August 17, 2022

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August 17, 2022

Malaysia-Airlines-Mutter bestellt 20 Airbus A330-900

Die Malaysia Aviation Group hat für ihre Tochtergesellschaft Malaysia Airlines insgesamt 20 Airbus A330-900 bestellt. Zehn Stück wird man direkt von Avolon leasen. Die übrigen Exemplare hat man beim Hersteller bestellt, jedoch gehen diese in ein Sale-and-Leaseback mit dem gleichen Lessor. „Der Erwerb der A330neo ist ein natürlicher Übergang von unserer derzeitigen A330ceo-Flotte. Die A330neo wird nicht nur die Flotte modernisieren und die Betriebseffizienz steigern, sondern auch die Umweltziele durch einen geringeren Treibstoffverbrauch pro Sitz erfüllen, wobei die Sicherheit und der Komfort der Passagiere im Mittelpunkt stehen“, so Konzernchef Izham Ismail. Die bestellten Langstreckenflugzeuge sollen ab dem dritten Quartal 2023 bis 2028 nach Kuala Lumpur ausgeliefert werden. Die Maschinen sollen mit 300 Sitzplätzen bestuhlt werden, jedoch machte die Airline noch keine konkreten Angaben darüber wie viele Plätze sich in der Economy- und der Business-Class befinden werden. Die Kabine wird jedenfalls in Zwei-Klassen-Konfiguration sein.

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Bozen: Skyalps nimmt Antwerpen und Billund auf

Skyalps, die Hausmarke des Flughafens Bozen, bietet im Winterflugplan 2022/23 mit Antwerpen und Billund zwei neue Destinationen an. Diese richten sich primär an Wintersportler, die ihren Urlaub in Südtirol verbringen wollen. Luxwing wird im Auftrag von Skyalps ab 22. Dezember 2022 drei wöchentliche Nonstopflüge zwischen Antwerpen und Bozen anbieten. Vorerst ist diese Route bis 15. April 2022 befristet. Billund wird man am 7. Jänner 2022 aufnehmen und einmal pro Woche bedienen. Derzeit ist geplant, dass das dänische Ziel bis 18. März 2023 angeboten wird. Der Deutschland-Verkehr soll ebenfalls gestärkt werden. Per 12. November 2022 wird Skyalps die Ziele Berlin-Brandenburg und Hamburg häufiger anfliegen. Beide Städte werden künftig viermal pro Woche bedient. Gegenüber dem aktuellen Stand der Dinge bedeutet dies eine Aufstockung um je einen wöchentlichen Umlauf.

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Flugunregelmäßigkeiten haben das Tui-Quartalsergebnis vermasselt

Dem Reisekonzern Tui sind die Unregelmäßigkeiten im Flugbetrieb im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres, das am 30. Juni 2022 endete, teuer zu stehen gekommen. Der Konzern verlor allein dadurch rund 75 Millionen Euro. Dies führte auch dazu, dass man anstatt dem ersten Quartalsgewinn seit dem Beginn der Corona-Pandemie einen Verlust in der Höhe von 27 Millionen Euro verkünden musste. Hätte man die erheblichen Flugunregelmäßigkeiten nicht gehabt, wäre die Tui Group wieder in den schwarzen Zahlen gewesen. Besonders im Mai und Juni 2022 hatte man gruppenweit mit besonders vielen Flugausfällen zu kämpfen. Der Löwenanteil der Ausfälle und Verspätungen ist im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres auf diese beiden Monate entfallen. Man hatte etwa 4,8 Millionen Fluggäste, wobei davon rund 192.000 Reisende von Verspätungen von mehr als drei Stunden betroffen waren. Der Anteil der ausgefallen Flüge wurde seitens der Tui Group mit 200 im Mai und Juni 2022 beziffert. In der offiziellen Kommunikation klammert man – ähnlich wie andere Fluggesellschaften – aus wie viele Reisende tatsächlich betroffen waren. So ist es auch nicht verwunderlich, dass die Tui Group nach außen hin kommuniziert, dass man im Mai und Juni 2022 „weniger als ein Prozent der Flüge“ habe streichen müssen. Bei den Verspätungen ist die Rede von weniger als vier Prozent, die mehr als drei Stunden hinter dem Zeitplan waren. Viele Ausfälle und Verspätungen verursachen der Firmengruppe erhebliche Mehrkosten. Fluggäste können – je nach Flugdauer – Entschädigungen zwischen 250 und 600 Euro einfordern. Gegebenenfalls fallen Kosten für Unterkünfte, Verpflegung, Ersatzbeförderungen und Taxi- bzw. Transferfahrten

