September 16, 2022

Weitere Artikel aus der Rubrik

September 16, 2022

Edelweiss tauft HB-JLT auf den Namen „Madrisa“

Die Ferienfluggesellschaft Edelweiss hat den Airbus A320 mit der Registrierung HB-JLT auf den Namen „Madrisa“ getaut. Diese Maschine trägt eine Sepcial Livery zu Gunsten der Hilfsorganisation „Help Alliance“. Getreu dem Motto „Wo Edelweiss zuhause ist“, haben Bernd Bauer, CEO von Edelweiss, sowie Andrea Pernkopf, Geschäftsführerin der Help Alliance und Veit de Maddalena, Verwaltungsratspräsident der Klosters-Madrisa Bergbahnen AG, die HB-JLT am Mittwochnachmittag, 14. September feierlich auf den Namen Madrisa getauft. Denn Klosters-Madrisa gehört zu jenen Regionen, in denen die Königin der Alpenblumen heimisch ist. Spendenaktion gestartet. „Es ist unglaublich eindrücklich, wie mit vergleichsweise wenig Geld sehr viel bewirkt werden kann. Für CHF 100 kann beispielsweise ein Trainer in Vietnam eine Schule besuchen, um Kinder mit Autismus speziell in deren Entwicklung zu fördern. Für CHF 500 können etwa 200 Kinder in Südafrika ein Mittagessen und Getränke erhalten. Und für CHF 1.000 kann ein Spielplatz in einer Vorschule in Sri Lanka mit neuen Spielgeräten ausgestattet werden“, so Andrea Pernkopf. „Jeder Franken fließt unmittelbar in die Projekte. Zusammen mit kompetenten Partnern vor Ort übernehmen wir die Verantwortung, dass sich die Projektarbeit positiv auf die Begünstigten auswirkt und zu einer nachhaltigen Entwicklung beiträgt“.

weiterlesen »

Flughafenfreunde Wien feiern 30. Geburtstag

Am 15. September 1992 wurde der Verein der Flughafenfreunde Wien ins Vereinsregister eingetragen – exakt 30 Jahre später feierte der Verein am Flughafen Wien sein Jubiläum. Zu den Gratulanten und Festgesten gehörten neben dem Flughafen Wien auch viele Vertreter von Fluglinien. Vereinsmitglieder sowie Besuch der Partnervereine aus den Bundesländern wie auch Airline-Vertreter, Partner und Sponsoren waren zu diesem Fest gekommen, um das drei Jahrzehnte lange Bestehen des luftfahrtaffinen Vereines zu feiern. So hielt Kurt Hofmann, angesehener Luftfahrtjournalist und langjähriger Freund des Vereines, eine Ansprache und auch Peter Kleemann, Pressesprecher des Flughafen Wien, ließ es sich nicht nehmen, zu gratulieren und hob die stets gute Verbindung zwischen Flughafen Wien und den Flughafenfreunden hervor. „Ich habe in meiner Zeit am Flughafen die Flughafenfreunde Wien als sehr enthusiastische und loyale Gemeinschaft erlebt und jedes Unternehmen kann sich nur wünschen, so eine Fanbase zu haben. Wir haben gemeinsam gute und weniger gute Zeiten am Flughafen Wien erlebt. Gerade in nicht so einfachen Zeiten ist es wichtig, eine starke Community hinter sich zu wissen.“ Thomas Gamharter, Leiter der Besucherwelt, sprach dem Verein auch seine Glückwünsche zum Jubiläum aus und präsentierte die Überraschungsgeschenke vom Flughafen Wien: so wird dem Verein nicht nur eine Sitzbank auf der Besucherterrasse gewidmet – es wird zu einem späteren Zeitpunkt bei der Errichtung des Office Park 5 auch ein Platz nach den Flughafenfreunden Wien benannt. Zusätzlich wurde dem Verein auch ein Banner mit dem neuen Vereinslogo übergeben. Die Jubiläumsfeier war auch die perfekte Gelegenheit, langjährige Mitglieder und Unterstützer des Vereines zu

weiterlesen »

