Mai 20, 2022

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Mai 20, 2022

Fotoreportage: So sieht es im Wiener Riesenrad-Hotelzimmer aus

Ab sofort kann man im Wagen 28 des Wiener Riesenrads, das sich im Prater befindet, auch übernachten. In Kooperation mit dem Hotel- und Hostelbetreiber Superbude haben die Eigentümer der Wahrzeichens ein Pop-Up-Hotelzimmer eingerichtet. Dieses ist ein wenig im VIntage-Style gehalten. Trotz des vergleichsweise kleinen Raumes bietet man interessante Annehmlichkeiten wie zum Beispiel eine Diskokugel, einen Plattenspieler und einen alten Fernseher. Das Bett ist sehr breit und ansprechend gestaltet. Ein Hingucker ist das “schwebende Hotelzimmer” auf jeden Fall. Eine Frage, die bei vielen sofort aufkommt: Gibt es eine Toilette oder was ist, wenn man in der Nacht mal muss? Es gibt kein stilles Örtchen, sondern ein Walkie-Talkie, mit dem man sich in der Nacht jederzeit herunterfahren lassen kann und die Waschräume des Riesenradbetreibers aufsuchen kann. Das Frühstück wird übrigens im nahegelegenen Hotel Superbude serviert. Regulär buchen kann man die Übernachtungen nicht. In Zusammenarbeit mit Austrian Airlines werden diese verlost. Die Gewinner bekommen Flugtickets, Übernachtung im Hotel Superbude sowie eine Nacht im Riesenrad-Hotel dann gestellt und sollen laut den Initiatoren nichts bezahlen müssen. Es handelt sich um eine temporäre “Hotel-Attraktion”. Man beobachtet nun die internationale Resonanz und entscheidet zu einem späteren Zeitpunkt wie lange das “schwebende Hotelzimmer” angeboten wird. Mühe bei der Gestaltung hat man sich offensichtlich gegeben. Auf die Frage wie man auf die Idee kommt in einem Riesenrad-Waggon ein Hotelzimmer einzurichten, meinte der Geschäftsführer von Superbude gegenüber Aviation.Direct, dass er mit der Riesenrad-Chefin im Prater auf Bier und Stelze war und die Idee war geboren und wurde umgesetzt. Wie es

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Bodenabfertigung: Air Baltic bestellt 24 Elektrofahrzeuge

Die lettische Fluggesellschaft hat insgesamt 24 Elektrofahrzeuge für ihre Bodenabfertigung bestellt. Zudem hat Unternehmen bereits sieben Ladestationen auf dem Vorfeld des Flughafens Riga installiert, 15 weitere sollen bis Ende des Jahres folgen. „Nachhaltigkeit steht im Mittelpunkt unserer zukünftigen Entwicklung. Deshalb haben wir bereits im vergangenen Jahr entschieden, dass alle Neuwagen, die das Unternehmen anschafft, elektrisch sein werden. Bereits heute nutzen unsere Bodenabfertigungskollegen die ersten von uns angeschafften Elektrofahrzeuge. Wir denken grüner, wir fliegen grüner“, so Airline-Chef Martin Gauss.

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Wien: Austrian Airlines hat Los-Angeles-Flüge reaktiviert

Die Fluggesellschaft Austrian Airlines hat am Freitag die Nonstop-Verbindung nach Los Angeles reaktiviert. Diese wird vorerst fünfmal pro Woche bedient. Anlässlich des Comback-Fluges begrüßten AUA-CCO Michael Trestl und Flughafen-Wien-Vorstand Julian Jäger die Passagiere am Gate. Die österreichische Lufthansa-Tochter hat gemeinsam mit dem Airport ein neues Betriebskonzept eingeführt. Für Passagiere bedeutet das konkret, dass von Austrian AIrlines durchgeführte Nordamerika-Flüge nun an den D-Gates abfliegen bzw. ankommen. Michael Trestl erklärte gegenüber Aviation.Direct, dass auch weitere Non-Schengen-Ziele ab dem Bereich D, der dem Terminal 2 zugeordnet ist, abfliegen bzw. ankommen ist. “Gemeinsam mit dem Flughafen Wien haben wir ein neues Betriebskonzept entwickelt, das die Nutzung der Fluggastbrücken optimiert. Damit wollen wir das bei vielen Passagieren unbeliebte Busboarding minimieren”, so der AUA-CCO. Baulich wurde ein Weg geschaffen, der unter anderem die Non-Schengen-Zonen G und D miteinander verbindet. Beim Umsteigen von Schengen (C oder F) auf Non-Schengen-D ist der Weg aber noch immer ein bisschen komplizierter. Immerhin: Die Passkontrolle vor den D-Gates “funktioniert” jetzt in beide Richtungen, so dass man sich bei einem Ausflug in die Vienna Lounge weite Umwege erspart. Im Bereich der D-Gates gibt es übrigens weder eine Lounge noch Raucherzonen. Jene, die vormals vorhanden waren, wurden abgebaut. “Die Zeit des Durchstartens ist gekommen. Nach zwei Jahren coronabedingter Reiserestriktionen starten wir mit der gesamten Flottenstärke, einem verdichteten Europa-Streckennetz sowie attraktiven Übersee-Verbindungen mit erhöhten Frequenzen in einen bereits gut gebuchten Sommer“, so Austrian Airlines CCO Michael Trestl. Im interkontinentalen Bereich liegt der Fokus insbesondere auf dem amerikanischen Markt, der auch für Tourismus in Österreich

