Juni 20, 2023

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Juni 20, 2023

Russland: Aeroflot-SSJ-100-Unglückspilot zu sechs Jahren verschärfter Haft verurteilt

Der Flugkapitän des im Jahr 2019 auf dem Flughafen Moskau-Scheremetjewo verunglückten Aeroflot-Sukhoi-SSJ-100 wurde von einem russischen Gericht zu einer sechsjährigen Haftstrafe, die er unter verschärften Bedingungen zu verbringen hat, verurteilt. Beim Unfall kamen 41 Menschen ums Leben.  Der Regionaljet sollte eigentlich am 5. Mai 2019 als SU1492 nach Murmansk fliegen. Es kam jedoch zu einem Blitzeinschlag, weshalb Kapitän Denis Evdokimov entschieden hatte nach Moskau-SVO zurückzukehren. An Bord sind einige Systeme ausgefallen und nach Angaben des Piloten habe sich der SSJ-100 gänzlich anders als im Simulatortraining verhalten. Der Superjet prallte auf den Boden und ging in Flammen auf. Dabei kamen 41 Menschen ums Leben.  Im Dezember 2019 veröffentlichte die russische Flugunfallermittlungsbehörde ihren Bericht. In diesem wurde dem Kapitän die alleinige Schuld zugewiesen, denn seine Handlungen hätten gegen die geltenden Vorschriften verstoßen. Dies wäre maßgeblich für den Unfall, der laut MAK vermieden hätte können, gewesen. Kurz nach der Veröffentlichung kritisierte Evdokimov die Arbeit der Behörde scharf und warf dieser vor einseitig, unvollständig und voreingenommen ermittelt zu haben.  Genau so argumentierte seine Verteidigung auch vor Gericht. Diese plädierte auf unschuldig. Auch wurde vorgebracht, dass der Kapitän auf Basis zweier – aus der Sicht des Angeklagten mangelhaft durchgeführter – Untersuchungen vor Gericht gestellt worden wäre. Die Sachverständigen hätten die Frage, ob das Flugzeug nach dem Blitzeinschlag überhaupt noch steuerbar war oder aber wie sich das auf das Flugverhalten ausgewirkt hat gar nicht beantworten.   Rechtsanwältin Natalia Mitusova, die den angeklagten Kapitän vertritt, soll laut der Nachrichtenagentur Interfax darauf hingeweisen haben, dass der Gutachter, der die

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Volaris hat A321neo-Order aufgestockt

Bereits im Oktober 2022 hat die mexikanische Billigfluggesellschaft Volaris beim europäischen Flugzeugbauer Airbus 25 A321neo bestellt. Aus strategischen Gründen hat man die Aufstockung der Gesamtorder von insgesamt 143 Maschinen der A320neo-Reihe erst auf der Paris Air Show kommuniziert.  „Diese A321neo-Flugzeuge werden unsere langfristige Rentabilitäts- und Nachhaltigkeitsstrategie unterstützen und uns dem Ziel näherbringen, bis 2028 eine reine NEO-Flotte zu betreiben. Unser Auftragsbestand von 143 Flugzeugen beweist die finanzielle Stärke von Volaris und wird unser Wachstum auf dem mexikanischen Markt sowie auf den Strecken in die Vereinigten Staaten und nach Mittelamerika garantieren“, sagte Enrique Beltranena, Präsident und Chief Executive Officer von Volaris. 

