November 18, 2022

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November 18, 2022

Flug MH17: Australien fordert Auslieferung von Verurteilten

Die australische Regierung hat Russland aufgefordert, die wegen des Abschusses von Flug MH17 über der Ukraine zu lebenslanger Haft verurteilten Männer auszuliefern. Das gestern gefällte Urteil zeige, dass Russland eine Verantwortung für den Abschuss trage, sagte Außenministerin Penny Wong heute. „Kein Ausweichen, Verschleiern oder Desinformation“ könnten diese Tatsache aus der Welt schaffen. Moskau solle die drei Männer ausliefern, damit sie sich dem Urteil für ihre „abscheulichen Verbrechen“ stellen müssten. „Wir sagen Russland: Die Welt weiß, dass Sie Mördern Unterschlupf gewähren – und das sagt etwas über Sie aus, Herr Putin“, sagte Wong dem Fernsehsender ABC. Beim Abschuss des Passagierflugzeugs über der Ostukraine am 17. Juli 2014 waren alle 298 Menschen an Bord getötet worden, unter ihnen 196 Niederländer. Das Gericht sah es in seinem Urteil als erwiesen an, dass die Maschine von einer Boden-Luft-Rakete vom Typ Buk abgeschossen wurde, die von einem russischen Militärstützpunkt in Kursk stammte.

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Mönchengladbach will Reallabor für elektrisches Fliegen werden

Der kleine Flughafen Mönchengladbach will sich als Kompetenzzentrum für Luftfahrt mit elektrischem Antrieb etablieren. Am Freitag drehte erstmals ein E-Flugzeug am MGL seine Platzrunden. Bereits seit 2019 forscht der Flughafen Mönchengladbach im Rahmen des vom BMVI geförderten Projekts SkyCab unter der Leitung der FH Aachen zu den Chancen und notwendigen Innovationen für Lufttaxis in der Region Euregio Rhein Maas. Der Nutzen solcher wendigen elektrischen Fluggeräte steht außer Frage. Sie bringen Menschen klimaneutral zum Geschäftstermin, liefern lebensnotwendige Medikamente oder evakuieren Menschen aus schwer zugänglichen Gebieten. Jetzt haben die FH Aachen und der Flughafen Mönchengladbach ihre Zusammenarbeit beim Themenfeld elektrisches Fliegen verstärkt und den ersten Testflug mit einem manntragenden Elektroflugzeug von Aachen nach Mönchengladbach erfolgreich realisiert. Die Strecke eignet sich aufgrund von Distanz und Batterie-Reichweite gut und liefert in einem dichten Ballungsraum zudem aussagekräftige Ergebnisse für spätere Einsatzgebiete elektrischer Fluggeräte wie SkyCab. Unterstützt wird das Vorhaben vom Land NRW, das das eingesetzte Elektroflugzeug der Westflug Flight Training GmbH & Co.KG (Velis Electro des slowenischen Herstellers Pipistrel) fördert. Velis Electro ist das erste Elektroflugzeug der Welt mit einer Zulassung von der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA). Die zweisitzige Maschine entspricht mit 10,50 Metern Spannweite der Dimension des künftigen SkyCabs. Elektrische Mobilität braucht die entsprechende Ladeinfrastruktur. Daher hat die Bezirksregierung auch ein Batterieladegerät gefördert, das Anfang November am Flughafen Mönchengladbach installiert wurde. Ziel ist es, NRW zu einem Hub für grüne Mobilität und elektrisches Fliegen auszubauen. Der Flughafen Mönchengladbach geht hier als Teil des landesweiten Ladenetzes mit großen Schritten voran und speist das Elektroladegerät

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Maleth-Aero flottet weiteren A330-200 ein

Die maltesische Fluggesellschaft Maleth-Aero erweitert ihre Flotte im einen Airbus A330-200. Die Maschine war vormals bei Qatar Airways, Air Italy und Luke Air im Einsatz. Das Langstreckenflugzeug ist bereits auf dem Flughafen Luqa eingetroffen. Im maltesischen Register soll es als 9H-EFS eingetragen werden. Maleth-Aero ist auf die Durchführung von Cargo- und Charterflügen spezialisiert. Derzeit besteht die Flotte aus sechs A330-200, vier A340-600 und einem Embraer 145EP. Zwei A330 und die Vierstrahler sind reine Cargomaschinen.

