Juni 3, 2022

Weitere Artikel aus der Rubrik

Juni 3, 2022

Austrian Airlines mit 150.000 Buchungen rund um Pfingsten

Für den Reisezeitraum rund um Pfingsten hat Austrian Airlines rund 150.000 Tickets verkauft. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum konnte man rund dreimal so viele Flugscheine absetzen. Die Vorausbuchungen für die Hauptsaison, also Sommer 2022, sollen ums vierfahre höher liegen als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Dies soll nun zur Entscheidung geführt haben, dass die Kapazität in Richtung europäischer Ferienziele um etwa 20 Prozent aufgestockt werden soll. Neu im Streckennetz ist Valencia, das ab 4. Juni 2022 an den Verkehrstagen Dienstag und Samstag ab Wien-Schwechat angesteuert wird. Während der Sommermonate Juli und August wird auf bis zu vier wöchentliche Verbindungen aufgestockt. Das Streckennetz wächst damit auf rund 110 Destinationen an. „Ziele rund ums Mittelmeer erfreuen sich aktuell enormer Beliebtheit. Mit der Neuaufnahme von Valencia in unser Streckennetz kommen wir der aktuell erfreulicherweise ungebremsten Reiselust der Österreicher nach und erweitern kontinuierlich unser Netzwerk sogar über Vorkrisen-Niveau“, so Austrian CCO Michael Trestl. Austrian Airlines hat heuer den Fokus auf touristische Ziele innerhalb Europas gelegt. Angeboten werden 35 Destinationen rund um das Mittelmeer. Spanien bildet dabei einen Schwerpunkt. Beispielsweise fliegt man bis zu dreimal täglich nach Palma de Mallorca, zweimal täglich nach Barcelona und bis zu fünfmal pro Woche nach Ibiza. Ebenfalls angeboten werden Malaga, Gran Canaria, Teneriffa, Menorca und neu Valencia.

weiterlesen »

Pfingsten: 23 Prozent der Österreicher wollen Kurzurlaub antreten

Das lange Pfingstwochenende steht bevor und wird traditionell von vielen Österreichern für einen Kurzurlaub genutzt. Im Ausland stehen Italien und Kroatien hoch im Kurs, jedoch behauptet die Hoteliersvereinigung, dass rund zwei Drittel im Inland bleiben wollen. In Kooperation mit dem Marktforschungsinstitut Mindtake wurden 1.000 Österreicher zu ihren Urlaubsplänen rund um Pfingsten befragt. Dabei gaben 23 Prozent an, dass sie fix über Pfingsten eine Auszeit antreten werden. Davon wollen 62 Prozent ihren Kurzurlaub im Inland verbringen. „Das sind großartige Nachrichten für die Branche. Aber klar: Von Wellness über Aktiv- und Genussurlaub bis hin zum Städtetrip bietet unsere Top-Hotellerie ein unschlagbares Angebot zu einem unschlagbaren Preis“, weiß ÖHV-Präsident Walter Veit, selbst Gastgeber in Obertauern. Der ÖHV-Funktionär ist zuversichtlich, dass sich zusätzlich zu den 23% Fixstartern noch ein guter Teil der 22 % Unentschlossenen kurzfristig motivieren lässt: „Es wird so kurzfristig gebucht wie noch nie. Da tut sich noch einiges.“ Generell gilt: Wer sich noch ein Zimmer am Traumurlaubsort sichern will, muss schnell sein. Ganz besonders gilt das in der Landesmitte: Am beliebtesten bei den Inlandsurlaubern sind die Steiermark mit 23 %, Kärnten mit 15% und Salzburg mit 12%: Diese drei Bundesländer werden über die Feiertage gemeinsam die Hälfte aller Inlandsgäste beherbergen. Absolute Klassiker zu Pfingsten sind Städte-Trips: „Da kann die Auslastung auf 70 % klettern. Das ist ein wichtiger Impuls für die gebeutelten Unternehmen“, zeigt Veit auf und sieht noch einiges an Potential, unentschlossene Gäste zu überzeugen: „So gut wie alle Einschränkungen sind gefallen, Kultur und Lokale wieder geöffnet, alle freuen sich

weiterlesen »

