Mai 22, 2023

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Mai 22, 2023

Tschechien: Regiojet gewinnt Ausschreibung für Fernstrecke im Inland

Das tschechische Eisenbahnunternehmen Regiojet wird ab Dezember 2026 die Fernverbindung zwischen Prag über Havlíčkův Brod nach Jihlava/Brno betreiben. Es handelt sich um eine Route, die seitens des Verkehrsministeriums europaweit ausgeschrieben wurde. Bislang wird diese inländische Eisenbahnverbindung vom staatlichen Mitbewerber České dráhy bedient. Im Dezember 2026 wird der private Anbieter Regiojet übernehmen. „Der neu ausgeschriebene Vertrag wird den Fahrgästen neue Züge und eine bessere Erreichbarkeit der Regionalstadt Jihlava bringen, da alle 120 Minuten ein direkter Zug zwischen Praha, Havlíčkův Brod und Brno sowie ein direkter Zug von Praha über Havlíčkův Brod nach Jihlava verkehren wird“, erklärt Tschechiens Verkehrsminister, Martin Kupka. Die Vergabe an Regiojet bedeutet auch, dass sich das Unternehmen für die Bedienung der subventionierten Route, für die man den Zuschlag bekommen hat, neue Triebzüge beschaffen muss. In der Ausschreibung ist festgehalten, dass es sich um Fahrbetriebsmittel des Herstellers Pesa, die mindestens 200 km/h schnell fahren können, handeln muss. Später sollen diese auch auf anderen Routen zum Einsatz kommen, wobei diese noch nicht ausgeschrieben sind. Im Tender ist auch festgehalten, dass an Bord kostenfreies WLAN sowie die Möglichkeit zum Erwerb von Snacks und Getränken angeboten werden muss. Auch hat Tschechien darauf geachtet, dass Niederflurfahrzeuge zum Einsatz kommen. Denn: Kupka betont, dass mindestens eine Tür auf jeder Seite jedes Wagens den Ein- und Ausstieg ohne Treppen ermöglichen muss. Damit will man sicherstellen, dass auch Passagiere mit eingeschränkter Mobilität ohne fremde Hilfe mitfahren können. Der Vertrag, den das Verkehrsministerium mit Regiojet unterschrieben hat, ist auf 15 Jahre datiert. Die Dauer wird damit begründet,

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April 2022: Ljubljana weiterhin deutlich unter Vorkrisenniveau

Der slowenische Hauptstadtflughafen Ljubljana hatte im April 2023 insgesamt 95.105 Reisende. Zwar konnte man gegenüber dem Vorjahresmonat um 36,8 Prozent zulegen, jedoch liegt man weiterhin deutlich unter dem Vorkrisenaufkommen. Verglichen mit April 2019 hatte Ljubljana um 39,8 Prozent weniger Fluggäste. Auch die Anzahl der Flugbewegungen war mit 1.698 Starts bzw. Landungen um 39,3 Prozent niedriger. In den ersten vier Monaten des laufenden Jahres hatte der slowenische Hauptstadtflughafen 296.494 Passagiere und damit um 40,9 Prozent als im Vergleichszeitraum des Jahres 2019.

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Air-Asiana-Übernahme: EU-Kommission hat wettbewerbsrechtliche Bedenken

Die südkoreanischen Fluggesellschaften Air Asiana und Korean Air wollen bereits seit einigen Jahren fusionieren. Die Prüfungen durch die Wettbewerbsbehörden ziehen sich schon länger hin. Nun hat die EU-Kommission Bedenken geäußert und den beiden Unternehmen einige Punkte, die man beanstandet, übermittelt. Aus den unterschiedlichsten Gründen muss sich Korean Air die Übernahme des Mitbewerbers Air Asiana von zahlreichen Wettbewerbsbehörden von Staaten, in denen man tätig ist, bewilligen lassen. Von vielen hat man bereits das ersehnte grüne Licht erhalten, jedoch teilte nun die EU-Kommission mit, dass es keine Freigabe ohne Auflagen geben wird. Konkret hat die europäische Behörde Bedenken, dass sich der Zusammenschluss nachteilig auf den Wettbewerb im Passagier- und Frachtverkehr zwischen dem EWR und Südkorea auswirken könnte. Bereits im Feber 2023 wurde angekündigt, dass eine vertiefte Prüfung vorgenommen werden muss. Dies bedeutete zunächst, dass sich der Zeitplan verzögern wird. Die EU-Kommission fordert nun von Air Asiana und Korean Air, dass diese den Passagierverkehr zwischen Südkorea und den europäischen Ländern Frankreich, Deutschland, Italien und Spanien einschränken. Konkret sollen Start- und Landerechte abgegeben werden. Im Idealfall sollten alternative Fluggesellschaften jene Dienste, die man aufgeben soll, übernehmen. Wesentlich schwerwiegender ist der Umstand, dass die beiden südkoreanischen Carrier sich im Frachtverkehr zwischen der Europäischen Union und ihrem Heimatland einen scharfen Wettbewerb liefern. Die EU-Kommission befürchtet, dass es im Zuge des Zusammenschlusses zu höheren Cargoraten bei verringertem Angebot kommen könnte. Andere Wettbewerber sehen sich bei der Ausweitung ihrer Dienste mit regulatorischen und anderen Hindernissen konfrontiert und dürften keinen ausreichenden Wettbewerbsdruck auf das fusionierte Unternehmen ausüben können. Der