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Salzburger Unternehmer bald neuer „Flughafen-Weltmeister“

Der Eisenbahn-, Bahnlogistik- und Transportunternehmer Gunther Pitterka ist bald neuer Weltmeister beim weltweiten „Sammeln“ von Flughäfen. Der 54-jährige ist derzeit noch die Nummer zwei beim globalen Flughafensammeln. Schon sehr bald wird sich das aber ändern. Denn kommenden Samstag fliegt er als Passagier mit einer LET 410, einer Turboprop-Maschine aus tschechischer Produktion mit zwei Triebwerken, von Portoroz nach Venedig – und hat international damit 1.582 Flugplätze in 27 Jahren benutzt. Nach diesem Flug wird er also ganz oben auf dem Podest stehen die derzeitige Nummer 1 von der Spitzenposition verdrängen. Dabei litt er anfangs sogar unter extremer Flugangst, wie der ORF berichtet. Der Salzburger ist Teil einer internationalen Gemeinschaft von Flugbegeisterten, deren Ziel es ist, möglichst viele verschiedene Flughäfen auf der ganzen Welt anzufliegen. Nachweisplattform ist die Internetseite flugstatistik.de. Mit der Anzahl von 1.063 starteten die meisten von Gunther Pitterkas Touren auf dem Salzburg Airport – seinem Heimatflughafen. Zum Erreichen des aktuellen Rankings war er mit 566 verschiedenen Flugzeugtypen unterwegs und flog mit 743 verschiedenen Airlines. Auf diesen Reisen landete oder startete der Salzburger in 189 Ländern.

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Corendon kündigt Maßnahmen zur Cashflow-Verbesserung an

Für die türkische Ferienfluggesellschaft Corendon scheint der Sommer 2022 nicht nach Wunsch verlaufen zu sein. Der Konzern hatte eigenen Angaben nach erhebliche Mehrkosten aufgrund der stark gestiegenen Treibstoffpreise sowie dem zum Teil akuten Personalmangel an europäischen Airports. In einem internen Rundschreiben, das von Airporthaber.com veröffentlicht wurde, kündigt die Geschäftsführung weitere Maßnahmen an. Unter anderem ist zu lesen: „Während der Wintersaison haben die hohe Inflation in Europa, die wirtschaftlichen und sozialen Unsicherheiten, die Energiekrise, die niedrigen Erwartungen der Reiseveranstalter für diesen Zeitraum, die erwartete weltweite Rezession und die Abschwächung der Nachfrage, der anhaltend hohe Kurs der Treibstoffpreise und der Personalmangel an den Flughäfen viele Fluggesellschaften dazu veranlasst, ihren Betrieb zu überarbeiten, so wie wir es getan haben. Es wurde eine Reihe von finanziellen, organisatorischen und operativen Maßnahmen ergriffen, um unseren Cashflow für den Winter und den nächsten Sommer wieder auf ein gesundes Niveau zu bringen. Aufgrund dieser Maßnahmen glauben wir, dass das Jahr 2023 für unser Unternehmen, unsere Mitarbeiter und alle unsere Interessengruppen positiver ausfallen wird“.

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Comeback: Holiday Europe hat die Betriebsgenehmigung zurück

Die bulgarische Charterfluggesellschaft Holiday Europe sollte für die türkische Onur Air der Türöffner für den EU-Markt werden. Groß wollte man den Ableger ausbauen, jedoch kam alles gänzlich anders, denn der Anbieter aus der Türkei ist pleite. Dies hatte auch Auswirkungen auf den bulgarischen Ableger. Die Zivilluftfahrtbehörde hatte Holiday Europe die Betriebsgenehmigung entzogen. Dies hatte zur Folge, dass man keine kommerziellen Flüge mehr durchführen durfte. Da es enge Verknüpfungen mit Onur Air gab, musste das bulgarische Unternehmen auch so einiges unternehmen, um sich loslösen zu können. Dies schließt die Flotte ein. Die Maßnahmen, die der bulgarische Mehrheitseigentümer gesetzt hat, waren offensichtlich erfolgreich, denn Holiday Europe hat die begehrte Operating Licence, die neben dem AOC erforderlich ist, um kommerzielle Flüge durchführen zu dürfen, zurückbekommen. Das Unternehmen will sich weiterhin auf die Erbringung von ACMI- und Charterdienstleistungen konzentrieren. Noch ist nichts zu möglichen Kunden bekannt, jedoch will man besonders im Sommerflugplan 2023 wieder aktiv sein und es ist davon auszugehen, dass das Management versuchen wird Kontakte zu Reiseveranstaltern, für die man in der Vergangenheit geflogen ist, „aufzuwärmen“.