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Lufthansa-Einstieg bei Ita Airways: Rechnungshof gibt grünes Licht

Der Alitalia-Nachfolger Ita Airways hat laut italienischem Rechnungshof im Geschäftsjahr 2021 einen Verlust in der Höhe von 148 Millionen Euro geschrieben. Der Umsatz lag bei 90 Millionen Euro. Im Herbst 2021 hat der Carrier den Flugbetrieb aufgenommen.  Nach einem langen Verkaufsmarathon ist nur Lufthansa als Interessent übriggeblieben. Der Kranich-Konzern will mit zunächst 41 Prozent einsteigen und bei positiver Geschäftsentwicklung den italienischen Carrier diesen komplett übernehmen. Bis es so weit ist müssen jedoch noch einige Hürden genommen werden. Zu diesen zählte auch die Prüfung durch den Rechnungshof.  Nun sind die Wettbewerbsbehörden zum Zug. Sowohl die italienische als auch die EU-Kommission sowie jene in zahlreichen anderen Ländern müssen die Transaktion freigeben. Der von Lufthansa mit dem italienischen Finanzministerium abgestimmte Finanzplan sieht einen Umsatz von etwa 2,5 Milliarden Euro im laufenden Geschäftsjahr vor. Bis Ende 2027 soll dieser auf rund 4,1 Milliarden Euro steigen. 

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Edinburgh: 61-jähriger Delta-Pilot kurz vor dem Abflug betrunken verhaftet

Ein Pilot der U.S.-amerikanischen Fluggesellschaft Delta wurde am 16. Juni 2023 gegen 10 Uhr 00 auf dem Flughafen Edinburgh verhaftet, weil er im Verdacht stand gegen das Alkoholverbot in Cockpits verstoßen zu haben.  Der Vorfall ereignete sich nur 30 Minuten vor dem geplanten Abflug nach New York-JFK. Aufgrund des Umstands, dass ein wichtiges Crewmitglied wegen der Verhaftung nicht zur Verfügung gestanden hat, musste der Flug kurzfristig gestrichen werden. Unternehmensangaben nach habe man die betroffenen Reisenden auf andere Verbindungen umgebucht.  Die Fluggesellschaft Delta Air Lines bestätigte, dass eines ihrer Crewmitglieder auf dem Flughafen Edinburgh in polizeiliches Gewahrsam genommen wurde. Man werde die Behörden bei den laufenden Ermittlungen unterstützen, so das Unternehmen in einer ersten Erklärung. Der Carrier wollte nicht explizit bestätigen, dass es sich um einen Piloten gehandelt hat, jedoch tat dies die schottische Polizei in einer Presseerklärung.  Die Gesetzgebung des Vereinigten Königreichs sieht vor, dass Flugzeugführer keinen höheren Blutalkoholspiegel als 0,2 Promille haben dürfen. Der Pilot steht laut Polizei im Verdacht diese überschritten zu haben. Lokalen Medienberichten nach soll der Verdächtigte zum Zeitpunkt der Verhaftung 61 Jahre alt gewesen sein.  Es kommt aufgrund durchaus engmaschiger Alkoholkontrollen immer wieder vor, dass Besatzungsmitglieder verhaftet werden. Beispielsweise wurde im Jahr 2019 ein 38-jähriger Delta-Pilot erwischt. Dieser wurde in Minneapolis festgenommen und kassierte eine Haftstrafe von 335 Tagen, die zur Bewährung ausgesetzt wurde sowie 30 Tage elektronische Fußfessel.   Nicht in allen Staaten gehen die Behörden Hinweisen auf alkoholisiertes Flugpersonal penibel genau nach. In Österreich herrscht ein System der organisierten Nicht-Zuständigkeit, denn die Polizei

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TAAG least drei weitere A220 von Azorra

Die Fluggesellschaft TAAG deckt sich abermals mit weiteren Airbus A220-300, denn mit dem Leasinggeber Azorra hat man Verträge über drei zusätzliche Einheiten unterschrieben. Damit steigt das Gesamtvolumen, das man über ALC, Aviation Capital Group und den zuletzt genannten Lessor bezieht auf 14 Exemplare an.  Erst am Montag hat TAAG bekanntgegeben, dass man vier zusätzliche Airbus A220-300 von der Aviation Capital Group leasen wird. Am Dienstag, den 20. Juni 2023 gab man dann im Rahmen der Paris Air Show bekannt, dass man auch mit Azorra einen entsprechenden Vertrag über drei Exemplare unterschrieben hat. 

