Januar 6, 2023

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Januar 6, 2023

Innsbruck: Passagiere wegen langer Siko-Wartezeiten verärgert

Bislang haben sich in Österreich – im Gegensatz zu anderen Ländern – die Wartezeiten bei den Sicherheitskontrollen in Grenzen gehalten. Am Flughafen Innsbruck erweist sich der akute Personalmangel nun als ernsthaftes Problem, so dass der Airport auf seiner Homepage vor längeren Wartezeiten warnen muss. Hintergrund ist auch, dass dem Innsbrucker Flughafen rund 30 Mitarbeiter im Bereich Sicherheit fehlen. Die Stellen sind zwar ausgeschrieben, jedoch sind diese keine Mitarbeiter des Flughafens, denn die Durchführung der Personenkontrollen ist an die Firma Securitas ausgelagert. Bereits vor einigen Wochen wurde bekannt, dass die Besetzung der offenen Jobs durchaus kompliziert ist. Offenbar ist der Stundenlohn in der Höhe von 14,26 Euro nicht gerade reizvoll. Während Flughafenchef Marco Pernetta noch im Sommer 2022 in einigen Interviews hervorgehoben hat, dass der Vorteil ab Innsbruck zu fliegen unter anderem darin liege, dass man eben keine langen Wartezeiten hat, sehen das betroffene Passagiere jetzt gänzlich anders. Anzumerken ist auch, dass der Tiroler Airport aufgrund des Umstands, dass sich viele beliebte Schigebiete in der Region befinden, in der kalten Jahreszeit deutlich mehr Passagiere hat als im Sommer. Somit war der Personalmangel in der warmen Zeit nicht so stark spürbar. Viele verärgerte Passagiere hinterlassen im Internet äußerst negative Bewertungen über die Sicherheitskontrollen am Innsbrucker Flughafen. Kritisiert wird, dass die Wartezeiten bis zu zwei Stunden betragen und die Reisenden lange Schlagen bis hinaus auf die Straße vorfinden sollen. Besonders verärgert sind Fluggäste darüber, dass mangels Personal punktuell auch zu Spitzenzeiten nur eine Kontrolllinie offen sein soll. Da die eigentliche Hauptsaison in Innsbruck

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British Airways stattet Personal mit neuen Uniformen aus

Nach über 20 Jahren stattet das IAG-Mitglied British Airways ihre Mitarbeiter mit neuen Uniformen aus. Diese wurden vom britischen Modedesigner und Schneider Ozwald Boateng OBE entworfen und sollen ab Frühjahr 2023 an die rund 30.000 Beschäftigten ausgegeben werden. Das Projekt läuft bereits seit dem Jahr 2018 und beinhaltete rund 50 Workshops, an denen etwa 1.500 BA-Mitarbeiter teilgenommen haben. Ziel des Designers war es, dass Dienstkleidung nach den Ansprüchen und Bedürfnissen jener Menschen, die diese tagtäglich tagen, entwickelt wird. Auch wollte der Designer diese zeitlos gestalten. Immerhin: Die aktuellen Uniformen sind bereits seit über 20 Jahren im Einsatz. „Unsere Uniform ist eine ikonische Repräsentation unserer Marke, etwas, das uns in die Zukunft tragen wird, das das Beste des modernen Großbritanniens repräsentiert und uns dabei hilft, unseren Kunden einen großartigen britischen Original-Service zu bieten. Von Anfang an ging es dabei um unsere Mitarbeiter. Wir wollten eine Uniformkollektion entwerfen, die unsere Mitarbeiter mit Stolz tragen können, und mit der Hilfe von über 1.500 Kollegen sind wir zuversichtlich, dass uns dies gelungen ist“, so BA-Chef Sean Doyle. Die Kollektion umfasst einen maßgeschneiderten dreiteiligen Anzug für Männer mit Hosen in normaler und schmaler Passform, ein Kleid, einen Rock und eine Hose für Frauen sowie einen modernen Jumpsuit – eine Premiere für eine Fluggesellschaft. Auch eine Tunika- und Hijab-Variante wurde für die globale Fluggesellschaft entworfen. Das Airwave-Muster, das sich durch die gesamte Uniformkollektion zieht, darunter Jacken, T-Shirts, Knöpfe und Krawatten, wurde von der Bewegung der Luft über einer Flugzeugtragfläche inspiriert. Der Jacquard-Stoff, der sich durch alle

