November 24, 2022

Weitere Artikel aus der Rubrik

November 24, 2022

Britische Flughäfen liebäugeln mit Abschaffung von Flüssigkeitsregeln

Die britischen Flughäfen wollen Medien zufolge innerhalb der kommenden zwei Jahre die Regeln für die Menge von Flüssigkeiten im Handgepäck abschaffen. Wie die BBC heute berichtete, will die britische Regierung bis Mitte 2024 neue 3-D-Scanner einführen, die Sicherheitskräften einen deutlicheren Blick in die Taschen Reisender erlauben. Passagiere könnten dann Flüssigkeiten ohne Begrenzung sowie Laptops und Tablets in ihren Taschen lassen, hieß es. Die Maßnahme soll der Zeitung „Times“ zufolge Schlangen an den Sicherheitskontrollen deutlich verkürzen. Seit November 2006 dürfen Flüssigkeiten nur in Behältern mit maximal 100 Millilitern Größe im Handgepäck mitnehmen. Sie müssen in einem durchsichtigen Beutel mit höchstens einem Liter Fassungsvermögen verpackt sein und bei der Kontrolle extra vorgezeigt werden. Auch Laptops und Tablets müssen aus Rucksäcken und Taschen genommen werden. Die Maßnahme wurde erlassen, nachdem ein Plan vereitelt worden war, Anschläge auf Flugzeuge mit in Getränkeflaschen verstecktem Sprengstoff zu verüben.

weiterlesen »

London-Heathrow: U-Bahn-Streik wirkt sich auch auf Flughafen aus

In London müssen sich Reisende am morgigen Tag auf Probleme im U-Bahn-Verkehr einstellen. Grund ist ein Streik der Mitarbeitenden, der sich auf den Betrieb mehrerer Haltestellen und Bahnhöfe auswirken wird – unter anderem sind die U-Bahn-Stationen am Flughafen Heathrow betroffen. Die Beschäftigten von neun Londoner U-Bahn-Stationen, welche durch die Gewerkschaft RMT vertreten werden, sollen gemäß einem Streikaufruf am morgigen Freitag die Arbeit niederlegen. Aus diesem Grund sind Verspätungen, Bahnausfälle und weitere Betriebsstörungen sehr wahrscheinlich. Zudem kann es an den Ausweichstrecken zu erhöhtem Passagieraufkommen und Staus kommen. Die betroffenen U-Bahn-Stationen sind Euston, Green Park, Hatton Cross, Hounslow West, Kings Cross St Pancras und Victoria Station. Außerdem werden auch die Haltestellen Heathrow Terminals 2 und 3, Heathrow Terminal 4 und Heathrow Terminal 5 bestreikt. Reisende, die morgen am Londoner Airport Heathrow ankommen und in die Innenstadt fahren möchten oder die per U-Bahn zum Flughafen anreisen wollen, müssen sich nach alternativen Transportmöglichkeiten umsehen. So steht beispielsweise der Flughafenzug Heathrow Express zur Verfügung, welcher zwischen 5 Uhr und Mitternacht alle 15 Minuten verkehrt. Er verbindet den internationalen Airport in rund einer Viertelstunde Fahrzeit mit dem Londoner Bahnhof Paddington. Zwischen 23:30 und 5 Uhr fährt ein Nachtbus mit einer 20-minütigen Frequenz zum Trafalgar Square. Auch tagsüber gibt es Busse von Heathrow zur Victoria Station. Das berichtet Check24. 

weiterlesen »

