Mai 9, 2023

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Mai 9, 2023

InterCaribbean Airways übernimmt sieben ATR42-500 von Tarom

Nach mehreren gescheiterten Anläufen konnte Tarom einen Käufer für sieben Turbopropflugzeuge des Typs ATR42-500 finden. Diese gehen an InterCaribbean Airways. Bereits seit einigen versucht der rumänische Carrier die sieben genannten Maschinen zu einem akzeptablen Preis gelungen. Nun hat man mit InterCaribbean Airways einen Käufer gefunden, der die Turbopropflugzeuge übernehmen wird, berichtet Boardingpass.ro. Weiters will man die Boeing 737-Max-Flotte aufstocken.

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Nur ein Bieter: Sidrone will Flughafen Maribor betreiben

Das Interesse an der seitens der slowenischen Regierung ausgeschriebenen Konzession für den Betrieb des Flughafens Maribor hat sich in sehr eng gesteckten Grenzen gehalten. Laut Mitteilung des Verkehrsministeriums gab es nur einen einzigen Bieter. Dabei handelt es sich um die Flugschule Sidrone. Diese soll alle erforderlichen Bedingungen erfüllen, so dass Verhandlungen aufgenommen werden. Nach diesen wird das Unternehmen dazu aufgefordert ein verbindliches Angebot vorzulegen. Somit ist noch offen, ob der Zuschlag dann tatsächlich an Sidrone gehen wird. Der letzte Versuch der Verpachtung an einen Betreiber endete im Fiasko. Die chinesische SHS Aviation war mit regelrecht größenwahnsinnigen Plänen angetreten und wollte mit Hilfe der wiederbelebten, jedoch kurzlebigen VLM ein regelrechtes Drehkreuz aufziehen. Daraus wurde jedoch nichts, denn auch die Konzessionsgebühren ist man schuldig geblieben. Im Jahr 2019 wurde der 15-jährige Managementvertrag aufgelöst und seither wird der Flughafen Maribor, der momentan über keinen Linienverkehr verfügt, wieder vom Staat betrieben.

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Croatia Airlines bietet neu DB-Rail&Fly-Fahrscheine an

Das Star-Alliance-Mitglied Croatia Airlines hat das Angebot ab Deutschland im Sommerflugplan 2023 – besonders ab München – zum Teil stark ausgebaut. Nun will man mit Hilfe einer Kooperation mit der Deutschen Bahn zusätzliche Passagiere gewinnen. Konkret nimmt man am Rail&Fly-Programm der DB Teil. Dies ermöglicht Passagieren, dass diese ihre An- und Abreise zum/vom jeweiligen Airport zu einem Pauschalpreis erwerben können. Doch dabei soll es nicht bleiben, denn künftig soll es ein elektronisches Interlining geben. Künftig will man auch Zürich, Amsterdam und Brüssel einschließen, so der Carrier.

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Flughafen Antwerpen wegen mutmaßlichem „Schwarzbau“ angeklagt

Am 20. Juni 2023 beginnt in Antwerpen ein Gerichtsprozess rund um die Errichtung von Verkehrsflächen des Flughafens Antwerpen auf landwirtschaftlicher Nutzfläche. Dem Airport bzw. den Verantwortlichen drohen mitunter strafrechtliche Konsequenzen, da die Staatsanwaltschaft Anklage erhoben hat. Konkret geht es darum, dass die von Tui Belgium eingesetzten Flugzeuge die komplette Länge der vergleichsweise kurzen Start- und Landebahn benötigen. Da die Sicherheitsreserven unterschritten werden, wurde eine Sicherheitsumgrenzung, die auch eine von Servicefahrzeugen des Airports genutzte Straße beinhaltet, gebaut. So ist sichergestellt, dass die Maschinen sicher starten und landen können. Allerdings zog sich der Airport mit dieser Baumaßnahme auch den Zorn von Umweltschützern, die schon seit vielen Jahren die Schließung des Flughafens Antwerpen fordern, auf sich. Der simple Grund: Die „Bauten“ wurden auf Flächen, die formell als landwirtschaftlicher Grund gewidment sind, errichtet. Mit anderen Worten: Es handelt sich vereinfacht gesagt um einen „Schwarzbau“. Auch in Belgien wäre dies eigentlich eine verwaltungstechnische Angelegenheit, die allenfalls Verwaltungsgerichte und nicht die Staatsanwaltschaft beschäftigen würde. Bei letzterer sind aber zahlreiche Anzeigen eingelangt, da vorgeworfen wird, dass man beim Erlangen der erforderlichen Umweltgenehmigung getrickst haben sollen. Am 20. Juni 2023 wird das Verfahren vor dem zuständigen Gericht eröffnet. Es wird mit einer längeren Verfahrensdauer gerechnet, da es viele offene Fragen zu klären gilt. Im Falle dessen, dass in letzter Instanz entschieden werden sollte, dass es sich tatsächlich um einen „Schwarzbau“ handelt, müsste dieser entfernt werden und der ursprüngliche Zustand wiederhergestellt werden. Dies hätte zur Folge, dass Tuifly Belgium das momentane Fluggerät nicht mehr einsetzen kann. Auch müsste der

