August 1, 2022

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August 1, 2022

Etihad Airways fliegt Gewinn ein

Etihad Airways hat für das erste Halbjahr 2022 einen operativen Gewinn von knapp 296 Millionen US-Dollar erzielt. Zum Vergleich: 2021 stand ein Verlust von – 392 Millionen US-Dollar im Vergleich zum 1. Halbjahr 2020 zu Buche. Der Golf-Carrier beförderte im ersten Halbjahr des jAHRES 4,02 Millionen Passagiere, über 3 Millionen mehr als im Vorjahr (H1 2021: 980.000), bei einem durchschnittlichen Sitzladefaktor von 75 Prozent. Die Auslastung stieg in den ersten sechs Monaten kontinuierlich um 21,9 Prozentpunkte, da sich die Reisenachfrage erholte. Im Februar verzeichnete die Fluggesellschaft einen starken Anstieg des Passagieraufkommens, da Abu Dhabi die pandemiebedingten Beschränkungen weiter lockerte. Das berichtet das Schweizer Reiseportal About Travel. „Dank unseres Transformationsprogramms geht Etihad gestärkt aus der Pandemie hervor. Mit der Indienststellung unserer treibstoffeffizienten A350-1000 und der Fortführung unserer branchenweit führenden Bemühungen zur Dekarbonisierung, die Etihad kürzlich die Auszeichnung ‘Environmental Airline of the Year’ eingebracht haben, hat das Thema Nachhaltigkeit für Etihad weiterhin Priorität“, so Tony Douglas, CEO der Gruppe.

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Neuseeland öffnet Grenzen vollständig

Neuseelands Grenzen sind nach schrittweisen Lockerungen nun wieder vollständig für Reisende aus aller Welt geöffnet. Die neuseeländische Regierung hat die Grenzen in diesem Jahr schrittweise geöffnet. Seit Mai dürfen Urlauber aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie aus anderen visabefreiten Ländern wie Großbritannien und den USA wieder einreisen. Der jüngste Öffnungsschritt gelte nun für diejenigen, die ein Visum benötigten – darunter Touristen, Studierende und Arbeitnehmer, sagte Tourismus-Minister Nash weiter. Besucher müssen sich bei ihrer Einreise sowie am fünften Tag ihres Aufenthaltes selbst testen. Sie müssen außerdem gegen das Coronavirus geimpft sein. Jedoch gibt es Ausnahmen. Es wird empfohlen, sich bei den neuseeländischen Behörden genau zu informieren. „Es war ein sukzessiver und vorsichtiger Prozess, den wir seit Februar durchlaufen haben, um gemeinsam mit dem Rest der Welt eine sehr lebhafte globale Pandemie zu bewältigen und gleichzeitig unsere Bevölkerung zu schützen“, sagte Ministerpräsidentin Jacinda Ardern.

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Air Baltic lockert Uniformvorschriften und erlaubt Tattoos und Piercings

Die lettische Fluggesellschaft hat kürzlich die Uniformvorschriften angepasst und die Regeln für Kabinenpersonal, Piloten und Bodenpersonal gelockert. Ab sofort sind die meisten Tätowierungen, Frisuren und Piercings akzeptabel und können bei der Ausübung der direkten Aufgaben sichtbar bleiben. „Bislang galten bei uns dieselben Regeln wie bei den meisten anderen Fluggesellschaften – Tätowierungen waren nur dann erlaubt, wenn sie sich leicht unter der Standard-Crew-Uniform verbergen ließen. Jetzt haben wir diese Regeln deutlich gelockert und ermöglichen es unseren Mitarbeitern, ihre Individualität durch ihre Tätowierungen, Piercings und Frisuren zu zeigen, wenn sie dies wünschen, während sie stolz unsere stilvollen Uniformen tragen. Mit dem Ziel, noch vielfältiger und integrativer zu werden, heißen wir weitere motivierte Fachkräfte in unserem Team willkommen“, so Alīna Aronberga, SVP Human Resources bei Air Baltic.

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Westbahn fährt nun öfter zwischen Wien und München

Anfang April hat die Westbahn ihre umsteigefreien Zugverbindungen von Wien nach München aufgenommen. Bereits nach wenig mehr als 100 Tagen weitet die private Eisenbahn ihren Fahrplan zum 2. August auf sechs tägliche Züge pro Richtung aus und verbindet damit noch öfter die Donau- mit der Isarmetropole. Nach Abfahrten von Wien Westbahnhof um 6.10 Uhr, 8.10 Uhr, 10.10 Uhr, 12.10 Uhr, 16.10 Uhr und 18.10 Uhr fährt die Westbahn mit ihrem üblichen Halteschema bis Salzburg und von dort ohne planmäßigen Halt bis München Ost weiter. Wenige Minuten später endet die Fahrt am Holzkirchner Flügel des Münchner Hauptbahnhofs. „Die ständig wachsende Nachfrage bestätigt uns darin, dass unsere Direktverbindungen für viele Reisende interessant ist. Wir verbinden Wien und München in 3 Stunden 43 Minuten – und Tickets für eine Fahrt mit der Westbahn auf dieser Strecke gibt es schon ab 23,99 Euro. Damit sind wir nicht nur der einzige private Betreiber, der im Fernverkehr von und nach München fährt, sondern auch der schnellste und günstigste Anbieter auf dieser Strecke“, so Thomas Posch, Geschäftsführer der Westbahn.