Zaun aufgeschnitten: Klimakleber illegal in das BER-Areal eingedrungen

Die selbsternannten „Klimaschützer“ der „Letzen Generation“ sind am Donnerstag, den 24. November 2022 in das Betriebsgelände des Flughafens Berlin-Brandenburg eingedrungen. Einige der mutmaßlich hauptberuflichen Klimakleber packten anschließend ihren Superkleber aus und klebten sich fest. Um dem illegalen Eindringen die Krone aufzusehen: Die ganze Aktion wurde auch noch live auf YouTube übertragen. An Beweismaterial dürfte es der Bundespolizei diesmal nicht fehlen, denn die „Klimakleber“ filmten sich selbst beim Aufschneiden eines Zaunes. Dabei wurde ein handelsüblicher Bolzenschneider verwendet. Das Loch ist durchaus groß und durch dieses verschafften sich die „Aktivisten“ illegal Zutritt zum Vorfeld des Flughafens Berlin-Brandenburg. Angaben des Airports nach befand sich die Stelle nahe dem alten Schönefelder Airport und damit in durchaus weitem Abstand zum heutigen BER-Terminal. Aus Sicherheitsgründen musste der Flugbetrieb temporär eingestellt werden. Während einige „Klimakleber“ mit ihren Fahrrädern über das BER-Areal gefahren sind, klebten sich andere auf einem Taxiway fest. Dabei hielten diese ihre üblichen Transparente in der Hand. Die Bundespolizei sowie die Flughafensicherheit sind rasch eingeschritten. Der Livestream reißt nach Gesprächen mit der Exekutive ab. Erst kürzlich haben sich die selbsternannten Klimaschützer auf dem Flughafen Amsterdam-Schiphol unrechtmäßig Zutritt zum Sicherheitsbereich verschafft und sich vor und an Businessjets festklebt. Als Ablenkungsmanöver wurde im Terminal eine Demonstration abgehalten. Vor wenigen Tagen sorgten die Klimakleber vor dem BER für Ärger, denn kurz vor der Autobahnabfahrt klebte sich die „Letzte Generation“ fest.

weiterlesen »

Indien schafft CoV-Einreisebeschränkungen ab

Indien hat zum 22. November die Einreiseregeln deutlich gelockert: Aus dem Ausland ankommende Passagiere müssen nun nicht mehr vollständig geimpft sein. Auch das Vorzeigen eines Negativtests sowie das Tragen einer Maske im Flugzeug ist fortan nicht mehr vorgeschrieben. War es bislang noch nötig, ein Gesundheitsformular auszufüllen und entweder eine vollständige Impfung oder einen aktuellen Negativtest nachzuweisen, so entfallen all diese Regeln fortan. Die Behörden ziehen es nach eigener Aussage lediglich weiterhin vor, wenn Reisende gegen das Coronavirus geimpft sind. Ebenso wie das Anlegen einer Maske gilt die Impfung künftig allerdings als Empfehlung. Auch auf das Ausfüllen der Selbstauskunft über den Gesundheitszustand können Flugreisende nach Indien fortan verzichten. Das berichtet Simpleflying.

weiterlesen »

Auch Seabourn hat in der Antarktis getauft

Mit der Seabourn Venture wurde ein weiteres Kreuzfahrtschiff in der Antarktis getauft. Dieses ist bereits seit Juli 2022 im Einsatz, jedoch trägt es erst seit wenigen Tagen offiziell diesen Namen. Erst kürzlich führte der Mitbewerber Silversea eine vergleichbare Zeremonie in der Antartiks durch. Das Seabourn-Schiff wurde im Festeis des Weddelmeeres getauft. Bis Februar 2023 wird dieses Expeditionsschiff in der Antartiks verkehren ehe dann im Frühjahr 2023 Fahrten ins Amazonasgebiet, nach Island und in Richtung der britischen Inseln folgen werden.

weiterlesen »