Deutsche Bahn flottet 100 ICE-L von Talgo ein

Die Deutsche Bahn AG hat diese Woche in Berlin den ersten Waggon der neuen ICE-L-Züge präsentiert. Diese weisen gleich mehrere Besonderheiten auf. Unter anderem stammen die Garnituren nicht von Siemens, sondern vom spanischen Hersteller Talgo. Bislang sind alle Triebzüge, die unter der Marke Intercity Express tagen, von Siemens produziert werden. Mit dem ICE-L kommen nun auch spanische Züge zum Einsatz. Ab Herbst 2024 werden 23 ICE L – das L steht dabei für den englischen Begriff „low floor“, also „Niederflur“ – die Fernverkehrsflotte der DB schrittweise verstärken. Zuerst kommen die Züge auf der Linie Berlin–Amsterdam zum Einsatz. Im Jahr 2026 werden die Züge auch auf den touristischen Verbindungen nach Sylt und Oberstdorf verkehren. Die Neuzugänge sollen primär in die Jahre gekommene Intercity- und Eurocity-Garnituren ablösen. Teilweise werden die älteren Züge aber weiterhin im Einsatz bleiben und die ICE-L-Triebwägen werden für die Verdichtung des Angebots verwendet. Insgesamt hat man über 100 Exemplare bei Talgo bestellt. „Diese Züge einer neuen Generation werden das Angebot der DB stärken und sind Teil eines völlig neuen Standards, der vom, wie wir bei Talgo glauben, anspruchsvollsten Kunden auf dem globalen Bahnmarkt gesetzt wird. Das ist ein Paradigmenwechsel im Personenverkehr, den die Deutsche Bahn mit dem neuen ICE L einläutet und der auf dem dynamischen europäischen Markt zum Maßstab werden wird“, so Gonzalo Urquijo Fernández de Araoz, Vorstandsvorsitzender Talgo. Neuzugänge deutlich langsamer als bestehende ICE-Flotte Die Reisegeschwindigkeit des ICE-L wird mit jener der österreichischen Railjets vergleichbar sein. Die Deutsche Bahn AG gibt an, dass die Züge mit

weiterlesen »

Eurowings: Crews tragen erstmals Sneaker zur Uniform

Crews der deutschen Fluggesellschaft tragen am heutigen Freitag erstmals weiße Sportschuhe mit Eurowings Logo zur Uniform. Die Airline aus der Lufthansa Group wolle damit dem Wunsch der Belegschaft nach einem sportlichen Reisebegleiter nachkommen, heißt es in einer Aussendung. Die Sportschuhe des Kooperationspartners Puma gab es gratis und frei Haus geliefert. Die ganz in weiß gehaltenen Sneaker mit Eurowings Logo können fortan nicht nur privat und im Büro, sondern testweise auch an Bord von Eurowings Flügen getragen werden – immer an ausgewählten Freitagen, den sogenannten „Sneaker Flydays“. Der nächste Sneaker Flyday findet am Freitag, 7. Oktober statt, danach immer am jeweils ersten Freitag eines Monats. „Ein Sportschuh zur Uniform? Sneaker als Teil des Business Looks? Während es früher undenkbar gewesen wäre im Geschäftsleben Sportschuhe zu tragen, sind Sneaker heute nahezu weltweit und jederzeit passend. Wie kaum ein anderes Kleidungsstück symbolisiert der Sneaker den Wandel des Zeitgeistes, der Business und Casual über eine lockere Kleiderordnung verbindet“, so die Fluggesellschaft in einer Aussendung. Eurowings will nun zeigen, dass das sportliche Outfit auch zu ihrer Neuausrichtung als Value-Airline passt – und zwar weit über Deutschland hinaus. Neben Eurowings Deutschland wird auch der Flugbetrieb Eurowings Europe an den „Sneaker Flydays“ teilnehmen – mit sportlichen Stationen an den Standorten Mallorca, Stockholm, Prag, Salzburg und Pristina.

weiterlesen »

Österreich: Gewessler-Ministerium finalisiert Entwurf für Flugticket-Mindestpreise