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Alaska Airlines flottet sämtliche A320 bis Jahresende 2022 aus

Die Fluggesellschaft Alaska Airlines wird im vierten Quartal die 29 verbliebenen Airbus A320-200 ausflotten. Damit beschleunigt man den schon vor einiger Zeit kommunizierten Vorgang deutlich. Chief Financial Officer Shane Tackett kündigte dies während der jüngsten Konferenz anlässlich der Quartalszahlen an. Die Alaska Air Group will auch jene 32 de Havilland Dash 8-400, die von Horizon Air betrieben werden, im Laufe des ersten Quartals 2023 aus dem Verkehr ziehen. Jene zehn Airbus A321neo, die von Alaska Air betrieben werden, sollen die Flotte bis Ende 2023 verlassen. Die Maschinen der A320-Reihe sind im Jahr 2008 durch die Übernahme von Virgin America dazu gestoßen. Es handelt sich ausnahmslos um Leasingflugzeuge. Langfristig will man sich im Segment der Kurz- und Mittelstreckenflüge auf zwei Baureihen konzentrieren: Die Regio-Tochter Horizon Air soll mit Embraer 175 fliegen und Alaska Airlines soll sich auf Boeing 737 konzentrieren.

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Mit patriotischem Anschreiben: Bees Airlines sammelt Spenden

Nicht näher namentlich genannte Mitarbeiter der ukrainischen Billigfluggesellschaft Bees Airline haben einen Hilfsfonds ins Leben gerufen. Dieser sammelt Spenden für verschiedene Sozialprojekte in der Ukraine. Bereits kurz vor dem Beginn des Angriffs der Russischen Föderation gegen die Ukraine musste Bees Airline die komplette Boeing-737-Flotte ausfliegen. Hintergrund war, dass die Leasinggeber die sich zuspitzende Sicherheitslage als Risiko für ihr Eigentum betrachtet haben. Auch Mitbewerber wie SkyUp Airlines mussten die Flotten nach und nach außer Landes bringen. Bees Airline konnte den Flugbetrieb noch einige Tage aufrechterhalten, denn man bediente sich Wetlease-Gerät anderer Carrier. Allerdings war nach kurzer Zeit Schluss, denn unmittelbar nach dem Angriff der Russischen Föderation gegen die Ukraine wurde der Luftraum gesperrt. Dieser Zustand ist aufgrund des Krieges weiterhin aufrecht. In einem durchaus patriotischen Anschreiben erklärt der ukrainische Billigflieger, dass man aufgrund des Krieges alle Pläne „bis zum Sieg“ verschieben musste. Im Wortlaut schreibt das Unternehmen: „Wir sind das Team von Bees Airline und haben uns aufrichtig bemüht, die Luftfahrt und den Tourismus in der Ukraine zu entwickeln. Aber der Krieg zwang uns, den Flugbetrieb vollständig einzustellen und alle Pläne bis zum Sieg zu verschieben. Wir glauben aufrichtig, dass wir Sie in naher Zukunft auf unseren Flügen begrüßen können. Aber gleichzeitig können wir nicht tatenlos zusehen. Jeder von uns an unserer Front leistet seinen Beitrag zu einem solchen ersehnten Sieg“. Die Initiative „Future with Bees“ soll „für das Leben der Opfer zu kämpfen, ihre Rehabilitierung zu organisieren und gemeinsam mit fürsorglichen Menschen zum Wiederaufbau unseres Landes beizutragen“. Weiters ist zu

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Drei russische Carrier interessieren sich für reaktivierte Flugzeuge

Drei russische Fluggesellschaften können sich vorstellen reaktivierte Maschinen aus lokaler Produktion in ihre Flotten aufzunehmen. Es handelt sich um insgesamt elf Flugzeuge, die von der United Aircraft Corporation flugfit gemacht werden. Das Handelsministerium der Russischen Föderation will umgerechnet rund 253 Millionen Euro bereitstellen, um eine Antonow An-124, zwei Ilyushin Il-96-400T und acht Tupolew Tu-204/214 zu reaktivieren und wieder in den Flugbetrieb zurückzubringen. Das Projekt soll bis spätestens 2024 abgeschlossen sein. Aviastar-TU, Red Wings und Volga-Dnepr Airlines haben gemäß einem Bericht der Zeitung Vedomosti deutliches Interesse am Betrieb dieser Flugzeuge signalisiert. Diese sollen zu stark vergünstigten Konditionen über eine staatliche Leasinggesellschaft verleast werden. Red Wings äußerte sich bereits dahingehend, dass man Gespräche über die acht Tu-204/214 führt. Nähere Einzelheiten wollte man aber noch nicht nennen. Die ersten reaktivierten Maschinen können um das Jahresende 2022 an Operators übergeben werden. Seitens der United Aircraft Corporation gibt man sich aber noch zugeknöpft an welche Fluggesellschaft diese gehen werden. Die Regierung der Russischen Föderation will mit der Reaktivierung älterer Flugzeuge, die jedoch als unwirtschaftlich gelten, auf den Umstand, dass man auf dem legalen Weg an keine Ersatzteile für westliche Muster kommt, reagieren. Auch „Marke Eigenbau“ hat man für Maschinen der Hersteller Boeing und Airbus ins Auge gefasst.