Leasinggeber lässt Aeroflot-A330 in Sri Lanka an die Kette legen

Dem Leasinggeber Celestial Aviation ist es gelungen den Airbus A330 mit der momentanen Registrierung RA-73702 in Sri Lanka an die Kette legen zu lassen. Der Lessor zog im Inselstaat vor Gericht und konnte eine Einstweilige Verfügung erwirken, die zur Folge hat, dass das Langstreckenflugzeug, das Aeroflot nutzt, zumindest vorläufig gepfändet wurde. Es handelt sich um den Airbus A330-343 mit der Seriennummer 1301. Dieses war ursprünglich als VQ-BMY auf den Bermuda Inseln registriert. Das Leasingflugzeug wurde ohne Zustimmung des Eigentümers in das russische Luftfahrtregister eingetragen und wird weiterhin von Aeroflot genutzt. Man war offenbar der Ansicht, dass bei Flügen nach Sri Lanka kein Pfändungsrisiko besteht. Der Leasinggeber Celestial Aviation sah das anders und versuchte mit Hilfe der lokalen Justiz an sein Eigentum zu kommen. Dieses Vorhaben war erfolgreich, denn ein Gericht ordnete an, dass dieser A330 vorläufig gepfändet ist und daher Sri Lanka nicht verlassen darf. Aufgrund der unter anderem seitens der USA und der Vereinigten Staaten von Amerika ausgesprochenen Sanktionen mussten Lessoren ihre Flugzeuge zurückfordern. Allerdings sind viele russische Carrier – mit Hilfe der russischen Regierung – dem nicht nachgekommen. Im Expresstempo wurden die Maschinen ins russische Register überführt. Zahlungen sind auf so genannte C-Konten in Rubel zu leisten, wobei die Eigentümer aufgrund der Sanktionen auf das Geld nicht zugreifen können. Auch wurde angeordnet, dass die hinterlegten Kautionen „aufgebraucht“ werden sollen. Dieses Vorgehen ist normalerweise allenfalls im Zuge einer bevorstehenden Rückgabe zulässig, ansonsten handelt es sich um Zahlungsverzug und kann den sofortigen Einzug der Maschine zur Folge haben. Dem Vernehmen

weiterlesen »

Österreich: Tourismus mit „blauem Auge“ durch den Winter 2021/22 gekommen

Die österreichischen Beherbergungsbetriebe haben laut Statistik Austria im Zeitraum von November 2021 bis April 2022 insgesamt 52,7 Millionen Übernachtungen verzeichnet. Damit lag man deutlich unter dem Vorkrisenniveau, denn in der Wintersaison 2018/19 hatte man 72,9 Millionen Nächtigungen. Auch hatte man nur 13 Millionen Ankünfte. Im Vergleichszeitraum vor der Corona-Pandemie waren es noch 20,4 Millionen. Allerdings hat sich die durchschnittliche Aufenthaltsdauer um 0,4 Tage auf vier Tage verlängert. Der stärkste ausländische Herkunftsmarkt war wieder Deutschland (20,5 Millionen Nächtigungen), gefolgt von den Niederlanden (5,6 Millionen) und Belgien (1,6 Millionen). „Die heimische Beherbergungsbranche konnte in der letzten Wintersaison 52,7 Millionen Nächtigungen verzeichnen. Der Wintertourismus hat damit gezeigt, dass trotz Coronapandemie eine solide Wintersaison möglich ist“, so die Bilanz von Staatssekretärin Susanne Kraus-Winkler anlässlich der neuen Statistik Austria Zahlen für die abgeschlossene Wintersaison 21/22. „Obwohl der neuerliche Lockdown zu Beginn der abgelaufenen Wintersaison den Tourismus gebremst hat und es durch laufend veränderte Reisebeschränkungen zu Unsicherheiten kam, konnte vor allem die zweite Saisonhälfte ab Februar gut genutzt werden. Dies ist auch ein klares Signal dafür, dass mit den gelernten Präventionskonzepten und der Impfung eine sichere Wintersaison auch ohne Lockdown, wie etwa in der Schweiz, möglich ist“. Die laufende Sommersaison ist allerdings von vielen Faktoren negativ beeinflusst. Die österreichische Touristik leidet momentan unter akutem Arbeitskräftemangel. Dazu kommen die enormen Teuerungen, beispielsweise für elektrische Energie, Erdgas und Lebensmittel. „Wir müssen jetzt alles daransetzen, den durch die Teuerungen besonders betroffenen Tourismussektor zu entlasten sowie Lösungen für den Arbeitskräftemangel zu finden. Die RWR-Karte als auch die Stammsaisonier-Regelung, sind wichtige

weiterlesen »

