Dezember 19, 2022

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Dezember 19, 2022

OMV übernimmt Treibstoffversorgung in Klagenfurt

Mit Jahresende zieht sich der Mineralölkonzern Shell vom Flughafen Klagenfurt zurück. Ab 1. September 2022 sind Kerosin und Co bei der OMV erhältlich. Die Kärntner Flughafen Betriebs GesmbH übernimmt das Tanklager und wird Flugbenzin-Anbieter für die ortsansässigen Luftfahrzeuge. „Es ist uns ein Anliegen, höchste Servicequalität auch im Bereich der Betankung anzubieten“, erklärt Airport-Geschäftsführer Nils Witt. „Mit der OMV haben wir einen renommierten und verlässlichen Partner gefunden, der über internationale Erfahrung in diesem Bereich „Aviation“ verfügt!“ Die OMV war erfolgreich aus der Ausschreibung hervorgegangen. „Wir freuen uns sehr, zukünftig den Flughafen Klagenfurt mit unseren Produkten versorgen zu können und die Zufriedenheit unserer Kunden an einem weiteren Standort in Österreich sicherstellen zu können“, sagt Axel Römmer, Leiter Geschäftsbereich Aviation bei OMV. Ab 1. 1. 2023 wird die OMV verlässlich die Verfügbarkeit von Flugturbinentreibstoff (JET A1) sicherstellen. Flugbenzin (AVGAS) wird zukünftig von der Kärntner Flughafen Betriebs GesmbH (KFBG) angeboten werden. Damit ist die Möglichkeit zur Betankung für die ortsansässigen AVGAS-Luftfahrzeuge gewährleistet.

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Städtepartnerschaft mit Antalya: Nürnberg widmet Fluggastreppe

Der Flughafen Nürnberg hat anlässlich der 25-jährigen Städtepartnerschaft mit Antalya eine Fluggasttreppe der Zusammenarbeit gewidmet. Im Gründungsjahr der Städtepartnerschaft 1997 flogen 152.000 Passagiere zwischen Antalya und Nürnberg. Dieser Wert wurde bis heute fast verdreifacht. Jeden Sommer starten vielmals täglich Passagiere nach Antalya, um ihren Strandurlauben zu genießen oder um Familie und Freunde zu besuchen. In diesem Jahr wird mit über 400.000 Passagieren allein auf dieser Strecke gerechnet. Damit ist Antalya die zweitwichtigste Destination für den Nürnberger Flughafen (nach Palma de Mallorca). Flughafengeschäftsführer Michael Hupe: „Reisen erweitert den Horizont und verbindet die Menschen sowie die Wirtschaft miteinander. Die Städtepartnerschaft bildet eine Brücke zu anderen Regionen und Kulturen. Als Flughafen tragen wir dazu bei, den Austausch zwischen Antalya und Nürnberg zu fördern.“ Im letzten Sommerflugplan 2022 wurde die Strecke von sechs Fluggesellschaften (SunExpress, Corendon Airlines, Pegasus Airlines, Turkish Airlines, Freebird und Tailwind Airlines) bedient, an Spitzentagen mit bis zu zwölf täglichen Abflüge nach Antalya. Für die nächste Sommersaison wird ebenfalls ein umfangreiches Angebot mit bis zu 50 Abflügen pro Woche in der Hochsaison erwartet.

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Air Serbia nimmt Belgrad-Köln/Bonn auf

Die Fluggesellschaft Air Serbia wird ab 18. Mai 2023 an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Samstag auch zwischen Belgrad und Köln/Bonn fliegen. Nach Nis handelt es sich um das zweite Ziel, das ab Köln/Bonn angeboten wird. „Dass Air Serbia nun mit Belgrad ein weiteres spannendes Ziel zu unserem Flugplan hinzufügt, freut uns sehr“, sagt Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. Die Flugzeuge nach Belgrad starten dienstags und donnerstags um 9:35 Uhr in Köln/Bonn und landen zwei Stunden später um 11:35 Uhr in der serbischen Hauptstadt. Samstags findet der Abflug um 20:40 Uhr, die Landung um 22:40 Uhr statt. An diesen drei Wochentagen fliegt die Airline auch von Belgrad ins Rheinland zurück. Zum Einsatz kommt ein Airbus A319. Niš steuert die Airline derzeit von Köln/Bonn aus immer dienstags und samstags an. Flüge in die drittgrößte Stadt Serbiens wird es auch im gesamten kommenden Jahr geben.