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Swiss: Gewerkschaften laufen gegen Air-Baltic-Wetlease Sturm

Mehrere Gewerkschaften sind mit der Entscheidung der Swiss-Geschäftsführung, dass man mehrere Airbus A220-300 von Air Baltic ins Wetlease nehmen wird, so ganz und gar nicht glücklich. Die Arbeitnehmervertreter werfen der Lufthansa-Tochter Lohndumping vor und verweisen darauf, dass die Air-Baltic-Crews deutlich weniger verdienen würden. Kapers, Aeropers, VPOD, SEV GATA und der Kaufmännische Verband haben einen Protestbrief an den Vorstand von Swiss geschrieben. Darin zeigt man umfangreich Bedenken auf und vertritt die Ansicht, dass der Wetlease-Einsatz auch zur Einsparung von Kosten diene. Demnach würden Air-Baltic-Flugbegleiter zwischen 900 und 1.500 Euro pro Monat verdienen. Bei Swiss würde der Mindestlohn für das Kabinenpersonal bei 3.400 Franken liegen. Auch machen die Gewerkschaften der Geschäftsführung der schweizerischen Lufthansa-Tochter schwere Vorwürfe. So habe diese die Personalplanung regelrecht verkorkst und viel zu spät auf die gestiegene Nachfrage bei gleichzeitig zu wenigen Mitarbeitern reagiert. Während der Corona-Pandemie baute Swiss viele Beschäftigte ab. Im Zuge einer Impfpflicht trennte man sich abermals von zahlreichen Beschäftigten, die sich nicht gegen Covid-19 impfen lassen wollten. Die Arbeitnehmervertreter fühlen sich von der Swiss-Geschäftsleitung regelrecht übergangen, denn während zahlreicher Sozialpartnergespräche wäre nie von einer Wetlease-Kooperation mit Air Baltic die Rede gewesen. Befürchtet wird, dass in Zukunft weitere Arbeitsplätze ins „billigere Ausland“ ausgelagert werden könnten. Gefordert wird, dass Swiss die Zusammenarbeit mit Air Baltic noch vor dem ersten Flug abblasen soll und künftig nur mit Fluggesellschaften, die auf mit Swiss vergleichbarem Niveau bezahlen, Wetlease-Verträge abschließen soll. Man ist der Ansicht, dass diese Vereinbarung die bisherige Sozialpartnerschaft unterwandern würde. Die betroffene Fluggesellschaft will die Vorwürfe der Arbeitnehmervertreter

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Gewerkschaften erhöhen Druck auf Eurowings Discover

