Februar 15, 2023

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Februar 15, 2023

Volotea und Eurowings vereinbaren Vertriebskooperation

Die Billigfluggesellschaften Volotea und Eurowings rücken näher zusammen, denn die beiden Carrier haben eine umfangreiche Vertriebspartnerschaft vereinbart. Diese umfasst den gemeinsamen Ticketverkauf auf rund 140 Strecken. Flugscheine für beide Carrier können künftig sowohl über die Homepage von Eurowings als auch über jene von Volotea gebucht werden. Betroffen sind etwa 100 von der Lufthansa-Tochter betriebene Routen sowie 40 Stück des spanischen Mitbewerbers. Unter den Verbindungen sollen auch acht neue, von Volotea geflogene Strecken aufgenommen werden, die deutsche Flughäfen wie Berlin, Düsseldorf, Hamburg und Stuttgart direkt mit französischen und italienischen Städten verbinden. So werden künftig auch Bordeaux, Lyon, Nantes, Florenz und Verona nonstop erreicht. Im Rahmen der beabsichtigten Kooperation wird Volotea acht neue Strecken von/nach Deutschland eröffnen, die Berlin, Düsseldorf, Hamburg und Stuttgart direkt mit ihren Basen Bordeaux, Lyon, Nantes (alle Frankreich), Florenz und Verona (beide Italien) verbinden. Diese neuen Strecken werden zweimal wöchentlich bedient und verfügen über eine Kapazität von rund 60.000 Sitzen. „Schritt für Schritt stärken wir das ‚Euro‘ in unserem Markennamen Eurowings. Unsere Wurzeln liegen in Deutschland, aber wir erweitern mit dieser Partnerschaft konsequent unsere pan-europäische Präsenz. Nachdem wir Eurowings mit kürzlich eröffneten Basen in Prag und Stockholm Richtung Ost- und Nordeuropa entwickelt haben, ist die Erweiterung unseres Streckenangebots Richtung Südeuropa der nächste Schritt. Die geplante Vertriebskooperation mit Volotea wird unseren Kunden zahlreiche neue Ziele in Frankreich und Italien sowie attraktive Verbindungen innerhalb Südeuropas eröffnen“, so Eurowings-Geschäftsführer Jens Bischof. Neue Verbindungen für Deutschland Neue Strecken ab 26. Mai 2023: Neue Strecken ab 10. und 12. Oktober 2023: „Wir freuen

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Deutschland: Verdi ruft an sieben Flughäfen zum Streik auf

Am Freitag, den 17. Feber 2023 ruft die Gewerkschaft Verdi an sieben deutschen Verkehrsflughäfen zu 24-stündigen Warnstreiks auf. Betroffen sind die Airports Frankfurt, München, Stuttgart, Hamburg, Dortmund, Hannover und Bremen. Mit Flugausfällen und Verspätungen ist zu rechnen. Zur Arbeitsniederlegung aufgerufen sind drei Berufsgruppen: Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst bei Bund und Kommunen, Mitarbeiter der Bodenverkehrsdienste und Luftsicherheitsbedienstete. Die Gewerkschaft Verdi befindet sich derzeit für die drei genannten Gruppen in Tarifverhandlungen, die als festgefahren gelten. Der Streik soll am Freitag in den frühen Morgenstunden beginnen und endet in der Nacht von Freitag auf Samstag, teilten die Arbeitnehmervertreter mit. „Aufgrund des Streiks ist mit starken Auswirkungen vor allem im innerdeutschen Flugverkehr von Verspätungen, über Ausfälle bis hin zum teilweise Erliegen des Luftverkehrs zu rechnen“, so Christine Behle, stellvertretende Verdi-Vorsitzende. „Gerade erst vor wenigen Tagen gab es mit Verdi eine Tarifeinigung am Hamburger Flughafen: Die Beschäftigten der Bodenverkehrsdienste erhalten künftig durchschnittlich rund 20 Prozent mehr Gehalt – ein großer Sprung, der die Inflation mehr als ausgleicht. Dieselbe Gewerkschaft ver.di bestreikt nun trotzdem den Hamburger Flughafen und sorgt für massive Einschränkungen für Zehntausende Reisende. Dabei ist in den TVÖD-Tarifverhandlungen, die in Berlin zwischen dem Bund und den Kommunen mit der Gewerkschaft ver.di geführt werden, die Flughafen Hamburg GmbH keine direkte Verhandlungspartnerin. Dieser Streik wird zum wiederholten Male und ganz bewusst auf dem Rücken der Hamburger Passagiere ausgetragen – dass das Verständnis aller Unbeteiligten dafür sinkt, können wir gut nachvollziehen. Ein 24-Stunden-Warnstreik in Hamburg ist unserer Ansicht nach vollkommen unangemessen, zumal der Flughafen Hamburg mit