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Russland will neues Überschall-Passagierflugzeug in die Luft bringen

Die Russische Föderation will wieder ein Überschall-Passagierflugzeug in die Luft bringen. Bereits im kommenden Jahr soll ein entsprechender Technologiedemonstrator hergestellt werden. Dieser soll auf dem MiG-29 Kampfjet basieren. Die Herstellung des Demonstrators wird durch das Chaplygin Siberian Scientific Research Institute of Aviation, gab Institutsleiter Wladimir Barsuk im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt. Auf Basis des Versuchsträgers soll ein neues Überschall-Passagierflugzeug zur Serienreife gebracht werden. Dieses soll komplett neu entwickelt werden. Dazu Barsuk: „Es wird ein neuer Rumpf verwendet werden, ein neuer Flügel, ein Flügel mit einer reduzierten Überschallstoßwelle. Die moderne Forschung ermöglicht es uns, das Flugzeug so zu konstruieren, dass die Schockwelle erheblich reduziert wird. SibNIA wird Flugtests durchführen“. Derzeit geht man davon aus, dass allein die Entwicklungs- und Forschungsarbeit am Demonstrator etwa zwei Jahre in Anspruch nehmen wird. In Russland gibt es noch ein weiteres Überschall-Projekt, denn unter Führung des Rostec-Konzerns soll ein entsprechender Businessjet entwickelt werden. Derzeit gibt es keine gesicherten Informationen darüber inwiefern ein Zusammenhang zwischen den beiden Projekten besteht oder aber ob diese etwa ident sind. Die weiteren Entwicklungen gilt es daher abzuwarten. Tu-144: Unrühmliche sowjetische Vorgeschichte Es handelt sich übrigens nicht um den ersten „Ausflug“ der russischen Luftfahrtindustrie in die Überschall-Passagierluftfahrt. In den 1960er-Jahren befand man sich mit den USA, Frankreich, dem Vereinigten Königreich und anderen Staaten im Wettlauf um besonders schnelle Verkehrsflugzeuge. Unter anderem die damalige Ölkrise führte dazu, dass sich die Vereinigten Staaten gänzlich zurückgezogen hatten. Übrig geblieben sind die Concorde, die von Frankreich und UK gemeinsam entwickelt und gebaut wurde, sowie die sowjetische

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Möglicher Wasserverlust: FAA weist Dreamliner-Überprüfungen an

Beim Maschinentyp Boeing 787 besteht laut U.S.-amerikanischer Zivilluftfahrtbehörde das mögliche Risiko von Druckwasserverlust und in weiterer Folge könnten dadurch Leckagen an kritischen Komponenten entstehen. Eine entsprechende Lufttüchtigkeitsanweisung wurde von der FAA bereits herausgegeben. Seit der Indienststellung des Dreamliners sind verschiedene Mängel aufgetaucht, die behoben werden mussten. Nun wurde festgestellt, dass unter bestimmten Umständen Wasser austreten kann und dieses kann in weiterer Folge wichtige Komponenten beschädigen oder gar gefährliche Kurzschlüsse verursachen. Die FAA hat noch keine Nachbesserungen explizit angewiesen, sondern fordert Airlines, Piloten, Techniker, den Hersteller und Experten zur Stellungnahme bis zum 27. Jänner 2023 auf. Hintergrund ist, dass die FAA Vorschläge und Erfahrungsberichte sammeln will. Aus dem von der U.S.-amerikanischen Behörde veröffentlichten Dokument geht auch hervor, dass man sich aus Sicherheitsgründen zum Handeln gezwungen sieht. Derzeit geht man davon aus, dass mindestens 135 in den USA registrierte Boeing 787 von der Problematik betroffen sein könnten. Dem Dokument zufolge sah sich die Behörde zum Handeln gezwungen, nachdem Berichte über einen Verlust des Wasserdrucks während des Flugs und Wasserlecks, die mehrere elektronische Geräte betrafen, eingegangen waren. Allerdings gibt es auch Sofortmaßnahmen: Operators müssen umgehend eine Sichtprüfung aller Trinkwassersysteme an Tür 1 und Tür 3 der Toiletten und Bordküchen auf fehlende oder nicht ordnungsgemäß installierte Clamshell-Kupplungen und entsprechende Abhilfemaßnahmen durchführen. Laut der Aufsichtsbehörde meldeten zwei Betreiber, die den Dreamliner benutzen, Wasserlecks. Einer gab an, dass das Leck aufgrund eines losen Trinkwassersystemschlauchs, der durch eine nicht korrekt installierte Kupplung in der Toilette verursacht wurde, signifikant war. Der andere meldete ein Wasserleck, das durch eine