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Air Montenegro nimmt zwei Routen ab Sarajevo auf

Die Staatliche Fluggesellschaft Air Montenegro wird ab Mitte Juni 2023 Nonstopflüge von Sarajevo nach Podgorica und Tirana anbieten. Diese sind vorerst bis Mitte September 2023 befristet. Formell handelt es sich bei den Podgorica-Flügen um Linienflüge. Jene nach Tirana werden im Auftrag eines Tour Operators durchgeführt. Beide Verbindungen sollen am 19. Juni 2023 aufgenommen werden. Es handelt sich um die ersten Nonstopflüge zwischen Sarajevo und Tirana.

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Deutsche Bahn AG bestellt bei Talgo 56 weitere ICE-L

Beim spanischen Hersteller Talgo hat die Deusche Bahn AG 56 weitere Triebzüge, die man als ICE-L vermarkten wird, bestellt. Der Auftragswert nach Listenpreisen beträgt rund 1,4 Milliarden Euro und ist die größte Einzelbestellung, die in der Firmengeschichte der DB AG getätigt wurde. Im Jahr 2019 haben Talgo und die staatliche Eisenbahngesellschaft Deutschlands einen Rahmenvertrag unterschrieben. Zunächst hat man 23 Einheiten fix bestellt. Nun stockte man die Order auf 79 Einheiten auf. Es handelt sich zum Züge, die auf der Taglo-230-Plattform basieren. Die Deutsche Bahn AG will diese als ICE-L vermarkten. Dies ist insofern auch eine Premiere, denn bislang stammten alle ICE-Generationen, inklusive dem so genannten Diesel-ICE, aus dem Hause Siemens. Erstmals setzt die Deutsche Bahn AG bei ihrem Flaggschiffprodukt auf einen anderen Hersteller. Dies dürfte auch einen anderen Grund haben, denn der ICE-L soll sich auch dadurch auszeichnen, dass dieser barrierefrei zugänglich ist. Das ist bei den momentan eingesetzten ICE-Triebwägen nicht der Fall, da diese nur über eine kleine Treppe zugänglich sind. Laut Deutscher Bahn AG soll derzeit nur Talgo die gewünschte Lösung anbieten können. Die 56 neuen ICE L sind identisch mit den 23 derzeit produzierten Zügen und werden ab Herbst 2024 schrittweise in Betrieb genommen: Es handelt sich um hochmoderne Züge mit mehr Platz und hohem Komfort, die aus einer Lokomotive bestehen, die 17 Personenwagen antreibt, von denen der letzte über einen Führerstand verfügt, um den Betrieb flexibler zu gestalten – eine Konfiguration, die in Spanien unbekannt, in Deutschland aber durchaus üblich ist. Die vollständig von Talgo entwickelte

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Lufthansa setzt im Juni 2023 Boeing 747-400 nach Mallorca ein

Aufgrund hoher Nachfrage wird Lufthansa im Juni 2023 erneut Langstreckenflugzeuge des Typs Boeing 747-400 auf der Strecke Frankfurt am Main-Palma de Mallorca einsetzen. Bereits in der Vergangenheit hat man immer wieder Großraumgerät auf dieser Route zum Einsatz gebracht. Aus dem Reservierungssystem von Lufthansa geht hervor, dass das Kurspaar LH1530/LH1531 am 9. Juni und 16. Juni 2023 mit Boeing 747-400 bedient werden soll. Am 3., 10., 12., 13., und 17. Juni 2023 will man mit diesem Muster auch LH1158/LH1559 durchführen.

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Transavia reduziert den Flugplan um rund fünf Prozent