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Analyse: Österreicher suchen häufig Kreta-Flüge

Die österreichische Kayak-Tochter Checkfelix hat die aktuellen Suchanfragen für den Sommer 2022 genauer unter die Lupe genommen. Dabei zeigte sich, dass Flüge nach Kreta besonders stark gefragt sind. Auf dem zweiten Platz rangiert Zakynthos, dicht gefolgt vom italienischen Rom. Griechenland steht in den letzten Jahren bei Österreichern hoch im Kurs, so dass es gar nicht überraschend kommt, dass in der Checkfelix-Auswertung gleich zwei Destinationen in diesem Land auf den Stockerlplätzen vertreten sind. Interessant ist jedoch, dass sich regionale Unterschiede zeigen. So sollen Salzburger verstärkt nach Kreta-Flügen suchen, während Steirer, Niederösterreicher und Oberösterreich Paris und Barcelona als Favoriten haben. Im Bereich der Städtetrips rangiert im Sommer 2022 Rom ganz oben. Auf der Langstrecke wird laut Checkfelix am Häufigsten nach Sri Lanka gesucht. Das Ranking auf einen Blick: Kreta Zakynthos Rom Sizilien Kos Skiathos Oslo Reykjavik Sri Lanka Preveza

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Marokko lockert Einreisebestimmungen

Marokko hat gestern seine Einreisebedingungen gelockert. War es bislang Pflicht, eine vollständige Corona-Impfung und zusätzlich einen negativen PCR-Test nachzuweisen, so genügt fortan eines der beiden Zertifikate. Geimpfte Personen müssen sich also keinem Corona-Test mehr unterziehen, während Ungeimpfte ohne marokkanische Staatsbürgerschaft seit Beginn der Corona-Beschränkungen überhaupt erstmals wieder auf dem Luftweg einreisen dürfen. Bislang erlaubten die marokkanischen Behörden nur vollständig geimpften Ausländern ab sechs Jahren, per Flugzeug in das nordafrikanische Land einzureisen. Hierfür wurde zusätzlich ein negativer PCR-Test von ihnen gefordert. Seit dem 18. Mai haben Einreisende nun die Wahl: Entweder sie weisen einen gültigen Corona-Impfpass vor, oder sie besitzen einen negativen und maximal 72 Stunden alten PCR-Test. Die digitale Gesundheitserklärung „Fiche Sanitaire“ muss aber weiterhin von allen Reisenden ausgefüllt werden. Außerdem hat die Regierung Marokkos nach Informationen der Maghreb Post das Alter von Kindern, die von jeglicher Nachweispflicht befreit sind, von sechs auf zwölf Jahre heraufgesetzt. Als vollständig geimpft erkennt Marokko Einreisende ab 18 Jahren an, wenn diese mindestens zwei Impfdosen erhalten haben und die Gabe der letzten Impfung nicht länger als vier Monate zurückliegt. Bei dem Präparat von Johnson & Johnson entspricht die Einzeldosis zwei Dosen der anderen Impfstoffe. Sind Einreisende dreifach geimpft, so gilt dieser Schutz unbegrenzt. Jugendliche zwischen zwölf und 18 Jahren müssen nur zwei Impfdosen nachweisen, die Ablauffrist von vier Monaten herrscht für sie nicht.