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China-Passagiere: Österreich brummt Fluggesellschaften die Kontrolle von PCR-Befunden auf

Österreichs Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne) hat eine Novelle der Corona-Einreiseverordnung veröffentlicht. Diese tritt am Samstag, den 7. Jänner 2023 in Kraft und beinhaltet unter anderem, dass Personen, die sich zuvor in China aufgehalten haben, einen negativen PCR-Test vorweisen müssen. Gänzlich neu ist, dass Österreich den Fluggesellschaften die Überprüfung der PCR-Befunde aufbrummt. In der Vergangenheit gab es keine explizite Anweisung, dass die Airlines dies zu kontrollieren haben. Das ist nun anders, denn die Novelle der Einreisevorordnung sieht explizit vor, dass die Airlines zu überprüfen haben, ob ein negativer PCR-Befund, der nicht älter als 48 Stunden ist vorliegt. Andernfalls darf die Beförderung verweigert werden. Weiters will man am Flughafen Wien-Schwechat Informationsblätter über aktuelle Hygienemaßnahmen an einreisende Personen verteilen lassen. Laut Medienmitteilung des Gesundheitsministeriums wurden die betroffenen Fluggesellschaften bereits vorab über die neue Vorgehensweise informiert. Allerdings hielt die österreichische Behörde noch vor wenigen Tagen die Vorlagepflicht von negativen PCR-Befunden von Personen, die sich zuvor in China aufgehalten haben, für nicht sinnvoll. Umso verwunderlicher wirkt, dass sich Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne) mit der „raschen Umsetzung zufrieden zeigt“: „Die Empfehlungen, die die EU-Staaten im Rahmen des europäischen Krisenreaktionsmechanismus IPCR beschlossen haben, stellen sicher, dass wir mögliche neue Virusvarianten rasch erkennen und das Risiko einer Verbreitung minimieren“. Das Regierungsmitglied habe „derzeit“ keine Sorge, dass sich die Corona-Situation in Österreich aufgrund der jüngsten Entwicklungen in China verschärfen könnte. Weiters teilte das Ministerium mit, dass man bereits eine erste Probe aus dem Abwassertank eines in Peking starteten Flugzeugs genommen habe. Diese werde nun analysiert. Auch in Wien, Hallstatt

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Hawaiian Airlines ordert zwei weitere Boeing 787-9

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft Hawaiian Airlines hat kurz vor Jahresende 2022 eine bestehende Boeing 787-9-Bestellung um zwei Exemplare aufgestockt. Der Carrier hat unter Berücksichtigung der jüngsten Transaktion 12 Stück geordert. Der ursprüngliche Kaufvertrag wurde bereits im Jahr 2018 abgeschlossen. Mittels einer Zusatzvereinbarung wurde dieser um zwei B787-9 erweitert. Darüber hinaus haben sich Hawaiian und Boeing im Rahmen der Zusatzvereinbarung darauf geeinigt, die Auslieferung von zehn Boeing 787-9 zu verschieben, deren Auslieferung für das vierte Quartal 2022 vorgesehen war. Die Auslieferung dieser Boeing 787-9-Flugzeuge wird im vierten Quartal 2023 beginnen und sich bis ins Jahr 2027 erstrecken, wobei eine Boeing 787-9 jetzt für die Auslieferung im Jahr 2023 und drei Boeing 787-9-Flugzeuge jetzt für die Auslieferung im Jahr 2024 vorgesehen sind.