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Air Cairo nimmt Flüge nach Berlin und München auf

Die ägyptische Fluggesellschaft Air Cairo plant eine Aufnahme von Flügen nach Deutschland ab Sharm el Sheikh. Die Airline plant konkret einen wöchentlichen Flug für die Aufnahme der deutschen Strecken ein. Air Cairo plant die Erweiterung des Flugprogramms mit Aufnahme von Flugverbindungen ab Sharm el Sheikh in die deutschen Städte Berlin und München. Ab dem 31. Oktober und ab dem 1. November dieses Jahres soll die Airline jeweils einen wöchentlichen Flug für Berlin und München in ihr Flugprogramm, wie das Portal Aeroroutes bestätigt.

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El Al least zwei weitere Boeing 787-9

Die Fluggesellschaft El Al stockt ihre Langstreckenflotte um zwei weitere Boeing 787-9 auf. Die Dreamliner sollen im vierten Quartal 2025 an den Carrier mit Homebase Tel Aviv übergeben werden.  Momentan besteht die Dreamliner-Flotte von El Al aus 15 Exemplaren. Somit wird auf 17 Einheiten anwachsen. Die Neuzugänge werden über einen Leasinggeber bezogen. Der entsprechende Vertrag wurde während der Paris Air Show unterschrieben. 

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Airbus zurrt Air-India-Großauftrag fest

Der europäische Flugzeugbauer Airbus und Air India haben im Rahmen der Paris Air Show kommuniziert, dass die Absichtserklärung, die im Feber 2023 unterzeichnet wurde, in eine Festbestellung verwandelt wurde. Der Auftrag umfasst 140 Single-Aisle-Flugzeuge vom Typ A320neo und 70 A321neo sowie 34 Großraumflugzeuge vom Typ A350-1000 und sechs A350-900.  Weiters gab man bekannt, dass sich der indische Carrier für Integrated Materials Solutions (IMS) von Satair, einer Tochtergesellschaft von Airbus, entschieden hat. Die vom Hersteller unterstützte Wartungslösung wird dafür sorgen, dass jedes Mal, wenn die Fluggesellschaft ein Verschleißteil benötigt, dieses sofort verfügbar ist und die Bestände automatisch aufgefüllt werden. Im Rahmen ihrer Transformations- und Digitalisierungsreise wird Air India der erste Kunde für Skywise Core X3 von Airbus sein, die neueste und fortschrittlichste Luftfahrtanalyseplattform.  

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Delta Airlines: Tägliche Flüge zwischen New York JFK und Paris CDG

Die US-amerikanische Fluggesellschaft Delta Airlines wird ab dem 31. März tägliche Flüge zum Pariser Flughafen angeboten. Tägliche Europa-Flüge wurden zuletzt vor über 10 Jahren durchgeführt, die Airline hat zuletzt 2009 eine Tagesverbindung zwischen dem Flughafen New York JFK und dem Airport Heathrow angeboten. Delta Airlines ordnet ab dem 31. März 2024 eine neue Tagesverbindung zwischen dem Flughafen New York JFK und dem Flughafen Paris CDG an. Die Airline soll ab dem 31. März tägliche Flüge dieser Strecke anbieten, wie das Portal Simple Flying erläutert.

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Azul bestellt drei ATR72-600

Der europäische Flugzeugbauer Azul konnte drei ATR72-600 an die brasilianische Fluggesellschaft Azul verkaufen. Weiters sicherte diese sich Optionen für zwei weitere Einheiten. Dies wurde während der Paris Air Show kommuniziert.  Weiters teilte ATR mit, dass drei Kunden, die vorerst noch anonym bleiben wollen, insgesamt acht ATR72-600 bestellt haben. Auch konnte man an einen ebenfalls noch nicht identifizierten Carrier drei ATR42-600 verkaufen, so das Unternehmen. 

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