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WEF: Bundesheer verstärkt Luftraumsicherung

Das österreichische Bundesheer wird im Zeitraum von 22. bis 26. Mai 2022 die Präsenz besonders in Tirol und Vorarlberg erhöhen. Aufgrund des in Davos abgehaltenen Weltwirtschaftsforums verstärkt man auf Bitten der Schweiz die Luftraumsicherung. Mehr als 1.000 Soldatinnen und Soldaten sowie 20 Luftfahrzeuge, zehn Flächenflugzeuge und zehn Hubschrauber, sorgen für die Sicherheit der Veranstaltung und schützen die örtliche Bevölkerung vor Gefahren aus der Luft. „Damit Großveranstaltungen überhaupt stattfinden können ist es notwendig, für die Sicherheit der Veranstaltungsteilnehmer aber auch der örtlichen Bevölkerung zu sorgen. Dies sowohl am Boden, als auch in der Luft. Mit der Luftraumsicherungsoperation ‚Dädalus22‘ beweisen die österreichischen Luftstreitkräfte, in Zusammenarbeit mit ihren Schweizer Kameraden, die hohe Kompetenz bei der Durchführung dieses grenzüberschreitenden Einsatzes“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. Flüge über die Staatsgrenze werden laufend zwischen Österreich und der Schweiz im Rahmen der Weiterentwicklung der Zusammenarbeit intensiviert. Möglich sind diese Verfolgungsflüge durch die gegenseitige Erteilung von Einfluggenehmigungen. Seit 1. Februar 2019 ist das Abkommen zwischen der Republik Österreich und der Schweizerischen Eidgenossenschaft bezüglich der Zusammenarbeit im Bereich der grenzüberschreitenden Sicherung des Luftraums gegen nichtmilitärische Bedrohungen aus der Luft vollinhaltlich in Kraft. „Cross-Border- Operations “ stellen bei grenznahen Luftraumverletzungen gegenseitig die lückenlose Beobachtung und Begleitung von Luftfahrzeugen sicher, welche sich nicht an internationale Luftfahrtrichtlinien halten. Damit kann eine Beobachtung von Luftfahrzeugen, aber vor allem die frühzeitige Übergabe zwischen den Luftwaffen zweier Staaten sichergestellt werden. Ein Waffengebrauch im benachbarten Luftraum ist jedoch nicht erlaubt. Eine ähnliche grenzüberschreitende Zusammenarbeit bei der Polizei gibt es am Boden bereits seit Jahren. Sie ermöglicht Verfolgungshandlungen

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Condor-Staatshilfe: EU-Gericht weist Ryanair-Klage zurück

Das Gericht der Europäischen Union hat eine Klage der Billigfluggesellschaft Ryanair gegen das Rettungspaket, das die deutsche Bundesregierung dem Ferienflieger Condor nach dem Konkurs der Thomas Cook Group gewährt hatte, abgewiesen. Das deutsche Luftfahrtunternehmen flüchte sich damals in ein so genannten Schutzschirmverfahren, denn eigenen Angaben nach wäre man sonst möglicherweise selbst in den Strudel der Thomas-Cook-Insolvenz gezogen wurden. Die deutsche Bundesregierung half mit einer Geldspritze in der Höhe von 380 Millionen Euro aus. Diese wurde in Form von Darlehen über die staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau gewährt. Der Mitbewerber Ryanair klagte gegen die Freigabe, die seitens der EU-Kommission erteilt wurde, und argumentierte unter anderem damit, dass kein formelles Prüfverfahren stattgefunden habe. Weiters wäre die Finanznot von Condor durch eine willkürliche Verteilung von Geldmitteln innerhalb der Thomas Cook Group entstanden. Das Gericht der Europäischen Union folgte den Argumenten des Billigfliegers nicht und bestätigte die Genehmigung der EU-Kommission. Endgültig vom Tisch ist die Angelegenheit aber noch nicht, denn das Urteil kann vor dem Europäischen Gerichtshof bekämpft werden. Der Billigflieger führt auch Verfahren gegen weitere Staatshilfen, die im weiteren Verlauf an Condor gewährt wurden.

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Ab 11. Dezember 2022: Westbahn plant fünf tägliche Züge von Wien nach Innsbruck

Die österreichische Eisenbahngesellschaft Westbahn plant ab 11. Dezember 2022 bis zu fünfmal täglich von Wien nach Innsbruck und zurück zu fahren. Dies geht aus einem von der Regulierungsbehörde Schienen Control veröffentlichtem Trassenantrag hervor. Erst kürzlich hat die Westbahn ihre Stammstrecke Wien-Salzburg bis nach München Hbf verlängert. Mit 12. Juni 2022 wird man den Verkehr bis in die Mozartstadt weiter aufstocken und ab August sollen bis zu sechs tägliche Garnituren nach München und zurück verkehren. Im Sommer 2022 wird der private Eisenbahnbetreiber zwischen Wien und Salzburg – mit wenigen Lücken – im Halbstundentakt fahren. Sofern die von der Westbahn beantragten Trassen bewilligt werden, geht es ab 11. Dezember 2022 bis zu fünfmal von Wien Westbahnhof nach Innsbruck. Dabei werden Zwischenstopps in Hütteldorf, St. Pölten, Amstetten, Linz, Wels, Attnang-Puchheim, Vöcklabruck, Salzburg, Kufstein und Wörgl eingelegt. Als Fahrbetriebsmittel sollen sechsteilige Stadler Kiss 3 mit 506 Sitzplätzen, die in drei Klassen aufgeteilt sind, eingesetzt werden. Beantragt hat die Westbahn nachstehende Fahrzeiten: Wien (West)-Innsbruck Hbf: Abfahrt Wien Westbahnhof Ankunft Innsbruck Hbf 06:12 10:29 08:12 12:29 10:12 14:29 12:12 16:29 17:12 21:29 Innsbruck-Wien (West): Abfahrt Innsbruck Hbf Ankunft Wien Westbahnhof 06:31 10:48 11:31 15:48 13:31 17:48 15:31 19:48 17:31 21:48

