Juni 28, 2022

Weitere Artikel aus der Rubrik

Juni 28, 2022

Flughafen Burgas feiert 95. Geburtstag

Der bulgarische Flughafen Burgas feierte am Montag sein 95-jähriges Bestehen. Der Air-France-Vorgänger Sidna begann am 27. Juni 1927 mit den Bauarbeiten. Im Jahr 1941 wurde der Airport verstaatlicht. Am 29. Juni 1947 wurde die Linie Sofia-Burgas eröffnet, die zum ersten Mal von dem bulgarischen Passagierflugzeug Junkers Ju 52/3m beflogen wurde, und sie wurde die erste Linie der bulgarischen Fluglinien der damaligen Direktion für Luftverkehr. Der Flughafen Burgas ist auch wegen einer anderen Besonderheit einzigartig. Er rühmt sich der höchsten Anzahl an Sonnentagen in ganz Europa, was ihm den Spitznamen „Der sonnigste Flughafen am Schwarzen Meer“ einbrachte. Er verfügt über die viertlängste Start- und Landebahn auf dem Balkan (3200 m) und ist mit seinen zahlreichen Passagier- und Frachtflügen ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt in Südosteuropa. Am 10. November 2006 erhielt der Flughafen Burgas zusammen mit dem Flughafen Varna eine Konzession mit einer Laufzeit von 35 Jahren an das deutsch-bulgarische Unternehmen Fraport Twin Star Airport Management S.A. Die Konzession umfasst Investitionen in Höhe von insgesamt 403 Mio. EUR, die noch nicht abgeschlossen sind, einschließlich Maßnahmen für ESG-Lösungen (Umwelt, Soziales und Governance). Das erfolgreichste Jahr in Bezug auf die Passagierzahlen war zweifellos 2018, als der Flughafen insgesamt 3.255.568 Passagiere abfertigte, und bis heute gibt es eine aktive Erholung des Passagierverkehrs und der Flugbewegungen nach der Pandemie, die den Luftverkehr in den letzten Jahren hart getroffen hat. Bis heute wird hart an der Eröffnung weiterer direkter internationaler Flugverbindungen gearbeitet, wobei bis 2022 77 Ziele in 26 Ländern vom Flughafen Burgas aus angeflogen werden können, und kürzlich

weiterlesen »

Feuerwehr musste Kofferchaos in Düsseldorf „löschen“

Eigentlich ist die Hauptaufgabe der Feuerwehren an Verkehrsflughäfen, dass im Falle des Falles Brände gelöscht werden. In Düsseldorf mussten die Feuerwehrmänner und -frauen aber beim Gepäcksortieren helfen, weil das sprichwörtliche „totale Chaos“ ausgebrochen ist. Nicht nur, dass abfliegende Passagiere am Düsseldorfer Airport seit einigen Tagen enorm lange Warteschlangen an den Check-in-Schaltern sowie vor der Sicherheitskontrolle bewältigen müssen, traf es nun auch ankommende Reisende. Viele haben ihre Koffer nicht ausgeliefert bekommen, denn bereits seit Freitag kommt es immer wieder zu Ausfällen der Gepäckförderanlage. Offiziellen Angaben nach soll es sich um ein Computerproblem handeln. Es blieben allein am Freitag und Samstag rund 1.000 Gepäckstücke liegen, so dass hunderte ankommende Passagiere ohne ihre Habseligkeiten den Airport verlassen mussten. Da man nicht mehr wusste wohin mit den ganzen Koffern wurden diese einfach neben den Gepäckbändern aufgeschlichtet. Es entstand also ein riesiger „Gepäckberg“, der abgearbeitet werden musste. Weil Düsseldorf ohnehin unter akutem Personalmangel leidet, zog man die Feuerwehr zur Mithilfe heran. Zusätzlich sollen auch Mitarbeiter aus der Flughafenverwaltung mitangepackt haben. Der Airport betont, dass die Sicherheit zu jedem Zeitpunkt gewährleistet war. Wenig überraschend sieht die Gewerkschaft Verdi in diesem ungewöhnlichen Feuerwehreinsatz einen neuen Tiefpunkt. Ein Arbeitnehmervertreter sagte unter anderem, dass dem Flughafen Düsseldorf wegen dem Debakel rund um den NRW-Ferienbeginn ein schwerer Imageschaden entstanden ist. Die Betriebsräte und Verdi hätten wiederholt den Flughafen, die Airlines, die Politik und die Arbeitgeber vor dem akuten Personalmangel und dem bevorstehenden Chaos gewarnt. Es wäre nur beschwichtigt worden, so dass die Passagiere quasi in ein „Chaos mit Ansage geflogen

weiterlesen »

