Juli 19, 2022

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Juli 19, 2022

Alaska Air Group ordert acht weitere Embraer E175

Die Alaska Air Group hat acht weitere Regionaljets des Typs Embraer 175 bestellt. Gleichzeitig sicherte man sich Optionen für bis zu 13 weitete Flugzeuge dieses Typs. Die Order wurde auf der Farnborough Air Show 2022 bekannt gegeben. Die Auslieferungen sollen ab dem zweiten Quartal 2023 über einen Zeitraum von vier Jahren verteilt erfolgen. Die 76-sitzigen Regionaljets werden von Horizon Air im Auftrag von Alaska Airlines betrieben werden. Bestuhlt werden diese mit 12 Sitzen in der Business-, 12 in der Premium-, und 52 in der Economy-Class. Derzeit fliegt Horizon Air mit 30 Embraer 175 und 32 de Havilland Dash 8-400 für Alaska Airlines. Bereits vor einiger Zeit hat man 12 Embraer 175 bestellt, so dass die Order nun auf 20 Exemplare angewachsen ist. SkyWest Airlines fliegt mit 42 Embraer 175 für Alaska Airlines, wobei die Maschinen Eigentum des Auftraggebers sind.

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Ita Airways: Air France-KLM und Delta bessern Angebot deutlich nach

Im Schatten der jüngsten Regierungskrise in Italien scheint sich ein Bietergefecht um Ita Airways anzubahnen. Bislang wurde das Konsortium Lufthansa/MSC als Favorit gehandelt, aber das wollen Air France-KLM und Delta nicht auf sich sitzen lassen. Ein nachgebessertes Angebot, mit dem der konkurrierende Bieter ausgestochen werden soll, wurde übermittelt. Für Air France-KLM und Delta steht durchaus einiges aus dem Spiel, denn derzeit ist Ita Airways Mitglied der Luftfahrtallianz SkyTeam. Bei einem Einstieg von Lufthansa ist damit zu rechnen, dass der italienische Carrier in die Star Alliance wechseln könnte. Damit würde dem zuerst genannten Luftfahrtbündnis der Italien-Markt defacto verloren gehen. Eigentlich wollte die italienische Regierung bereits vergangene Woche bekanntgeben mit welchem Bieter man in exklusive Verhandlungen tritt. Eine Regierungskrise hat aber dazu geführt, dass Ita Airways derzeit die geringste Sorge ist und damit keine Priorität hat. Dies betrachten Air France-KLM, Delta und Certares als Chance doch noch zum Zug zu kommen. Laut einem Bericht der Zeitung „Il Messagero“ hat man das ursprüngliche Angebot stark nachgebessert und will das italienische Finanzministerium auch damit überzeugen, dass dem Staat bei der Besetzung von Schlüsselpositionen im Topmanagement ein Mitspracherecht eingeräumt werden soll. Auch will man eine Art Vetorecht bei wichtigen strategischen Entscheidungen gewähren. Finanziell will man deutlich mehr Geld als Lufthansa/MSC in das Unternehmen investieren. Delta will Ita Airways stärker in die Transatlantik-Strategie einbinden. Auch argumentiert man damit, dass Lufthansa mit maximal 20 Prozent einsteigen will und die branchenfremde MSC den Löwenanteil übernehmen will. Das „Konkurrenzangebot“ würde von lange auf dem Markt etablierten Luftfahrtunternehmen stammen.

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TAAG least sechs Airbus A220-300

Die Fluggesellschaft TAAG Angola Airlines hat im Rahmen der Farnborough Air Show kommuniziert, dass man sechs Airbus A220-300 beziehen wird. Diese sollen zwischen 2023 und 2024 an den Carrier übergeben werden. Die Bestellung hat man nicht direkt bei Airbus getätigt, sondern es handelt sich um Leasingflugzeuge, die man von der Air Lease Corporation beziehen wird. Die sechs Maschinen stammen aus einer bestehenden Order, die die ALC bereits vor einiger Zeit beim europäischen Flugzeugbauer getätigt hat. Mit den zusätzlichen Flugzeugen will TAAG das Flugangebot ab Luanda erweitert. Erst kürzlich hat man nach elf Jahren Pause die Nonstop-Flüge nach Madrid reaktiviert. Auf dem Erstflug zeigte sich eine noch verhaltene Nachfrage, da nur wenige Fluggäste an Bord waren.