Unter anderem die Gewerkschaften UFO und Vereinigung Cockpit erhöhen den Druck auf das Management der Fluggesellschaft Eurowings Discover. Da sich aus Sicht der Arbeitnehmervertreter die Geschäftsleitung gegen Tarifverhandlungen stemmen soll, kann man sich vorstellen dass es zu Streiks kommen könnte. Die Ferienfluggesellschaft ging ohne Tarifverträge an den Start. Laut Gewerkschaften sollen die Monatslöhne unter jenen anderer deutscher Lufthansa-Konzernmitglieder liegen. Vor rund einem halben Jahr forderte UFO, die auf das Kabinenpersonal spezialisiert ist, die Geschäftsführung zu Verhandlungen über einen Tarifvertrag auf. Bislang ist jedoch nichts vorangegangen. Seitens Eurowings Discover hält man Vereinbarungen mit Gewerkschaften für nicht notwendig. Dem Arbeitgeber wäre nicht bekannt, dass es in der Belegschaft den Wunsch gäbe, dass sich „Dritte“ in die Gestaltung der Verträge einmischen. Man verweist auf eine „konstruktive Zusammenarbeit zwischen Arbeitnehmern und der Geschäftsführung“. Die Gewerkschaft UFO erklärt unter anderem, dass man seit der ersten Aufforderung keinen einzigen Terminvorschlag für Gespräche mit Firmenchef Wolfgang Raebiger erhalten habe. Dies fasse man als ein klares „Nein“ auf. Noch hat UFO nicht endgültig über das weitere Vorgehen entschieden, jedoch schließt man Streiks nicht mehr kategorisch aus. Es ist anzunehmen, dass in den nächsten Wochen entsprechende Abstimmungen unter den bei Eurowings Discover arbeitenden Mitgliedern eingeleitet werden könnten. Ein vergleichbares Bild zeigt sich auch bei den Piloten. Allerdings verhält sich die Vereinigung Cockpit noch wesentlich zurückhaltender. Bei der Konzernschwester Eurowings wurde eine Urabstimmung über mögliche Streikmaßnahmen eingeleitet. Auch der VC ist der Umstand, dass es bei Eurowings Discover keine Tarifverträge gibt, ein Dorn im Auge.

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Berlin: Norse Atlantic Airways kündigt Fort Lauderdale an

Die Fluggesellschaft Norse Atlantic Airways führt am Mittwoch den Erstflug ab Berlin-Brandenburg durch. Gleichzeitig kündigt der Carrier mit Fort Lauderdale ein weiteres Ziel, das ab dem deutschen Hauptstadtflughafen aufgenommen werden soll, an. Norse Atlantic Airways wird Berlin zunächst mit New York JFK und Los Angeles verbinden. Beide Erstflüge finden diese Woche statt. Am 7. Dezember 2022 darf die Flughafengeschäftsleitung neuerlich zu einer Premierenflugfeier antreten, denn der Carrier beabsichtigt ab diesem Tag dreimal wöchentlich nach Fort Lauderdale zu fliegen. Derzeit ist geplant, dass die Langstreckenverbindung an den Verkehrstagen Mittwoch, Freitag und Sonntag bedient werden soll. Die Maschinen des Typs Boeing 787 heben in Berlin um 16 Uhr 25 Lokalzeit ab und erreichen Fort Lauderdale um 21 Uhr 00 Lokalzeit. Die Rückflüge heben jeweils um 23 Uhr 00 ab und erreichen die deutsche Bundeshauptstadt am Folgetag um 14 Uhr 40.

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Heathrow verlängert „Passagier-Deckel“ bis Ende Oktober 2022

Der größte Flughafen des Vereinigten Königreichs, London-Heathrow, verlängert den vor einigen Wochen eingeführten täglichen Deckel für abfliegende Passagiere bis Ende Oktober 2022. Aufgrund von akutem Personalmangel beim Airport und vor Ort tätigen Dienstleistern entschied sich die Heathrow-Geschäftsleitung die Anzahl der Passagiere, die täglich diesen Flughafen nutzen dürfen, zu limitieren. Ursprünglich war die Maßnahme bis 11. September 2022 befristet, wurde jedoch rasch bis Ende September 2022 verlängert. Da es derzeit keine Aussicht auf kurzfristige Besserung gibt, verlängert man den „Deckel“ bis Ende Oktober 2022. Allerdings behält man sich gleichzeitig vor, dass dieser vorzeitig aufgehoben werden könnte. Homebase-Carrier British Airways hat bis Oktober 2022 rund 10.300 Flüge aus der Planung genommen und den Verkauf von Flugscheinen eingeschränkt.