Austrian Airlines hat „Generalprobe vor den Ferien“ vermasselt

Auch am Montag setzte sich das „Streichkonzert“ bei Austrian Airlines fort. Erneut sind enorm viele Passagiere in Wien und an anderen Flughäfen, die von der österreichischen Lufthansa-Tochter angeflogen werden, gestrandet. Wegen Personalmangel musste die AUA bereits am Wochenende zahlreiche Flüge absagen. Neben den Streichungen gab es in den letzten Tagen auch einige AUA-Kurse, die erheblich verspätet waren. Bis zu elf Stunden später waren zwei Kurse unterwegs. Angesichts dessen, dass AUA-Chefin Annette Mann noch vor wenigen Tagen, zuletzt am Samstag im Ö1-Morgenjournal, behauptete, dass man alles im Griff hat und es keinen Personalmangel gibt, steht die Glaubwürdigkeit des Unternehmens durchaus in Frage. So ist es auch nicht verwunderlich, dass es immer mehr Passagiere gibt, die behaupten, dass Austrian Airlines das Thema Passagierrechte mancherorts sehr mangelhaft einhalten würde. Konkret geht es um den gesetzlichen Anspruch auf Ersatzbeförderung, denn mehrere gestrandete Fluggäste haben unabhängig voneinander berichtet, dass Umbuchungen auf Verfügbare Flüge anderer Airlines, die nicht der Lufthansa Group bzw. Star Alliance angehören, verweigert worden sein sollen. An manchen Airports sollen die von Austrian Airlines beauftragten Bodendienstleister lediglich Zettel mit der Telefonnummer der Hotline ausgeteilt haben. Diese soll stark überlastet gewesen sein und in vielen Fällen keine kurzfristige Lösung gewesen sein. Der Fairness halber muss man Austrian Airlines aber auch zu Gute halten, dass Fälle vorliegen, in denen Passagiere sowohl die angebotene Ersatzbeförderung als auch Hotels abgelehnt haben. Beispielsweise argumentierten Reisende damit, dass sie einen „Direktflug“ (ohnehin falsch, den „Direktflüge“ können im Gegensatz zu „Nonstopflügen“ Zwischenstopps haben) gebucht hätten und nicht „irgendwo“ umsteigen wollen.

weiterlesen »

KLM „einzementiert“: Amsterdam-Schiphol wird auf 440.000 Flüge pro Jahr beschränkt

Der Flughafen Amsterdam-Schiphol gerät nicht aus den Schlagzeilen. Diesmal geht es nicht um das mittlerweile alltäglich gewordene Chaos, sondern darum, dass die Regierung ab November 2023 maximal 440.000 Flüge pro Jahr erlauben wird. Man will die Anwohner vor Fluglärm schützen. Wenig erfreut ist KLM, denn in Schiphol unterhält der Carrier ein großes Drehkreuz. Man ist regelrecht entsetzt, denn die neue Regelung führt nicht nur dazu, dass man nicht weiter wachsen kann, sondern auch dazu, dass man sich verkleinern muss. Die künftig zugelassenen Flugbewegungen liegen um elf Prozent unter jenen, die Amsterdam im Jahr 2019 hatte. Der Plan der Regierung: Man will den Point-to-Point-Verkehr zum Flughafen Lelystad verlagern. Allerdings ist dieser gleich die nächste „Baustelle“, denn eigentlich sollte der genannte Airport schon seit einigen Jahren ausgebaut und vergrößert am Netz sein. Dagegen gibt es seitens der lokalen Bevölkerung massiven Widerstand, der auch zu zahlreichen Gerichtsverfahren geführt hat. Derzeit ist überhaupt nicht absehbar, ob und wenn ja wann Lelystad in seiner zugedachten Form als Schiphol-Entlaster ans Netz gehen kann. KLM ist aber auch aus einem anderen Grund verärgert: Während man bei Billigfluggesellschaften, die ausschließlich Point-to-Point-Verbindungen verkaufen klar und deutlich unterscheiden kann, sieht es bei einem Hub-and-Spoke-Carrier wie KLM schon anders aus. In den Maschinen befinden sich im Regelfall sowohl Umsteiger als auch Punkt-zu-Punkt-Passagiere. Je nach Strecken ist das Verhältnis dieser beiden Passagiergruppen unterschiedlich. Der Europa-Verkehr ist überwiegend Point-to-Point und ein starkes Standbein des größten Carriers der Niederlande. Welche Strecken also streichen oder zum hypothetischen Flughafen Lelystad verlagern? Es geht immer auf Kosten