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Helsinki: Sichuan Airlines hat Chengdu reaktiviert

Die chinesische Fluggesellschaft Sichuan Airlines hat am Freitag Nonstopflüge zwischen Chengdu und Helsinki reaktiviert. Vorerst wird diese Route einmal pro Woche bedient. Derzeit ist vorgesehen, dass jeweils an Freitagen mit Langstreckenjets des Typs Airbus A330 geflogen wird.  „Wir freuen uns sehr über die Rückkehr von Sichuan Airlines an den Flughafen Helsinki. Die Wiedereröffnung der Strecke ist ein wichtiger Schritt zur Erholung des chinesischen Flugverkehrs von der COVID-19-Pandemie“, so Petri Vuori, Senior Vice President bei Finavia. Derzeit gibt es drei Fluggesellschaften, die Ziele in der Volksrepublik China ab Helsinki anbieten. Dabei handelt es sich um Finnair und Juneyao Airlines, die jeweils Shanghai ansteuern sowie neu um Sichuan Airlines mit Chengdu. Die beiden chinesischen Carrier haben gegenüber Finnair den Wettbewerbsvorteil, dass diese den Luftraum der Russischen Föderation nutzen dürfen. Vor dem kriegerischen Überfall der Russischen Föderation gegen die Ukraine war Finnair stark im Verkehr zwischen Europa und Asien. Die gegenseitigen Luftraumsperren führen dazu, dass man enorme Umwege führen muss. Aufgrund der geografischen Lage ist das für das Oneworld-Mitglied besonders nachteilig. Deshalb hat Finnair zahlreiche Asien-Langstreckenziele temporär ausgesetzt.

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Bangkok: Defekter Backofen zwang AUA-B777 zur Umkehr

Die von Austrian Airlines betriebene Boeing 777-200 mit der Registrierung OE-LPB musste am 24. Juli 2022 kurz nach dem Start in Bangkok eine Rücklandung absolvieren. Die Crew meldete per Funk eine Fehlfunktion eines Ofens, der zum Aufwärmen von Speisen dient. Aus Sicherheitsgründen entschied sich der Kapitän rund eine halbe Stunde nach dem Start auf den thailändischen Flughafen Bangkok zurückzukehren. Dort landete das Langstreckenflugzeug sicher. Der defekte Backofen wurde von Technikern ausgebaut. Gegen 3 Uhr 15 Lokalzeit erhob sich die OE-LPB dann wieder in die Luft. Wien-Schwechat wurde mit einer Verspätung von knapp unter drei Stunden erreicht. Die betroffene Boeing 777-200 war zum Zeitpunkt des Vorfalls knapp 24 Jahre alt und wurde ursprünglich im Jahr 1998 an Lauda Air ausgeliefert. Im Jahr 2005 wurde diese Maschine an Austrian Airlines übertragen und versah zwischenzeitlich als „Sydney“ ihren Liniendienst ehe das Flugzeug in „Hearth of Europe“ umgetauft wurde. Bei Lauda Air trug die OE-LPB den Taufnamen „Ernest Hemingway“. Für die Passagiere war die Rücklandung in Bangkok mit hoher Wahrscheinlichkeit ärgerlich, jedoch handelte der Kapitän vorschriftsgemäß nach dem Grundsatz „Safety First“. Abgesehen vom defekten Backofen haben alle Insassen unbeschadet ihr Ziel (Wien-Schwechat) erreicht.

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Air France kündigt tägliche Flüge nach New York-Newark an

Im Winterflugplan 2022/23 bietet Air France zusätzlich zu bestehenden Verbindung nach New York-JFK auch tägliche Nonstopflüge nach Newark an. Diese werden ab dem Pariser Flughafen Charles de Gaulle durchgeführt. Ab 12. Dezember 2022 will Air France eine tägliche Verbindung zwischen Paris-CDG und New York-Newark anbieten. Als Fluggerät sind Langstreckenmaschinen des Typs Boeing 777-200 geplant. Newark ist nach JFK der zweitgrößte Airport in der Metropolregion. Laut Air France werden die eingesetzten Boeing 777-200 mit 280 Sitzen bestuhlt sein. Davon befinden sich 40 in der Business-, 24 in der Premium-Economy- und 216 in der Economy-Class. Die neue Flugverbindung hat keinen Einfluss auf die bestehende Strecke nach New York-JFK, sondern wird zusätzlich angeboten.

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