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Regiojet startet Nachtzüge nach Zagreb, Rijeka und Split

Die tschechische Eisenbahngesellschaft Regiojet führt ab 3. Juni 2022 eine Nachtzugverbindung wieder eine Nachtzugverbindung von Prag nach Zagreb, Rijeka und Split. Diese wird saisonal bis Ende September 2022 angeboten. Während der Hauptreisezeit, also im Juli und August 2022, fährt man täglich. Die Züge verkehren ab Prag mit Zwischenstopps in Kolin, Havlíčkův Brod, Žďár nad Sázavou, Brno – Židenice, Brno – hl.n., Breclav, Bratislava hl.st., Zagreb und Ogulin. Nun wird der Zug geteilt und ein Teil verkehrt nach Split und der andere nach Rijeka. Die günstigsten Fahrkarten sollen ab 44 Euro erhältlich sein. Für Personen aus Österreich, die mit Regiojet-Nachtzügen nach Kroatien reisen wollen, empfiehlt sich der Zustieg am in Breclav. Dieser wird beispielsweise ab Wien von den Österreichischen Bundesbahnen, Regiojet und der Ceske Drahy bedient. Hierzu ist auf eine Besonderheit, die Inhaber des österreichischen Klimatickets beachten sollten, aufmerksam zu machen. Die ÖBB akzeptieren dieses bis zur Staatsgrenze (Eisenbahndeutsch: „Breclav(Gr“)), während Regiojet dieses bis inklusive Bahnhof Breclav anerkennt. Vereinfacht gesagt: Bei ÖBB/CD muss für den kurzen tschechischen Streckenanteil ein Ticket gelöst werden. Bei Regiojet ist dies nicht notwendig, jedoch ist eine Reservierung notwendig.

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TAP wollte Kostenersatz für Ersatzflug verweigern, weil „die Landungen häufig viel holpriger sind“

Mit dem Argument, dass bei Billigfluggesellschaften „die Landungen häufig viel holpriger sind“ versuchte TAP Air Portugal vor Gericht einem Passagier den Kostenersatz für Ersatzflüge abweisen zu lassen. Erfolgreich war man mit der Argumentation aber nicht. Ein Fluggast hatte eine Umsteigeverbindung von Berlin nach Barcelona bei TAP Air Portugal gebucht. Die Flüge wurden gestrichen, jedoch bot der Carrier keine für den Reisenden akzeptable Ersatzbeförderung am gleichen Tag. Laut Rechtsanwalt Matthias Böse, der den Passagier vor Gericht vertrat, habe die portugiesische Fluggesellschaft im Vorfeld auch auf Fristsetzungen für die Gewährung der Ersatzbeförderung reagiert. „Kundenanfragen per E-Mail sind für Airlines nervig: Sie sind für Verbraucher viel zu einfach und provozieren damit mehr Ansprüche, zudem sind solche Anfragen in der Bearbeitung unhandlicher. Gerade TAP hat dafür auch gegen die Verbraucherzentrale NRW vor dem LG Frankfurt verloren und darf Kunden nicht mehr auf das Kontaktformular verweisen“, erklärt Rechtsanwalt Matthias Böse gegenüber Aviation.Direct. Informationen über das vom Juristen angesprochene Urteil finden sich unter diesem Link bei der Verbraucherzentrale. Also organisierte sich der Passagier alternative Flüge auf eigene Faust: Den Hinflug buchte er erneut bei TAP zum Preis von 203,38 Euro und den Rückflug für 46,79 Euro bei Ryanair. Ursprünglich hatte der Reisende für die gestrichene Return-Reise 65,99 Euro an TAP bezahlt. Die Fluggastrechteverordnung sieht vor, dass Airlines eine Ersatzbeförderung stellen müssen. Höchstgerichte haben unter anderem festgestellt, dass die Kosten dieser ersetzt werden müssen, wenn der Anbieter der Verpflichtung nicht nachkommt. Außergerichtlich konnte mit TAP Air Portugal keine Lösung gefunden werden, so dass der Fall vor dem

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