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Skiathos: Wizz Air überrascht Passanten mit besonders niedrigem Landeanflug

Mit einer Länge von nur 1.628 Metern ist die Runway des griechischen Flughafens Skiathos nicht sonderlich lang. Größe Maschinen wie Airbus A321neo müssen daher möglichst frühzeitig aufsetzen. Die von Wizz Air betriebene HA-LZT überflog den kleinen Strand und die Straße besonders niedrig. Seit einigen Tagen sorgt ein von einem Planespotter zufällig aufgenommenes Video, das die Landung des genannten Airbus A321neo von Wizz Air zeigt, für Aufsehen in Sozialen Medien. Die HA-LZT fliegt quasi unmittelbar über den Köpfen von Passanten und Spottern. Zum Teil ducken dieses sich instinktiv. Passiert ist aber nichts. Der Mittelstreckenjet setzte sicher auf dem Flughafen Skiathos auf. Die verwunderten Passanten und Spotter waren allenfalls verwundert, jedoch wurde niemand durch den niedrigen Landeanflug verletzt. Das nachstehende Video, das zufällig aufgenommen und auf YouTube veröffentlicht wurde, zeigt die Szenerie.

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Russland: Tragfläche einer An-24 bei Landeunfall abgeknickt

Am Mittwochvormittag erlitt die von Angara Airlines betriebene Antonow An-24 mit der Registrierung RA-47848 auf dem russischen Flughafen Ust-Kut einen Landeunfall. Die Maschine touchierte die Start- und Landebahn mit der linken Tragfläche, die dadurch teilweise abgeknickt ist. Das Turbopropflugzeug befand sich unter der Flugnummer 2G8275 auf dem Weg von Irkutsk nach Ust-Kut. Der Flug ist offiziellen Angaben nach problemlos verlaufen. Während dem Landevorgang sollen starke Seitenwinde geherrscht haben. Dies habe ersten Erkenntnissen nach dazu geführt, dass die linke Tragfläche die Oberfläche der Runway touchiert hat. An Bord der in die Jahre gekommen An-24 befanden sich laut einer offiziellen Erklärung 44 Passagiere und vier Besatzungsmitglieder. Diese konnten die Maschine verlassen. Da das Flugzeug erheblichen Sachschaden aufweist ist es fraglich, ob sich eine Reparatur angesichts des hohen Alters rechnet. Derzeit laufen entsprechende Ermittlungen der örtlichen Flugunfalluntersuchungsstelle.

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IFM-Angebot an Aktionäre: FWAG-Vorstand rät von Annahme ab

Der Vorstand der Flughafen Wien AG spricht sich gegen das Aktienkaufangebot der Airports Group Europe S.à r.l, einer indirekten Tochter von IFM Global Infrastructure Fund. Die Manager sind der Ansicht, dass der Preis, der pro Anteilsschein angeboten wird, zu niedrig ist. Über die genannte Tochter hält IFM derzeit 40 Prozent plus neun Aktien an der Flughafen Wien AG. Am 11. August 2022 gab man ein Pflichtangebot heraus, denn man will die Beteiligung auf bis zu 50 Prozent minus einer Aktie aufstocken. Dies löste aus, dass der Vorstand des größten österreichischen Airports eine vom Gesetzgeber geforderte Stellungnahme herausgeben muss. Dazu bediente sich das Management einem Gutachter. Anschließend erfolgte eine Prüfung durch den Aufsichtsrat. Das Kontrollgremium hat sich der Stellungnahme des Vorstands vollinhaltlich angeschlossen. Die Führung der Flughafen Wien AG rät den Aktionären das Angebot von IFM nicht anzunehmen. „Nach gewissenhafter Abwägung der zahlreichen Pro- und Kontra-Argumente empfiehlt der Vorstand den Aktionären, das Kaufangebot nicht anzunehmen. Das Kaufangebot stellt zwar grundsätzlich einen Vertrauensbeweis in die Performance der FWAG dar, aber in seiner Stellungnahme begründet der Vorstand umfassend, warum der angebotene Kaufpreis von 33 Euro pro Aktie angesichts der erwartbaren weiteren positiven Entwicklung des aktuell völlig entschuldeten und gut performenden Unternehmens als zu gering eingeschätzt wird. Weiters sieht der Vorstand die Gefahr, dass bei Annahme des Angebots die Liquidität und damit die Handelbarkeit der Aktie weiter eingeschränkt werden, was schließlich zu einem von Vorstand und Aufsichtsrat unerwünschten Abgang (Delisting) der FWAG-Aktie von der Börse führen könnte“, so der Vorstand der Flughafen Wien AG

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