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Melbourne: Junge sorgt für Chaos am Gepäckband

Der weitläufig bekannte Begriff „Eltern haften für Ihre Kinder“ bekam dieser Tage am australischen Flughafen Melbourne eine ganz neue Bedeutung. Ein Junge meinte auf dem Gepäckband spielen zu müssen und war dabei die Habseligkeiten von anderen Reisenden herum. Augenzeugen haben den Vorfall gefilmt. Unklar ist warum die Eltern des Kindes zunächst nicht eingeschritten sind und ihren Sohn sprichwörtlich zurückgepiffen haben. Erst nach einer Durchsage des Sicherheitspersonals, die sich explizit auf das Verhalten des Jungen bezogen hatte, stellte er seine Aktivitäten ein. Das „Herumturnen“ auf Gepäckbändern kann durchaus auch gefährlich sein, denn in der Vergangenheit hat sich dabei schon das eine oder andere Kind verletzt. Es hat daher seinen guten Grund, dass diese nicht betreten werden dürfen. Das nachstehend eingebettete Video zeigt einige Ausschnitte des Vorfalls, der sich in einer Gepäckausgabehalle am Flughafen Melbourne ereignet hat.

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Spanien: Personaldienstleister von Kuwait Airways soll Bewerberinnen zum Entblößen gedrängt haben

Gegen einen Personaldienstleister, der in Spanien nach neuen Flugbegleitern für Kuwait Airways suchen sollte, werden schwere Vorwürfe erhoben: Unter anderem die Tageszeitung „El Diario“ berichtet, dass von weiblichen Bewerbern verlangt wurde, dass diese sich bis auf die Unterwäsche ausziehen sollen. Männliche Interessenten wären ohne weitere Begründung sofort abgewiesen worden. Die betroffene Fluggesellschaft, in deren Auftrag die Personalsuche durchgeführt wurde, zeigt sich selbst verwundert. Man erklärt unter anderem, dass man seit fünf Jahren mit dieser Agentur zusammenarbeiten würde und auch rund 90 Prozent der Mitbewerber, die in Spanien nach Flugbegleitern suchen würden, diese beauftragen wurden. Man habe bislang noch nie von derartigen Vorfällen gehört und will diese untersuchen. Der Golfcarrier stellt klar, dass man nicht duldet, wenn Bewerber gedemütigt werden. Auch habe es keinerlei Anweisung gegeben, dass die Körper der potentiellen Mitarbeiterinnen in einer solchen Form „begutachtet“ werden. Wenig überraschend: Das Personaldienstleistungsunternehmen verhält sich schweigsam und reagierte auf eine Anfrage mit zweckmäßigen Fragen nicht. Die Zeitung „El Diario“ behauptet unter Berufung auf eine 23-jährige Bewerberin, dass sie und andere Frauen dazu aufgefordert worden wären, dass sie sich bis auf ihren BH und ihre Unterhose ausziehen soll. Eine Mitarbeiterin des Personaldienstleisters habe dann Kommentare bezüglich ihrem Körper in ihr Notizbuch geschrieben. Dienstleister wollte keine Männer vermitteln Die Recruiting-Veranstaltung fand bereits im November 2022 in einem Hotel im spanischen Madrid statt. Durchgeführt wurde diese nicht von Kuwait Airways selbst, sondern von einem Dienstleister, der sich auf die Findung neuer Flugbegleiter spezialisiert hat. Laut Betroffenen sollen zunächst alle männlichen Bewerber ohne nähere Begründung abgewiesen

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Flughafen BER mit 19,85 Millionen Passagieren im Jahr 2022