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SAS setzt Jettime-B737-800 ab Kopenhagen ein

Im Sommerflugplan 2023 wird der dänische ACMI- und Charteranbieter Jettime mit mehreren Boeing 737-800 im Auftrag von SAS fliegen. Das eingemietete Fluggerät soll überwiegend ab Kopenhagen-Kastrup zum Einsatz kommen. Im Reservierungssystem des skandinavischen Star-Alliance-Mitglieds ist das von Jettime betriebene Fluggerät bereits ersichtlich. Die Maschinen werden ab der dänischen Hauptstadt unter anderem auf den Routen nach Alicante, Athen, Barcelona, Berlin, Brüssel, Genf, Frankfurt, Helsinki, Mailand-Malpensa, Malaga, Neapel, Nizza, Oslo, Paris-Charles de Gaulle, Palma de Mallorca, Rom-Fiumicino, Stockholm-Arlanda, Zürich, Venedig-Marco Polo und Keflavik anzutreffen sein. Nicht alle Frequenzen auf den genannten Strecken werden mit dem ACMI-Fluggerät durchgeführt.

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B737-Max: Lot und Smartwings verlieren Klagen in Texas

Die Fluggesellschaften Smartwings und Lot haben in ihren Klagen, die gegen Boeing aufgrund des weltweiten B737-Max-Flugverbots geführt wurden, vor einem texanischen Gericht eine Schlappe erlitten. Der Richter lehnte die Einstufung als Opfer im Strafverfahren ab. Hätte das U.S.-Bezirksgericht die unabhängig voneinander eingebrachten Anträge positiv behandelt, so hätten die beiden Airlines Anspruch auf Entschädigungen gehabt. Laut den Agenturen Bloomberg und Reuters soll Richter Reed O’Connor jedoch entscheiden haben, dass die Rechtsmittel abgewiesen werden. Die beiden europäischen Fluggesellschaften haben unter anderem damit argumentiert, dass sie wie andere Airlines auch im Rahmen der Einigung mit Boeing eine Entschädigung hätten erhalten sollen. Dies ist jedoch bei Lot und Smartwings nicht der Fall. Bemerkenswert ist auch, dass der Richter einen Antrag eines Hinterbliebenen, der die Aufhebung des im Jänner 2021 zwischen dem Justizministerium und Boeing geschlossenen Vergleichs, beantragt hat, abgelehnt hat. Der Vorsitzende sagte unter anderem, dass er die rechtliche Befugnis dazu habe und betonte, dass „Boeing ungeheuerlich kriminelles Verhalten an den Tag gelegt habe“. Das U.S.-Justizministerium und das Boeing-Management haben einen Generalvergleich geschlossen. Dieser gewährte dem Hersteller bzw. den Verantwortlichen Immunität. Im Gegenzug waren 2,5 Milliarden U.S.-Dollar Geldstrafe, 243,6 Millionen U.S.-Dollar Sanktion, 1,77 Milliarden U.S.-Dollar Entschädigungen an Kunden und 500 Millionen U.S.-Dollar an die Hinterbliebenen der beiden tödlichen Abstürze, die sich in den Jahren 2018 und 2019 ereignet haben, zu bezahlen. Mehrere Rechtsanwälte versuchen diese Einigung anzufechten, da deren Mandaten die Ansicht vertreten, dass die Zahlungen an die Hinterbliebenen viel zu niedrig sein sollen. Im September 2022 zahlte Boeing 200 Millionen U.S.-Dollar, um die