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Dan Air verschiebt Start der Linienflüge um zwei Wochen

Die rumänische Fluggesellschaft Dan Air, die vormals auf die Erbringung von ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisiert war, steigt im Juni 2023 ab Brasov und Bukarest ins Liniengeschäft ein. Den Start ab der Hauptstadt, der Anfang Juni 2023 hätte erfolgen sollen, verschiebt man um durchschnittlich zwei Wochen nach hinten. Vor wenigen Tagen hat Dan Air offiziell mit dem Verkauf von Flugscheinen begonnen. Ab Brasov und Bukarest will man auch Ziele in Deutschland bedienen. Dabei versucht man offensichtlich Lücken zu füllen, die die insolvente Blue Air hinterlassen hat. Während der Start ab der zuerst genannten Stadt stets ab Mitte Juni 2023 geplant war, wollte man in der rumänischen Hauptstadt bereits Anfang Juni 2023 loslegen. Dies hat man nun nach hinten verschoben, so dass man annähernd zeitgleich loslegen wird. Die meisten Routen werden nur ein- bis zweimal pro Woche bedient.

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K-BV-Aufsichtsrat stimmt Einstimmung für Ziehen der Call-Option

Der Aufsichtsrat der landeseigenen Kärntner Beteiligungsverwaltung hat am Montag einstimmig für das Ziehen der Call-Option auf den Flughafen Klagenfurt gestimmt. Auch hat man für die beabsichtigte weitere Kapitalerhöhung grünes Licht gegeben. In Kürze sollen innerhalb der Landesregierung die entsprechenden Beschlüsse der K-BV bestätigt werden. Die Stadt Klagenfurt wird einen Sonder-Gemeinderat abhalten. In diesem will man die Mittel, die in den von der Insolvenz bedrohten Airport eingeschossen werden sollen, freigeben. Noch diese Woche sollen die Gelder auf ein Treuhandkonto einbezahlt werden. Durch die neuerliche Kapitalerhöhung, die seitens der Minderheitsgesellschafter erbracht wird, verliert Lilihill durch Verwässerung die Mehrheit. Derzeit sieht es nicht danach aus als würde sich das private Unternehmen beteiligen. Auch soll nun die so genannte Call-Option, die im Vorjahr wiederholt mit den Stimmen der SPÖ abgelehnt wurde, gezogen werden. Allerdings ist auch ein Rechtsstreit regelrecht vorprogrammiert, denn Lilihill drohte öffentlich damit, dass man vor Gericht ziehen werde. Die Ereignisse der letzten Wochen dürften bei der den Landeshauptmann stellenden SPÖ zu einem Umdenken geführt haben. Lilihill forderte zunächst eine Kapitalerhöhung ein, stellte jedoch nachdem die Minderheitsgesellschafter bereits eingezahlt haben als Bedingung, dass auf die Call-Option verzichtet wird und obendrein der Aufsichtsrat des Airports einen Vertrag mit Liliair durchwinkt. Darauf hat sich die Politik nicht eingelassen. Im April 2023 konnten die Löhne und Gehälter nicht pünktlich überwiesen werden. Erst nach Eingang der von den Minderheitsgesellschaftern geleisteten Kapitalerhöhung wurden diese ausbezahlt. Ins Firmenbuch wurden die Finanzmittel bislang noch nicht einbezahlt. Laut K-BV-Chef Payer soll dies seitens der Flughafengeschäftsführung verweigert werden, weshalb man vor