Der Flughafen Berlin-Brandenburg wurde im Jahr 2022 von 19,85 Millionen Passagieren genutzt. Im direkten Vergleich mit 2021 konnte man deutlich zulegen, denn damals hatte man 9,95 Millionen Reisende. Allerdings liegt der BER deutlich unter dem Wert, den Tegel und Schönefeld im Jahr 2019 erreichen konnten. Im Dezember 2022 hatte der Flughafen Berlin-Brandenburg 1,53 Millionen Reisende und damit weniger als im November 2022. Die Anzahl der Flugbewegungen wird mit 12.180 Starts bzw. Landungen kommuniziert. Damit lag man unter dem Aufkommen von Dezember 2021, denn damals hatte man 12.201 Movements. Im gesamten Jahr 2022 starteten und landeten 164.293 Flugzeuge am BER im Vergleich zu 105.740 Flugbewegungen in 2021. Die Auslastung der Flugzeuge wuchs im abgelaufenen Jahr auf nahezu 80 Prozent an. Das Aufkommen an Luftfracht ging im Dezember 2022 auf 2.974 Tonnen zurück, gegenüber 3.134 Tonnen im Vorjahr. Im Gesamtjahr wurde der Umschlag nach 27.437 Tonnen in 2021 auf 31.827 Tonnen gesteigert. „Die Verdopplung der Reisenden im Vergleich zum Vorjahr zeigt, dass der BER gut angenommen wird. Die Menschen aus der Region haben sich im vergangenen Jahr über mehr Möglichkeiten, in den Urlaub zu fliegen, gefreut. Gleichzeitig hat auch der Tourismus in die Hauptstadtregion wieder an Fahrt gewonnen. Zusammen mit unseren Partnern am BER waren wir auf den schnellen Hochlauf des Passagieraufkommens vorbereitet und haben darauf mit der Öffnung des Terminals 2 sowie mit einem verstärkten Angebot digitaler und automatisierter Angebote reagiert. Die positiven Rückmeldungen unserer Gäste bestärken uns, diesen Weg auch in 2023 weiterzuverfolgen“, so BER-Chefin Aletta von Massenbach,.

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Indien: Star Air least zwei weitere Embraer 175

Die Fluggesellschaft Star Air hat sich noch kurz vor Jahresende 2022 zwei weitere Regionaljets des Typs Embraer E175 gesichert. Diese werden über die Leasingfirma Nordic Aviation Capital bezogen werden. Bereits im ersten Halbjahr 2022 wurde bekannt, dass sich der indische Carrier für das Leasen von zwei Flugzeugen dieser Bauart entscheiden hat. Auch diese werden von NAC geleast werden. Derzeit hat man bereits fünf Embraer 145 in Betrieb. Diese verfügen über eine geringere Sitzplatzkapazität als die angekündigten Neuzugänge. Es handelt sich um keine Neubauten, sondern um Gebrauchtflugzeuge. Beispielsweise wird der erste E175, der zu Star Air stoßen wird, die heutige OY-YEF sein. Diese Maschine war vormals bei Belavia im Einsatz.

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Neos führt einige Charterflüge ab Tel Aviv durch

Im Auftrag verschiedener Reiseveranstalter wird die italienische Fluggesellschaft Neos im Frühjahr 2023 einige Charterflüge von/nach Tel Aviv durchführen. Je nach Route handelt es sich um einzelne Umläufe bzw. regelmäßige Charter. Die Destination Tel Aviv wird man im März und April 2023 ab Rom-Fiumicino, Paris-Charles de Gaulle, Larnaka, Bukarest, Barcelona und Athen anfliegen. Es handelt sich um keine Linienflüge auf eigene Rechnung, sondern um Charterflüge im Auftrag verschiedener Tour Operator. Als Fluggerät ist der Einsatz von Boeing 737-800 geplant.

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EU-Kommission bewilligt Staatshilfe für Air Austral

Die EU-Kommission hat grünes Licht für eine staatliche Beihilfe zu Gunsten der französischen Fluggesellschaft Air Austral gegeben. Diese beträgt 136,8 Millionen Euro und setzt sich aus 119,3 Millionen Euro für die Umstrukturierung des Carriers sowie 17,5 Millionen Euro als Entschädigung für die Corona-Pandemie zusammen. Die Europäische Kommission gab in ihrer Erklärung vom 5. Januar 2023 bekannt, dass man auch den Umstrukturierungsplan für Januar 2022 bis März 2025 genehmigt hat. Bereits im Vorfeld hatte Air Austral wiederholt staatlich garantierte Kredite erhalten. Die Maßnahmen zur Begrenzung von Wettbewerbsverzerrungen bleiben während des oben genannten Umstrukturierungszeitraums in Kraft. Dazu gehören Begrenzungen der Zahl der von Air Austral betriebenen Sitze und Strecken sowie ein Verbot des Erwerbs von Beteiligungen an anderen Unternehmen und von Geschäftsvereinbarungen mit anderen Fluggesellschaften.

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