September 22, 2022

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September 22, 2022

Westbahn hat München-Preise für Klimaticket-Inhaber erhöht

Seit einigen Monaten steuert die private Eisenbahngesellschaft Westbahn auch die bayerische Landeshauptstadt München an. Inhabern des österreichischen Klimatickets bietet man für den deutschen Streckenanteil das so genannte „Klima Plus Ticket“ an. Dieses hat man verteuert. Das Unternehmen spricht von einem „zeitlich begrenzten Aktionstarif“. Ursprünglich wurde dieser spezielle Fahrschein, der zwischen Salzburg und München bzw. umgekehrt erhältlich ist, zum Fixpreis von 14,90 Euro angeboten. Zwar hat man immer wieder billigere Aktionsfahrscheine, jedoch lag der Preis dieser „Verlängerung“ für Inhaber des österreichischen Klimatickets unter Berücksichtigung des Umstands, dass dieser in der Comfort Class gilt, zumeist unter den regulären Preisen. Ab 11. Dezember 2022 wird die Westbahn zusätzlich auch im bayerischen Rosenheim halten. Derzeit fährt man zwischen Salzburg und München-Ost ohne regulären Zwischenhalt. Die deutsche Bundespolizei zwingt jedoch häufig Züge aus Österreich am Bahnhof Freilassing zum außerplanmäßigen Zwischenhalt, um unter dem Deckmantel „Flüchtlinge“ Passkontrollen durchzuführen. Dadurch kommt es im Eisenbahnverkehr zwischen Salzburg und München bei allen Anbietern zu häufigen Verspätungen. Der neue Halt in Rosenheim hat auch finanziell unangenehme Auswirkungen für Inhaber des österreichischen Klimatickets, denn die Westbahn hat ohne nähere Kommunikation den Preis für das „Klima Plus Ticket“ zwischen Salzburg und München v.v. um fünf Euro auf 19,90 Euro angehoben. Der „alte Preis“ von 14,90 Euro gilt nunmehr von/nach Rosenheim. Die Westbahn erklärt einem Statement gegenüber Aviation.Direct, dass der künftige Halt in Rosenheim mit der Preiserhöhung in keinem Zusammenhang steht. Man habe den Preis für das „Klima Plus Ticket“ auch nicht „klammheimlich“ erhöht. „Der Tarif von 14,90 Euro als Ergänzung des KTÖ

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IATA streicht Newark aus dem NYC-Area-Code

Der Newark Liberty International Airport ist eines der wichtigsten Drehkreuze für die Metropole New York. Ab 3. Oktober 2022 wird dieser Flughafen vom Weltluftfahrtverband IATA nicht mehr unter dem Area-Code NYC gelistet sein. In und rund um New York befinden sich zahlreiche Airports. Für den internationalen Flugverkehr sind Newark (EWR) und John F. Kennedy (JFK) von hoher Bedeutung. Für Inlandsflüge spielt auch der La Guardia Airport (LGA) eine wichtige Rolle. Weiters bestehen einige kleinere Flughäfen wie Teterboro (TEB) oder Stewart International (SWF), die jedoch im direkten Vergleich mit ihren drei großen Konkurrenten im Passagierverkehr eine nur verschwindend geringe Rolle spielen. Fast alle Verkehrsflughäfen, die über regelmäßige Passagierflüge verfügen, haben einen von der IATA einzigartig vergebenen Code. Beispielsweise lautet jener für Wien „VIE“ oder jener von Paris-Orly „ORY“. Manchmal können die Abkürzungen auch verwirrend sein, denn St. Petersburg trägt den Code „LED“. Das ist historisch bedingt, denn während der sowjetischen Zeit wurde die Stadt Leningrad genannt. Neben den Abkürzungen für die Flughäfen gibt es auch so genannte Area-Codes. Diese können mehrere Airports umfassen und bezeichnen vereinfacht gesagt die Region. Beispielsweise trägt London die Abkürzung „LON“. Diesem Regio-Code sind dann die Airports, die jeweils ihren eigene Abkürzung haben, untergeordnet. Es kommt nicht sonderlich oft vor, dass die IATA bestehende Airports aus einem Area-Code entfernt. Den Flughafen Newark wird man ab Anfang Oktober 2022 nicht mehr dem Area-Code NYC zuordnen. Auf den ersten Blick hat das für Passagiere keine besondere Bedeutung, da auf deren Tickets ohnehin die Abkürzung des jeweiligen Airports vermerkt ist.

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Lufthansa Cargo legt A321P2F-Flüge nach London-Heathrow auf

Im Winterflugplan 2022/23 plant Lufthansa Cargo eine regelmäßige Frachtflugverbindung mit Airbus A321P2F zwischen Frankfurt am Main und London-Heathrow durchzuführen. Derzeit ist geplant, dass die Strecke zweimal wöchentlich bedient werden soll. Die Lufthansa Group flottet seit einiger Zeit Frachtflugzeuge des Typs Airbus A321P2F ein. Dabei handelt es sich um ehemalige Passagierflugzeuge, die für ihr neues Aufgabengebiet in Cargomaschinen umgebaut wurden. Beispielsweise wurde ein A321, der vormals bei Niki und Laudamotion im Einsatz war, umgerüstet. Operativ wird dieser Flugzeugtyp von Lufthansa Cityline im Auftrag von Lufthansa Cargo betrieben. Ab 2. November 2022 soll dieses Muster zweimal wöchentlich für reine Frachtflüge auf der Strecke Frankfurt am Main-London Heathrow eingesetzt werden. Die Durchführung des Services ist für die Verkehrstage Mittwoch und Freitag geplant. Dabei soll der A321P2F jeweils um 9 Uhr 15 unter der Flugnummer LH8358 am größten Airport Deutschlands abheben. Die britische Hauptstadt wird man gegen 9 Uhr 55 Lokalzeit erreichen. Der Rückflug hebt als LH8359 um 11 Uhr 25 in Heathrow ab und wird um 13 Uhr 55 Frankfurt am Main erreichen.