United Airlines investiert in Biokraftstoff-Raffinerie

United Airlines investiert über ihren Corporate Venture Capital Fonds in eine Biokraftstoff-Raffinerie von Next Renewable Fuels.  Das in Houston beheimatete Unternehmen entwickelt derzeit eine Raffinerie, die in der Lage sein soll, pro Tag bis zu 50.000 Barrel nachhaltig produzierten Treibstoff (Sustainable Aviation Fuel, SAF) für Flugzeuge sowie erneuerbaren Diesel und andere Kraftstoffe herzustellen. Die Investitionen in NEXT könnten sich auf bis zu 37,5 Millionen US-Dollar belaufen, wie der Carrier in einer Aussendung mitteilt. „Die mangelnde Infrastruktur für einen effizienten Transport von nachhaltigem Treibstoff stellt derzeit eines der größten Hindernisse dar, um das Angebot von SAF zu vergrößern und zugleich die Kosten zu senken. Der strategische Standort und die Anlagen von Next lösen dieses Problem und dienen als Vorbild für weitere Anlagen dieser Art, wie wir sie künftig benötigen werden“, so Michael Leskinen, President von United Airlines Ventures.

weiterlesen »

Teurer ÖBB-Nachtzug verbindet Stuttgart mit Wien

Ab 11. Dezember 2022 bieten die österreichischen Bundesbahnen eine neue Nachtzugverbindung ab Stuttgart an. Diese nimmt Kurs auf Wien, Budapest, Zagreb, Rijeka und Venedig. Ein „Schnäppchen“ sind die Fahrkarten aber nicht. Die Nachzugverbindung NJ237 wird den Stuttgarter Hauptbahnhof jeweils um 20 Uhr 29 verlassen. In Baden-Württemberg werden anschließend Zwischenstopps in Göppingen und Ulm eingelegt. In Bayern hält man in Augsburg, München und Rosenheim ehe man Salzburg erreicht, wo es zu einer Teilung des Zuges kommt. Je nach Fahrtag verkehrt ein Zugteil in Richtung Budapest und der andere nach Venedig bzw. nach Zagreb und Rijeka. In Fahrtrichtung Ungarn legt man Zwischenhalte in Salzburg, Linz, St. Pölten, Wien, Hegyeshalom, Mosonmagyarovar, Györ und Tatabnya ein. In Richtung Venedig hält der Nightjet in Bischofshofen, Villach, Tarvisio Boscoverde, Udine, Pordenone, Conegliano, Treviso Centrale, Venezia Mestre und Venezia Santa Lucia. Nach Rijeka gibt es Stopps in Schwarzach-St. Veit, Bad Hofgastein, Bad Gastein, Mallnitz-Obervellach, Spittal-Millstätter See, Villach, Jesenice, Lesce-Bled, Kranj, Ljubljana, Zidani Most, Sevnica, Krsko, Dobova und Zagreb. In die umgekehrte Richtung werden ebenfalls Nachtverbindungen angeboten. Beispielsweise verlässt der aus Budapest kommende EuroNight-Zug den Wiener Hauptbahnhof kurz vor 23 Uhr 30. In Salzburg trifft dieser auf die Garnitur aus Kroatien bzw. Italien und wird zusammengekuppelt. Anschließend geht es weiter in Richtung Stuttgart. Billig sind die Nachtzüge aber nicht, denn ein Einzelabteil im Schlafwagen zwischen Wien und Stuttgart kostet im günstigsten Fall 154 Euro, wobei es kurioserweise in die umgekehrte Richtung wenige Euro billiger angeboten wird. Im Sitzwagen gibt es Sonderangebote ab 39 Euro, wobei es sich um

weiterlesen »

Skyalps steht kurz vor eigenem AOC

Eigenen Angaben nach befindet sich Skyalps in der finalen Phase der Zulassung als Fluggesellschaft. Bislang wird der Flugbetrieb von der maltesischen Luxwing durchgeführt. Das wird sich nach Erhalt von eigenem AOC und Betriebsgenehmigung ändern. Firmenchef Josef Gostner erklärte, dass man davon ausgeht, dass in den nächsten Tagen die Zertifikate ausgestellt werden. Die momentan von Luxwing betriebene Flotte soll dann auf das neue AOC übertragen werden. Auch will Skyalps künftig verstärkt im Bereich von Pauschalreisen tätig sein, denn man hat bereits einen hauseigenen Tour Operator. Weniger erfolgreich ist es auf den Strecken Palma de Mallorca und Zürich gelaufen. Diese wurden aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt bzw. sollen im Sommerflugplan 2023 nicht mehr angeboten werden. Neu wird man Kassel-Calden und Dubrovnik ansteuern. Die Deutschland-Ziele Düsseldorf, Hamburg und Berlin sollen fortgeführt werden.

