komplett übernehmen, biss mit dem Ansinnen jedoch auf Granit bzw. auf den Widerstand der Kärntner Landespolitik. Die Vorstellungen für die weitere Entwicklung des Klagenfurter Flughafens unterscheiden sich stark. Lilihill will den Standort unter anderem mit Hilfe der Errichtung der Aviation City stärken, jedoch stemmt sich die öffentliche Hand dagegen. Man will verhindern, dass der Flughafen Grundstücke an Lilihill verkauft. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) stellte zuletzt den Ausbau der militärischen Nutzung in Aussicht. Mittlerweile ist die Stimmung dermaßen verfahren, so dass die Landesregierung den Rückkauf der Mehrheit avisiert hat. Der Aufsichtsrat der Kärnten Beteiligungsverwaltung ist nun am Zug und wird am Dienstag darüber entscheiden, ob die Call Option gezogen wird oder nicht. Sollte man sich für den Rückkauf

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Personalmangel: Salzburg sucht händeringend neue Mitarbeiter

Nach über zwei Jahren coronabedingter Durststrecke hat der Salzburger Flughafen ein ganz anderes Problem: Man hat zu wenig Personal. Es fehlt in nahezu allen operativen Bereichen an Mitarbeitern, weshalb man händeringend nach Neuzugängen sucht. Dem Vernehmen nach haben aufgrund der Kurzarbeit einige Beschäftigte selbst gekündigt und sich in anderen Firmen neu orientiert. Das allein soll aber nicht die Kernursache des Personalmangels sein, sondern eher, dass viele langjährige Mitarbeiter in den wohlverdienten Ruhestand getreten sind und sich offensichtlich das Interesse an den ausgeschriebenen Stellen in eng gesteckten Grenzen hält. Wie kompliziert der Personalmangel für die Salzburger ist, zeigte auch der Umstand, dass Flughafenchefin Bettina Ganghofer wiederholt selbst in der Lounge ausgeholfen hat. Von anderen europäischen Flughäfen ist ebenfalls zu hören, dass man deutlich weniger Bewerbungen auf ausgeschriebene Stellen bekommt. Vor der Coronapandemie war Arbeiten in der Luftfahrtbranche sehr begehrt, jetzt offenbar nicht mehr. Salzburg versucht nun auch über Social-Media-Kanäle offensiv auf die freien Jobs aufmerksam zu machen. Am 22. April 2022 führte man auch einen Bewerbertag durch. Wer diesen verpasst hat oder erst heute davon erfahren hat, der kann mit gleichen Chancen am 28. April 2022 ins Terminal 2 des Salzburger Airports kommen. Freie Stellen gibt es in so ziemlich allen Unternehmensbereichen. Manche Jobs kann man auf Wunsch auch als Saisonier annehmen, was gerade für Beschäftigte im Wintersport eine interessante Möglichkeit für den Sommer sein könnte.

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Statt Paid Catering: Viele Lufthansa-Flüge heben nur mit Wasserflaschen ab

Bei Lufthansa läuft es derzeit im Bereich Paid Catering am Standort Frankfurt am Main unrund. Viele Flüge heben gänzlich ohne Mahlzeiten und Getränke ab. Lediglich Wasserflaschen, die ohnehin kostenfrei ausgeteilt werden, sollen mit an Bord kommen. Hintergrund ist laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins “Der Spiegel”, dass es bei Caterer Gate Gourmet, der das Europageschäft von LSG gekauft hatte, zu massiven Personalengpässen gekommen ist. Dies soll dazu führen, dass auf Kurz- und Mittelstreckenflügen der Lufthansa das Paid-Catering-Angebot nicht an Bord kommt. So erhalten Reisende in der Economy Class lediglich eine kostenlose Flasche Wasser überreicht. Mehr gibt es nicht – auch nicht gegen Bezahlung. Nicht betroffen sind Langstreckenverbindungen sowie Business-Class-Passagiere. Hier soll es auch weiterhin das gewohnte Angebot an Speisen und Getränken geben. Im Zuge des Verkaufs des Europageschäfts der LSG an Gate Gourmet soll es in manchen Bereichen zu Kürzungen der Gehälter gekommen sein. AUch habe es bei der Abrechnung der Löhne Anlaufschwierigkeiten gegeben, bestätigte ein Sprecher des Konzerns. Möglicherweise haben aus diesem Grund einige Beschäftigte das Unternehmen verlassen. Einen besonders akuten Personalmangel scheint Gate Gourmet im Bereich jener LKW-Fahrer zu haben, die über die Ausbildung und Zulassung zur Belieferung der Flugzeuge verfügen. Man versucht nun in Frankfurt am Main gegenzusteuern und bietet allen Beschäftigten, die im April 2022 maximal einen Tag krankheitsbedingt ausgefallen sind, eine Sonderzahlung in der Höhe von 250 Euro. Diese soll bereits mit der nächsten Überweisung der Löhne angewiesen werden.

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Nachtzüge: GreenCityTrip steuert Österreich und Deutschland an

Das niederländische Eisenbahn-Startup GreenCityTrip will ab 25. Mai 2022 auch in Deutschland an den Start gehen Angeboten werden Ziele wie Venedig, Florenz, Bologna, Mailand, Kopenhagen, Göteborg und Wien. Der Zug soll eine Kapazität von 640 Betten aufweisen. Reisende können die neuen Nachtzüge ab dem 25. Mai 2022 abends in Köln, Dortmund und Bad Bentheim nutzen. Derzeit können Fahrkarten nur über die Homepage des Anbieters gebucht werden. Manche Ziele sind nur in Verbindung mit Hotelbuchungen erhältlich. Der niedrigste Preis für fünftägige Reisen inklusive Hotel soll bei 199 Euro pro Person liegen. „Mit diesem Schritt sind wir als Reiseunternehmen führend, wenn es darum geht, den Kunden ein noch verantwortungsvolleres Reisen zu ermöglichen. Wir bieten Städtereisen in fantastische europäische Städte an, einschließlich eines Hotels am Zielort. Bei diesen Angeboten wird neben der An- und Abreise im Nachtzug immer auch eine Hotelübernachtung am Zielort angeboten. Es ist auch möglich, nur ein Nachtzugticket zu buchen. Ein wichtiger Vorteil für deutsche Kunden ist, dass alle unsere Städtereisepakete und Nur-Ticket-Angebote vom niederländischen Verband der Reiseveranstalter für deutsche Kunden finanziell voll abgesichert sind. Dieser Service ist standardmäßig im Preis inbegriffen, ebenso wie frische Bettwäsche auf jeder Strecke. Unser Zug wartet am Zielort, so dass garantiert ist, dass unsere Kunden jederzeit sicher nach Deutschland zurückreisen können“, erklärt Maarten Bastian, Miteigentümer von GreenCityTrip. Von Köln Hbf nach Wien Hbf werden vorerst nur vereinzelte Fahrten angeboten. Beispielsweise ist im Juli und August 2022 nur je ein Termin buchbar. In den Monaten September und Oktober 2022 hat man momentan keine Fahrten geplant.

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