weiterlesen »

Eurowings-Discover-Wetlease: Finnair hofft auf Verlängerung

Die Wetlease-Zusammenarbeit zwischen Finnair und Eurowings Discover ist vorerst für die laufende Sommerflugplanperiode 2022 befristet. Allerdings hofft man in Helsinki, dass man auch im Winter 2022/23 für die Lufthansa-Tochter fliegen kann. „Zunächst läuft die Abmachung bis Ende Oktober, wir hoffen aber, darüber hinaus auch im Winter Flugzeuge an Eurowings Discover zu verleasen“, erklärte Finnair-Chef Topi Manner gegenüber Aero.de. Der Manager verwies auch darauf, dass ein Teil der Besatzungen deutsch spricht und die Rückmeldungen seitens Eurowings Discover positiv sein sollen. Zwei Airbus A350 kommen ab Frankfurt am Main für den Kranich-Ableger zum Einsatz. Ein weiterer fliegt ab München für Eurowings Discover. Die von Finnair betriebenen Langstreckenflugzeuge fliegen überwiegend auf USA-Strecken. Weiters ist man mit dem Maschinentyp Airbus A321 im Auftrag des Oneworld-Partners British Airways in dessen Europa-Netz unterwegs. Derzeit generiert Finnair eigenen Angaben nach rund zehn Prozent des Umsatzes aus der Erbringung von ACMI-Dienstleistungen.

weiterlesen »

Über das Verkehrsministerium: Slowenien klopft erneut bei Lufthansa an

Die Verkehrsministerien von Deutschland und Slowenien haben Gespräche über die Verbesserung der Luftverkehrsanbindung von Ljubljana geführt. Dabei machte die slowenische Delegation deutlich, dass man einer Vertiefung der Zusammenarbeit mit der Lufthansa Group interessiert ist. Im ersten Quartal des laufenden Jahres sind rund 20.566 Reisende mit Airlines der Kranich-Gruppe ab der Hauptstadt Sloweniens geflogen. Rund 30 Prozent sind an einem Lufthansa-Drehkreuz umgestiegen. Die Regierung hofft nun, dass man den Ausbau bestehender Verbindungen bewirken kann. Im Vorjahr gab es Gespräche mit der italienischen Tochter Air Dolomiti. Slowenien hoffte, dass man die Stationierung von Embraer 195 erreichen kann. Allerdings haben die Verhandlungen zu keinem Erfolg geführt. Nach Angaben des Verkehrsministeriums sollen die Kosten hierfür zu hoch gewesen sein. Air Dolomiti bestätigte, dass es im Vorjahr ein Treffen mit Vertretern der slowenischen Regierung gegeben hat. Eine kurzfristige Kapazitätsaufstockung wird es per 1. Juli 2022 geben. Anstatt der Bombardier CRJ900 setzt Lufthansa auf der Frankfurt-Strecke künftig Airbus A319 ein. Diese Route wird im Regelfall zweimal täglich bedient. Vorerst ist der Einsatz von größerem Fluggerät bis zum Ende der Sommerflugplanperiode 2022 befristet.

weiterlesen »