Juni 20, 2023

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Juni 20, 2023

Flughafen Varna eröffnet neue Rollbahn

Am bulgarischen Flughafen Varna wurde eine komplett sanierte Rollbahn in Betrieb genommen. Das lokale Fraport-Management lud dazu unter anderem Tourismusministerin Zaritza Dinkova,’zu einer offiziellen Zeremonie ein.  Für die Region, die neben Burgas als besonders wichtige Tourismusdestination in Bulgarien gilt, spielt der Airport eine besonders wichtige Rolle. Die meisten Urlauber aus dem Ausland reisen nämlich mit dem Flugzeug ein. Sowohl Burgas als auch Varna werden seit einiger Zeit von Fraport Bulgaria als „Twin Star Airports“ geführt.   Besonders bekannt ist die Region rings um Varna für den Goldstrand, wobei nur ein sehr kleiner Teil eine berühmt-berüchtigte Partymeile ist. Wesentlich ruhiger geht es beispielsweise am nahegelegenen Kabakum-Beach zu. In den letzten Jahren wurde das Angebot im Billigflugsegment stark ausgebaut. Davon profitiert die örtliche Touristik, denn besonders in Deutschland konnte sich Varna als günstige Alternative zu Mallorca etablieren.  Fraport Bulgaria hat zum Preis von 8,6 Millionen Euro einen Taxiway sanieren lassen. Offiziellen Angaben nach hat man bislang 136 Millionen Euro in den bulgarischen Flughafen investiert. Bis 2046 sind weitere Investments geplant, so dass eine Gesamtsumme von rund 196 Millionen Euro erreicht sein sollte.  Die Rollbahn ist einzigartig in Bulgarien, da sie die höchste Ladekapazität des Landes hat und in den nächsten 20 Jahren 160.000 Flüge mit über 21 Millionen Passagieren befördern soll. Die Bauzeit betrug 180 Tage, in denen der Betrieb des Flughafens nicht gestört oder unterbrochen wurde, obwohl der Flughafen Varna in dieser Zeit einen Rekord-Winterflugverkehr verzeichnete.  Die neue Rollbahn ist ein nachhaltiges Projekt, da der alte Betonbelag abgebrochen und unter die

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Indien-Flüge: Emirates startet Premium-Economy

Ab 29. Oktober 2023 wird Emirates Airline die Premium-Economy-Class auch auf Indien-Strecken anbieten. Diese wird auf den Kursparen EK500/501 und EK568/569 zur Verfügung stehen. Die Destinationen Mumbai und Bengaluru sollen im Regelfall mit umgerüsteten Airbus A380 bedient werden. Diese verfügen über eine modernisierte Innenausstattung, die auch eine Premium-Economy-Klasse beinhaltet.

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Zeltweg: Bundesheer trainiert gemeinsam mit U.S. Air Force

Das österreichische Bundesheer hat am 16. Juni 2023 eine gemeinsame Übung mit der Vermont Air National Guard der U.S. Air Force durchgeführt. Ehrengäste waren unter anderem die Botschafterin der Vereinigten Staaten in Österreich Victoria Reggie Kennedy und der Kommandant der Vermont Air National Guard Brigadier General Henry Harder. Im Zuge dieser Partnerschaft wird erstmals ein gemeinsamer Flugbetrieb zwischen dem 158th Fighter Wing der Vermont Air National Guard und den Luftstreitkräften aus Zeltweg durchgeführt.   Wesentliche Inhalte des „State Partnership Program“ ermöglichen beiden Partnern einen Austausch von Fähigkeiten, Erfahrungen und Know-how. Die Vermont Air National Guard, die bereits im Vorfeld bei der Übung „Air Defender 23“ teilgenommen hat, nutzt die Gelegenheit, erstmals mit den österreichischen Luftstreitkräften zu üben und Erfahrungen auszutauschen.  Das Ziel des Programms ist das Lernen voneinander und das Verbessern unserer gemeinsamen Fähigkeiten. Sei es bei Übungen oder gemeinsamen Einsätzen wie im Rahmen verschiedener Auslandseinsätze so Verteidigungsministerin Tanner in ihrer Ansprache. Die Vermont Air National Guard hat jahrzehntelang die F-16 „Fighting Falcon“ als Standardkampfflugzeug betrieben. Die F-35 „Lightning II“ ist der Nachfolger. Dieses Flugzeug wird auch durch die Schweizer Luftwaffe beschafft, ist in Italien bereits im Betrieb und auch Deutschland hat sich für diese Type entschieden. Somit sind die Erfahrungen, die nun bei gemeinsamen Übungen erflogen werden, ein wertvoller Erfahrungsgewinn und stellen den Mehrwert und die Bedeutung des „State Partnership Program“ unter Beweis.  „Insbesondere bei der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit und Kooperation mit unseren Nachbarn, die bereits die F-35 einsetzen bzw. dieses Flugzeug erhalten, ist die Chance, im Vorfeld mit diesem Luftfahrzeug

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Air Baltic steigert Marktanteil in Riga

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic konnte im Mai 2023 ihren Marktanteil am Flughafen Riga auf 57 Prozent steigern. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist dies ein Plus von neun Prozentpunkten, so das Unternehmen. „Air Baltic ist nach wie vor ein starkes Rückgrat des internationalen Flughafens Riga, und wir freuen uns, dass wir unsere Position als größte Fluggesellschaft, die von Riga aus operiert, mit einem bedeutenden Marktanteil von 57 % erneut sichern konnten. Wir fühlen uns unserer Heimatbasis in der lettischen Hauptstadt weiterhin verpflichtet und sind der wichtigste Anbieter von Verbindungen in den und aus dem baltischen Raum“, erklärt Firmenchef Martin Gauss.