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Tel Aviv: Sun d’Or nimmt Istanbul auf

Die El-Al-Ferienmarke Sun d’Or plant die Aufnahme einer Nonstopverbindung zwischen Tel Aviv und Istanbul. Diese soll ab 30. März 2023 mit Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737-800 bedient werden. Zunächst sind drei wöchentliche Umläufe geplant. Mit Wirksamkeit zum 10. April 2023 will man auf vier Rotationen pro Woche aufstocken. Abweichend vom übrigen Flugplan soll am 30. März 2023 mit Boeing 737-900 geflogen werden. Der Verkauf von Flugscheinen soll laut Sun d’Or in Kürze aufgenommen werden.

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Mallorca macht den Airport fit für den Sommer 2023

Der Flughafen Palma de Mallorca wurde zuletzt vor rund 25 Jahren umfangreich saniert. Man rechnet mit besonders vielen Passagieren im Sommer 2023 und will bis zum großen Ansturm die Terminals auffrischen und Verbindungsgänge optimieren. Sowohl das Hauptgebäude als auch das Terminal A sollen verweigert werden. Das Terminal D wird um drei weitere Flugsteige ergänzt. Dies hat zur Folge, dass momentan einige Bereiche wegen Bauarbeiten gesperrt sind. Die Betreibergesellschaft lässt sich das Projekt rund 200 Millionen Euro kosten und betont, dass bis zur Hauptreisezeit 2023 alles fertig sein soll. Die Arbeiten sollen innerhalb der nächsten Monate durchgeführt werden. Um den Betrieb möglichst wenig zu beinträchtigen soll hauptsächlich nachts gearbeitet werden. Zum ersten Mal seit 25 Jahren werden derart umfangreiche Sanierungen am Flughafen Palma de Mallorca vorgenommen. Zwar hat man auch schon bisher punktuell Hand angelegt, jedoch nicht in diesem Ausmaß. Im Bereich der Flugsicherung beabsichtigt die spanische Regierung, dass die Kontrolltürme der Airports Santiago de Compostela, Bilbao, Gran Canaria, Malaga, Teneriffa Nord, Teneriffa Süd und Palma de Mallorca nicht mehr durch das staatliche ATC, sondern von einem privaten Anbieter betrieben werden sollen. Der Arbeitgeberverband Caeb und Fluggesellschaften sehen das Vorhaben positiv, allerdings gibt es seitens der Gewerkschaften erhebliche Kritik. In Kürze sollen entsprechende Verträge öffentlich ausgeschrieben werden.

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Lufthansa Cityline setzt ersten A320neo ab München ein

Ab März 2023 wird Lufthansa Cityline den ersten Airbus A320neo in den kommerziellen Liniendienst stellen. Der Neuzugang wird primär ab München-Franz Josef Strauß zum Einsatz kommen. Aus vorliegenden Flugplandaten geht hervor, dass Cityline dieses Muster im Auftrag der Muttergesellschaft ab München nach Alicante, Dublin, London-Heathrow, Bukarest und Manchester einsetzen wird. Weitere Airbus A320neo wird die Kranich-Tochter im Laufe dieses Jahres einflotten.

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Hawaii: United Airlines meldet starken Höhenverlust nicht an das NTSB