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Kanada: Porter Airlines bestellt 20 weitere Embraer E195-E2

Die kanadische Fluggesellschaft Porter Airlines hat im Rahmen der Farnborough Air Show bekanntgegeben, dass eine bestehende Embraer E195-E2-Order um 20 Exemplare aufgestockt wird. Das Gesamtauftragsvolumen besteht nun auf 50 Exemplaren. Im Juli 2021 gab der Regio-Carrier bekannt, dass man 30 Embraer E195-E2 fix bestellt hat. Gleichzeitig sicherte man sich Optionen für bis zu 50 weitere Einheiten. Die Anzahl der Kaufrechte bleibt unverändert, da die zusätzlich georderten Maschinen nicht aus diesem Kontingent stammen. Derzeit geht man davon aus, dass der erste E2-Jet im Laufe des zweiten Halbjahres 2022 übernommen werden kann. Die Regionaljets sollen ab Ottawa, Montréal Trudeau, Halifax und Toronto Pearson zu Geschäfts- und Urlaubszielen in ganz Kanada, den Vereinigten Staaten, Mexiko und der Karibik eingesetzt werden. Derzeit betreibt Porter Airlines 29 Turbopropflugzeuge des Typs de Havilland Dash 8-400. Das wichtigste Drehkreuz unterhält man am innerstädtischen Billy Bishop Toronto City Airport. Dieser darf aufgrund der Lärmbestimmungen nicht von Jets angeflogen werden.

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Australien: Regional Express kauft Konkurrenz Cobham das Fifo-Geschäft ab

Die australische Fluggesellschaft Cobham veräußert ihr „Fly in, Fly out“-Geschäft, das in einer Tochtergesellschaft angesiedelt ist, an den Mitbewerber Regional Express. Über die Rex Freight and Charter Pty Ltd. wird man 100 Prozent von National Jet Express Pty. Ltd. erwerben. Über das zuletzt genannte Unternehmen bietet Cobham so genannte Fifo-Dienste in West- und Südaustralien an. Weiters betreibt man einige Frachtrouten im Inland. Die Flotte besteht derzeit aus sechs Embraer 190, acht de Havilland Dash 8-400 und zwei BAe 146-300QT. „Es wird erwartet, dass die FIFO-Dienste in Australien ein starkes Wachstum erfahren werden, und diese Übernahme versetzt die Rex-Gruppe in die Lage, an diesem boomenden Sektor zu partizipieren“, so der Vorstandsvorsitzende von Rex, Lim Kim Hai. Die von Regional Express in diesem Segment betriebene Flotte ist teilweise stark in die Jahre gekommen. Einige Fokker-Maschinen sind bereits rund 40 Jahre alt. Daher sieht man die Übernahme des Fifo-Geschäfts des Mitbewerbers auch als wichtigen Schritt in Richtung Modernisierung. Der Abschluss der Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Freigabe der Wettbewerbsbehörde.

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Luton: Asphalt-Runway und -Vorfeld kapitulierte gegen die Hitze