weiterlesen »

SAS nimmt Kopenhagen-New York JFK auf

Die Fluggesellschaft SAS nimmt am 9. Feber 2023 eine Nonstopverbindung zwischen Kopenhagen und New York JFK auf. Damit bietet man nebst Newark eine zweite Verbindung in die Metropolregion an. Die JFK-Verbindung beginnt mit fünf wöchentlichen Flügen ab Kopenhagen und wird im Sommer mit täglichen Flügen aufgestockt. SAS wird das Terminal 7 am JFK ansteuern. Aus dem Reservierungssystem des Carriers geht hervor, dass man zunächst mit dem Maschinentyp Airbus A321LR fleigen wird ehe ab Ende März 2023 auf Airbus A330-300 umgestellt wird. „Wir freuen uns sehr, unsere neue Route nach JFK zu eröffnen. SAS bietet ein solides Produkt ab Skandinavien zum Flughafen Newark an, und wir glauben, dass diese zusätzliche Verbindung von Kopenhagen nach JFK das Angebot für unsere Kunden in New York stärken wird. Die USA sind ein strategischer Markt für SAS, und wir werden weiterhin neue Strecken und Ziele entwickeln, wann immer sich die richtige Gelegenheit bietet“, so Erik Westman, EVP & CCO, Network and Revenue Management.

weiterlesen »

Singapur: Billigflieger Scoot tritt der IATA bei

Die Billigfluggesellschaft Scoot ist dem Weltluftfahrtverband IATA beigetreten. Gleichzeitig hat man das so genannte IOSA-Safety-Audit erfolgreich absolviert. Der Beitritt von Lowcostern kommt vor, jedoch selten. Die IATA gilt als Vereinigung der traditionellen Fluggesellschaften. Es gibt zwar einige Billigflieger, die dieser Organisation angehören, jedoch verzichten Branchengrößen wie Ryanair auf die Mitgliedschaft. Dies hat auch Kostengründe. Gleichzeitig können Nicht-Mitglieder an Programmen wie dem BSP nicht teilnehmen, was erhebliche Nachteile im Reisebüro-Vertrieb haben kann. Das IOSA-Audit ist nicht exklusiv für IATA-Mitglieder, sondern auch externe Fluggesellschaften können sich entsprechend zertifizieren lassen. Es gilt als Branchenstandard und erleichtert die Zusammenarbeit unter Airlines. Seit einiger Zeit verlangt der Weltluftfahrtverband bei der Aufnahme neuer Airlines, dass diese zuvor das IOSA erfolgreich erlangen müssen. Das jüngste Mitglied, Scoot, ist eine Tochtergesellschaft der Singapore Airlines Group und auf die Durchführung von Lowcost-Langstreckenflügen spezialisiert. Derzeit befindet man sich in einer Umbauphase, denn man will das Streckennetz in Kooperation mit der Muttergesellschaft neu organisieren. Dabei könnte es punktuell zur Übergabe einzelner Routen an Scoot kommen. Die IATA-Mitgliedschaft soll sich für den Billigflieger vorteilhaft im Vertrieb auswirken. „Wir fühlen uns geehrt, Mitglied der IATA zu werden. Diese internationale Anerkennung unterstreicht unser Engagement für die Sicherheit unserer Passagiere. Im Laufe des Jahrzehnts haben wir unsere betriebliche Stabilität weiter verbessert und die Erfahrungen unserer Kunden gesteigert. Wir hoffen, dass wir auch in Zukunft den Weg für eine Neudefinition und Aufwertung des Reisens in unserer Branche ebnen werden“, so Scoot-Chef Leslie Thng.

weiterlesen »