Die Billigfluggesellschaft Transavia muss im Juni 2023 zahlreiche Flüge streichen. Der Carrier stellt dies so dar, dass es sich um eine zusätzliche Maßnahme handelt, die zur Stabilisierung des Flugplans führen soll. Hintergrund ist auch, dass man einige Flugzeuge erst verspätet übernehmen kann. Hauptsächlich handelt es sich um Maschinen, die sich derzeit in der Wartung befinden und die Arbeiten sich länger hinziehen als gedacht. Man leide unter beschränkten Kapazitäten, aber auch unter Lieferverzögerungen im Bereich von Ersatzteilen. Auch kann man neubestellte Flugzeuge erst verspätet übernehmen. Zwar hat sich jener Anteil der Flotte, der sich aus technischen Gründen am Boden befindet, stetig reduziert. Eigenen Angaben kann man momentan lediglich fünf Maschinen nicht einsetzen. Allerdings stehen bei weiteren Maschinen Wartungen an. Man fährt die Kapazität um rund fünf Prozent zurück. Transavia geht davon aus, dass man 95 Prozent der Flüge planmäßig durchführen kann. Für 80 Prozent der Reisenden, deren Verbindungen gestrichen wurden, habe man alternative Verbindungen gefunden. Rund 20 Prozent stehen aber ohne Flüge da. „Vor dem Sommer bauen wir mehr Garantien ein, dass ein Flug normal durchgeführt werden kann. Passagiere und Partner, die bei uns buchen, müssen vor allem die Gewissheit haben, dass sie die gewünschte Reise mit unserer Fluggesellschaft bekommen“, so Marcel de Nooijer, CEO von Transavia. „Dass wir jetzt den Flugplan anpassen, sorgt für die Klarheit, die sich alle wünschen“. Allerdings sind die Kürzungen, die im Juni 2023 vorgenommen werden, kein Einzelfall. Man wird im Juli und August 2023 rund zwei Prozent der Kapazität vom Markt nehmen. In Kürze sollen

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Wizz Air nimmt Ljubljana-Skopje auf

Ab Skopje wird Wizz Air mit Wirksamkeit zum 27. September 2023 zwei wöchentliche Nonstopflüge nach Ljubljana anbieten. Ebenso wird man ab 18. Dezember 2023 dreimal pro Woche Kurs auf Luxemburg nehmen. Die Nonstopverbindung zwischen Skopje und Ljubljana soll zunächst zweimal wöchentlich bedient werden. Aus dem Reservierungssystem des Carriers geht hervor, dass geplant ist, dass mit Wirksamkeit zum 2. November 2023 eine dritte Frequenz hinzugefügt wird.

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Kolumbien: Verwirrung um angebliche Überlebende nach Flugzeugabsturz

Vor knapp drei Wochen ist in Kolumbien die Cessna U206G Stationair mit der Registrierung HK-2803 abgestürzt. Nun wurden vier Kinder, die sich an Bord befunden haben, lebendig gefunden, verkündete Kolumbiens Präsident Gustavo Petro in der vergangenen Woche. Die „Geschichte“ hat nur einen Haken: Sie stimmt schlichtweg nicht, denn die Minderjährigen wurden eben nicht gefunden. Am 1. Mai 2023 ist das kleine Flugzeug auf dem Weg von Araracuara nach Jorge Enrique González Torres im Amazonas-Dschungel abgestürzt. Zunächst galt die Maschine als vermisst, jedoch stellte sich rasch heraus, dass es sich um einen Unfall gehandelt hat. Präsident Petro erklärte am vergangenen Mittwoch, dass die vier Kinder zwischen 13 Jahren und elf Monaten gefunden worden wären. Die Geschichte, die sich später als unzutreffend herausstellte, ging um die Welt. Das Militär führte eine großangelegte Suchaktion, an der auch speziell ausgebildete Spürhunde teilgenommen haben, durch. Die Minderjährigen, die zwischen 13 Jahren und elf Monaten alt waren, haben nicht nur überlebt, sondern im kolumbianischen Dschungel auch Hilfe gefunden. Laut offizieller Erklärung von Petro wären sie von einem indigenen Volk liebevoll versorgt worden. Klingt alles zu schön um wahr zu sein? Ist es nämlich auch nicht, denn das Militär von Kolumbien, das die Suchaktion koordiniert, stellte rasch klar, dass es nicht stimmt, dass man die vier Kinder gefunden habe. Man hat noch immer keine Informationen und deren Verbleib ist weiterhin völlig unklar. Was den kolumbianischen Präsenten dazu geritten hat eine derartige Falschmeldung von sich zu geben, ist unklar. Möglicherweise dürften die Informationsflüsse innerhalb der Regierung bzw. des

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Wizz Air zieht neue Routen ab Belgrad vor

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air wird noch im Sommerflugplan 2023 die Präsenz in Belgrad deutlich aufstocken. Aufgrund hoher Nachfrage zieht man die Aufnahme einzelner Routen um einige Wochen vor. Davon betroffen sind auch Deutschland-Verbindungen. Beispielsweise wird Belgrad-Berlin bereits ab 17. Juli 2023 bedient. Selbiges gilt auch für die geplante Verbindung nach Kopenhagen. Lissabon zieht man auf den 18. Juli 2023 vor und Zakynthos wird ab Belgrad schon ab dem 27. Juni 2023 bedient. Auch die Aufstockung der Dortmund-Route vollzieht man früher. Ab 19. Juli 2023 soll diese Strecke täglich bedient werden. Ebenso ab dem deutschen Airport: Danzig bedient man im September und Oktober 2023 bis zu neunmal wöchentlich.

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