Asphalt und besonders hohe Temperaturen bzw. intensives Sonnenlicht sind keine guten Freunde. Das wissen Lastwagenfahrer schon lange, denn der Belag wird weich und bei Belastung können so genannte Spurrillen auf Autobahnen entstehen, deren Sanierung teuer ist. Im Vereinigten Königreich machen nun die ersten Runways schlapp. Am Flughafen London-Luton, an dem Wizz Air UK und Easyjet die Platzhirsche sind, kam es am Montagnachmittag aufgrund der Hitze zu Beschädigungen an der Oberfläche. Betroffen waren sowohl Runways als auch das Vorfeld selbst. Der Asphaltbelag hielt den hohen Temperaturen und starken Sonneneinstrahlungen nicht mehr stand und wurde weich. Zu weich, um sicher mit Verkehrsflugzeugen darauf rollen zu können. Aus Sicherheitsgründen mussten zahlreiche Flüge zu anderen Airports im Vereinigten Königreich umgeleitet werden. Auch sagten einige Carrier Verbindungen komplett ab. Inwiefern die Infrastruktur von Luton durch die hohen Temperaturen dauerhaften Schaden genommen hat, ist noch unklar. Dies muss noch von Sachverständigen ermittelt werden. Es ist in den nächsten Tagen aufgrund der Hitzewelle nicht mit Besserung zu rechnen. Die Zivilluftfahrtbehörde geht davon aus, dass auch weitere UK-Flughäfen, deren Vorfeld bzw. Runways über Asphaltbeläge verfügen, Probleme bekommen könnten. Jene, die Beton als Oberfläche haben, sind mit hoher Wahrscheinlichkeit „safe“, da dieses Baumaterial weniger anfällig für Veränderungen bei hohen Temperaturen ist. Laut Sky News ist der Vorfall in London-Luton kein Einzelfall. Man berichtet, dass auch am militärisch genutzten Airport Brize Norton der Asphalt sprichwörtlich in die Knie gegangen ist. Die Oberfläche wäre regelrecht dahingeschmolzen, so dass aus Sicherheitsgründen der Flugbetrieb eingestellt werden musste. Auch hier: Zu weicher Asphalt hält

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Streik beendet: SAS erzielt Einigung mit Pilotengewerkschaften

Die Fluggesellschaft SAS und ihre Piloten haben sich nach 15 Streiktagen auf einen Kompromiss geeinigt. Dieser beinhaltet neue Tarifverträge mit einer Laufzeit von 5,5 Jahren. Der reguläre Flugbetrieb soll so rasch wie möglich wieder hochgefahren werden. Firmenchef Anko van der Werff zeigte sich in einer ersten Reaktion erfreut über den Umstand, dass mit den vier Pilotengewerkschaften eine Einigung erzielt werden konnte und der Streik, der das Unternehmen 15 Tage lang regelrecht lahmgelegt hat, beendet ist. Gleichzeitig entschuldigte sich der SAS-Chef bei allen Passagieren, die aufgrund des Arbeitskampfs der Piloten – beispielsweise – nicht in den Urlaub fliegen konnten. Die Vereinbarung, die zwischen SAS und den Arbeitnehmervertretern geschlossen wurde, ist ein Kompromiss. Dennoch hält man diesen seitens der Fluggesellschaft für besonders wichtig, um das selbstgesteckte Sparziel von rund 7,5 Milliarden Schwedischen Kronen pro Jahr erreichen zu können. Die Muttergesellschaft SAS Group befindet sich derzeit in den USA in einem Gläubigerschutzverfahren nach Chapter 11.

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Delta bestellt 12 weitere Airbus A220-300

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft Delta hat eine bestehende Airbus-A220-300-Order um 12 Exemplare aufgestockt. Damit hat man nun insgesamt 107 Exemplare der A220-Reihe bestellt, teilte das Unternehmen in Farnborough mit. Delta wartet somit auf die Auslieferung von 45 A220-100 und 62 A220-300. Das Luftfahrtunternehmen hat im Oktober 2018 seinen ersten Airbus A220 übernommen und war damit die erste US-Fluggesellschaft, die diesen Flugzeugtyp betreibt. Mit Stand Ende Juni 2022 betrieb Delta eine Flotte von 388 Airbus-Flugzeugen, darunter 56 A220, 249 Flugzeuge der A320-Familie, 57 A330 und 26 A350-900. „Der A220-300 ist wirtschaftlich, effizient und bietet eine hervorragende Leistung“, sagte Mahendra Nair, S.V.P. – Fleet & TechOps Supply Chain bei Delta. „Diese zusätzlichen Flugzeuge der A220-Familie sind eine hervorragende Investition für unsere Kunden und Mitarbeiter und werden von grundlegender Bedeutung sein, wenn wir auf eine nachhaltigere Zukunft des Luftverkehrs hinarbeiten.“ „Delta war der erste Kunde für die A220 in den USA, und es ist großartig, diese zusätzliche Bestellung bekannt zu geben, die zeigt, wie zufrieden das Unternehmen mit der A220 ist, sowohl in wirtschaftlicher Hinsicht als auch aus Sicht der Passagiere“, sagte Christian Scherer, Chief Commercial Officer von Airbus und Leiter von Airbus International. „Darüber hinaus macht die Vielseitigkeit dieses Flugzeugs mit seiner großen Reichweite und seiner Leistung auf kurzen Flugplätzen es zu einem echten Gewinner für unsere Kunden. Wir danken Delta für ihr Vertrauen in den weiteren Ausbau ihrer Flotte mit unseren Flugzeugen der neuen Generation!“