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Airbus A380: Emirates stellt Risse an Flügelholmen fest

Der weltweit größte Airbus-A380-Operator, Emirates Airline, hat im Zuge von Inspektionen Risse im Bereich der Flügelholme einiger Superjumbos festgestellt. Die Problematik wurde umgehend den Aufsichtsbehörden und dem europäischen Flugzeugbauer gemeldet. Letzter habe bereits ein 60-köpfiges Team nach Dubai entsandt, um das Problem zu evaluieren und Lösungen zu finden, berichtet Aviation Week unter Berufung auf Emirates-Chef Jim Clark. Demnach habe Airbus zugesagt, dass Reparaturen durchgeführt werden. In verschiedenen Bereichen müssten die Holme nachgearbeitet werden. Wodurch der Mangel entstanden ist, wird derzeit noch evaluiert. Mit 84 Airbus A380 ist der Golfcarrier der mit Abstand größte Superjumbo-Operator. Die festgestellten Mängel führen auch dazu, dass sich die Indienststellung von Einheiten, die aufgrund der Corona-Pandemie temporär geparkt wurden, verzögert. Aus Sicherheitsgründen müssen die Holm-Probleme mit Unterstützung des Herstellers zunächst behoben werden. Konkret habe man an vier A380 die Mängel festgestellt. Eine Maschine findet sich momentan im französischen Toulouse bei Airbus. Jim Clark meinte, dass die Risse bei den üblichen Inspektionen festgestellt wurden. Auch die EASA ist mittlerweile informiert. Man geht bei Emirates davon aus, dass es eine Lufttüchtigkeitsanweisung geben wird. Diese könnte beinhalten, dass die Flügelholme regelmäßig überprüft werden müssen. Allerdings schränkt der Manager gegenüber Aviation Week auch ein: Momentan handele es sich um kein Sicherheitsproblem. Dennoch will Emirates den Mangel behoben haben bevor es eines werden könnte. Die betroffenen Bereiche sind die oberen und unteren Flansche des äußeren hinteren Holms (ORS) zwischen den Rippen 33 und 49, der äußere innere vordere Holm (OIFS) zwischen den Rippen 8 und 14 und der äußere vordere Holm

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Bern: Flybair soll wieder abheben

Eigentlich sollte die virtuelle Fluggesellschaft Flybair verkauft werden, jedoch waren beide konkreten Angebote, die man erhalten hat, aus Sicht des Verwaltungsrates zu niedrig bzw. haben Bedingungen enthalten, die man nicht erfüllen konnte. Nun will man wieder in Eigenregie Flüge anbieten. Bislang war Flybair nicht sonderlich erfolgreich, denn das Angebot wurde – auch wegen der Coronapandemie – weit weniger angenommen als prognostiziert. Bedingt dadurch hat man die Anzahl der Flüge stark reduziert gehabt. Momentan bietet man überhaupt keine Ferienflüge an. Das soll sich ändern, denn der Verwaltungsrat hat beschlossen, dass man im Alleingang weitermachen wird und im Sommer 2023 das Ferienprogramm der Helvetic Airways ergänzen will. Man ist zuversichtlich, dass man im Sommer 2023 eine profitable Auslastung erzielen kann. Flybair verfügt über keine eigene Flotte, sondern chartert Flugzeuge von Airlines. Die Vermarktung der Sitzplätze erfolgt dann auf eigene Rechnung. Eigenen Angaben nach ist man momentan die einzige so genannte virtuelle Fluggesellschaft der Schweiz. Gegründet wurde Flybair – auch mit Hilfe einer Crowdfunding-Aktion – nach dem Konkurs des einstigen Homebase-Carriers Skywork. Zwischen Juni und Oktober 2023 sollen zwei bis vier Destinationen ab Bern-Belp angeboten werden. Nähere Details hat Flybair dazu noch nicht mitgeteilt. Jedenfalls zeigt man sich zuversichtlich, dass es gelingen werde in die Gewinnzone zu kommen und damit das Unternehmen zu sanieren. Es bleibt also abzuwarten mit welchem Operating Carrier zusammengearbeitet werden soll.