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ITA Airways: Regierung ernennt neuen CEO

Die Regierung Italiens setzt bei der staatlichen Airline ITA Airways einen neuen Chef ein. Antonino Turicci wird die Airline künftig führen, an der die Lufthansa als Investor nach wie vor Interesse bekundet. Er folgt auf Alfredo Altavilla, der kürzlich nach Streit im Verwaltungsrat über die Privatisierung der Alitalia-Nachfolgerin zurückgetreten war. Unter Altavilla kamen Verhandlungen mit dem US-Investor Certares über eine Übernahme wochenlang nicht vom Fleck. Italiens neue Rechtsregierung will die Privatisierung aber bis Jahresende in trockene Tücher bringen. Der neue ITA-Chef ist Experte für komplexe Privatisierungen, wie das Luftfahrtportal Aero berichtet.

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Air Serbia verbindet Belgrad mit Chicago

Air Serbia nimmt die US-Verbindung nach Chicago O’Hare in den Sommerflugplan auf. Die Flüge starten am 17. Mai 2023 – dieser Tag ist nicht bloß zufällig ausgewählt. Die Wiederaufnahme der Strecke nach Chicago erfolgt nämlich auf den Tag genau 31 Jahre nach der Einstellung der Flüge durch JAT Airways, der ehemaligen nationalen Fluggesellschaft des früheren Jugoslawiens und dem Vorgänger der heutigen Air Serbia. Der letzte Linienflug zwischen Belgrad und Chicago wurde am 17. Mai 1992 durchgeführt. Zunächst werden die Flieger der serbischen Airline bis zum 11. Juni 2023 jeden Mittwoch und Samstag in die Vereinigten Staaten abheben. Danach sei eine Erhöhung auf drei wöchentliche Flüge, mit einem zusätzlichen Flug jeden Montag, geplant. Zum Einsatz kommt ein Airbus A330. Das berichtet das Online-Portal Ex-Yu-Aviation.

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Norwegian fliegt erstmals ab Skopje

Die norwegische Fluggesellschaft macht Wizz Air Konkurrenz in Skopje. Norwegian wird im kommenden Sommer eine neue saisonale Verbindung zwischen Oslo und Skopje aufnehmen und damit in den nordmazedonischen Markt einsteigen. Die Strecke werde vom 23. Juni 2023 bis zum 18. August 2023 zweimal pro Woche, jeweils montags und freitags, angeboten, wie das Online-Portal Ex-Yu-Aviation berichtet. Die Fluggesellschaft konkurriert damit indirekt mit Wizz Air, denn der Low-Coster verbindet die nordmazedonische Hauptstadt mit Sandefjord und ist darüber hinaus eine großer Treiber in Nordmazedoniens Luftfahrt. Alleine in diesem Jahr hat Wizz Air bereits mehr als eine Million Passagiere von den Flughäfen in Skopje und Ohrid aus befördert und plant im nächsten Jahr, seine Basis in der Hauptstadt um ein weiteres Flugzeug zu erweitern.

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Klimakleber haben Autobahn-Zufahrt zum BER blockiert

Die selbsternannten „Klimaretter“ haben am Freitagvormittag die Zufahrt zum Flughafen Beerlin-Brandenburg blockiert. Dabei klebten sich einige Personen auf der Autobahn, kurz vor der Abfahrt zum Airport, fest. Es kam zu einem längeren Stau und dem Vernehmen nach sollen deswegen zahlreiche Personen ihre Flüge ab dem BER verpasst haben. Immer wieder sorgen die „Klimakleber“ für Aufsehen, denn ihre Aktionen sind im Regelfall nicht angemeldet und sorgen für Verkehrschaos. Erst kürzlich ist eine Person verstorben, weil Einsatzkräfte wegen der Kleberei nicht rechtzeitig eintreffen konnten. Ein Vertreter der Gruppe „Letzte Generation“ äußerte sich auf Social Media regelrecht herablassend über den Todesfall. Die Aktionen der „Klimakleber“ sind äußerst umstritten, da diese laut zahlreichen Medien aus dubiosen Quellen finanziert werden. Teilweise soll es sogar Anstellungen samt Sozialversicherung als „Berufsaktivist“ geben. Die Aktionen sorgen in vielen Städten Deutschlands und Österreich für Verärgerung und werden immer aggressiver. Auch Sachbeschädigungen, beispielsweise in Museen, soll vorkommen. Anfang dieser Woche kündigten die selbsternannten „Klimaretter“ an, dass sie Flughäfen lahmlegen wollen. Den Auftakt dürfte man am BER gemacht haben, wobei lediglich die Zufahrt über die Autobahn massiv erschwert wurde. Fluggäste konnten den Airport – beispielsweise mit der Bahn oder über andere Straßen – weiterhin erreichen. Jedenfalls dürfte die jüngste Aktion dafür gesorgt haben, dass die Flughafenbetreiber ein erhöhtes Augenmerk auf die Sicherheit legen werden, denn die „Letzte Generation“ tritt so gut wie immer völlig unangemeldet an.

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