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Tirol: Zillertalbahn wird zur Wasserstoffbahn

Die momentan mit Dieseltraktionen betriebene Zillertalbahn soll nicht elektrifiziert werden. Stattdessen setzt das Land Tirol auf Garnituren mit Wasserstoffantrieb. Zuvor wurde jahrelang darüber diskutiert, ob auf Strom oder einen anderen Energieträger umgestellt werden soll.  Die Zillertalbahn ist rund 33 Kilometer lang und auch für den Tourismus von großer Bedeutung. Momentan kommen – mangels Elektrifizierung – Züge mit Dieselmotor zum Einsatz. Die Landesregierung scheute bislang die durchaus hohen Kosten, die für die Verlegung von Fahrdraht aufzubringen wären. Als Alternative standen Wasserstofftraktionen im Raum. Hinsichtlich einer Entscheidung stand das Land Tirol über mehrere Jahre hinweg auf der Bremse. Beide Technologien sind nicht gerade billig.  Nun hat man sich entschieden: Die Zillertalbahn soll künftig mit Wasserstoff-Zügen betrieben werden. Der entsprechende Beschluss soll am Dienstag in der Landesregierung getroffen werden.  Kritiker führen an, dass die Technologie, für die man sich nun entschieden hat, als teuer und riskant gelten würde. Befürworter argumentieren, dass man sich die Möglichkeit sichert zu einer Modellregion zu werden. Weiters habe man ausreichend eigenen Strom zur Verfügung, um den benötigten Wasserstoff herzustellen.  Über Jahrzehnte hinweg krähte kein Hahn danach, dass die Zillertalbahn nicht elektrifiziert ist. Erst durch die „Klimadebatte“ ausgelöst kam das Thema so richtig in Fahrt, jedoch stand die Landesregierung über einige Jahre hinweg auf der Bremse. Nun ist es ausgerechnet ÖVP-Landeshauptmann Anton Mattle, der selbst das Tempo ordentlich erhöht. Er selbst wird den entsprechenden Antrag einbringen und das obwohl sich Verkehrslandesrat René Zumtobel (SPÖ), der aufgrund seiner beruflichen Vortätigkeit bei den ÖBB vom Fach ist, nicht komplett überzeugt zeigte. 

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Sommer 2024: Finnair stockt Hamburg und Düsseldorf auf

Im Sommerflugplan 2024 wird Finnair die Frequenzen in Richtung Düsseldorf, Hamburg, Manchester, Dublin, Edinburgh, Osaka und Tokio-Narita aufstocken. Neu wird man ab 2. April 2024 Kurs auf Breslau nehmen. In Skandinavien erhöht Finnair die Frequenzen nach Tromsø und Trondheim in Norwegen und nimmt die Flüge wieder auf, die sie vor der Pandemie zwischen Helsinki und Bergen mit Zwischenstopp in Stockholm-Arlanda, durchgeführt hat. Außerdem wird es eine zusätzliche Morgenfrequenz von Helsinki nach Arlanda sowie mehr Flüge nach Billund in Dänemark geben. „Wir freuen uns sehr, Breslau als neues Ziel einzuführen“, sagt Ole Orvér, Chief Commercial Officer bei Finnair. „Wir glauben, dass Breslau nicht nur eine willkommene Ergänzung für Geschäftsreisende ist, sondern auch ein faszinierendes Freizeitziel für Menschen, die eine Städtereise in einer malerischen Umgebung verbringen möchten“.

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Innsbruck: Anrainer beschweren sich über angeblich lauten Embraer 175