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Flughafen Klagenfurt: Liliair und neuerliche Abstimmung über die Call-Option am Dienstag

Am 20. Dezember 2022 will Lilihill das Airline-Projekt Liliair vorstellen. Am gleichen Tag steht innerhalb der Landesregierung auf Antrag der ÖVP neuerlich eine Abstimmung über das mögliche Ziehen der Call-Option auf der Tagesordnung. Im Mai 2022 fand dieser keine Mehrheit, da die SPÖ-Landesregierungsmitglieder dagegen gestimmt haben. Das Thema wird nun neuerlich behandelt, wobei unwahrscheinlich ist, dass die Sozialdemokraten nun ihre Meinung ändern werden. Der Dauerstreit rund um den Flughafen Klagenfurt wurde wiederholt von Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) als gelöst bezeichnet, jedoch treibt Landesrat Martin Gruber (ÖVP) weiterhin das Thema Call-Option voran. Letzterer will erreichen, dass die Teilprivatisierung rückgängig gemacht wird und somit der Airport wieder ins vollständige Eigentum der öffentlichen Hand kommt. In einem offenen Brief wenden sich „Aufsichtsratsmitglieder, Geschäftsführung und Arbeitnehmervertreter der Kärntner Flughafen Betriebs GmbH“ an die Öffentlichkeit und schreiben unter anderem, dass es im Zusammenhang mit der jüngsten Aufsichtsratssitzung, in der es auch um den vom Wirtschaftsprüfer EY erstellten Abschlussbericht für das Geschäftsjahr 2021 ging, dass „kredit- sowie rufschädigende Äußerungen, diffamierende Anschuldigungen und vorsätzlich verbreitende Falschmeldungen“ im Umlauf wären. Unter anderem der ORF Kärnten hat berichtet, dass EY „gravierende Mängel“ festgestellt habe und ein Finanzierungsbedarf in der Höhe von zwei Millionen Euro bestehen soll. Gegen die Geschäftsleitung würden schwere Vorwürfe erhoben werden. Dies wird in besagten offenen Brief wie folgt zurückgewiesen: „Der Wirtschaftsprüfer hat weder Verstöße noch Unregelmäßigkeiten oder Vergehen der Geschäftsführung im Zusammenhang mit der Geschäftsgebarung oder Erstellung des Jahresabschlusses festgestellt. Im Gegenteil: Die Geschäftsführung hat das Unternehmen während der Covid-19-Pandemie erfolgreich und entschlossen durch die

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Hamburg kündigt Sanierung beider Runways an

Der Flughafen Hamburg wird zwischen Ende Mai und Ende September 2022 seine beiden Pisten sanieren. Dazu kommt es jeweils für rund 28 Tage zur Sperre je einer Runway. Zunächst wird die Oberfläche der Start- und Landebahn 05/23 durchgeführt. Diese wird dazu von 31. Mai bis 28. Juni 2023 gesperrt sein. Die Piste 15/33 wird von 30. August bis 27. September 2023 saniert werden. Während der Arbeiten steht jeweils nur eine Runway zur Verfügung.

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Winter 2023/24: Condor gibt erste Langstreckenziele zur Buchung frei

Die Ferienfluggesellschaft Condor hat den Langstrecken-Winterflugplan 2023/24 ab Frankfurt am Main zur Buchung freigegeben. Man wird 19 Ziele, die sich unter anderem in den USA, in der Karibik, in Afrika und im Indischen Ozean befinden, ansteuern. So stehen auf dem Flugplan die amerikanischen Metropolen New York City, Los Angeles und Seattle sowie die kanadische Großstadt Toronto. Außerdem Mexiko, Kuba, Jamaika und die Dominikanische Republik für Strandliebhaber und Südafrika, Kenia und Tansania für Afrika-Fans. Auch Mauritus ist wieder im Programm. Weitere Ziele und Frequenzen werden geprüft. Übersicht über die Condor-Langstrecke ab Frankfurt:

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