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Qatar Airways will nicht bei Air Serbia einsteigen

Regelrecht auf dem Präsentierteller hatte die serbische Regierung um den Einstieg von Qatar Airways bei Air Serbia geworben. Von keinem geringeren als Konzernchef Akbar Al Baker gab es nun einen sehr deutlichen Korb. Im Rahmen einer Pressekonferenz, die auf dm Arabian Travel Market in Dubai stattgefunden hat, stellte der Manager klar, dass man kein Interesse an einem Einstieg bei Air Serbia habe. Er sieht keine Synergien. Für eine Coeshare-Kooperation mit dem serbischen Carrier ist man aber offen. Air Serbia ist die letzte Airline der einstigen „Etihad Airways Partners“, an der die staatliche Fluggesellschaft des Emirats Abu Dhabi noch beteiligt ist. Die Regierung Serbiens hat mittlerweile die überwiegende Mehrheit übernommen, so dass Etihad nur noch 16,2 Prozent hält. Dem Vernehmen nach will man gänzlich aussteigen. Serbiens Präsident Aleksandar Vučić hatte erst vor einigen Wochen aktiv um Qatar Airways geworben.

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Bogota: Latam-Dreamliner von Schleppfahrzeug beschädigt

Am 4. Mai 2023 wurde die Boeing 787-8 mit der Registrierung CC-BBF, betrieben von Latam Airlines auf dem Flughafen Bogota beschädigt. Es befanden sich keine Passagiere an Bord, da sich der Vorfall während einem Schleppvorgang auf dem Flughafen Bogota ereignet hat. Sowohl das Schleppfahrzeug als auch der Latam-Dreamliner werden wohl einige Zeit aufgrund notwendiger Reparaturen nicht zur Verfügung stehen. Während dem Schleppvorgang löste sich aus noch ungeklärter Ursache die Stande. Die Folge daraus: Der Schlepper blieb unter der CC-BBF stecken und beschädigte das Langstreckenflugzeug. Auf dem Social-Media-Portal Twitterwurden zahlreiche Fotos und Videos, die die Beschädigungen zeigen, veröffentlicht. Diese sind nachstehend in diesen Artikel eingebettet. Jadec geht davon aus, dass Latam Airlines die betroffene Boeing 787-9 für längere Zeit nicht einsetzen kann. Offiziell hat der Carrier bislang lediglich den Vorfall beschädigt, jedoch kann man zur Höhe des Sachschadens noch keine Angaben machen.

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Wizz Air stockt Basis Warschau-Chopin auf elf Flugzeuge auf

Der Billigflieger Wizz Air stockt die Basis Warschau-Chopin um einen weiteren Airbus A321neo auf und wird künftig elf Maschinen auf diesem Airport stationiert haben. Mit Agadir kündigt man eine weitere Route an. Der Carrier teilte mit, dass man ab der polnischen Hauptstadt im Jahr 2023 rund vier Millionen Sitzplätze anbietet. Ab allen polnischen Airports zusammengerechnet habe man 12 Millionen Plätze im Verkauf. Vom Flughafen Warschau-Chopin aus bietet man derzeit 13 Strecken an.

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Abuja: Boeing 737-400 erleidet mehrere Reifenplatzer bei Landung

Bei der Landung auf dem Flughafen Abuja erlitt die von Max Air betriebene Boeing 737-400 mit der Registrierung 5N-MBD gleich mehrere Reifenplatzer. Der Mittelstreckenjet war von Yola aus auf einem Inlandsflug unterwegs. Bis zum Aufsetzen auf der Runway ist der Flug ereignislos verlaufen. Allerdings platzten bei der Landung gleich mehrere Räder. Die Maschine konnte dennoch zum Stillstand gebracht werden. Die 144 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder konnten die 5N-MBD sicher verlassen. Der Flughafen Abuja musste für einige Zeit gesperrt werden, da das beschädigte Flugzeug zunächst von der Runway geschleppt werden musste. Max Air ist eine nigerianische Fluggesellschaft, die im Jahr 2008 gegründet wurde. Die Flotte besteht momentan aus zwei Embraer 145, einer Boeing 747 und vier Boeing 737. Der Sitz befindet sich auf dem Kano International Airport. Gegenständlicher Vorfall hat sich am Sonntag, den 7. Mai 2023 ereignet. Betroffen ist die 5N-MBD.

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