In Innsbruck ist in der laufenden Sommersaison 2023 ein Embraer 175 von Marathon Airlines stationiert. Gegen diesen begehrt nun eine Anrainer-Initiative auf, denn diese behauptet, dass der Regionaljet außergewöhnlich laut wäre. Ein angeblich starkes Dröhnen sowie lautes Pfeifen empfinde man besonders an Wochenenden als störend.  Über Jahre hinweg kamen für das Charterprogramm zweier Tour Operator deutlich lautere Maschinen zum Einsatz. Es handelte sich um Fokker 100, die unter anderem von Avanti Air und Trade Air betrieben wurden. Auch Austrian Airlines war bis zur Ausflottung mit diesem Maschinentyp regelmäßig in Innsbruck zu Gast. Ausgerechnet die in die Jahre gekommenen Regionaljets des ehemaligen niederländischen Herstellers sollen aus der Sicht der Initiative leiser gewesen sein als die nunmehr eingesetzten Embraer 175.  Dazu kommt, dass Austrian Airlines und Air Dolomiti so gut wie jeden Tag mit Embraer 195 bzw. Embraer 190 Flüge von/nach Innsbruck durchführen. Die Triebwerke sind weitgehend ident mit jenen, die am E175 von Marathon Airlines verbaut sind. Gegenüber der Tiroler Tageszeitung behauptet Hildegard Auer von der Anrainergemeinschaft, dass beim Start der Maschine des griechischen Carriers bereits im Vorfeld laute Pfeiftöne wahrzunehmen wären, die als störend empfunden würden. Auch gäbe es ein lautes Dröhnen.   Am Flughafen Innsbruck sind ein paar Beschwerden eingegangen. Airportchef Marco Pernetta hat daher die Fluglärm-Messpunkte genau auswerten lassen. Gegenüber der TT bestätigt er, dass dabei kein einziger erhöhter Wert festgestellt werden konnte. Möglicherweise würden manche Menschen bestimmte Frequenzen rein subjektiv als laut empfinden. Dem widerspricht die Anrainergemeinschaft und fordert vom Flughafen Innsbruck, dass dieser weitere Lärmschutzmaßnahmen ergreift.

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ÖBB: Jugend-Sommerticket ist wieder da

Die Österreichischen Bundesbahnen haben vor wenigen Tagen den Verkauf des Sommertickets, das für Personen unter 26 Jahren erhältlich ist, aufgenommen. Dieses ist neuerlich nicht während der gesamten Schul-Sommerferien, sondern lediglich für 30 Tage, gültig Personen unter 20 Jahren bezahlen 39 Euro und alle anderen 59 Euro. Für die Nutzung bestimmter Züge bzw. Busse ist eine kostenpflichtige Sitzplatzreservierung notwendig. Andernfalls ist die Netzkarte nicht gültig. Laut ÖBB soll jedoch nur die Hälfte der sonst üblichen Gebühr verrechnet werden.

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500 Flugzeuge: Indigo beglückt Airbus mit Großbestellung

Bereits seit einigen Monaten wird intensiv darüber spekuliert, dass die Billigfluggesellschaft Indigo eine Großbestellung tätigen könnte. Auf der momentan stattfindenden Paris Air Show war es dann soweit, denn man ordert bei Airbus 500 Maschinen.  Der ehemalige KLM- und nunmehrige Indigo-Geschäftsführer Pieter Elbers betont, dass es sich um Festbestellungen und keine Optionen handelt. Man wird ab 2030 die Maschinentypen A320neo, A321neo und A321XLR von Airbus beziehen. Die genaue Aufteilung habe man noch nicht festgelegt und wird sich damit auch noch Zeit lassen, um flexibel zu bleiben.  Indien gilt als Wachstumsmarkt und daher buhlen Hersteller wie Airbus, Boeing, Embraer und ATR um Aufträge der dortigen Airlines. Erst vor wenigen Wochen orderte die Tata-Sons-Tochter Air India bis zu 470 Maschinen. Indigo, der Platzhirsch im Inlandsgeschäft, zog nun nicht nur nach, sondern toppte die Großbestellung um 30 Exemplare.  Die umfangreichen Orders haben verschiedene Hintergründe. Bei manchen Anbietern, beispielsweise bei Air India, ist die Flotte zumindest teilweise in die Jahre gekommen. Es besteht also durchaus akuter Modernisierungsbedarf. Die Nachfrage steigt Jahr für Jahr erheblich und ist derzeit so groß, dass sich viele Carrier mit Wetlease-Gerät, das von ausländischen Operators betrieben wird, behelfen müssen. Die Zivilluftfahrtbehörde lockerte hierfür eigens die Vorschriften, so dass ACMI-Maschinen bis zu ein Jahr für indische Airlines fliegen dürfen. Bei Bedarf kann die Bewilligung auf Antrag verlängert werden.  Den lokalen Fluggesellschaften ist klar, dass Wetleases teurer kommen als der Einsatz eigenen Fluggeräts samit eigenem Personal. Daher sind diese nur als Übergangslösung gedacht, denn man möchte hinsichtlich dem Wachstum möglichst viel vom Kuchen

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China Airlines flottet acht weitere Dreamliner ein

Die Fluggesellschaft China Airlines wird ihre Flotte um acht Maschinen des Typs Boeing 787-9, die ab 2026 ausgeliefert werden sollen, aufstocken. Die zusätzlichen Maschinen benötigt man, um die gestiegene Nachfrage auf vielen Routen von/nach Taipeh abdecken zu können. Bereits im Vorjahr hat man bei Boeing 16 Dreamliner dieses Typs bestellt. Weiters wurde vereinbart, dass die Order bei Bedarf in das größere Modell B787-10 umgewandelt werden kann.

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