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Winterflugplan 2022/23: Air Serbia stockt Frequenzen deutlich auf

Die Fluggesellschaft Air Serbia stockt im Winterflugplan 2022/23 auf zahlreichen Strecken die Frequenzen auf. Dies betrifft auch Verbindungen nach Deutschland und Österreich. Beispielsweise wird man künftig sechsmal wöchentlich nach Berlin fliegen. Zwischen Belgrad und Salzburg wird Air Serbia im Winterflugplan 2022/23 zweimal statt dreimal wöchentlich fliegen. Es kommt aber zu einer Änderung des Fluggeräts, denn die beiden Umläufe sollen nicht mit ATR72, sondern Airbus A319 bedient werden. Die österreichische Bundeshauptstadt Wien will der Carrier künftig 14 Mal pro Woche ansteuern. Bislang bietet man zehn Rotationen an. Der Verkehr zwischen den Hauptstädten von Serbien und Deutschland soll von vier auf sechs Umläufe pro Woche angehoben werden. Nach Düsseldorf geht es künftig nicht mehr dreimal, sondern fünfmal wöchentlich. Frankfurt am Main bekommt eine weitere Rotation, so dass man dieses Ziel sechsmal pro Woche anfliegen wird. Die Ziele Nürnberg und Hannover wird man entgegen ursprünglicher Planungen auch im Winter 2022/23 anbieten. Geplant sind je zwei Umläufe pro Woche mit Airbus A319. Im europäischen Streckennetz wird Air Serbia im bevorstehenden Winterflugplan 2022/23 auch auf folgenden Routen Aufstockungen vornehmen Amsterdam (siebenmal wöchentlich), Athen (zehnmal wöchentlich), Bukarest (neunmal wöchentlich), Istanbul (zehnmal wöchentlich), Ljubljana (14 Mal pro Woche), London-LHR (sechsmal wöchentlich), Mailand-MXP (fünfmal pro Woche), Moskau-SVO (zehnmal pro Woche), Podgorica (20 Umläufe pro Woche), Prag (fünfmal wöchentlich), Rom-FCO (fünfmal wöchentlich), St. Petersburg (dreimal pro Woche), Sarajevo (siebenmal wöchentlich), Skopje (11 Umläufe pro Woche), Stockholm-Arlanda (viermal wöchentlich), Tirana (12 Mal pro Woche), Tivat (13 Mal wöchentlich) und Zagreb (11 Umläufe pro Woche). Die ursprünglich als reine Sommerstrecken geplanten

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Indien: Angeschlagene Spicejet schickt 80 Piloten in unbezahlte Urlaube

Die indische Billigfluggesellschaft Spicejet sorgt in den letzten Monaten immer wieder mit zum Teil äußerst ungewöhnlichen Vorkommnissen für Aufsehen. Man befindet sich vereinfacht gesagt mit der Luftfahrtbehörde in einem Dauerdisput. Nun scheinen auch die Finanzen immer enger zu werden. Der Carrier schickt zahlreiche Piloten auf unbezahlte Urlaube. Mittlerweile ist Spicejet ein bisschen der Inbegriff für nicht alltägliche Ereignisse in der Luftfahrt. Von de Havilland Canada handelte man sich vor einiger Zeit eine millionenschwere Klage ein, weil man Vorauszahlungen für bestellte Dash 8-400 nicht mehr geleistet hat, die Luftfahrtbehörde kam dem Carrier auf die Schliche, dass bei Simulator-Trainings nicht alles so verlaufen ist wie es sein sollte und zuletzt haben Leasinggeber beantragt, dass das Amt Flugzeuge stilllegt. Der betroffene Carrier war bei den Erklärungsversuchen stets kreativ und versuchte sich trotz eindeutiger Statements der Zivilluftfahrtbehörde stets ins richtige Licht zu rücken. Dass aber Spicejet finanzielle Probleme hat, ist schon seit längerer Zeit ein offenes Geheimnis. Der Carrier spricht darüber nicht, aber diverse Aktionen von de Havilland Canada und von Lessoren sprechen eine eindeutige Sprache. Ursächlich für die Schieflage von Spicejet ist aber nicht nur die Corona-Pandemie, denn bereits zuvor galt der Carrier zumindest als ein bisschen wackelig. Man expandierte jahrelang sehr stark und möglicherweise zu stark. Mit der Corona-Pandemie ist dann das Geschäft immer wieder und über längere Zeiträume komplett eingebrochen. Nun schickt man trotz hoher Nachfrage in der indischen Zivilluftfahrt zahlreiche Piloten auf unbezahlte Urlaube. Das Unternehmen will damit kurzfristig Kosten einsparen. Betroffen sind etwa 80 Flugzeugführer, die auf unbestimmte Zeit

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