Die von Österreichs Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) im Juni 2020 angekündigten Mindestpreise sind nicht vom Tisch. Um das Thema wurde es seit einiger Zeit äußerst ruhig, jedoch erklärt ein Sprecher des Regierungsmitglieds, dass man die gesetzliche Grundlage derzeit finalisieren würde. Rückblick: Rund um die Wiederaufnahme des Flugbetriebs nach dem ersten Corona-Lockdown kündigte Österreichs Verkehrsministerin Leonore Gewessler an, dass künftig Mindestpreise für Flugtickets gelten sollen. Damals nannte das Regierungsmitglied eine Summe von etwa 40 Euro oneway. Während Austrian Airlines das Vorhaben begrüßt, gab es heftige Kritik seitens Billigfliegern, aber auch seitens des damaligen Luftfahrtstaatssekretärs Magnus Brunner (ÖVP). Gewessler wollte die Mindestpreise mit Wirksamkeit September 2020 einführen, jedoch ist es bislang dazu nicht gekommen. Der Koalitionspartner ÖVP äußerte wiederholt, dass man europarechtliche Bedenken haben. Mit Ausnahme von Austrian Airlines, die das Vorhaben ausdrücklich begrüßen, vertreten andere Fluggesellschaften die Ansicht, dass ein nationaler Alleingang nicht mit geltendem Europarecht in Einklang zu bringen ist. Beispielsweise haben sich Wizz Air und Ryanair schon früh gegen Mindestpreise positioniert. Die zuletzt genannte Billigfluggesellschaft vertritt die Ansicht, dass das Vorhaben Austrian Airlines und nicht das Klima schützen würde. Abgesehen von ein paar Gerüchten, die unter anderem beinhaltet haben, dass eine Sondersteuer direkt an einem Schalter an einem Flughafen bezahlt werden müsste, wurde es um Gewesslers Leuchtturmprojekt „Mindestpreise für Flugtickets“ sehr ruhig. Fast hätte man den Eindruck haben können, dass das Thema still und heimlich im Sand verlaufen ist. Ein Sprecher der Bundesministerin erklärte auf Anfrage gegenüber Aviation.Direct: „Das BMK finalisiert derzeit den Entwurf gegen die angesprochenen Billigtickets. Der

weiterlesen »

Flughafen Amsterdam senkt Passagierkapazität

Nach Problemen bei der Abfertigung senkt der Amsterdamer Flughafen Schiphol die Passagierkapazität bis Ende Oktober um 18 Prozent. Mit den Fluggesellschaften werde nun über die Streichung von Flügen beraten, berichtet das deutsche Luftfahrtportal Airliners. Bislang bestand eine Begrenzung auf 67.500 täglich startende Passagiere im September und 69.500 im Oktober. Die neue Grenze betrage 54.500 im September und 57.000 im Oktober. Als Grund nannte der Flughafen, dass die für die Sicherheitskontrollen zuständigen Firmen weniger Personal als zugesagt verfügbar hätten. Wegen des Abfertigungschaos trat bereits der Flughafenchef zurück. Seit Monaten hat der Flughafen der niederländischen Hauptstadt wie andere Flughäfen in Europa mit einem Mangel an Bodenpersonal zu kämpfen. Schon häufiger wurden Gesellschaften deshalb um Flugstreichungen gebeten. Anfang der Woche gab es wieder sehr lange Wartezeiten für Fluggäste, die in Schlangen bis weit vor das Terminalgebäude anstanden. Die niederländische Fluggesellschaft KLM reagierte auf die kurzfristigen Schritte enttäuscht. „Diese Maßnahmen haben weitreichende Folgen für unsere Passagiere, Kollegen und den nationalen und internationalen Ruf von Schiphol und damit auch von KLM“, hieß es in einer Mitteilung. KLM setze alles daran, dass Fluggäste, die bereits ein Ticket gebucht hätten, auch reisen können. „Wir erwarten, dass am Flughafen schnell und angemessen Ordnung geschaffen wird, damit Passagiere und Fluggesellschaften wissen, woran sie sind, auch längerfristig.“

weiterlesen »