Türkei hat Corona-Einreiseregeln gestrichen

Mit Wirksamkeit zum 1. Juni 2022 hat die Türkei die Einreisebestimmungen gelockert. Die Vorlagepflicht negativer Coronatests ist entfallen. Dies gilt laut Mitteilung des türkischen Gesundheitsministeriums für den Land-, See- und Luftweg. In der Vergangenheit machte man Unterschiede beim Verkehrsmittel. Neu ist auch, dass die Maskenpflicht weitgehend abgeschafft wurde. Auch in öffentlichen Verkehrsmitteln, zu denen Verkehrsflugzeuge zählen, muss kein Mund-Nasen-Schutz mehr getragen werden. Lediglich in Krankenhäusern und vergleichbaren Gesundheitseinrichtungen bleibt die Maskenpflicht aufrecht. Für Türkei-Urlauber bedeuten die Lockerungen, dass man wieder ohne coronabedingte Auflagen einreisen kann. Dieser Schritt kommt nicht überraschend, denn der Bosporus-Staat ist aufgrund des Defacto-Wegfalls der Touristen aus Russland und der Ukraine auf jeden Besucher angewiesen. Derzeit fährt man eine regelrechte Billigstrategie, um die Nachfrage unter anderem in der Deutschland-Österreich-Schweiz-Region ankurbeln zu können. Einige Fluggesellschaften, darunter beispielsweise Corendon und SunExpress haben ihre Kapazitäten bereits aufgestockt.

weiterlesen »

Nur für Flüge am Wochenende: Condor verzichtet auf Gebühren für Vorabend-Check-in in Frankfurt

Am Flughafen Frankfurt am Main bietet die Ferienfluggesellschaft Condor während der Sommersaison temporär die Möglichkeit den Vorabend-Check-in für die Abgabe von Koffern kostenfrei zu nutzen. Allerdings gibt es Einschränkungen, die Passagiere berücksichtigen sollten. Generell auf verzichtet Condor nämlich nicht auf die Gebühren, sondern nur dann wenn der Abflug an einem Samstag oder Sonntag geplant ist. In diesem Fall kann am Abend zuvor das Gepäck im Zeitraum von 18 Uhr 00 bis 22 Uhr 00 an den Schaltern 776, 777 und 778 aufgegeben werden. Diese befinden sich in Terminal 1, Halle C. Die Regelung will man bis vorerst Herbst 2022 aufrechterhalten. Fliegt man unter der Woche, so verlangt Condor für die Nutzung des Vorabend-Check-ins weiterhin Gebühren. Diese betragen mindestens fünf Euro pro Person. Der Web-Check-in steht auf den meisten Strecken ab etwa 24 Stunden vor dem Abflug zur Verfügung.

weiterlesen »

Premium Jet mit neuem Österreich-Ableger

Der schweizerische Businessjet-Operator Premium Jet hat eine Tochtergesellschaft in Österreich gegründet. Diese erhielt zwischenzeitlich seitens der Behörden AOC und Betriebsgenehmigung ausgestellt. Eigenen Angaben nach hat man schon länger mit dem Gedanken gespielt, dass man sich zusätzlich zum schweizerischen AOC auch eines in der Europäischen Union zulegt. Dazu gründete man in Österreich eine Tochtergesellschaft, die nun offiziell zugelassen wurde. Der Sitz des in der Alpenrepublik noch jungen Luftfahrtunternehmens befindet sich im Officepark 1 am Flughafen Wien-Schwechat. Dass schweizerische Operators in Österreich Tochtergesellschaften mit eigenen Zertifikaten gründen, kommt gelegentlich vor. Beispielsweise verfügt Zimex über einen Ableger in der Alpenrepublik. Dieser trägt den Namen Zimex Aviation Austria AG und sitzt in Salzburg.

weiterlesen »