In den Vereinigten Staaten von Amerika sorgt ein von United Airlines nicht an das NTSB gemeldeter Vorfall vom 18. Dezember 2022 für Aufsehen. Die Boeing 777-200 mit der Registrierung N212UA verlor kurz nach dem Start in Maui stark und schnell an Höhe. Das Langstreckenflugzeug sollte unter der Flugnummer UA1722 von Maui (Hawaii) nach Los Angeles fliegen. Die Wetterbedingungen waren stürmisch. Zunächst stieg die Maschine auf 2.200 Fuß. Anschließend verlor die N212NA in nur 18 Sekunden rund 1.400 Fuß Höhe ehe sich der Jet auf 775 Fuß einpendelte. Den Piloten ist es gelungen den erheblichen Höhenabfall abzufangen und die Boeing 777-200 auf die Reiseflughöhe von 33.000 Fuß steigen zu lassen. Der Vorfall dauerte 45 Sekunden, und die Passagiere mussten eine Kraft von 2,7G aushalten, die von einem Flugzeug ausgeht, das mit einer Geschwindigkeit von 8.600 Fuß pro Minute sinkt. Der Umstand, dass United Airlines diesen Vorfall nicht an das National Transportation Safety Board gemeldet hat, sorgt für Aufsehen. Es handelt sich eigentlich um einen meldepflichtigen Zwischenfall. Das Unternehmen gab auf diese Frage hinweg keine Stellungnahme ab. Ein Sprecher sagte unter anderem, dass die Piloten einen internen Bericht bei der zuständigen Stelle von United Airlines abgegeben hätten. Die betroffene Maschine wäre nach der Landung gründlich von Technikern untersucht worden. Derzeit ist auch offen warum die Flugsicherung nicht eingeschritten ist. Lokale Medien erheben sogar den Vorwurf, dass die zuständigen Lotsen den starken Höhenverlust der N212UA möglicherweise gar nicht bemerkt haben könnten. Jedenfalls wird in den veröffentlichten Aufzeichnungen des Funkverkehrs zwischen Piloten und ATC

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Barcelona: Wamos Air fliegt mit A330-300 für Level

Die spanische Fluggesellschaft Iberia nimmt unter der Marke Level einen Airbus A330-300 von Wamos Air ins Wetlease. Das Langstreckenflugzeug soll ab 1. Juni 2023 zwischen Barcelona und New York JFK eingesetzt werden. Level ist keine Fluggesellschaft, sondern eine Vertriebsmarke der International Airlines Group. Die Flüge werden unter Iberia-Flugnummern durchgeführt. Wamos Air wird zwischen 1. Juni und 30. September 2023 für das Lowcost-Brand fliegen. Das eingemietete Fluggerät soll täglich zwischen Barcelona und New York-JFK pendeln.

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Twin City Liner setzt auf Satteliten-Internet

Das Touristenschiff Twin City Liner, das hauptsächlich zwischen Wien und Bratislava verkehrt, bietet nun kostenloses Satteliten-Internet an. Dieses wird in Zusammenarbeit mit dem Mobilfunkanbieter Spusu zur Verfügung gestellt. Bereits seit einigen Jahren gibt es an Bord des Schnellkatamarans Gratis-Wlan, das über Handynetze realisiert wird. Dieses ist mangels Empfang aber nicht auf der gesamten Route verfügbar. Nun will man die Lücken durch den Einsatz von Satteliten-Internet schließen. Eigenen Angaben nach ist man das erste Linien- und Ausflugsschiff seiner Art auf der Donau, das auf diese Technologie setzt. „Mit dem neuen Satelliten-WLAN können wir unseren Gästen noch besseres und schnelleres Internet an Bord anbieten. Gerade bei Freizeit- und Tourismusangeboten ist es wichtig, mit der Zeit zu gehen und den Konsument die beste Qualität anzubieten“, so Wien Holding-Geschäftsführer Kurt Gollowitzer. Gemeinsam mit dem Technologiepartner Spusu geht das schnellste Schiff auf der Donau nun komplett neue Wege und setzt auf Satelliten-WLAN. Dieses ermöglicht schnelles Surfen auch in den abgelegensten Gegenden. Der erste richtige Test des neuen Satelliten-Internets erfolgte bei der Silvesterfahrt nach Budapest, er lieferte mehr als überzeugende Ergebnisse: Den Passagieren konnte eine schnelle und ununterbrochene Verbindung von Wien bis Budapest geboten werden. Der Vorteil von Satelliten-Internet besteht darin, dass eine Verbindung unabhängig von terrestrischen Daten- oder Telefonleitungen verfügbar ist. Es ist ortsungebunden und damit ideal für Schiffe wie z.B. den Twin City Liner. Denn die Satelliten befinden sich in einer niedrigen Erdumlaufbahn, die bei freier Sicht zum Himmel eine durchgehende Verbindung ermöglichen. Dank der neuen, automatisch mitdrehenden Satellitenschüssel an Bord des Schnellkatamarans können

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