Übung: Weeze trainierte den Ernstfall

Am Donnerstagabend wurde am deutschen Regionalflughafen Weeze eine turnusmäßige Notfallübung durchgeführt. An dieser waren rund 230 Personen, überwiegend Rettungskräfte, beteiligt. Geschäftsführer Sebastian Papst zeigt sich mit dem Verlauf zufrieden. Aufgrund gesetzlicher Bestimmungen müssen Flughäfen regelmäßig den Ernstfall trainieren. In Weeze war es am Donnerstag soweit. Laut Erklärung des Airports ist die Übung positiv verlaufen und habe gezeigt, dass die Rettungseinheiten, Behörden und Institutionen auch grenzüberschreitend einwandfrei zusammenarbeiten. Beteiligt waren an der Übung neben Abteilungen und Dienstleistern des Airport Weeze unter anderem diese Behörden, Sicherheitseinheiten und Institutionen: Die Bezirksregierung Düsseldorf als Aufsichtsbehörde, die Kreisleitstelle Kleve, die Kreispolizeibehörde Kleve sowie die Freiwilligen Feuerwehren aus Weeze, Kevelaer, Uedem, Goch und die Brandweer Bergen. Beteiligt war außerdem der Rettungsdienst und die MANV-Einheiten des Kreis Kleve, die DFS Aviation Services und das THW. Mitglieder der DLRG aus dem Kreis Kleve stellten Statisten, die Verletzte und Angehörige spielten. Das Szenario sah einen Unfall der fiktiven Fluggesellschaft „Air Exercise“ auf dem Flughafenareal vor, bei dem ein Feuer ausbricht. Wesentliches Übungsziel war es, die direkte Rettung an der Unglücksstelle mit Verletztenversorgung und Brandbekämpfung zu koordinieren. Ein dauerhaft geparktes Flugzeug, das eine Fluggesellschaft für diese Übung bereitgestellt hatte, ermöglichte einen realitätsnahen Ablauf der Notfallübung. Während der Übung, die am Donnerstag von 18:30 bis 22 Uhr stattfand, lief der Flugbetrieb regulär weiter. Durchsagen im Terminal informierten die Reisenden über das Übungsszenario.

weiterlesen »

PAD: Lufthansa optimiert München-Linie

Zum Winter-Halbjahr optimiert Lufthansa die Linienverbindung vom Flughafen Paderborn/Lippstadt zum Lufthansa-Drehkreuz München. Ab dem 30. Oktober steuert die Fluggesellschaft die bayerische Landeshauptstadt mit Flugzeiten am Tagesrand an. Darüber hinaus gibt es einen zweiten Umlauf um die Mittagszeit. Das Lufthansa-Flugzeug mit 90 Sitzplätzen hebt zukünftig bereits um 7.00 Uhr von Paderborn ab und landet um 8.05 Uhr in München. Der Rückflug am Tagesrand startet um 20:35 Uhr, das Eintreffen in Paderborn/Lippstadt ist für 21.40 Uhr geplant. Zudem fliegt das Flugzeug um 12:00 Uhr von München nach Paderborn/Lippstadt, wo es um 13.05 Uhr landet. Um 13.40 Uhr geht es zurück nach München, wo die Ankunft um 14.45 Uhr erfolgt. „Wir freuen uns sehr über die optimierten Flugzeiten, die eine deutliche Verbesserung darstellen. Unsere Erfahrungen aus der Vergangenheit zeigen, dass die Flüge am Tagesrand sehr gut angenommen werden“, betont Flughafen-Geschäftsführer Roland Hüser.

weiterlesen »