Russische Airlines wollen Leasingraten in Rubel bezahlen

Russische Fluggesellschaften wollen ihre Zahlungen an ausländische Leasinggeber künftig in Rubel leisten. Dazu haben zehn Airlines so genannte C-Konten eröffnet. Ein Dekret von Wladimir Putin sieht vor, dass Schulden gegenüber Unternehmen „unfreundlicher Staaten“ über derartige Konten in Rubel zu leisten sind. Laut einem Bericht der Wirtschaftszeitung Wedomosti haben sich Aeroflot, Pobeda, Rossiya, S7 Airlines, Smartavia, Alrosa, Aurora, Polar Airlines, Yakutia Airlines und Yamal Airlines bereits für die C-Konten entschieden. Bei iFly Airlines, Izhavia, NordStar, Ural Airlines und Rusline sollen die Vorbereitungen laufen. Die Carrier S7 Airlines, Aeroflot und Smartavia haben bestätigt, dass man unter Referenz auf den Erlass vom 5. März 2022 derartige Sonderkonten eingerichtet hat. Auf diese werden die Leasingraten in russischen Rubel überwiesen. An die Eigentümer der Flugzeuge ist bislang kein Geld geflossen und das soll einen obskuren Grund haben: Die russische Regierung will, dass zunächst die hinterlegten Kautionen „aufgebraucht“ werden. Je nach Leasinggeber muss eine Sicherheitsleistung in der Höhe von drei bis acht Monaten hinterlegt werden. Alternativ werden auch Bankgarantien akzeptiert. Eigentlich ist in den Verträgen nicht vorgesehen, dass die Kaution „aufgebraucht“ wird. Dennoch wird dies seitens russischer Fluggesellschaften genau so praktiziert. Künftig sollen sich die Lessoren die Zahlungen in Rubel von den C-Konten „abholen“ können. Über diese waltet die russische Regierung, so dass die Eigentümer der Flugzeuge mehr oder weniger vom Godwill abhängig sind. Für westliche Lessoren ist das aber ein Problem, denn westliche Sanktionen untersagen Geschäftsbeziehungen mit russischen Fluggesellschaften. Die russische Regierung ist der Ansicht, dass man auf den so genannten C-Konten das Geld „treuhänderisch“

weiterlesen »

Luftwaffe flog verwundete ukrainische Soldaten nach Nürnberg

Mit dem Airbus A310 mit der Registrierung 10+25 hat die deutsche Luftwaffe am Donnerstag verwundete und erkrankte Ukrainer nach Nürnberg eingeflogen. Die Patienten wurden anschließend von Rettungsdiensten auf dem Landweg in Krankenhäuser in ganz Bayern gebracht. Die Flughafenfeuerwehr und der Verkehrsbereich des Flughafens übernahmen die Organisation vor Ort; die Integrierte Leitstelle der Feuerwehr Nürnberg koordinierte in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) die Krankentransporte. Gegen 16 Uhr 00 ist der Airbus A310, der von Polen aus verwundete Soldaten der ukrainischen Armee nach Deutschland brachte, auf dem Flughafen Nürnberg gelandet. Die Pateinten wurden nach dem so genannten Kleeblattkonzept auf Krankenanstalten in ganz Bayern verteilt und dort behandelt. Aus diesem Grund waren zahlreiche Rettungsfahrzeuge aller Organisationen vor Ort. Die nachstehende Fotogalerie zeigt den A310 der Luftwaffe sowie die Rettungsfahrzeuge. Die Patienten insbesondere aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht zu sehen. Der Flughafen Nürnberg hat verständlicherweise strikt untersagt, dass Fotos von den Verwundeten gemacht werden.

weiterlesen »

Eurowings weist im Basic-Tarif die Sitze wieder fix zu

Eurowings wird in Kürze die seit Herbst 2020 ausgesetzte fixe Sitzplatzvergabe im Basic-Tarif wieder einführen. Ist man mit dem „zufällig“ zugewiesenen Platz nicht zufrieden, muss man mindestens fünf Euro auf den Tisch legen, um diesen beim Online-Check-in ändern zu können. Passagiere im Basic-Tarif müssen verpflichtend über das Internet einchecken, sofern der Web-Check-in auf der gebuchten Strecke verfügbar ist. Missachtet man dies, so kann am Schalter eine Gebühr für den Check-in-Vorgang verlangt werden. Diese ist bei Eurowings deutlich niedriger als bei den Mitbewerbern Ryanair und Wizz Air. Die Lufthansa-Tochter hatte im Feber 2020 die Regelung eingeführt, dass Passagiere im Basic-Tarif den Sitzplatz nicht mehr frei nach Verfügbarkeit während dem Online-Check-in auswählen konnten. Ähnlich wie die Konkurrenz weist man fix nach dem Zufallsprinzip zu. Wegen der Corona-Pandemie hatte man dies temporär ausgesetzt und führt dies nun wieder ein. Das Unternehmen betont in einer Vertriebsmitteilung, dass Passagiere, die gemeinsame Buchungen haben, nach Verfügbarkeit automatisch zusammengesetzt werden sollen. Selbiges behaupten auch Ryanair und Wizz Air, jedoch ist das Gegenteil der Fall. Auch Austrian Airlines, Swiss, Lufthansa und Brussels Airlines weisen in Kürze im Economy-Light-Tarif die Sitzplätze nach dem Zufallsprinzip zu. Wer mit dem Platz nicht zufrieden ist muss stolze 25 Euro für die Änderung auf den Tisch legen. Der Kranich-Konzern versucht offensichtlich aus dem Thema Sitzplätze eine zusätzliche Geldquelle zu erschließen.

weiterlesen »