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Nordica sucht Piloten für Airbus-A320-Projekt

Bei der estnischen Fluggesellschaft Nordica gibt es deutliche Fortschritte in Sachen Einflottung des Maschinentyps Airbus A320. Der Carrier befindet sich auf der Suche nach Kapitänen und Ersten Offizieren. Der Betrieb der ersten Einheit soll noch im Sommer 2022 aufgenommen werden. Die Nordic Aviation Group verfügt über zwei operative Flugbetriebe: Xfly und Nordica. Das zuletzt genannte Unternehmen war zunächst als virtuelle Airline tätig, jedoch erlangte man vor einiger Zeit eigene Zertifikate. Derzeit ist vorgesehen, dass das Charter- und ACMI-Geschäft bei Xfly angesiedelt sein soll und die Linienflüge bei Nordica. Allerdings gibt es bereits jetzt ganz offensichtliche Überlappungen. Auf dem Nordica-AOC setzt man künftig auf die Maschinentypen Bombardier CRJ-900, ATR72-600, Embraer E-Jets sowie Airbus A320. Xfly soll ATR72-600, CRJ-900 und Embraer E-Jets betreiben. Die Maschinen des Typs A320 sollen primär für Charter- und ACMI-Dienstleistungen zur Verfügung stehen, weshalb die Trennung zwischen Linie und Charter nicht wirklich eindeutig ist. Jedenfalls will man die Mittelstreckenjets auf dem Nordica-AOC registrieren. Ursprünglich war angekündigt, dass die erste Einheit ab dem 1. Juli 2022 kommerziell eingesetzt werden soll. Aus nicht näher genannten Gründen ist es zu einer Verzögerung gekommen, so dass man momentan davon ausgeht, dass es um den 1. August 2022 soweit sein wird. Insgesamt will Nordica über die nächsten Jahre zehn Airbus A320 einflotten. Man wird diese zunächst für Charter- und ACMI-Dienstleistungen verwenden, jedoch kann man sich vorstellen die eine oder andere Maschine auch auf eigene Rechnung auf die Linie zu schicken.

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Easyjet will stabil zwischen der Schweiz und Deutschland fliegen

Die Billigfluggesellschaft Easyjet will im Sommer 2022 keine weiteren Kürzungen im Verkehr zwischen der Schweiz und Deutschland vornehmen. Man wolle den bereits reduzierten Flugplan stabil durchführen, erklärte Deutschland-Chef Stephan Erler gegenüber dem „Tagesspiegel“. In mehreren Schritten hat Easyjet das Angebot für den Hochsommer 2022 ab Berlin-Brandenburg zurückgefahren. Zuvor ist es aufgrund von Personalmangel wiederholt zu kurzfristigen Streichungen und erheblichen Verspätungen gekommen. Auch gab es in einem zwischenzeitlich gelösten Tarifstreit mit der Gewerkschaft Verdi einen Warnstreik der Flugbegleiter. Ab Genf und Basel will Easyjet im Winterflugplan 2022/23 neue Strecken auflegen. Ab der zuerst genannten Stadt fliegt man zweimal wöchentlich nach Marseille. Die Route soll ab 31. Oktober 2022 bis vorerst 24. März 2023 an den Verkehrstagen Montag und Freitag bedient werden. Ab Genf nimmt Easyjet die Destination Venedig auf. Der Erstflug soll am 30. Oktober 2022 durchgeführt werden. Derzeit ist geplant, dass bis 22. März 2023 jeweils an den Verkehrstagen Mittwoch und Sonntag geflogen werden soll.

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