Emirates und United Airlines vereinbaren Codeshare-Kooperation

Die Fluggesellschaften United Airlines und Emirates Airline haben eine weitgehende Codeshare-Kooperation vereinbart. Daraus resultierend wird der U.S.-amerikanische Carrier eine neue Nonstop-Verbindung zwischen New York-Newark und Dubai aufnehmen. Die Vereinbarung gilt als Meilenstein, denn in der Vergangenheit haben sich U.S.-amerikanische Fluggesellschaften von Golfcarriern wirtschaftlich bedroht gefühlt. Über verschiedene Wettbewerbsbeschwerden hat man versucht deren Marktpräsenz in den USA einzuschränken. Nun arbeiten Emirates und United ganz offiziell zusammen. United-Fluggäste können über Dubai zu mehr als 100 Destinationen fliegen und Emirates-Kunden steht ein Streckennetz zu 200 US-Städten via Chicago, San Francisco und Houston zur Auswahl. Die Kooperation beinhaltet auch das Streckennetz der Emirates-Konzernschwester Flydubai. Ab November steht Emirates-Kunden, die nach Chicago, San Francisco und Houston reisen – alles drei wichtige Geschäftsmetropolen und Drehkreuze –, von dort das United-Streckennetz mit nahezu 200 US-Städten zur Verfügung. Die meisten Ziele sind ganz bequem mit nur einem Stopp erreichbar. An acht weiteren US-Flughäfen, die Emirates anfliegt, wird es ein Interline-Abkommen geben. Dazu zählen Boston, Dallas, L.A., Miami, JFK, Orlando, Seattle und Washington, D.C. „Dieses Abkommen vereint zwei bedeutende nationale Fluggesellschaften, die ein gemeinsames Ziel verfolgen: Unseren Kunden das beste Erlebnis über den Wolken zu bieten“, so United CEO Scott Kirby auf dem gestrigen, feierlichen Event am Dulles International Airport zur Bekanntgabe der Vereinbarung. „Der neue Flug von United nach Dubai und unsere sich ergänzenden Streckennetze werden das globale Reisen für Millionen von Kunden erleichtern und dazu beitragen, die lokale Wirtschaft anzukurbeln und die kulturellen Verbindungen zu stärken. Das ist ein ganz besonderer Moment sowohl für die Mitarbeiter von

weiterlesen »

OMV soll 800.000 Tonnen SAF an die Lufthansa Group liefern

Der österreichische Mineralölkonzern OMV und die Lufthansa Group beabsichtigen ihre Zusammenarbeit im Bereich Sustainable Aviation Fuel auszubauen. Zwischen 2023 und 2030 sollen rund 800.000 Tonnen SAF an die Airlines des Kranich-Konzerns geliefert werden. Die Lufthansa Group und der weltweit tätige Energie- und Chemiekonzern OMV haben eine Absichtserklärung (MoU) über die Lieferung von mehr als 800.000 Tonnen nachhaltigem Flugkraftstoff für die Jahre 2023 bis 2030 unterzeichnet. Die Unternehmen beabsichtigen, ihre bestehende Partnerschaft auszubauen und diese um neue Standorte für die SAF-Produktion und Abnahme sowie um neue Technologien zu erweitern. Bereits seit März 2022 liefert OMV am Flughafen Wien SAF an die Lufthansa Group Fluggesellschaft Austrian Airlines. Kürzlich handelte sich die AUA im Zusammenhang mit SAF eine Rüge ein, denn die Fluggesellschaft bewarb Flüge nach Venedig als besonders umweltfreundlich. Unter anderem wurde behauptet, dass mit 100 Prozent SAF geflogen wird. Dies ist aus technischen Gründen derzeit gar nicht möglich, denn die Triebwerkshersteller haben lediglich die Beimengung freigegeben. Auch entsteht bei der Verbrennung von SAF Kohlenstoffdioxid, da dies aus physikalischen und chemischen Gründen unausweichlich ist. SAF ist der Oberbegriff für alle Flugkraftstoffe, die ohne die Verwendung von fossilen Energiequellen wie Erdöl oder Erdgas hergestellt werden. Es existieren verschiedene Herstellungsverfahren und es stehen verschiedene Ausgangsmaterialien als Energieträger zur Verfügung. Die aktuelle Generation von SAF, welche im Vergleich zu herkömmlichem Kerosin 80 Prozent Kohlenstoffdioxid einspart, wird hauptsächlich aus biogenen Reststoffen, beispielsweise aus gebrauchten Speiseölen, hergestellt. Vor dem Transport zum Flughafen wird das SAF heute mit fossilem Kerosin vermischt. Perspektivisch kann SAF eine nahezu CO2-neutrale Luftfahrt

weiterlesen »